Leichte Schädelasymetrie

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Beitrag von jewel1980 09.05.11 - 12:21 Uhr

Lisa hat leider eine leichte Schädelasyemtrie aufgrund ihrer Lage in meinem Becken. Wir gehen zur Osteopathie und auch KG. Wird besser, aber weg ist es natürlich nicht.Sie ist jetzt fast 4 Monate. Wer hat Erfahrungen mit Helmen? Hab irgendwie Angst, dass ich was verpasse? Kennt jemand einen Experten in Süddeutschland?

Beitrag von kanojak2011 09.05.11 - 12:28 Uhr

Hi,

Ja, ich habe Erfahrung mit Helmtherapie. Auf www.cranioform.de hast du dazu noch ein forum für Betroffene.

Habe ich Angst, dass ich was verpasse ? Kannst du mir erklären ,was du mit der Frage meinst ?

Kennt jemand einen Experten in süddeutschland ? Schau mal auf der Internetseite stehen sämtliche Kontaktzentren, was für dich am besten in Frage kommen würde.

Zu uns:
meine Tochter bekam es viel zu spät mit etwa 8 Monaten. Sie hatte eine schwere Asymetrie mit schiefem Gesicht, Ohren etc. Nach 4 Monaten beendeten wir es.
Es ist eine großartige Hilfe und wenn man damit rechtzeitig anfängt, dann bleibt nichts übrig.
Ob es dein kind überhaupt braucht, entscheidet der spezialist vor Ort.

Zurzeit machst du aber genau das richtige.

Wenn du Fragen hast, bittte schön.

Sonst wünsche ich dir einen schönen Tag.

Beitrag von steffi1501 09.05.11 - 12:46 Uhr

Julian hatte das auch.....recht schlimm und einseitig! Wir haben KG nach Bobath bekommen und waren auch bei der Osteopathie! Zusätzlich haben wir ihn durch anraten der KiÄ versucht zu lagern....ihn also mit einem dicken Handtuch, was wir gerollte haben auf die andere seite gelegt!
Mein Neffe hatte diese geschichte am Hinterkopf, durch die beliebte Rückenlage, die viele empfehlen! Da hat dann meine schwester ihn Tags auf den Bauch gelegt und dadurch lag sein Köpfchen mal links mal rechts!

Beide haben nun keine Schädelasyemtrie mehr, es hat durch konsequenz echt was gebracht!
Meine KiÄ sagt auch immer, das die weichen Schädelknochen sich noch verformen können, bis die Mäuse etwa 12 Monate alt werden! Manchmal auch noch länger!

Lg Steffi

Beitrag von wunder-geschehen 09.05.11 - 13:08 Uhr

Hallo!
Emily (fast 9 Monate) trägt seit etwa 2 Monaten auch einen Helm, da die eine Seit sehr platt gelegen war und auch Gesicht und vorallem Ohren ganz schön verschoben. Schon jetzt sieht mal am Hinterkopf kaum noch etwas. Nur die Ohren müssen noch ihre Position finden.
Wir waren leider weder beim Osteop. noch bei der KG. Unser KiA hält davon und auch von der Helmtherapie nichts. Hab dann im Pekip den Tip bekommen die Uniklinik in Giessen auf zu suchen. Die haben gleich gesagt, dass ein Helm angebracht ist.
Ich hatte vorher ganz viele Bedenken bzgl. dem Altag. Aber es ist wirklich problemlos :-) .
Am Besten googelst du mal nach Helmtherapie in deiner Gegend und lässt dir einfach mal einen Termin zum Ausmessen des Kopfes geben. Dann kannst du immer noch entscheiden, ob ihr einen Helm anfertigen lasst oder ob es doch nicht so grafierend ist.
Es hießt übrigens, dass man um den 6. Monat (spätestens) beginnen soll. Ich würde jetzt schon mal hinfahren und ausmessen lassen.

LG wunder-geschehen

Beitrag von wemauchimmer 09.05.11 - 14:34 Uhr

Hallo,
es gibt keinen Menschen auf der Welt mit einem perfekt symmetrischen Schädel.
Lisa hat ihre leichte Asymmetrie nicht aufgrund ihrer Lage in Deinem Becken, sondern weil sie ein natürliches Wesen ist und kein Industrieprodukt.
Laß Dir doch nicht irgendwelchen Unsinn einreden. Die wollen nichts als Dein Bestes: Dein Geld.
LG

Beitrag von kanojak2011 09.05.11 - 15:36 Uhr

#klatsch #klatsch #klatsch

Beitrag von fascia 09.05.11 - 21:54 Uhr

Hallo wemauchimmer,

denkst du denn, ein Säugling kommt mit der Schädelform zur Welt, die allein die Gene ihm zugedacht haben? Kannst du darauf antworten?

Die Lage im Becken und natürlich auch eine spontane Geburt haben erheblichen Einfluss auf die Form des Köpfchens. Eben weil es sich um ein natürliches Wesen handelt, wie du so treffend sagst.

