Erbe?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von hnh 10.05.11 - 10:03 Uhr

Mein Mann und ich sind seit 8 Jahren zusammen und haben vor 4 Monaten geheiratet.
Wir haben je 2 erwachsene Töchter. Als wir vor 3 Jahren planten, dass ich bei ihm einziehe, haben seine 2 Töchter ihn zu einem Treffen bestellt, in dem sie ihm ihre Sorge um ihr Erbe (sein Haus) kundtaten.
Beide sagten mir damals, es sei "nicht persönlich gemeint". Sie wollten nur sichergehen, dass ich ihr Erbe nicht in Gefahr bringe, aber ihr Vater könnte doch immerhin noch 25 Jahre leben (ja, genau so haben sie es gesagt!)
Ihre Mutter, die Ex-Frau meines Mannes, hat vor einigen Jahren wieder geheiratet. Als ich die beiden Töchter fragte, wie man denn das damals geregelt habe; vielleicht liesse sich diese Situation als Vorlage für die unsere nutzen, sagte man mir, das sei nicht von Belang; die Mutter hätte eh kein Geld.
Ich habe einige Male versucht, die Sache offen zu besprechen, bin aber immer wieder abgeblitzt. Die Fronten haben sich dann so sehr versteift, dass ich jeden Kontakt zu den Beiden abgebrochen habe. Letzten Monat erfahre ich, dass mein Mann seinen Töchtern unsere Hochzeit verschwiegen hat.
Meine Töchter waren sehr froh für uns; die Jüngere war Trauzeugin. Ihre Schwester konnte leider nicht dabei sein, weil sie in Australien lebt.
Ich bin seit dem Verkauf meines Hauses durchaus nicht mittellos und beteilige mich an den laufenden Kosten für das Haus meines Mannes.
Seine ältere Tochter heiratet in 4 Wochen. Es kostet ihn an die €15000, aber letztendlich ist das seine Angelegenheit, und natürlich bin ich nicht eingeladen.
Ich weiss nicht, was ich noch weiter tun kann. Soll ich um seinetwillen nochmal meinen Ärger schlucken und bei den Beiden anklopfen, um des lieben Friedens willen?

Beitrag von redrose123 10.05.11 - 10:12 Uhr

Wie sieht es denn dein Mann? Wie habt Ihr es besprochen dann? Ich denke das muss dein Mann regeln....Meine Stiefkinder sind zu klein um ans Erbe zu denken und wenn sie damit ankommen wäre ein Gespräch mehr als angebracht.....

Beitrag von lichtchen67 10.05.11 - 10:12 Uhr

Was willst du jetzt genau regeln mit dem anklopfen, dass Du doch zur Hochzeit gehen darfst?

Ganz ehrlich... als Dein Mann und Ihr Vater.... er zahlt für die hochzeit 15.000 Euro aber seine neue/aktuelle Frau ist nicht eingeladen? denen würd ich was husten.... Wo ist denn der Anteil des Vaters bitteschön, die Situation zwischen Dir und seinen Töchtern zu regeln?

lichtchen

Beitrag von redrose123 10.05.11 - 10:13 Uhr

Bei uns würde sowas gar nicht gehen, aber bei uns gehts auch nicht ums Geld gott sei dank. Ich sags ja Geld macht nicht glücklich

Beitrag von snaky18w 10.05.11 - 10:29 Uhr


Hallo!

Verstehe ich das jetzt richrig. Seine Töchter wollen, das du später irgendwann man kein Anspurch auf das Haus hast? Und dir passt das nicht?

"Ich bin seit dem Verkauf meines Hauses durchaus nicht mittellos und beteilige mich an den laufenden Kosten für das Haus meines Mannes."
Das ist sehr nett steck aber nicht zu viel Geld rein. Ich denke du weist wie ich das meine. ;-)

Dein Mann sollte ein Machwort sprechen, bestimmt aber freundlich, das ist echt nötig. Erst mal wegen dem Geld. UND wegen Dir. Er soll zu dir stehen. Das du nicht zur Hochzeit dafst ist echt kindisch von der Tochter.

