Realschule oder Gymnasium

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von lalelu74 08.05.11 - 23:58 Uhr

Hallo,
wir waren heute auf einer Familienfeier und da wurde eine heftige Diskussion darüber angeregt und unsere Entscheidung in Frage gestellt. Bzw. es wurde gesagt, dass ein Kind diese Entscheidung nicht treffen kann. Klar hat das Kind nicht das letzte Wort, aber wir haben ihm alle Anforderungen und Möglichkeiten der beiden Schulformen gesagt und unsere Entscheidung für die Realschule steht.

Seine Noten im Übertrittszeugnis waren Deutsch 3, Mathe 2 und HSU 3.

Mich würde mal interessieren, was ihr bei diesen Noten machen würdet (Kind steht mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß) und ob ihr Eure Kinder in die Entscheidung miteinbezieht?

Gruß
lalelu 74

Beitrag von froehlich 09.05.11 - 00:18 Uhr

Klingt nach einer vernünftigen Entscheidung für die Realschule. Wenn ihr alle (inklusive Kind) mit Eurem Entschluss glücklich seid, würde ich mir von anderen nicht dreinreden lassen.

P.S.: natürlich würde ich mein Kind in die Entscheidung mit einbeziehen. Richtig ist, daß Kinder mit 10 oder 11 noch nicht die gesamte Tragweite einer Schulfromentscheidung einschätzen können. Richtig ist aber auch, daß die Kids in diesem Alter durchaus fix genug sind, eigene Vorlieben zu erkennen und zu formulieren, wenn Eltern ihnen die Möglichkeit geben.
Ich denke, Ihr habt das gut gemacht!

LG, Babs

Beitrag von tattel 09.05.11 - 06:58 Uhr

Hi,

bei den Noten hätte ich mich als mutter auch für die Realschule entschieden.

Außerdem kann Euer Kind ja später immer noch Abi machen, wenn es das will.

Laß Dich durch die Meinung anderer nicht verunsichern, Du kennst Dein Kind am besten.

LG

Tattel

Beitrag von locke1910 09.05.11 - 07:54 Uhr

Guten Morgen.
Wir standen vor zwei Jahren vor einer ähnlichen Entscheidung; unser Großer hatte gute Noten, war aber bereits mit 5,75 Jahren eingeschult worden.
Daher haben wir lange drüber gesprochen, ob Gym (G8) oder Gesamtschule (gibt hier keine "reine" Realschule mehr).
Man macht sich die Entscheidung nicht leicht, aber das Abi kann man immer noch nachmachen, falls ein Kind das will.
Und der Knoten kann immer noch platzen, unter Umständen blüht Dein Sohn auf und entscheidet sich später für einen weiteren Schulbesuch?
Alles Gute#sonne

Beitrag von lalelu74 09.05.11 - 08:37 Uhr

Hallo,
ich habe mich vertippt, Die Noten waren Deutsch 3, Mathe 2 und HSU 2.
Also der Schnitt 2,33 der in Bayern für das Gymnasium gefordert. wird.

Erst einmal an alle, die geantwortet haben vielen Dank. Ja ich denke mit einem guten Gefühl, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben und lassen uns eigentlich auch nicht verunsichern, da ich selbst mein Abi auf dem 2. Bildungsweg gemacht habe.
Mich hat eben aufgrund der Diskusion mal interessiert, wie andere denken und ob die Kids in die Entscheidung miteinbezogen werden.

Gruß lalelu74

Beitrag von sarahjane 09.05.11 - 10:37 Uhr

Grundsätzlich gesehen sollte das Kind in die Entscheidung miteinbezogen werden, wenn es keine realitätsfremden Vorstellungen hat.

Mit den von Dir genannten Noten würde ich persönlich erst einmal zur Realschule raten. Die 5. und 6. Klasse dienen ja eh als Orientierungsstufe, so dass man evtl. noch aufs Gymnasium wechseln könnte.

Zudem kann man nach Abschluss der Mittleren Reife auf vielfältige Art und Weise Fachhochschulreife, Fachabitur und allgemeine Hochschulreife nachholen.