Er will nur draussen "machen"

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von yilwyna 09.05.11 - 23:36 Uhr

Hallo,
mein Sohn ist jetzt 3,5 Jahre alt und wird langsam trocken, hatten heute die erste nasse Hose seit einer Woche. Nachdem wir am Dienstag auf denm Nachhhauseweg vom Kindergarten hinter dem Busch mussten, will er jetzt immer draussen machen. Ich hab ihm erklärt, das es ok ist, in Notfällen draussen zu machen, er will sogar absichtlich raus und kommt dann wieder rein. Ich weiß nicht, wie ich mich da verhalten soll? Ihn machen lassen?Wieder Windel an? oder versuchen ihn dazu überzeugen, das er aufs Klo/Töpfchen geht?
Da wir nur einen Vorgarten haben und direkt an der Straße wohnen las ich meinen Sohn nur ungern nackt draussen laufen, wenn er ins Planschbecken geht, dann steht es weiter hinten im Garten,neben dem haus, da kann man nicht sofort hingucken.
LG:Yilwyna

Beitrag von kleine1102 10.05.11 - 09:29 Uhr

Hallo Yilwyna!

Weder immer nach draußen gehen lassen zum "Pieseln" (das wäre ja Wahnsinn- wie lange soll das so gehen #nanana?!) noch wieder eine Windel anziehen. Sondern immer wieder die ganz gewöhnliche Toilette anbieten (als darauf hinweisen) und die "Draußen-Aktion" nur im absoluten Notfall zulassen und wenn möglich vermeiden. Sprich', so lange Ihr Euch im oder um's Haus herum aufhaltet, definitiv drinnen zur Toilette gehen!

Klar ist es für kleine Kinder "spannend", ihr "kleines Geschäft" draußen zu "verrichten", aber sooo toll, dass man es befürworten oder unterstützen sollte, finde ich es nun wirklich nicht. Schon gar nicht mitten im Vorgarten #augen.

Viele Grüße #sonne,

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von nudelmaus27 10.05.11 - 12:50 Uhr

Hallo!

Meine Große ist nun schon bissel älter aber ich kenne das Problem. Hier im Umfeld gibt es viele Kinder die in dem Alter damit angefangen haben nur gibt es zwei verschiedene Methoden damit umzugehen.

1) Wir haben es so gehalten, dass wir nur im Notfall (also z. B. bei einem langen Spaziergang in der Natur) eine Toipause draußen einlegen. Wenn sie z. B. gerade erst von oben kam und dann ne 1/2 Stunde später unten an den Busch pischen wollte haben wir gesagt nein du kannst oben auf die Toi gehen oder beim Nachbarsfreund auf den Topf. Auch haben wir gesagt, wenn sie das nicht macht, gehen wir rein nunja sie hat das 1-2 Mal gekonnt überhört und schwupps waren wir oben und sind auch nicht wieder raus. Das hat sie sich gemerkt. Neulich hatte sie wieder so einen Anflug von wegen nicht im Kiga gehen aber 10 Minuten später dringend müssen unterwegs, das habe ich ihr verboten mit den Worten wir gehen nach Hause, ich kann ja auch nicht meinen Hintern überall hinhängen ;-).

2) Die zweite in meinen Augen schlechtere Methode ist einfach lassen. Allerdings haben besagte Eltern es nun schon soweit am Hals, dass die Kinder mittlerweile vor versammelter Mannschaft auf die Wiese kacken #schock ohne jegliche Scheu und es anscheinend total normal finden.

Ich denke mit ein bißchen Konsequenz und Erziehung ist das in einer Woche Geschichte.

LG, Nudelmaus