Sooo Angst vor Krankenhäuser und Ärzten!!!HILFE!!

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von felix0907 08.05.11 - 21:56 Uhr

Ich wollte einfach mal hier meine Angst loswerden, vielleicht hat jemand ja ein ähnliches Problem und kann mir Tipps geben...

Seit dem Tod meiner Mutter hab ich panische Angst in Krankenhäuser zuu gehen, geschweige den zu Ärzten...

Der Tod ist jetzt knapp ein Jahr her.. die Angst kommt daher und die Angst davor ist,... Blutdruck!!!

Wenn ich dieses Gerät sehe, wein ich und krieg die totale Panik... meine Mutter ist während einer blutdruckmessung umgefallen und starb.... HERZINFAHRKT...!!!
Ich weiß daß das wahrscheinlich nichts damit zu tun hat... aber ich kriegs einfach nicht aus meinen Kopf---
Ich mach mich mittlerweilen so fertig, daß ich selbst bei der geringsten Erkrankung wie z. B. Schmerzen im Finger, oder Schnupfen Panik krieg, daß ich zum Arzt muß...... BLUTDRUCK MESSEN!!!
Ich mal mir dann aus, was ich mal mache, wenn mir irgendwas passiert und ich ins Krankenhaus muss, da messen die jeden Tag Blutdruck.... schon allein der Gedanke versetzt mich total in Panik und ich krieg Bauschmerzen... HILFE!!!
Ich weiß echt nicht mehr weiter!"!!
Ich weiß auch daß Ärzte und Krankenhäuser Leben retten und auch helfen wollen, aber seit daß0 mit meiner Mama war und ich vor 3 Monaten zum Arzt mußte, wegen zeckenbiss und mein Blutdruck vor lauter Aufregung hoch war.... 180/100.. haben die mich voll in die Mängel genommen und davor hab ich angst...
Ich denke immer wenn mein Blutdruck gemessen wird und ich automatisch eine Panik krieg und er hoch ist, muß ich ins Krankenhaus und die lassen mich da nicht mehr raus, da ich es nicht schaffe .. einen normalen Wert zu zeigen.. zuhause ist mein BD immer gut... ich messe einmal die Woche,...
110/80 oder teils niedrieger... mir glaubt das aber niemand!!!

HILFE!!!!!!!

LG

Beitrag von rainbowbrite81 09.05.11 - 06:17 Uhr

Hallo

Tipps habe ich leider keine für dich aber mir geht es genauso.

Ich habe auch panische Angst vor Ärzten.Dafür gibt es sogar einen hübschen Begriff: Weißkittelkrankheit.
Jedes Mal wenn mein Hausarzt meinen Blutdruck gemessen hat: zu hoch.
160/100 oder 150/90.
"Nicht dass da was an der Schilddrüse oder den Nieren ist" war immer sein Standardsatz.
Ich hab immer gesagt dass ich nur tierisch nervös bin und mein Blutduck zuhause sogar fast immer zu niedrig ist.
Konnte er mir nie glauben und hat mir ein Langzeitmessgerät verpasst und siehe da: Alles super.
Dem sind bald die Augen rausgefallen. Aber jetzt weiss er wenigstens, dass es "nur" Nervosität ist.

Sprich doch einfach mal mit deinem Arzt darüber, ich denke er wird dich schon ernst nehmen.

Alles Liebe und Gute
rainbow

Beitrag von felix0907 09.05.11 - 07:32 Uhr

Ja das ist ja mein 'Problem, bevor ich überhaupt zum Arzt ins zimmer komme, messen die mir ja schon vorne im Wartezimmer Blutdruck... ich sag jedes mal ich möchte das ncht...aber die werden total sauer....
Mittlerweilen vergraulen die mich richtig......

Auch bei dieser Langzeitblutdruckmessung, ich hab so Angst vor diesem Gerät wenn es nur pumpt, daß ich es abnehme...

Lediglich ich zuhause alleine mit meinem Gerät.. das geht... aber sonst nichts.....

Es ist echt zum verzweifeln.......
Ich mach auch schon eine Therapie... aber bis jetzt hilft es noch nichts............

Danke und GL

Beitrag von elofant 09.05.11 - 07:52 Uhr

Du brauchst eine Therapie.

Beitrag von sonntagsmalerin 09.05.11 - 08:16 Uhr

Hallo,

ich kann dir nur raten, eine Psychotherapie zu machen. So wie es sich liest, hängt deine Phobie vor dem Blutdruck messen unmittelbar mit dem Tod deiner Mutter zusammen. Ich kann mir vorstellen, dass das ein sehr traumatisches Erlebnis für dich war und du es nicht richtig verarbeitet hast. Mit der richtigen Traumatherapie kannst du das nachholen und wirst dadurch auch die Angst vor dem Blutdruck messen verlieren. Ich denke, du solltest das behandeln, was dahinter steckt - die Angst vor dem Blutdruck messen ist nur ein Symptom, der Auslöser ist der Tod deiner Mutter denke ich..