Gruß Snaky

Beitrag von chickhicks 10.05.11 - 11:01 Uhr

Hallo,

ich denke, du solltest einen Schritt auf Sie zumachen. Nicht, wiel ich denke zu seiest im Unrecht. Aber ihr seid eine Familie und solltet das Möglichste versuchen.

Meine Mutter hat ebenfalls ein Haus. Meine Schwester und ich haben mit unserem 18. Lebensjahr notariell beglaubigt auf unsreen Erbanteil aus dem Erbe unseres Vaters verzichtet. Aus dem einfach Grund, um unserer Mutter Sicherheit zu gewährleisten. Wir hätten nämlich wann auch immer kommen können udn eine Auszahlung verlangen können. Immerhin gemeinsam die Hälfte des Hauses. Man weiß ja nie was kommt, zumal wir beide verheiratet sind udn somit unsere Männer im Fall der Fälle Anspruch hätten. Jedenfalls sind wir nun ihre Alleinerbinnen. Das weiß auch ihr langjähriger Partner, den wir sehr lieb haben. Alles ist geklärt. Ermuss keine Miete zahlen, übernimmt aber glaube ich einen Posten, wie Wasser oder Heizung. Und kümmert sich mit um die Instandhaltung. Ist eben seine Miete. Aber es ist klar, dass er keinen Anspruch aufs Haus hat.
Trotzdem respektieren wir, dass es beider zu Hause ist und würden ihn im Fall der Fälle auch nicht so mirnichtsdirnichts auf die Straße setzen. Allerdings ist bei einer handhabung wie bei uns schon ein Vertrauen zwischen allen notwendig.

Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, wie ihr alles notariell festlegen lassen könnt.

lg

Beitrag von berry26 10.05.11 - 11:54 Uhr

Also mal ehrlich... Was genau sagt denn der Papa dieser geldgeilen Gören??

Sorry aber was anderes fällt mir dazu nicht ein! Ich käme nicht annähernd auf die Idee mir irgendwelche Gedanken um MEINE Ansprüche zu machen, wenn meine Mutter neu heiraten würde.

Ich würde mal sagen, der Herr muss da mal Stellung beziehen und sich im Notfall auch Feinde machen.

DU kannst im Grunde gar nichts tun. Die ganze Sache geht dich ja eigentlich nichts an. Ich weiß auch gar nicht warum DU dich da überhaupt reingehängt hast.

LG

Judith

Beitrag von neumama79 10.05.11 - 12:18 Uhr

Ich kann diese "geldgeilen Gören", wie Du sie bezeichnest, schon ein Stück weit verstehen. Alleine die Tatsache, dass sich die TE in die ganze Sache reingehangen hat, zeigt doch, dass vermutlich durchaus ein Grund dafür besteht, das Erbe zu klären.

Würde auch nicht einsehen, dass dieses letztendlich vielleicht an die 2. Frau des Vaters geht. Ich kenne so einen Fall aus dem Kollegenkreis. Die Frau hat es tatsächlich schon 2x geschafft, Kinder und ihre Väter zu entzweien und die Kinder um ihr Erbe zu bringen. In einem Haus sitzt sie nun drin, das andere hat sie verkauft und lässt es sich von dem Gewinn gut gehen, während den Kindern letztendlich nicht nur die Immobilien, sondern auch die Erinnerungen an ihre Elternhäuser genommen wurden.

Neumama

Beitrag von chickhicks 10.05.11 - 12:30 Uhr

Hallo,

ich bin da zwiegespalten.
Zum einen bin ich der Meinung, dass Kinder per se kein recht auf einen Anteil am Erbe ihrer Eltern haben sollten. Es sollte den Eltern selber überlassen bleiebn, wie sie damit verfahren wollen.
Zum anderen sehe ich ein, dass es eine Regelung geben muss, um Chaos zu verhindern.
Aber, worin besteht bei Kindern genau das Recht ihre Eltern zu beerben?
Vor dieser Frage stand ich udn da ich keine Antwort darauf gefunden habe die nur annähernd befriedigend war, habe ich eine Verzichtserklärung auf das Erbe meines Vaters unterschrieben. Wenn meine Mutter in vielen, vielen vielen jahren nicht mehr ist, erben meine Schwester udn ich zu gleichen Teilen. Aber bis dahin gehört alles ihr allein.

