Ambulante Entbindung

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mariiiiia 09.05.11 - 12:15 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich bin in der 24. Schwangerschaftswoche und habe heute mit meiner Hebamme über die Geburt gesprochen und mir am Wochenende auch schon ein Krankenhaus bzw. einen Kreissaal angeschaut.

Nun bin ich am überlegen, ambulant zu entbinden, da die Hebamme ja 2 mal am Tag kommen könnte und ich mich zu Hause sicher wohler fühle, als im Krankenhaus. Außerdem wäre mein Ehemann dann 24 Stunden bei mir und ich hätte auch in der Familie Unterstützung.

Ich wollte gerne mal nach euren Erfahrungen fragen?? Entbinden einige von euch auch ambulant und was hat euch dazu bewogen?

Viele Grüße,
Maria

Beitrag von qrupa 09.05.11 - 12:31 Uhr

Hallo

bei der 1. Geburt mußte ich 5 Tage in der Klinik bleiben und war hinterher wirklich Urlaubsreif. Ich empfand die Tage nur als Streß und erholt hab ich mich hinterher zu Hause von der Klinik, aber nicht in der Klinik von der Geburt.
Unsere zweite Tochter kam dann direkt zu hasue zur Welt und das Wochenbett war, obwohl ja noch die große da war, 100 Mal entspannter und friedlicher als die Tage in der Klinik. Aufstehen oder schlafen wann ich wollte, stillen wann ich wollte, essen wann und was ich wollte, meine eigene Toilette, meine eigene Dusche, niemand der genau jetzt das Zimmer reinigen will, das Baby wiegen, zur Visite kommt,... Mitten in der Nacht an meinen eigenen Kühlschrank gehen und nur Sachen darin finden, die ich mag, Besuch nur wenn ich ihn drum geben habe,...
Für mich käme in der Klinik bleiben nurnoch in Frage, wenn es mir oder dem Baby wirklich richtig schlecht geht.

Beitrag von goldengirl2009 09.05.11 - 12:39 Uhr

Hallo,

Kind 1 kam in der Klinik und ich blieb brav ein paar Tage, nie wieder.
Kind 2 kam auch in der Klinik zur Welt und wir blieben 1 Nacht, würde ich auch nicht noch einmal wollen.
Grund war u.a.,dass meine Abneigung gegen Krankenhäuser immer größer geworden ist und ich/wir auch noch ein großes Kind zu versorgen haben.
Kind Nummer 3 wird wenn es klappt zu Hause geboren und da freue ich mich schon, ich kann in meinem Bett liegen,auf meine Toilette gehen ect.

Gruß

Beitrag von mariju 09.05.11 - 12:49 Uhr

Für mich ist eine Amulante- oder auch Hausgeburt keine Alternative. Ansich finde ich den Gedanken ... Kind bekommen und ab nachhause nicht schlecht.
Vor der Geburt unseres Sohnes habe ich mir auch darüber Gedanken gemacht, aber wir haben eine sehr große Familie und großen Freundeskreis die natürlich alle zu Besuch kommen möchten. Was ich auch sehr schön finde, ich bin niemand der erstmal nur alleine mit Mann und Baby sein muss. Aus diesem Grund war es für mich angenehmer den Besuch im Krankenhaus zu empfangen und nicht ständig zuhause die Hütte voll zu haben.

LG

Beitrag von ida-calotta 09.05.11 - 12:50 Uhr

HallO!

Bei meiner Großen musste ich aufgrund des KS eigentlich 5 Tage bleiben, am 4. bin ich auf eigene Verantwortung gegangen weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ich war fix und alle.
Diesmal werde ich ein Familienzimmer nehmen, sogar die Große darf dann da mit übernachten wenn wir es wollen.

