Würdet ihr? *arbeiten,stillen ... *

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Beitrag von lauramarei 10.05.11 - 08:40 Uhr

Ihr Lieben,

mich plagt ein riiiesen schlechtes Gewissen.

Ich hätte die Möglichkeit, für 3mal die Woche wieder arbeiten zu gehen. Es wäre dann in den Abendstunden ab 17Uhr. Schluss wäre zwischen 20und 23 Uhr,jenachdem wieviel so los ist. In der Zeit würde der Papa die Betreuung übernehmen und ich weiß, das Lilly sehr,sehr gut bei ihm aufgehoben ist.
Allerdings stille ich Lilly noch recht viel...gerade zum Schlafen. Ich stille sie immer in den Schlaf. Der Papa würde sie dann alternativ tragen. Ich weiß, auch dann würde sie irgendwann einschlafen. Ggf mit etwas meckern .... ABER es bricht mir das Herz!!!!!Ich kann/darf/soll jetzt am 15.anfangen .... es wäre allerdings eine ganz tolle Chance. Ich würde jetzt auf 400€Basis anfangen und könnte nach der Elternzeit die Stunden aufstocken wie ich es mag. Ich denke auch, das es mir wirklich gut tun würde .... denn ich habe Lilly bislang noch nie abgegeben .... Und der Papa macht es auch wirklich toll mit ihr.
Trotzdem mache ich mir Sorgen.

Wer von euch geht denn jetzt schon wieder arbeiten??? Trotz stillen??

#winke

Beitrag von salo81 10.05.11 - 08:45 Uhr

Guten Morgen,

ich könnte mir das FÜR MICH nicht vorstellen.
Gerade abends ist doch immer ne schlechte Zeit.
Vielleicht gehts ja im Moment super mit ihr abends, aber evtl. bekommt sie dann mal Zähne und ist um die Zeit recht unleidig.

Möchtest du dann Milch für sie abpumpen?
Geht das denn bei dir gut? Oder soll sie was anderes essen/trinken?
Evtl. mußt du dich dann auch darauf gefaßt machen, das sie nachts wenn du wieder da bist, eben Mama nachholen will, d.h. dann viel stillen will.

Lg
Salo

Beitrag von lauramarei 10.05.11 - 08:48 Uhr

Nachts stillt sie sowieso sehr viel. Sie isst bislang schon recht viel bei uns mit. Abpumpen klappt leider nicht wirklich, außer mit einer Pumpe aus der Apotheke. Ich bin selber noch extrem unschlüssig...gerade weil es abends ist ... aber andere Arbeitszeiten lassen sich allgemein nicht bei uns einrichten da ich sonst niemanden für Lilly habe .... bzw ich Lilly bislang nur an Papa abgebe.

Beitrag von salo81 10.05.11 - 08:51 Uhr

Ohje, was möchtest du ihr dann geben, abends?

Es ist schon denkbar, das sie halt abends was anderes ißt und dazu Wasser/Tee ect. trinkt und dann eben gestillt wird, wenn du wieder kommst.

Das du Lilly nur dem Papa geben willst, kann ich gut nachvollziehen.

Du kannst es höchstens probieren, ich würde dem Arbeitgeber aber auch ehrlich dazu sagen, das du Zweifel hast, ob das klappt und dann auch evtl. wieder aufhörst. Nicht das der dann aus allen Wolken fällt und total sauer ist. Da lieber ehrlich sein.

Lg
Salo

Beitrag von lauramarei 10.05.11 - 08:55 Uhr

Ja, das weiß er. Die Stelle ist Fußweg zum Glück nur 3 Minuten weg, sodass ich im Notfall auch direkt Heim kann. Naja gut,Lilly wird ja jetzt schon 10Monate alt .... ggf. bieten wir ihr nach dem Essen einen Becher mit Pre Milch an .... alles blöd .... #zitter

Beitrag von lumidi 10.05.11 - 09:06 Uhr

"Vielleicht gehts ja im Moment super mit ihr abends, aber evtl. bekommt sie dann mal Zähne und ist um die Zeit recht unleidig. "

Meinst du, dass der Papa das Baby nicht beruhigen kann? Kommt man da wirklich nur durchs Stillen durch?

Es ist der Papa und keine fremde Person!

Mein Mann ist jetzt in Elternzeit und ich arbeite Vollzeit und es klappt wunderbar.