lg,

chick

Beitrag von neumama79 10.05.11 - 12:45 Uhr

Ich sehe in Deinem Fall aber einen gravierenden Unterschied. Du schreibst von Deinem Vater und Deiner Mutter. Also Deinen leiblichen Eltern. Da ist diese Regelung normal und in meinen Augen auch richtig. Die TE ist aber nicht die Mutter der Kinder. Wenn man die Angelegenheit mal weiterspinnt, könnte es so kommen, dass die Kinder des Mannes leer ausgehen, evtl. einen Pflichttteil bekommen. Die Kinder der Frau aber, die erben dann irgendwann mal das Elternhaus der Stiefkinder. Irgendwie auch nicht die feine englische Art.

Grundsätzlich stimme ich auch mit Dir überein, dass jeder Mensch selber bestimmen sollte, wer was erbt. Dort scheint aber gerade das Problem dieser Familie zu liegen. Bei dem ganzen "Theater", das der Mann der TE macht (Verheimlichen der Eheschließung), dann das Gespräch mit den Töchtern, liegt der Verdacht für mich nahe, dass sich hier schon die TE und der Mann nicht einig sind. Oder der Mann sich nicht "traut" zu seinen Töchtern zu stehen. Man darf auch nicht vergessen, dass evtl. auch mal die leibliche Mutter der Töchter in diesem Haus gewohnt hat, ihren Anteil am Erwerb und der Erhaltung hatte.

Beitrag von chickhicks 10.05.11 - 12:53 Uhr

ich sehe es so: mutter und vater ließen sich scheiden. mutter bekam ihren anteil wahrscheinlich ausgezahlt. das haus gehört nun allein dem vater. der heiratet neu und wenn er möchte, dass sein alleinig ihm gehörendes haus an seine neue frau geht, finde ich, dass es sein gutes recht ist.
rechtlich und moralisch mal zu trennen.
die töchter erben ja generell sowieso immer den pflichtteil, also gehen sie nicht leer aus.
wenn man es genau nimmt, müssten die töchter auch ihrer eigenen mutter nun hinterherrennen auch ja nicht das erbe zu verbraten, u.a. aus der auszahlung aus dem ehemals gemeinsamen haus. wäre nur fair. machen sie wohl aber eher nicht.
was wäre, wenn der vater das haus verkauft? darf er dann auch nicht das ganze geld ausgeben, weil es zum erbe der töchter gehört?

natürlich wäre ich überrascht, wenn meine mutter einen teil des hauses an unseren stiefvater vermachen würde. ABER: es wäre ihr gutes recht.

lg

Beitrag von neumama79 10.05.11 - 13:08 Uhr

O.k. so kann man das sehen. Ich wusste jetzt nicht, dass der Vater die Mutter ausbezahlt hat.

Trotzdem bleibt mir beim Lesen des Beitrages der TE ein unangenehmer Beigeschmack. Sie mischt sich in Dinge ein , die sie nichts angehen. Warum erwähnt sie z.B., wie viel der Vater der Tochter für die Hochzeit gibt. Das ist nebensächlich. Dass sie nicht eingeladen ist, ist zwar nicht schön. Auf der anderen Seite sehe ich das so, dass Kinder die neuen Partner der Eltern nicht mögen müssen. Es gibt nun mal Menschen, mit denen kann man einfach nicht. Warum diese dann zur Hochzeit einladen? Was ist so schlimm daran, wenn der Vater alleine zur Hochzeit geht? Soll er sich mit seinen Töchtern deshalb entzweien? Würde ich an seiner Stelle auch nicht machen. Sollte ich jemals in eine solche Situation kommen, was ich nicht hoffen möchte, werde ich in erster Linie hinter meinem Kind stehen. Egal ob erwachsen oder nicht.

