Frage wegen kein Milcheinschuss ...

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von corky 10.05.11 - 10:54 Uhr

huhu #winke

Mein Kleiner ist mittlerweile fast 9 Monate alt also um ihn gehts nun ohnehin nicht mehr - aber wir möchten noch ein 2. Baby und mir stelltr sich folgende Frage

Ich hatte nach der Geburt keinen Milcheinschuss. Weil mein Kleiner so stark abgenommen hatte (nach 5 Tagen) habe ich dann nach Absprache mit meiner Hebamme zugefüttert. Meine Hebamme meinte das es sehr selten ist keinen Milcheinschuss zu bekommen aber es passiert halt. Meine Mutter hatte das gleiche Problem (hatte ich vorher zwar trotz ihrer Erzählung nicht so richtig geglaubt weil meine Mutter glaube ich auch nicht so die Lust aufs Stillen hatte könnte ich mir vorstellen)

Nun ist das Problem das ich irgendwie glaube ich hätte vielleicht doch mehr versuchen sollen aber ich war so unsicher. Meine Brüste waren heiß und ich habe auch das Ziehen gespürt (wie so ein pulsieren) Meine Brustwarzen waren nach 2 Tagen total wund und ich hatte furchtbare Schmerzen und das Anlegen klappte auch meist nur mit Hilfe so richtig.

Ich frage mich ob man nicht vielleicht das ganze auch mit abpumpen hätte anregen können oder so etwas? Ich weiß nun nicht ob ich dann beim 2. Kind vielleicht doch nochmal versuchen sollte oder es lieber gleich von Anfang an lassen sollte weil eh nichts zu erwarten ist?!

Vielleicht kann mir ja jemand etwas dazu sagen
Liebe Grüße
Marie

Beitrag von meandco 10.05.11 - 11:01 Uhr

such dir gleich vorher eine kompetente stillberaterin! damit sie dir hilft die ersten tage ... denn die entscheiden darüber ob es klappt oder nicht #liebdrueck

zum anderen: mach dir keinen stress - wenn es klappt dann klappt es diesmal und wenn nicht dann nicht. das ist kein verbrechen und dubist auch keine schlechte mami, nur weil du dich nicht furchtbar quälst um zu stillen. das ist kein wettbewerb! sieger bist du sobald du ernsthaft das beste für dein baby zu tun versuchst #liebdrueck

und wenn du willst kannst du den stilltee versuchen - der bewirkt normalerweise wahre wunder:
je 1 el anis, fenchel, kümmel in 2 l kaltes wasser geben, aufkochen, 5 min kochen lassen
je 1 prise brennessel und geißrautenkraut zugeben, 10 min zugedeckt ziehen lassen
noch mal aufkochen und mit schlehensirup nach belieben süßen. eventuell in ne thermoskanne wenn du das so lieber magst. mindestens 3 tage lang über den tag verteit trinken ...

lg
me

Beitrag von zweiunddreissig-32 10.05.11 - 11:04 Uhr

Du kannst beim 2. Baby ruhig versuchen! Das ist wie mit der SS, jedesmal ist anders.
Wunde Brustwarzen kommen vom falschen Anlegen. Da wäre eine Stillberaterin sicher hilfreich (lalecheliga.de oder afs-stillen.de). So, wie du es beschreibst, hattest du einen Milcheinschuss. Nur hast du wahrscheinlich nicht oft genug angelegt, damit die Milch aufrecht erhalten bleibt. Pumpen kann dabei helfen.
Ich hatte einen späten Milcheinschuss (erst am 5. Tag wegen KS), hab schon im KH angefangen, abzupumpen und zu Hause weiter gemacht. So konnte ich 6,5 Monate fast voll stillen.

Die Brusthütchen sind bei wunden Brustwarzen gut.

Beitrag von incredible-baby1979 10.05.11 - 11:42 Uhr

Hallo,

ich hatte bei Julian auch keinen Milcheinschuss #heul. Meine Oma mütterlicherseits konnte auch keines ihrer 3 Kinder stillen.

Bei einem etwaigen 2. Kind überlege ich stark, ob ich das Stillen evtl. nochmal versuchen möchte. Bin mir jedoch ziemlich unschlüssig, da ich bei Julian völlig am Ende war, weil einfach NICHTS kam #schock und ich tagelang geheult habe.

Mal sehen.
Wünsche dir viel Glück!
LG,
incredible mit Julian (25 Monate), der gerade Siesta macht

Beitrag von maxi03 10.05.11 - 11:44 Uhr

Also ich würds beim zweiten zumindest versuchen.

hatte bei der ersten auch keinen Milcheinschuss und beim zweiten auch nicht. Habe dann über fast 14 Tage mit Pumpen, anlegen und zufüttern versucht. Aber es sollte halt nicht sein. Mehr als 20 ml habe ich trotz 20 Min. pumpen auf beiden Seiten nicht bekommen.