Beitrag von lauramarei 10.05.11 - 09:12 Uhr

Ich denke, es kann sogar eine bereicherung sein für die Kinder ....

wenn das schlechte Gewissen nicht wäre. Der Papa macht es super .... und er würde sie niemals schreien lassen oder sonstiges .... das beruhigt mich schonmal etwas.

Beitrag von lumidi 10.05.11 - 09:18 Uhr

Warum hast du denn ein schlechtes Gewissen?

Du vernachlässigst dein Kind dadurch nicht!

Beitrag von lumidi 10.05.11 - 09:03 Uhr

Hallo,

versuch es doch einfach mal! Den Job wieder aufgeben kannst du dann immer noch.

EUER Kind bleibt ja dann beim Papa und nicht bei sonst wem.

Leih dir eine Pumpe aus der Apotheke und schau, ob du abpumpen kannst.

LG

Lumidi

Beitrag von lady_chainsaw 10.05.11 - 09:11 Uhr

Hallöchen,

bei uns war es so, dass ich nach 6 Monaten wieder angefangen habe zu arbeiten - Vollzeit.

Mein Mann ist dann in Elternzeit gegangen.

Ich habe zu diesem Zeitpunkt auch noch voll gestillt #huepf

Und? Papa und Sohn haben sich eingefummelt, ihr eigenes Ritual gefunden - alles tutti.

Natürlich macht der Papa es anders und die Oma z.B. wiederum nochmal anders als die Mama - sind andere Personen, bedeutet oft: andere Rituale.

Es wird schon klappen, keine Sorge #liebdrueck

Ich habe damals halt morgens gestillt, bevor ich los bin, und gleich am späten Nachmittag wieder, wenn ich nach Hause kam - und nachts natürlich (und das mache ich übrigens auch heute noch ;-))

Gruß

Karen

Beitrag von emmy06 10.05.11 - 09:56 Uhr

ja, ich würde nicht nur, ich mache es bereits seit unser mini 4,5 monate jung war und es klappt super.
mein mann betreut 2x in der woche für 6 stunden unsere beiden jungs und ich bin arbeiten. gestillt wird unser mini auch noch sehr viel, aber das ist kein hindernis. beim großen bin ich mit 25 stunden in der woche wieder eingestiegen, als er 8 monate jung war - gestillt hat er knapp 2 jahre.


lg

Beitrag von lauramarei 10.05.11 - 10:04 Uhr

Danke ihr Lieben, es beruhigt mich etwas :-)

Ich muss halt lernen los zu lassen...ich befürchte das ist mein größtes Problem #schwitz:-(

Beitrag von emmy06 10.05.11 - 10:12 Uhr

das kenne ich nur zu gut, beim großen fiel mir das loslassen viel viel schwerer. ich bin teilweise heulend im auto gesessen und zur arbeit gefahren...
beim mini war es nurmehr ein unwohles gefühl, trotz das er ja um einiges jünger war bei meinem arbeitsbeginn.



lg

Beitrag von dentatus77 10.05.11 - 10:27 Uhr

Hallo!

Ich hab - als meine Tochter 3mon alt war - 3 volle Tage in der Woche wieder gearbeitet. An einem Tag war die Kleine beim Papa, für die anderen zwei Tage hatten (und haben) wir eine Tagesmutter. Muttermilch habe ich an den Tagen, wo ich nicht daheim war, abgepumpt, das ging perfekt.
Und für meinen Mann und die Kleine war und ist dieser Papa-Tag auch eine Bereicherung. Zum einen weiß mein Mann jetzt, was Mütter alles leisten, und zum anderen haben die beiden ihre ganz eigene spezielle Beziehung zueinander. Das ist toll!

Liebe Grüße!

Beitrag von widowwadman 10.05.11 - 10:48 Uhr

Ich bin trotz Stillens wieder Vollzeit arbeiten gegangen (inkl Pendeln 10 Stunden-Tage) als die Kleine 9 Monate alt war, war gar kein Problem, die Kinder passen sich an und holen sich ihren Bedarf wenn Mama da ist (Pumpmilch wollte sie nie, ansonsten haben wir BLW betrieben). Ein 400 Eulen Job sollte da noch weniger ein Problem sein

Beitrag von natsch84 11.05.11 - 14:26 Uhr

Also ich bin wieder arbeiten gegangen, als mein Kleiner 4 Monate alt war und ich habe auch gestillt.
Pump einfach ab, dann bekommt dein Kind noch weiterhin Muttermilch und es wird zeit dass du dein Kind mal abgibst. Du wirst merken,es wird zwar schwer aber doch auch schoen sein.