Beitrag von chickhicks 10.05.11 - 13:16 Uhr

ich glaube sowas kann man einfacher sagen, wenn man noch nicht in so einer situation war. wenn der vater sich einzig hinter seine kinder stellt, ist er am ende allein. udn dann? die kinder leben ihr leben mit ihren familien. nein, um diesen preis würde ich nicht meine partnerschaft aufs spiel setzen.
es muss möglich sein beides zu haben.

ich weiß nicht, ob die mutter ausbezahlt wurde. es ist aber bei einer scheidung wohl anzunehmen, wenn einer das haus behält.
sie ist die frau an seiner seite und sollte als diese auch respektiert werden.

was würde ich meiner mutter antun, wenn ich sie zwingen würde, sich zwischen uns und ihrem partner zu entscheiden! was wäre ich für ein mensch das von ihr zu verlangen?
ich denke bei der te geht es vordergründig nicht ums geld. sie will respektiert werden. sie will auch eine meinung haben dürfen. wenn die kinder mit dieser nicht einverstanden sind ist das ok. man muss nicht immer einer meinung sein. aber sie ganz außen vor zulassen ist eben nicht in ordnung.
ich jedenfalls würde ohne gewichtigen grund meine mutter nicht in die lage bringen wählen zu müssen. sie hat genauso glück verdient, wie ich.

lg

Beitrag von neumama79 10.05.11 - 13:44 Uhr

#ich glaube sowas kann man einfacher sagen, wenn man noch nicht in so einer situation war. wenn der vater sich einzig hinter seine kinder stellt, ist er am ende allein. udn dann? die kinder leben ihr leben mit ihren familien. nein, um diesen preis würde ich nicht meine partnerschaft aufs spiel setzen. #

Ich habe in meinem Umkreis schon oft die Erfahrung gemacht, dass es am Ende die Kinder waren, die geblieben sind. Wie schnell kann es zur Trennung kommen und dann ist der Partner weg. Schade, wenn man dann dieses Partners wegen die Kinder vergrault hat. Alles schon erlebt.

Ich lebe zwar in einer glücklichen Ehe, fühle mich deshalb aber durchaus nicht sicher. Weiß, dass jede Ehe angreifbar ist und ob sie dauerhaften Bestand hat, kann man nie sagen, auch nach vielen Jahren nicht. Daher: Mein Kind wird mir IMMER wichtiger sein als ein Partner. Aber das muss jeder für sich selber entscheiden.

#ich jedenfalls würde ohne gewichtigen grund meine mutter nicht in die lage bringen wählen zu müssen. sie hat genauso glück verdient, wie ich. #

Da hast Du zwar meine Zustimmung. Aber ein Mensch muss nicht unbedingt wählen. Man kann beide Dinge auch trennen. Meine Schwester macht das. Ihre Kinder können den neuen Mann an ihrer Seite nicht leiden. Da die Kinder erwachsen sind und meine Schwester und ihr Freund auch nicht zusammen leben, ist es kein Problem, Begegnungen zu vermeiden. Der Freund respektiert das und so sind alle zufrieden. Über irgendwelche Feierlichkeiten, zu denen er nicht mit eingeladen wird, lacht er nur. Er macht sich zu solchen Zeiten alleine, mit seinen Kindern oder mit Freunden einen schönen Tag.

