Mann 3 Wochen krank- Lohn gekürzt

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Beitrag von gehtsnoch? 09.05.11 - 09:00 Uhr

Guten morgen,


Ja ich weiß, ich bin hier nicht richitg, aber möchte in schwarz schreiben.


Letztes Jahr hatte er mit seinem Geschäftsfüherer vereinbart, dass er 200-300 Euro im Monat mehr bekommt, aber es wurde nicht als Lohnerhöhung eingetragen, das hieß irgendwie anders. Ich weiß es nicht mehr. Kann mir jemand auf die Sprünge helfen?:-)

Naja jedenfalls war mein Mann jetzt 3 Wochen krank (mit Krankenhausaufenthalt).

Und jetzt kam der Geschäftsführer zu ihm an und meinte er hätte diesen Monat weniger Lohn bekommen (200 Euro), da er ja keine Leistung gebracht hätte und sie mussten ja deswegen Zeitarbeiter einstellen und die bezahlen.

Wir haben 3 Kinder und rechnen fest mit diesem Geld.

Darf er das?
Sollen wir uns beim Anwalt schlau machen?
Was haltet ihr davon?

Beitrag von derhimmelmusswarten 09.05.11 - 09:04 Uhr

Wo wurde das denn eingetragen? Eine Art Provision? Die kann er ja wirklich nur bekommen, wenn er auch gearbeitet hat. Erkundigen könnt ihr euch ja bei einem Anwalt. Das muss die Firma ja nicht erfahren. Wenn nichts schriftlich festgehalten wurde, wird es schwierig. Als was wurde dieser Betrag denn auf der Abrechnung bezeichnet?

Beitrag von gehtsnoch? 09.05.11 - 09:10 Uhr

Als was das bezeichnet wurde kann ich jetzt nicht sagen, da muss ich meinen Mann nochmal fragen.

Jedenfalls will er sich jetzt erstmal an seinen Chef wenden und mit ihm darüber reden, ob der Geschäftsführer überhaupt das Recht dazu hat.

Und der Geschäftsführer wollte auch Haarklein von ihm wissen was er nun genau gehabt hat und wie er behandelt wurde.

Ich denke, dass geht ihn nichts an, oder?

Beitrag von windsbraut69 09.05.11 - 11:02 Uhr

Wie kann denn etwas fest ausgemacht swein, wenn Ihr nicht mal den Betrag kennt?
Je nachdem, wie es definiert war, kann es natürlich gut möglich sein, dass er diese Zulage bei Abwesenheit nicht bekommt.

Gruß,

W

Beitrag von eismann 09.05.11 - 09:05 Uhr

Auf jeden Fall einen Anwalt zu rate ziehen.

Auf jeden Fall, kommt es darauf an, wie lange er diese Erhöhung z.B schon bekommen hat.

Aber die genauen Details kann euch nur ein Anwalt sagen der auch die Aktenlage genau kennt.

Ich wünsche euch sehr viel Glück. Das geht doch gar nicht.

Beitrag von windsbraut69 09.05.11 - 11:03 Uhr

Es kommt vor allem darauf an, wie diese Zulage definiert ist.
Es gibt durchaus Leistungs- und Anwesenheitsprämien, die dann eben bei Abwesenheit nicht gezahlt werden.

Gruß,

W

Beitrag von lichtchen67 09.05.11 - 09:15 Uhr

Wenn es keine direkte lohnerhöhung war, wird das wahrscheinlich seine Richtigkeit haben. Und nur eine Leistung sein, die auch fällig wird, wenn Dein Mann arbeitet. Kann aber hier niemand wirklich beantworten, dazu müsste man eben genau wissen, was das vereinbart wurde.

Nein, der Arbeitgeber muss nicht erfahren weswegen man krank war, er darf eigentlich nicht fragen.

Andererseits.... wozu ein Geheimnis draus machen? Also wenn hier jemand krank ist, wird auch gefragt, was hast Du denn. Auch eventuell um zu gucken, ob es länger dauert und man Ersatz braucht. Ich sehe nicht, warum ich ein Geheimnis draus machen müsste....

Lichtchen

Beitrag von biene81 09.05.11 - 11:34 Uhr

Vielleicht gibt es Krankheiten, die man nicht jedem auf die Nase binden muss?

LG

Biene

Beitrag von musterli70 09.05.11 - 14:06 Uhr

Anwesenheitsprämie vielleicht, wird immer wieder gerne gemacht und kaum fehlt man mal nen Tag, ist die ganze Prämie futsch.

Beitrag von eishaendchen80 09.05.11 - 22:04 Uhr

Ich würde auch zu einer Rechtsberatung beim Anwalt raten.

Ich weiß was die TE damit meint von wegen es gäbe Krankheiten die keinem was angehen.

1. Es gibt einen Krankenschein und den Nachweis vom KH für den Aufenthalt.
2. Und wenn der Geschäftsführer wissen will was der Arbeitnehmer hatte dann kann er immer noch die Krankenkasse anrufen. Die Diagnosebezeichnung steht doch aufm Krankenschein.

Bei meinem Mann erkundigte sich der Chef auch bei der Krankenkasse zwecks der Krankheit und wegen der fortlaufenden Zahlungen. Auch ob es durch Folgen eines Arbeitsunfalls hätte herrühren können. Fragen kostet nichts aber vieles geht einige Menschen gar nichts an.

Wir haben Gott sei Dank ein gutes Verhältnis zu beiden Chefs meines Mannes und wenn da irgendwas ist, reicht ein Anruf und sie helfen aus wenn es sein muss.