Aber meine Erfahrung sollte dich nicht abhalten es trotzdem zu versuchen. Wenn du es möchtest, dann ist es allemal ein Versuch wert.

Ich habe mir danach keine Vorwürfe gemacht, denn ich habe wirklich alles versucht.

LG

Beitrag von karbolmaeuschen 10.05.11 - 12:37 Uhr

Liebe Marie!

Dass, was Du beschreibst war ein Milcheinschuß!:
>>Meine Brüste waren heiß und ich habe auch das Ziehen gespürt (wie so ein pulsieren) Meine Brustwarzen waren nach 2 Tagen total wund und ich hatte furchtbare Schmerzen und das Anlegen klappte auch meist nur mit Hilfe so richtig.<<

Das Problem ist, dass Frauen die stillen möchten häufig keine, oder inadäquate Stillberatung, oft mit gut gemeinten, aber falschen Ratschlägen bekommen. Häufig durch unwissendes "Fachpersonal" (Hebammen, Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern OHNE Fachweiterbildung im Stillen.)

Wende Dich bitte schon in der nächsten Schwangerschaft an eine Stillberaterin. Besuche eine Stillgruppe.
Ganz wichtig: Arbeite Deine Trauer über das nicht gestillte Kind auf. Denn es tut verdammt weh, wenn man stillen möchte und es nicht funktioniert, da man keine kompetente Hilfe bekommt ausser der Flasche, sein Kind satt zu machen.
Man fühlt sich unfähig und unvollkommen.

Jedes Kind ist anders. Du kannst stillen, wenn Du es willst und Dir die nötige Hilfe holst.
Stillen lernt man durch zuschauen. Daher scheu Dich nicht, jetzt mit Deinem Flaschenkind zu einer Stillgruppe zu gehen.

Stillberaterinnen arbeiten Ehrenamtlich. Du zahlst für die Beratung nichts. Stillgruppen nehmen einen geringen Beitrag für Tee und Kekse (ca. 3€)
Zudem sind dort andere Mütter mit Kindern im selben Alter.

Stillberaterinnen findest Du unter:
http://www.afs-stillen.de/front_content.php?idcat=8&plz=4

LG Silke
Stillberaterin AFS

Beitrag von jumarie1982 10.05.11 - 12:46 Uhr

#pro
DANKE!
Spar ich mir das Tippen :-p

#winke

Beitrag von corky 10.05.11 - 13:20 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort!

Aber ich muss sagen das ich nun ja wirklich enttäuscht von meiner Hebamme bin. Ich habe ihr das doch auch alles erzählt das ich den Einschuß sozusagen doch spüre. Als ich zugefüttert habe sagte sie auch nur noch maximal 2 Tage warten dann wird es eh nix mehr.

aber da kann man ja nun nichts mehr machen aber traurig ist es schon. ich werde es auf jeden Fall beim nächsten mal wieder versuchen

Vielen Dank und liebe Grüße
Marie

Beitrag von karbolmaeuschen 10.05.11 - 13:50 Uhr

Liebe Marie!

Ja, es ist schade. Aber wie schon gesagt, Fachkräfte lernen über das Stillen nicht viel in der Ausbildung...#heul

Wichtig ist für Dich, dass Du jetzt weißt, dass Du einen Milcheinschuß hattest!
Darauf kannst Du aufbauen.
Dein Körper funktioniert gut und richtig!

Versuche das nächste mal in einem Stillfreundlichen Krankenhaus zu entbinden:
http://eltern.babyfreundlich.org/kliniksuche.html

Dir eine Hebamme zu suchen, die vielleicht IBCLC zertifiziert ist, oder Dich von einer Stillgruppe begleiten zu lassen.

Wünsche Dir alles erdenklich Gute. Du wirst Dein Baby stillen können.

Stillfreundliche Grüße
Silke

Beitrag von sarahjane 10.05.11 - 13:22 Uhr

Zitat: "Arbeite Deine Trauer über das nicht gestillte Kind auf. Denn es tut verdammt weh, wenn man stillen möchte und es nicht funktioniert, da man keine kompetente Hilfe bekommt ausser der Flasche, sein Kind satt zu machen.
Man fühlt sich unfähig und unvollkommen."

Na ja. Da interpretierst Du aufgrund der von Dir besuchten Kurse etwas zu viel hinein.

Mütter, welche ihre Kinder zärtlich mit dem Milchfläschchen füttern, sind auch glücklich und zufrieden - genau wie ihre Kinder.
Sie pflegen eine innige Mutterkindbeziehung, und das Kind erhält alles, was es braucht.