Beitrag von chickhicks 10.05.11 - 13:59 Uhr

Ich bin im gegenteil dafür eben nicht wählen zu müssen. Es sollte einem Menschen möglich sein nicht zwischen Partner und Kindern wählen zu müssen.
Mein Sohn wird mir immer das Wichtigste sein. Er ist mein Kind. Aber das heißt nicht, dass ich eine Partnerschaft für diese Nähe opfern würde.
Schau dich mal um, wie viele alte Leute es gibt, die gänzlich allein dastehen. Kinder weit weg, zu sehr in eigenen Familien beschäftigt. Da macht sich Trauer breit.
Meine Mutter war 35, als mein Vater starb. Mit 39 lernte sie meinen Stiefvater kennen. Beide jung genug, um zusammen nochmal alles gemeinsam anzugehen. Ihre Beziehung wäre nicht die, die sie ist, wenn sich ggs. aus einem großen Lebensbereich des anderen ausschließen müssten, weil wir Probleme mit ihm hätten. Wenn dem nun aber so wäre, ist es ja, wie bei deiner Schwester, schön, dass man auch trotz Problemen eine beziehung haben kann und eine zu den Kindern. Aber gewonnen haben hier doch eigentlich nur die Kinder, oder?
Sie bekommen Mama ohne lästigen Anhang. Mama hat zwei Leben und muss die unter einen Hut bringen, ebenso der Mann. Und sicherlich gibts trotzdem immer noch mal wieder Reibereien. Man kann vielleicht so tun, als gäbe es den Mann an Mutters Seite nicht, aber da ist er trotzdem.

lg

Beitrag von berry26 10.05.11 - 13:42 Uhr

Das ist Sache des Mannes soetwas zu klären. Ich finde es unmöglich wenn man es quasi nicht erwarten kann, das der "Alte" endlich hinüber ist, um ans Geld ranzukommen. Zudem geht es hier um einen Mann in den Fünfzigern und nicht um einen 80jährigen Opa, der nicht mehr weiß was vor sich geht.

Wenn er sein Vermögen verprasst und mit Schulden stirbt so ist das genauso seine Sache als würde er es einem dahergelaufenen Penner vererben! ER hat es erarbeitet und kann damit tun und lassen was er will. Wenn er auf ne Frau reinfällt, dann ist es eben so. Wobei mir nicht ganz eingehen will, was reinfallen heissen soll. Solche Frauen machen es den Männern meist auch noch schön in den letzten Jahren und erben deshalb.

Die "Kinder" sollten lieber schauen das sie selber was zustande bekommen!
Wenn es um Erinnerungswerte geht so kann ich nur sagen... Wenn einem etwas viel bedeutet so kann man durchaus mit seinen Eltern reden, das man das sich evtl. sogar schon vorher sichert. Im Normalfall sollten das ja nicht mehr als Fotoalben, gewisse Bilder, das ein oder andere Schmuckstück vielleicht noch, oder auch ein Möbelstück sein. Da geht es meist nicht um große Wertgegenstände.

Mein Mann und seine Schwester z.B. haben es so gemacht. Sie haben bereits alle wichtigen Erinnerungsstücke an ihre Kindheit zuhause.

Beitrag von renoncule 10.05.11 - 12:12 Uhr

wie, er hat ihnen die hochzeit verschwiegen?? was hat er dir denn gesagt, wieso sie nicht kommen?

also, bis jetzt sieht dein mann für mich aus wie der letzte waschlappen.

Beitrag von katharina1 10.05.11 - 13:39 Uhr

HI,
ich finde das ebenfalls unmöglich- sich über ungelegte Eier zu streiten. Was machen den die Töchter wenn Dein Mann plötzlich den Drang verspürt das Haus zu verkaufen und das Geld auf den Kopf zu Hauen????
Gibt ja Leute die im Rentenalter viele weite Reisen machen oder sich einen schicken Wagen zu legen.
Ist er den seinen Töchtern jetzt schon eine Rechenschaft schuldig, was er mit seinem Vermögen macht?
Ich finde Du solltest da auch kein Geld ins Haus stecken und alles soweit abklären das " falls" Dein Mann ein Vermögen ( das Haus- was er vor Dir schon hatte) bei seinem Tod hinterlassen würde- es den Töchtern zugesprochen wird. Alles was in der Ehe GEMEINSAM erwirtschaftet und angeschafft wurde jedoch auch zu Deinen Gunsten vererbt werden sollte.
Ich Versteh solche Streitereien echt nicht.
grüße
Katharina

Beitrag von lisasimpson 10.05.11 - 14:05 Uhr

hast du dich nicht gewundert, daß sie nicht zur hochzeit kamen (du wirst sie ja sicehr eingeladen haben, oder?!)
Was steht im testament deines mannes?
welceh regelung hast du mit deinem mann bezüglich des erbes.

