Notarkosten so wenig ???

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von kleinerkruemmel 09.05.11 - 21:05 Uhr

Hallo ,

schreibe mit dem Namen einer Freundin (bin also nicht Kleinerkruemmel #:-) )

Wir hatten heute einen Termin beim Notar zwecks Hauskauf.Der Notar hat uns zum Schluß 2 Rechnungen gegeben als wir zu Hause waren haben wir die Rechnungen auf gemacht und uns gewundert.

Das Haus kostet 230000 Euro

Es gab jetzt eine Notar Rechnung für die Beurkundung eines Kaufvertrages über 1136,93 Euro (inklusive Auslagen für Post und Tele)

Und eine Rechnung über die Beurkundung einer Grundschuldbestellung über 491,35 Euro (inklusive Auslagen Post und Tele )

Kommt da noch was ???

Hausdübergabe und Kaufpreis sind erst am 01.09.2011 fällig.


Vielen Dank für eure Antworten
lg

Beitrag von zwiebelchen1977 09.05.11 - 21:07 Uhr

Hallo

Das müsste eig. alles sein. Wir haben auch gekauft und unsere Notarkosten waren in etwa so wie eure.

LG

Bianca

Beitrag von kleinerkruemmel 09.05.11 - 21:17 Uhr


Danke für deine Antwort , habt Ihr nochmal ne Rechnung vom Grundbuchamt bekommen für den Eintrag?

Wäre ja schön wenn das alles war :-)

lg

Beitrag von zwiebelchen1977 09.05.11 - 21:44 Uhr

Hallo

Ja, von der Oberjustizkasse. Knappe 500 Euro

Beitrag von bc2608 09.05.11 - 21:17 Uhr

Hallo Freundin von Kleinerkrümel,

zu den Notarkosten kommt noch die Grunderwerbsteuer vom Finanzamt und nach der Hausübergabe wird der Notar die Umschreibung beim Grundbuchamt beantragen und da fallen dann auch noch einmal Gebühren an. Normalerweise rechnet man mit 7 bis 9 % Nebenkosten vom Hauskaufpreis.

lg
bs2608

Beitrag von kleinerkruemmel 09.05.11 - 21:20 Uhr

Hallo

Danke für deine Antwort

Grunderwerbsteuer ist klar 4,5 % vom Kaufpreis

Grundbuchamt ?????

Makler auch klar in unserem Fall 3,57 % inklusive MWST


Wir hatten insgesamt mit 22000-23000 NK gerechnet und deswegen hat uns die Notarrechnung so gewundert weil es so wenig ist.


lg

Beitrag von bc2608 09.05.11 - 21:32 Uhr

Hallo,

nun ja, die Grunderwerbsteuer sind ja schon mal 10.350,00 Euro.

Bei der Notarrechnung kommt es darauf an, ob auch schon die Gebühren für Anträge beim Grundbuchamt dabei sind bzw., ob durch den Vertrag auch schon die Umschreibung auf euch geregelt ist. Diese wird doch sicher erst später passieren, wenn Kaufpreiszahlung und Hausübergabe erfolgt sind. Es kann sein, dass dann noch einmal Gebühren anfallen.

Auch für die Einholung einer Vorkaufsrechtsverzichtserklärung von der Gemeinde kann der Notar später vielleicht noch Gebühren verlangen.

Und das Grundbuchamt schickt auch noch eine Rechnung, entweder jetzt, falls ihr ein Vormerkung habt eintragen lassen, oder später nach der Umschreibung.

lg

Beitrag von wemauchimmer 10.05.11 - 11:12 Uhr

Hallo Freundin von Kleinerkruemmel,

nach diesen von Dir genannten Punkten kamen bei uns (Grundstückskauf, ähnliche Größenordnung) noch folgende:
- Vormerkung und Grundschuldeintragung (ca. 750€)
- Vorkaufsrechtverzicht der Gemeinde (25€)
Nach Eigentumsübergang (=bei Euch 1.9.) dann:
- Beurkundung Auflassung (ca. 200€)
- Eigentumsänderung und Löschung der Vormerkung (ca. 400€)
Also Du siehst, Ihr habt jetzt so ungefähr die Hälfte bezahlt, sofern es bei Euch genauso laufen sollte.
LG

Beitrag von wemauchimmer 10.05.11 - 11:14 Uhr

Noch ein Nachtrag: Faustregel für Notar/Grundbuchkosten sind 1,5% vom Kaufpreis. Bei uns waren es eher 1,6%.
LG

Beitrag von wasteline 10.05.11 - 14:37 Uhr

Normalerweise rechnet man für die Notarkosten ca. 1,5% auf den Kaufpreis.