Einschlafen auch ohne Mama

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von brianna28 09.05.11 - 21:49 Uhr

Hallo zusammen,

nachdem ich gerade mal wieder, nach 1 Stunde, 30 mal Hänsel und Gretel singen, und auf allen vieren aus dem Kinderzimmer gekrochen bin, stellt sich mir die Frage: Könnte das nicht auch anders gehen???#schmoll

Will jetzt nicht unsere ganze Schlafgeschichte runterschreiben, kurzgefasst ist es schon immer etwas problematisch. Franziska ist jetzt 18 Mon., und es klappt mal besser mal schlechter.

Ich sitze zum einschlafen neben ihrem Bett, und wenn sie wieder wach wurde habe ich sie zu uns geholt( meistens gegen Mitternacht).

Jetzt wird sie allerdings oft schon gegen neun, halb zehn wieder wach. Ja und dann sitzt Mama natürlich nicht neben dem Bett. Also Geschrei, und dann sitze ich Depp wieder da, oder nehme sie gleich mit zu mir.

Einen Film im Fernseh sehen- nicht möglich, mal mit Freunden am Wochenende länger draussen sitzen- nicht möglich...... das frustriert.

Wenn wir das jetzt so weiterführen, wird sie doch nie mal alleine in ihrem Bett sclafen. Schreien lassen finde ich nicht so gut, obwohl wir das schon gemacht haben.

Bitte um Tipps



Beitrag von angelinchen 09.05.11 - 22:55 Uhr

Hallo
"Wenn wir das jetzt so weiterführen, wird sie doch nie mal alleine in ihrem Bett sclafen. "
mit 2 schlafenstechnisch schlimmen Kindern kann ich dir sagen----doch sie WIRD ;)

Meine Tochter brauchte mich fast 2,5 Jahre zum einschlafen, und auch zu wieder einschlafen nachts. Ich habe immer wieder mal Versuche gestartet, dass sie allein einschläft, weil sie ja dann in meinem Glauben auch nachts durchschlafen würde. BIs zu dem einen magischen Abend habe ich meine Tochter entweder in den Schlaf getragen (mein armer Rücken) oder aber nen Stündchen neben ihrem Bett gesessen, und sie eben nachts entweder so wieder zum schlafen gebracht, bei uns schlafen ging leider gar nicht, da bekam keiner Schlaf, weil sie wach war und da nicht sein wollte (insofern hast dus noch "gut").
Und den einen Abend habe ich ihr erklärt dass das so nicht mehr geht, ich bin immer da, ich komme nachts wenn sie mich braucht etc etc. und dann habe ich unser normales Abend-Ritual gemacht, hab ihr ein Nachtlämpchen angelassen und bin in voller Überzeugung nach dem Gute Nacht Kuss raus. Habe dann ihre Tür aufgelassen, weil sie das wollte und das Bad (gleiche Etage) geputzt. Sie kam sicher noch 7-8 Mal den Abend raus, um zu gucken ob ich wirklich DA bin. Und dann ist sie das allererste Mal in ihrem Leben ganz allein eingeschlafen #huepf Ich weiss noch wie baff ich war. Die Tür offen und ich auf gleicher Etage brauchten wir etwa 1 Woche, dann konnte ich die Tür jeden Tag etwas weiter zumachen, bis ich sie eben ganz rangemacht habe. Licht muss bis zum heutigen Tag zum einschlafen an sein. Und gaaaaanz wichtig, ihr Kuschelbär. Den hat sie quasi an besagtem Abend als Mama-Ersatz hergenommen, und der muss immer da sein.
Achso, ne Garantie fürs durchschlafen war das aber nicht. Sie wurde nach wie vor nachts wach ne ganze Weile, aber auch da konnte ich nach kurzem beruhigen das Zimmer wieder verlassen---was eine Erleichterung!

So, vll. konnte ich dir nen Weg aufzeigen, denn schreien lassen kann keine Lösung sein! Jedes Kind lernt das irgendwann---liebevoll.

LG Anja (deren 3,5 jährige Tochter nach wie vor nicht zuverlässig durch schläft)

Beitrag von lady_chainsaw 10.05.11 - 09:07 Uhr

Hallöchen,

würde sie denn ruhiger schlafen, wenn sie gleich von Anfang an bei Euch im Bett liegt? Dann würde ich das nämlich einfach tun und fertig.

Meine Tochter (inzwischen fast 8) hat auch die ersten 4 Jahre Einschlafbegleitung gebraucht und hat ausschliesslich bei uns geschlafen #liebdrueck

Gruß

Karen

Beitrag von ayshe 10.05.11 - 13:07 Uhr

Habe ich auch gerade gedacht.
Bei uns war es ja auch so.

Beitrag von tina-1981 10.05.11 - 12:39 Uhr

#roflHallo,

erstmal muss ich ganz doll schmunzeln... der Text könnte wirklich Wort für Wort von mir sein!
Meine Tochter Mariella (18 Monate) hat genau die gleichen Einschlafprobleme.
Manchmal schläft sie innerhalb von 10-15 Minuten ein. (das sind dann die guten Phasen) und manchmal braucht sie ewig.

Sie wandert auch fast immer zu uns ins Bett. Irgendwann die Nacht wacht sie auf und dann ruft sie inzwischen Mama. Und dann nehme ich sie inzwischen aus Bequemheit mit zu uns ins Bett.