Ich denke, dßa du mit den kindern deiens mannes etwas austrägst, was in die beziehugn zwischen dir und deinem mann gehört, da offenabr aber keinen latz bei euch findet

wenn du dsa mit deinem mann geklört hast, dann könnt ihr beide eine annäherung anstreeben- so lange du mit deinem mann nciht klar bist, wie ihr eurer neue familie definiert, wird das nichts


lisasimpson

Beitrag von maxundich 10.05.11 - 14:54 Uhr

Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier gesteinigt werde: ich kann die Töchter deines Mannes verstehen.

Durch eure Heirat bist du natürlich auch erbberechtigt. Falls jetzt dein Mann vor dir sterben würde, hätten seine Töchter erstmal nur Anspruch auf ihren Pflichtteil (es sei denn, es ist etwas anderes geregelt).

Dein Erbteil würde dann später auf deine Töchter übergehen und die Töchter deines Mannes würden dann in die Röhre gucken. Ich kann verstehen, wenn sie nicht wollen, dass deine Töchter (die ja mit deinem Mann nicht verwandt sind) dann Anteile an dem Haus erben. Ohne eure Hochzeit hätten seine Töchter ja das ganze Haus bekommen. Ich finde es also durchaus in Ordnung, wenn sie das gerne geregelt haben wollen.

Auf der anderen Seite solltest du das für deinen Nachlass ebenso regeln, denn falls du vor deinem Mann sterben solltest, gilt das Ganze natürlich auch umgekehrt: seine Töchter würden dann einen Anteil davon erben, was eigentlich deinen Kindern zusteht.

Macht einen Ehevertrag, klärt das beim Notar und dann sind hoffentlich alle zufrieden und es gibt später keinen Ärger.

Viele Grüße
maxundich

Beitrag von gh1954 10.05.11 - 16:09 Uhr

>>>Falls jetzt dein Mann vor dir sterben würde, hätten seine Töchter erstmal nur Anspruch auf ihren Pflichtteil (es sei denn, es ist etwas anderes geregelt).<<<

Das stimmt nicht, wenn nichts anderes schriftlich geregelt wurde, würden seine Töchter den gesetzlichen Erbteil bekommen.

Beitrag von cooky2007 10.05.11 - 22:26 Uhr

Ich kann die Töchter auch verstehen! Es ist ihr Elternhaus und nun soll eine Frau 50% davon erben, was sie nicht aufgebaut hat?
Ich denke, du hast dein eigenes Vermögen, deine eigene Altersvorsorge.

Dies war immer die "Angst" meines VATERS (!), der das Erbteil seiner Kinder schwinden sah, falls er vorzeitig versterben sollte und meine Mutter wieder geheiratet hätte. Aus diesem Grund gab es ein Testament.

Beitrag von chickhicks 11.05.11 - 08:53 Uhr

nun ja, genau genommen haben die kinder es auch nicht aufgebaut. was genau soll ihnen nun das recht geben es gänzlich zu erben?
zumal ich mich frage, was wäre, wenn der vater das haus verkaufen würde und sich mit dem geld ein schönes leben machen würde. würden da die kinder auch maulen, dass er ihr erbe nicht verschleudern soll?

lg

Beitrag von neumama79 11.05.11 - 09:15 Uhr

Wenn der Vater das Haus verkauft und sich von dem Geld ein schönes Leben macht, dann ist das in meinen Augen etwas ganz anderes, als wenn sich die neue Frau das Haus bekommt und am Ende dann vielleicht IHRE Kinder das Haus bekommen bzw. Anspruch zumindest auf einen Teil davon haben.

Beitrag von chickhicks 11.05.11 - 15:29 Uhr

aber im grunde genommen läuft beides darauf hinaus, dass es sein haus, sein geld ist. das eine dürfte er ausgeben, das andere muss er vererben. passt nicht zusammen.
was wäre, wenn er das geld mit der partnerin, mit der er immerhin schon 8 jahre zusammen ist verprasst? dürfen die mädels dann auch da einspruch erheben?

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