LG Ida

Beitrag von josili0208 09.05.11 - 13:42 Uhr

Ich würde erstmal abwarten, wie es Dir geht.
Ich zb. bin eher der Typ, der gern im KH bleibt, dort besser ausruhen kann und vor allem beim 1.Kind habe ich mich dort viel besser aufgehoben gefühlt und die Unterstützung durch die Schwestern gab mir Sicherheit. Die erste Zeit zuhause war ich doch ein bisschen unsicher, ob das alles so in Ordnung ist.
Bei Kind 2 und 3 gab es im Nachhinein Komplikationen, so dass ich sehr froh war, dass die Überwachung noch im Kh stattfand.
Ich wurde jeweils nach KS nach 4, 5 und 6 Tagen entlassen und habe den ersten Besuch gern im KH empfangen, zuhause hatte ich dann die ersten Wochen Ruhe.
lg jo

Beitrag von inesita 09.05.11 - 13:51 Uhr

Beim ersten Kind blieb ich 2 Nächte im KH. Ich war froh, als ich endlich zu Hause war: essen fand ich schlecht, Betreuung auch schlecht, ich musste immer mein Kind abgeben, wenn ich zur Toilette gehen wollte ( hatte keine im Zimmer), alles, alles sehr umständlich.
Beim zweiten bin ich 4 Stunden nach der Geburt nach Hause gegangen und es war die beste Entscheidung.

Lg
Ines

Beitrag von hena 09.05.11 - 14:16 Uhr

Hallo Maria,

auch ich finde den Krankenhausaufenthalt abschreckend.

Meine Kinder kamen zu Hause zur Welt und es war sehr entspannt.
Mein Mann & meine Mutter hatten allerdings auch Zeit für mich und unsere anderen Kinder.

Wir waren bestens vorbereitet, der Kühlschrank voll Lieblingsessen, für die Wäsche eine Freundin als Hilfe und eine kompetente, liebevolle Hebamme.

Wir hoffen sehr, dass es auch diesmal so wird.

Im KH würde mich sehr stören, dass alles nach Plan läuft, ständig fremde Menschen um mich wären und ich meinen Mann und die Kinder nicht immer bei mir hätte.

Sollte es jedoch irgendein Problem in der SS oder während der Geburt geben, wäre ich natürlich froh über fachkundige medizinische Betreuung und alle o.g. Beweggründe stünden hinten an.

Aber, wie heißt es so schön:
Wir sind guter Hoffnung! ;-)

Alle Gute,
hena

Beitrag von petrasilie12 09.05.11 - 14:28 Uhr

Hallo Maria,

beim Ersten war ich übers Wochenende im KH.
Mein Pech: Belegpersonal und Wochenendbesetzung gaben einem das Gefühl allein zu sein, ich wurde nach der Entbindung in den zwei Tagen auf gar nichts untersucht, keine Kontrolle, kein Hb, mein Mutterpass ist leer an den Stellen, die die Klinik hätte ausfüllen sollen.
Mein einziges Glück: das Familienzimmer, so hatte ich wenigstens meinen Mann als Bezugsperson bei mir.

Wenn beim Zweiten die Entbindung gut läuft, werde ich auch gleich wieder gehen. Erholen kann ich mich daheim wesentlich besser und die Hebamme kommt ja auch täglich.

LG
Christine

Beitrag von schnuppelag 09.05.11 - 16:02 Uhr

Sollte ich jemals ein zweites Kind bekommen, dann werde ich auch nur ambulant entbinden und dann ab nach Hause.
Bei meinem Sohn war ich damals 5 lange Tage im KH (er war 16 Tage zu früh dran und etwas kleiner geraten)... am 5. bin ich dann auf eigene Verantwortung gegangen, weil ich mich dort schrecklich gelangweilt habe und es so was von doof fand, mit einer anderen Frau+Baby auf dem Zimmer zu liegen. Nie hatte ich Zeit für mich und meinen Sohn, unsere Babys wechselten sich immer ab mit Hunger und Wickeln, so dass auch nie Ruhe reinkam... Die Familie konnte auch nie kommen, so wie es gerade passte - man muss sich halt an Besucherzeiten halten... und diese Besucher hat dann natürlich auch die Frau, die noch mit im Zimmer liegt.