Wir haben vor 6 Wochen ein neues Bett gekauft, da es auch Phasen gab, wo sie überhaupt nicht in ihrem Gitterbett schlafen wollte. Da hat sie geweint und geschrien und uns gezeigt, sie will zu uns ins große Bett.

Jetzt hat sie ein "großes" Bett (90*200cm) ein schönes Himmelbett. Sie kann selbst rein und raus und wir haben noch so einen Rausfallschutz hingemacht. Sie liebt ihr Bett.

Damit sind zwar nicht alle Probleme verschwunden, aber ich sie schläft zumindest immer in ihrem Bett ein. Auch wenn Mama meist dazu hinliegen muss.

Aber trotzdem hatten wir gerade wieder eine Phase, wo sie so lange brauchte um in den Schlaf zu kommen. Aber sie hat nicht geweint, sonder viel mit mir gekuschelt oder wieder irgendwie sind ihr dann wieder Dinge vom Tag eingefallen und sie hat wieder ein neues Wort X-mal wiederholt.

Es ist so zwar immernoch anstrengend, aber sie ist lieb und zufrieden und brüllt nicht oder schimpft, bis sie endlich zu uns in Bett kann.

Ich habe mir vorgenommen, noch ein paar Monate zu warten und dann werde ich auch versuchen ihr zu erklären, dass die Mama immer da ist und sie mir rufen kann. Aber ich nicht immer dazu sitzen kann.

Mariella hat kein Kuscheltier oder sonstiges was sie immer braucht. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie immer Mama braucht.

Schreien lassen ist bei uns auch keine Lösung.

Funktioniert bei euch, dass der Papa sie ins Bett bringt, oder muss es auch immer Mama sein? Und schläft euer Kind auch mal bei Oma und Opa?

Ich würd mich freuen, wenn du mir vllt. ne PN schickst...
unsere Geschichte hört sich echt so ähnlich an.

LG und alles Gute
Tina

Beitrag von bedian 11.05.11 - 12:16 Uhr

Oh, wie bin ich froh, dass es nicht nur bei uns so ist... Meine fast 2 1/2-jährige Tochter hat bis vor kurzem in unserem Bett geschlafen. Eingeschlafen ist sie nur, wenn sich einer von uns (hauptsächlich ich) dazugelegt hat. Wir haben ein Buch gelesen, dann Licht ausgemacht und gekuschelt, bis sie geschlafen hat.

Dann haben mein Mann und ich beschlossen, dass die Kleine jetzt dann in ihrem eigenen Bett in ihrem Zimmer schlafen muss. Dazu haben wir ihr Gitterbettchen zum "normalen" Bett umgebaut, und siehe da, seit dem will sie nur noch da schlafen (sie mochte Gitter nicht, sie hat schon als Baby wie am Spieß gebrüllt, wenn man sie in ein Gitter- oder Reisebettchen gelegt hat...)

Alleine schläft sie aber nach wie vor nicht ein. Ich muss dabeisitzen, erst ein Buch vorlesen und dann warten, bis sie schläft. Das kann schon mal eine Stunde oder länger dauern. Nervt mich manchmal total, gemütlicher Fernsehabend ist da nicht drin... Ich halte auch nichts davon, sie alleine schreiend im Bett liegen zu lassen. Nachdem ja kein Gitter mehr vor dem Bett ist, steht sie sowieso auf und schaut, wo wir sind und schläft niemals ein. Nachts wacht sie manchmal auf und kommt von selbst zu uns ins Bett.

Wir sind auch am Rätseln, wie wir es jemals schaffen, dass sie alleine einschläft... Vielleicht kommt das tatsächlich irgendwann von selbst...???

Ich wünsche Euch ein gutes Durchhaltevermögen.

LG Diana :-)

Beitrag von metapher77 11.05.11 - 12:35 Uhr

Unser Zwerg ist jetzt 2 Jahre geworden und schläft auch nur mit Begleitung ein. Wir müüsen auch immer Händchen halten bei ihm. Inzwischen klappt es ab und an, dass wir in dem Moment, wo er schon am wegdröseln ist, die Hand schon mal weg nehmen können, aber meistens merkt er das noch und der Spaß fängt von vorn an. Gegen Mitternacht wird er meist wieder wach und ruft nach uns, und dann kommt er auch zu uns ins Bett, weil er sonst alle Stunde wach wäre und wir gar nicht zur Ruhe kämen. Aber auch bei uns ist langsam Besserung in Sicht. Vor einiger zeit war es noch so, dass er sofort panisch anfing zu schreien, wenn man angekündigt und versucht hat, das Zimmer noch zu verlassen, bevor er schläft. Und dann musste man auch immer mucksmäuschenstill raus gehen, wenn er schlief, weil er sonst sofort wieder wach war und los brüllte. Inzwischen sage ich ihm auch immer, dass ich nur mal ganz kurz raus muss (aufs Klo oder ähnliches) und gleich wieder komme. Er belibt einen kleinen Moment ganz rughig liegen 8also ich schätze so 1-2 Minuten, bevor er nach Mama ruft. Und dieses Rufen ist auch längst nicht mehr so panisch. Ich will jetzt versuchen, diese Zeit, die ich raus gehe, halt immer etwas zu verlängern, in der Hoffnung, dass er tatsächlich irgendwann allein einschläft. Kuscheltiere mag er überhaupt nicht, die fliegen immer im hohen Bogen aus dem Bett.