Liebe Grüße und alles Gute,

Clarissa

Beitrag von attuj-airam 09.05.11 - 16:13 Uhr

Wenn die Arzthelferinnen und der Arzt dein Problem nicht ernst nehmen, solltest Du den Arzt wechseln.
Vielleicht wäre es eine Möglichkeit dein eigenes Gerät einmal mit zum Arzt zu nehmen, wenn es mit dem funktioniert.
Das Du Angst hast, ins Krankenhaus zu kommen usw. kann ich gut verstehen. Versuch doch vielleicht mal wenn Dich solche Ängste überkommen ein bißchen Realität in deine Gedanken zu bringen. z.B. wenn Du Schmerzen im Finger hast, wie wahrscheinlich ist es, dass Du deswegen ins Krankenhaus kommst - sehr unwahrscheinlich und falls doch, wird dort sicherlich niemand jeden Tag deinen Blutdruck messen. Du bist ja wegen Deines Fingers da. Außerdem hält dich auch niemand fest, bis Deine Werte besser werden. Dort ist ausgebildetes Personal am Werk die sicherlich schnell feststellen, dass der Hochdruck an der Panik liegt. Versuche Ruhe zu bewahren und dich nicht selbst verrückt zu machen. Vielleicht kannst Du auch in deiner Therapie das Messen mit Hilfe deiner Therapeutin/deines Therapeuten lernen. Die wissen sicherlich einen Weg. Aber das braucht Zeit. Setz Dich nicht so unter Druck und lass Dir helfen. Das mit Deiner Mama tut mir sehr leid und ich kann mir vorstellen, dass Du traurig und traumatisiert bist.
Alles Gute

Beitrag von felix0907 09.05.11 - 21:28 Uhr

Danke das ist lieb von dir.......

Ja ich werde das ganze jetzt fest in Angriff nehmen......

ich hab jetzt auch schon von vielen Leuten gehört, daß manche immer einen hohen blutdruck haben.. manche sogar 200.... und sie deswegen entlassen worde sind aus dem KKH und müssen es einfach mit dem Hausarzt und zuhause kontrollieren...

eigentlich muss man doch niemanden, nicht mal einem Arzt eine Rechenschaft dafür abgeben, es ist doch mein LEben oder.===???????
Du glaubst gar nicht, als ich vor 2 Jahren bei meiner Tochter im KH entbunden hab...... , die sind jeden Morgen mit dem blutdruckmessgerät gekommen und ich hab teilweise schon geheult.......vor lauter Panik... ich hab dann einfach gestreikt....!!!!!
Die Schwestern und Ärzte waren teilweise sehr verstädnislos!!!!!!
Das hat mich echt total fertig gemacht......
Immer wieder hab ich drauf hingewiesen daß ich eine Angstörung habe, die sich speziell auf diesee Gerät bezieht.!!!!
Keiner wollte das glauben!!!!!!
Es ist soo gemein....
Mein Therapeut will mir jetzt ein Schreiben aufsetzen........!!!

Beitrag von attuj-airam 10.05.11 - 08:45 Uhr

Das mit dem Schreiben ist doch eine gute Idee, dass hast Du dann einfach immer bei Dir - mach Dir ein paar Kopien, dann hast Du auch keine Angst, es zu verlieren - und bist schon ein weinig auf der sicheren Seite. Zumindest glauben die Leute dir dann. Also ich habe voll Panik vor Spritzen und bin bis jetzt bei fast jedem Arzt, jeder Schwester und jeder Arzthelferin auf Verständnis gestossen. Aber das kommt wahrscheinlich auch Öfter vor als deine Angst. Daher wohl das Unverständnis. Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen, dass Du das in den Griff bekommst und Dein Leben dann in vollen Zügen genießen kannst.

Beitrag von attuj-airam 10.05.11 - 10:59 Uhr

habe ich da was falsch gelesen. Hattest Du nicht gesagt, die Angst besteht seit dem Tod deiner Mutter vor einem Jahr. Wieso bist Du denn dann vor zwei Jahren bei der Geburt Deiner Tochter schon so ängstlich gewesen?

Beitrag von luna007 10.05.11 - 10:43 Uhr

Hallo,

ich hatte nach dem Tod meiner Mutter vor 2 Jahren dasselbe!!
Habe daraufhin eine Therapie gemacht! Was Du hast nennt sich eine Angststörung! Bitte lass Dir von Deinem Hausarzt eine Überweisung für einen Psychologen geben und mach eine VERHALTENSTHERAPIE! Bei mir hat das sehr geholfen!! Alles Liebe und Gute!
Luna