wunschkaiserschnitt wegen schlechter erfahrung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tweety2008 09.05.11 - 16:27 Uhr

hi
Nun befinde ich mich in der 22 ssw und mache mir solangsam Gedanken über die Geburt ,da meine erste Geburt der abzolute horror war.

weil: erst wurde eingeleiet 4 tage dann kam es zu einer sturzgeburt bei der meine Tochter im Geburtskanal stecken blieb und mit saugglocke geholt werden musste ,und dabei bin ich innerlich gerissen was kein arzt mit bekommen hat erst nach einer stunde und hohen blutverlust und nicht mehr ansprechbar wurde ich not operriert mit anschlissenden intensivstaion aufenthalt 3 tage lang .
Meine tochter habe ich erst am 2 tag kurz sehen können .
Jetzt habe ich solche angst vor der 2 geburt das sie genau so wird und denke über ein wunsch kaiser schnitt nach ,natürlich kann da auch was passieren das ist mir auch klar .
wie denkt ihr darüber ?
würdet ihr auch so handel ?

Beitrag von buzzfuzz 09.05.11 - 16:29 Uhr

hi,

oh mein gott,ich glaube danach wäre ich nie wieder ss geworden nach einem solchem erlebniss.

aber um deine frage zu beantworten,ich würde mal den fa fragen,wie wahrscheinlich es ist,das man wieder von innen reisst. und dann entscheiden.

diana

Beitrag von mona1879 09.05.11 - 16:45 Uhr

hallo,
also ich bin vielleicht in einer andern aber ähnlichen lage. ich habe in der letzten schwangerschaft meine tochter in der 33. ssw durch eine nabelschnurverschlingung verloren.
jetzt habe ich auch schon angst vor der geburt. ich kann dir nur sagen wie ich machen werde. ich werde in der 36. ssw ins krankenhaus zur geburtsplanung. dort jeden möglichen weg besprechen der mir offen steht und mir auch den weg des wunschkaiserschnitts offen lassen. ich denke, dass der ja bis zum schluss möglich ist. wenn ich die angst nicht mehr aushalte werde ich einleiten lassen oder eine wks machen lassen. ich hoffe, dass ich es bis zum ende schaffe. ich denke, dass man sich alle wege offen lassen sollte. die psyche spielt bei einer geburt eine wichtige rolle und angst kann ja auch total blockieren, ich denke das man heute mit einem grund jederzeit einen kaiserschnitt bekommt.

lieben gruß
mona

Beitrag von jucoaa 09.05.11 - 17:09 Uhr

Hallo

Ja also deine Erfarung ist ja echt hart:-[
Aber nun möchte ich dir deine Frage beantworten.

Ich habe 3 Kinder geboren, die erste Geburt war lang aber im gegensatz zu der 2 echt harmlos.

Meine 2 Geburt, war der Horror sie hat 28 std gedauert und das auch nur weil die Hebamme mir geholfen hat.
sonst wäre es noch länger gewesen.
Mein Sohn ist dann mit den schultern stecken geblieben aber irgendwann war er eben da.
Ich habe lange gebraucht um überhaupt wieder einen Fuß zufassen.

Deswegen habe ich mich bei der 3 Geburt für einen Wk entschieden, weil ich dachte noch so eine Geburt hält meine Psyche nicht aus.

Aber heute weiß ich das es ein Fehler war.
Ich habe mir glaubig den KS einfacher vorgestellt
Ich habe die spinalspritze nicht vertragen
hatte schwere Athem not und auch danach ging es mir sehr schlecht.

Jetzt bin ich auch in der 22 SSW und egal was kommt solange
es dem Baby gut geht,werde ich es normal gebären und wenn es 40 std dauert.

Aber entscheiden mußt du das ganz alleine#liebdrueck

Beitrag von schlumpfine217 09.05.11 - 17:55 Uhr

Hallo!

Ich habe mich zu einem Kaiserschnitt entschieden, da meine 1. SS sehr schwierig für mich war aufgrund sehr starker Übelkeit vom 1. Bis zum letzten Tag. Ich wusste, wenn die Geburt auch noch schwierig sein sollte werde ich nie wieder ein Kind bekommen.
Es war die beste Entscheidung meines Lebens.

Jetzt bin ich wieder schwanger, und mir geht es wieder schlecht, und ich werde definitiv wieder einen Kaiserschnitt machen.

Hör auf Dein Herz und lass Dir von niemandem reinreden. Es ist dein Körper.

Unser Sohn entscheidet sich nicht von anderen Kindern und meine Bindung zu ihm ist so stark und intensiv.

Ich habe überhaupt nicht das Gefühl ich hätte versagt, was viele Frauen sagen, im Gegenteil, ich habe die schwierige SS überstanden und dafür gesorgt, dass unsere Familie noch größer werden kann.

Beitrag von littlehands 09.05.11 - 18:00 Uhr

Nach so einem Horror-Erlebnis hätte ich wohl auch Angst.Wahrscheinlich würde ich dann auch über einen KS nachdenken.
Ich kann von Glück reden,2 Super Bilderbuch-Geburten hinter mir zu haben und trotzdem hab ich Bammel...

Beitrag von blumella 09.05.11 - 18:18 Uhr

Für mich persönlich wäre ein Kaiserschnitt immer der allerletzte Ausweg. Es geht ja auch nicht nur um mich, sondern immer auch um das Baby.

Ich würde mir an Deiner Stelle eine Hebamme suchen, die bestenfalls auch noch auf "Geburtstraumen" spezialisiert ist.
Oder Du sprichst mal mit Deinem Frauenarzt darüber, vielleicht kann er Dir Anlaufstellen nennen, die Dir helfen können, die Angst vor einer weiteren Geburt zu verlieren.

Ganz wichtig natürlich: Ärztlich erstmal abklären, wie es aufgrund der damaligen Verletzungen überhaupt mit einer natürlichen Geburt aussieht.

Alles Gute!

Beitrag von teschenny 09.05.11 - 22:54 Uhr

Genau es geht in erster Linie um das Wohl von Mutter und Kind! Und eine komplizierte Geburt ist immer negativer für beide als ein geplanter Kaiserschnitt - der ist nämlich genauso gut wie eine komplikationslose spontan Geburt.

Ich finds nicht ok, wenn man den KS so schlecht redet und er sei ja so gefährlich. Er ist nicht gefährlicher als eine normale spontan Geburt. Und fürs Kind ist es sogar etwas sicherer weil viele Risiken wegfallen.

Entscheide nach deinem Gefühl, so wie du dich am sichersten fühlst.

Beitrag von jucoaa 10.05.11 - 07:22 Uhr

Naja sicherer fürs Kind einen KS????:-(,da läßt sich drüber streiten.
Man sollte auch mal die Anpassungsschwierigkeiten denken, wenn das Baby plötzlich rausgerissen wird und an die spätfolgen.
Also die Natur weiß schon warum sie die normale Geburt in den Fordergrund gestellt hat. Damals mußte man die Kinder auch normal bekommen.
Heut zu tage macht jeder 2 einen Kaiserschnitt.

Also nach so einer Geburt habe ich natürlich Verständnis dafür, wenn man sich für einen KS entscheidet.
Aber besser ist es nicht unbedingt...............................

Beitrag von blumella 10.05.11 - 20:55 Uhr

Ich habe den Kaiserschnitt nicht schlecht geredet, aber zu behaupten, ein geplanter Kaiserschnitt ist genauso gut, wie eine komplikationslose Spontangeburt ist schlichtweg falsch.