Die Hebammen waren zwar sehr nett und haben sich toll gekümmert, andererseits haben sie mich auch mit ihren alten Weisheiten absolut verunsichert (Stillen und Wickeln nur aller 4 Stunden und so ein Kram).

Also entweder findest du ein KH, was absolut deinen Wünschen entspricht und dann empfehle ich dir das Familienzimmer ... oder du entbindest tatsächlich ambulant und gehst danach nach Hause :-)

Beitrag von mariiiiia 09.05.11 - 17:11 Uhr

Danke für eure lieben Antworten! Ich fühle mich durch eure Antworten darin bestärkt, ambulant zu entbinden (soweit alles gut verläuft natürlich).

Ich hätte dann auch ein Familienzimmer gewollt, was allerdings mit Kosten verbunden ist und man ja nie die Gewissheit hat, dass auch ein Familienzimmer frei ist. Zu Hause kann ich mir die Kosten dann sparen und fühle mich viel wohler.

Dankeschön! :)

Beitrag von anarchie 09.05.11 - 22:11 Uhr

Hallo!

meine 4 Kinder sind alle zuhause geboren.

KH geht für mich garnicht - es sei denn ich bin echt krank(ich wqar noch nie im KH...).

ich fand mein Wochenbett immer sehr nett, mit meinem Großen um mich, mein Mann, mein Essen, mein Bad, einafch frei bewegen, keiner, der mir an anquatschen will, keine Fremden...bescuh hab ich immer sehr gerne...

lg

melanie

Beitrag von mariiiiia 10.05.11 - 07:20 Uhr

Musstest du dir deshalb blöde Sprüche aus dem Umfeld anhören? Ich hab gestern schon eine blöde Reaktion von meinem Vater bekommen, weil ich danach wieder nach Hause will. Aber Bevormundungen scheinen zu Schwangerschaft und Kindererziehung dazu zu gehören ;)

Beitrag von anarchie 11.05.11 - 09:02 Uhr

jo.

ich war 19, in einer frischen beziehung, hab mein bezahltes Studium abgebrochen und kam nun noch mit der hausgeburt daher#rofl

ich bin potentielle Kindsmörderin#cool

ne, im ernst: wenn DU das willst, ist das nur deine Sache und je selbstbewusster man das sagt, desto weniger blöde kommentare kommen.

lg

melanis

Beitrag von leonore78 10.05.11 - 08:28 Uhr

Guten Morgen!

Ich habe unseren großen Sohn im KH bekommen und bin 3 Nächte geblieben. Das würde ich nie mehr machen!!
Es war sehr unruhig im KH, ständig polterte jemand ins Zimmer, man konnte sich kaum unterhalten, ganz schlimm.

Unsere Tochter kam ebenfalls im KH, aber ich bin nach einer Nacht nach Hause gegangen und alles war super!

Die eine Nacht bin ich auch nur geblieben, weil sie um 01:30 Uhr auf die Welt kam und ich um vier Uhr nachts direkt nach der Entbindung nicht unterwegs sein wollte. Wir sind dann bis um 10:00 Uhr im KH geblieben und dann in Ruhe nach Hause gefahren. Das war wirklich schön, ich hab mich zuhause in Ruhe aufs Sofa gelegt, telefoniert, geschlafen, meine Familie war drumherum und mein Sohn konnte Baby schauen, aber auch spielen und nach draußen gehen wie er wollte.
Gerade für ihn war es schön, dass ich zuhause war, denn im KH muss man ja doch Rücksicht nehmen, nicht rennen etc.

Beim nächste würde ich 100%ig wieder (halb-) ambulant entbinden wollen!

LG leonore

Beitrag von minnie85 11.05.11 - 11:27 Uhr

Nach meiner Spontangeburt bin ich ambulant nach Hause (nach 4 Stunden) und es war die allerbeste Entscheidung! Ich konnte schlafen wann ich wollte, keiner kam zum nervigen Blutdruckmessen etc einfach rein, kein unangemeldeter Besuch, der eigene Kühlschrank, das eigene Bad...herrlich.

Meine Hebamme kam die ersten Tage 2x und dann täglich bis die ersten 10 Tage rum waren.