Du bist nicht auf dem Laufenden.
Wemauchimmer du nachplapperst, er/sie weiß es wohl nicht besser.
Selbst denken ist "in". Probier´s mal.

f.


Beitrag von wemauchimmer 10.05.11 - 09:08 Uhr

Schaumal, f.,
eigentlich habe ich schon geschrieben, was ich denke. Ich kann es aber gerne für Dich nochmal anders formulieren.
Es spielt keine Rolle, wer oder was für die Form des Schädels verantwortlich ist. Der springende Punkt ist, daß jeder Schädel von der perfekten Symmetrie abweicht. Egal ob das an den Genen liegt, dem Becken, der Geburt.
Sicherlich gibt es Extremfälle, wo ein Köpfchen so krumm ist, daß man was machen muß, um dem Kind spätere Hänseleien zu ersparen. Aber die TE spricht von einer "leichten Asym(m)etrie". Und will zu einer Therapie greifen, die für schwere Fälle gedacht ist. Das klingt für mich nach zwanghaftem Wunsch nach dem perfekten Kind, mit dem sie sich und dem Kind nur das Leben schwemacht. Na vielleicht interpretiere ich hier natürlich zuviel hinein und sie hat mit echtem Understatement ein schrecklich entstelltes Kind als "leicht asym(m)etrisch" beschrieben.
LG

Beitrag von fascia 10.05.11 - 11:04 Uhr

Jo, wemauchimmer,

ich ruder mal zurück...
Das mit der "leichten" Asymmetrie irritiert mich auch.
Kann nicht sehen und nicht sagen, was für ein Köpfchen wir uns da vorstellen können. (Viele.)
Und die Verunsicherung, die Sorge einer Mutter (und anderer Menschen) wird oft von Berichten Dritter oder der Presse usw. hervorgerufen oder/und geschürt. Nämlich pauschal - und darum selten angemessen.
Und da macht sich dann jemand das Leben unnötiger Weise schwer.
Jetzt versteh´ich besser, was du meinst - und da "komm´ich mit".
Die Ansicht teile ich mit dir.


Aaaaber:
Wenn die TE schreibt, diese Asymmetrie käme von der Lage im Becken, ist das ja gut möglich. Darum finde ich es ebenfalls "irritierend", wenn du kurzerhand schreibst, das sei nicht so...


Auch ist es die TE, die sich auf Suche begibt - nach Spezialisten.
Es sind nicht die Spezialisten, die die TE überreden wollen, sich in ihre Behandlung zu begeben, damit diese Ärzte/Therapeuten an ihr verdienen können...

Für jemanden wie mich klingen solche Aussagen wie "...wollen dein Bestes - dein Geld..." schlimm!
Denn ich lebe davon, dass man mich für meine Arbeit bezahlt. Meist mit Geld. Salatgurken und Kohlraben, Kirschen und dergleichen aus dem eigenen Garten nehm´ ich aber auch gern. (Steckt oft viel Liebe, Arbeit und Geschmack drin.)
Ich gebe dafür gern "mein Bestes": Kenntnisse und Handwerk, Konzentration und Hingabe. Um dies zu erwerben habe ich viele Jahre mein Einkommen investiert. Es wird noch lange dauern, bis ich das "wieder drin" habe.
Geld ist und war nie meine Motivation.
Ich kenne sehr Viele meinesgleichen. Unter denen sieht niemand das Geld als Bestes, das uns ein Mensch bringen könnte.


Nochmal "fachlich" geschrieben: Zum "springenden Punkt":
Bei einer geringfügigen (?) Asymmetrie, die eine schnelle (?) Tendenz zum Ausgleich zeigt, ist die Frage nach der Herkunft nicht so brennend. Hier kann man vielleicht gerade noch sagen, es sei "egal", woher sie rührt.
Bei einer deutlichen (?) Asymmetrie, deren Ausgleich sich schleppend (?) oder gar nicht vollzieht, ist die Herkunft, die Ursache dagegen wichtig und für das weitere Vorgehen der "springende Punkt".

Ich nehme an, die TE hat selbst das Problem, dass sie eine Einschätzung der gegenwärtigen Situation, vielleicht eine Aussage über die Prognose sucht. Weil sie es selbst nicht einordnen kann, aber nichts versäumen möchte. Deshalb sucht sie einen "Spezialisten", dem sie vertrauen kann.
Möglicherweise ist sie bisher kaum aufgeklärt worden - oder aber sie vertraut diesen Personen und ihren Aussagen nicht so ganz.
Ihr Vertrauen wird kaum größer, wenn man ihr sagt, diese alle wollten sowieso nur ihr Geld. So treibt man sie ja förmlich dazu, noch weiter zu graben, zu suchen und zu bangen.

Dabei - sehe ich jetzt deutlich - wolltest du sie eigentlich beruhigen.
Ob SIE das auch so verstanden hat? Ob es wirkt bei ihr?

LG,
f.