Viel glueck.

Beitrag von ascholze 11.05.11 - 14:52 Uhr

Hallo,

erstmal brauchste kein schlechtes Gewissen zu haben, weil Du Dein Kind ja nicht vernachlaessigst - es ist beim Papa und der liebt es und alles wird gut. Ich musste gleich nach dem Mutterschutz wieder anfangen, voll zu arbeiten, habe somit viel Zeit mit dem Abpumpen verbracht, es aber nie bereut. Das ist alles hinzukriegen und ein Kind kann recht schnell damit umgehen, mehrere Bezugspersonen zu haben. Mir persoenlich war es sehr angenehm, mir abends auch auf die Schulter klopfen zu koennen und nicht eine 24 Stunden Mutter zu sein. Aber nur Mut und Vertrauen in den Papa, wie schon eine Vorrednerin sagte: Hinschmeissen kannste den Job immer noch, falls es wirklich gar nicht geht. Ich wuensch Dir viel Glueck bei der ersten kleinen Abnabelung und einen guten beruflichen Wiedereinstieg!

Beitrag von jueste 12.05.11 - 09:51 Uhr


Hallo,

ich kann deine Bedenken verstehen, schließlich ist das ein erster Schritt des Loslassens. Ich bin nach 3 1/2 Monaten wieder in Vollzeit arbeiten gegangen und mein Mann hat ein Jahr Elternzeit gemacht. Unsere kleine Maus habe ich gut 8 Monate lang voll gestillt bzw. ich habe abgepumpt und mein Mann hat ihr dann die Muttermilch in meiner Abwesenheit mit der Flasche gegeben. Das hat prima geklappt! Mittlerweile ist unsere Tochter 2 Jahre alt und hat eine super Beziehung zu ihrem Papa und auch zu mir. Du kannst es ruhig wagen, dein Mann und Lilly werden auch ihre eigenen Einschlafrituale finden und nach einer kurzen Umstellung wird das bestimmt gut laufen. Schon ein Baby kann sich auf zwei verschiedene Personen und auch auf zwei verschiedene Abläufe einstellen. Ach ja, noch ein Tipp: Leih dir eine doppelseitige elektrische Milchpumpe aus der Apotheke, damit klappt das Abpumpen problemlos.

Liebe Grüße und Mut zur Entscheidung
Steffi & Linda

Beitrag von mokes23 15.05.11 - 13:47 Uhr

Hallo,

ich bin auch (blockweise) arbeiten gegangen, als mein Sohn 9 Monate war. Die ersten Tage ist es schon komisch ohne Kind, aber Du wirst sehen, dass es auch eine Bereicherung ist, wieder arbeiten zu gehen.

Und wie gesagt: Falls es nicht klappt, kannst Du den Job immer noch aufgeben. Aber denk positiv. Das wird schon. Und wenn Du erst abends arbeiten gehst, kannst Du ja den ganzen Tag mit Deinem Kind verbringen. Du brauchst also kein schlechtes Gewissen zu haben! Wichtig ist nicht die Zeit, die Du mit Deinem Kind verbringst, sondern die Intensität, wie Du Dich mit ihm beschäftigst.

Und ehrlich gesagt: Seit ich wieder arbeite, kann ich die Zeit mit meinem Kleinen viel mehr genießen.

Und zum Stillen: Probiere es aus, wie es bei Euch klappt. Aber mache Dir keinen Stress. Mein Kleiner ist jetzt schon 17 Monate und wird nur noch morgens gestillt. Da können wir dann noch ein bisschen kuscheln und haben einen tollen Tagesanfang. Momentan verlangt er es auch noch, also warum nicht, so lange es klappt... So lange es für Euch beide ok ist, werdet Ihr einen Weg finden. Ich drücke Dir jedenfalls ganz feste die Daumen, dass alles so klappt, wie Du es Dir vorstellst. Nur Mut! Das wird schon! Und ganz viel Spaß beim Arbeiten!

Liebe Grüße

Meike