Zitat: "Du kannst stillen, wenn Du es willst und Dir die nötige Hilfe holst."

Du solltest nichts versprechen, das Du nicht halten kannst. Schließlich ist nachgewiesen, dass 3 bis 5 Prozent (die Dunkelziffer könnte höher liegen) aller Frauen weltweit nicht teilweise oder ausschließlich Brusternährung betreiben können oder dürfen.

Zitat: "Daher scheu Dich nicht, jetzt mit Deinem Flaschenkind zu einer Stillgruppe zu gehen."

Wenn sie mit ihrem Baby, dass mit dem Milchfläschchen ernährt wird, zu einer Brusternährungsgruppe geht, wird sie evtl. mit Repressalien rechnen müssen. Es ist schon ziemlich gemein, ihr so einen Rat zu geben.

Zitat: "Stillberaterinnen arbeiten ehrenamtlich. Du zahlst für die Beratung nichts."

Das stimmt nicht. Denn diejenigen Brusternährungsberater, welche eine wirklich fundierte Ausbildung und Fort- und Weiterbildung genossen haben, die diese Bezeichnung auch verdient (= nicht nur ein paar Wochenendkurse besucht und/oder Bücher gelesen haben), dürfen Geld für ihre fachgerechte (!) Beratung und Anleitung verlangen (z. B. IBCLC-Brusternährungsberater).


Nichts für ungut.

Dass weniger gut ausgebildete, fort- und weitergebildete Brusternährungsberater kostenfrei beraten können und dürfen, verwundert nicht.

Beitrag von zweiunddreissig-32 10.05.11 - 13:37 Uhr

Die Energie, mit der du da deine schwachsinnigen Gedanken äußerst, könntest du deinem angeblichen Kind widmen#winke

Beitrag von karbolmaeuschen 10.05.11 - 13:55 Uhr

#danke!

Warum können einige Frauen nicht einfach mal aufbauende Worte stehen lassen..., ohne einen Kommentar dazu?

Die sollen erstmal halbsovier auf die Beine stellen wie ich!

LG Silke

Beitrag von viofemme 10.05.11 - 14:05 Uhr

Ich wünschte, man könnte dich dauerhaft aus diesem Forum entfernen - gleich unter welchen Namen.
Das, was du hier so von dir gibst, war ja schon immer fachlich unter aller Kanone, obgleich du durch die seltsamsten Neologismen den Anschein von Fachkompetenz geben willst. Nun, ich denke du bist auch gar nicht so inkompetent, aber deine Posts sind nicht objektiv und dienen sicherlich niemals dazu, hier zu helfen, sondern du verdrehst ganz bewusst, demagogisch Tatsachen, um Stimmung gegen das Stillen zu machen.

Nun wirst du aber sogar noch boshaft. Keine Ahnung wer oder was du bist. Es fällt mir schwer zu glauben, du seist ein Hipp-Vertreter. Die Alternative ist aber eine verbitterte und missgünstige Frau, die dadurch, dass sie hier bewusst Blödsinn streut, junge Mütter verunsichern, verletzen und negativ beeinflussen will.
Der rührige Hipp-Vertreter, der in seiner Mittagspause noch etwas zur Umsatzsteiherung tut, ist mir da irgendwie noch lieber.

Beitrag von corky 10.05.11 - 13:12 Uhr

vielen lieben Dank für eure Antworten. Ich werde es also auf jeden Fall beim nächsten mal noch einmal versuchen und mir auch wie vorgeschlagen bereits in der Schwangerschaft Hilfe holen.

vielleicht klappt es dann ja - den Versuch ist es ja auf jeden Fall wert

Danke nochmal #verliebt
Marie

Beitrag von liz 10.05.11 - 13:13 Uhr

Hallo!

Ich kenne das PRoblem ebenfalls. Ich bekam im Krankenhaus dann so einen Nasenspray. Er führt das Hormon das fehlt von außen vor. Ich musste den Spray ca. 10 min vor dem stillen sprühen und dann löst es den Milcheinschuss aus. Ich brauchte ihn nur die ersten 2 wochen. Dann gings von alleine. Der Spray heißt Syntocinon. Frag doch mal nach ob es eventuell daran lag das du das Hormon nicht bzw. nur kaum bilden konntest.

lg liz

Beitrag von corky 10.05.11 - 13:22 Uhr

oh das höre ich auch zum ersten mal. Danke für den Tipp. Wer weiß warum es nicht geklappt ht bei mir. Wenigstens lasse ich mich beim nächsten mal nicht so einfach "abwimmeln" damit das es halt einfach nicht geht

Danke und lieben Gruß
Marie

Beitrag von sarahjane 10.05.11 - 13:45 Uhr

Gräme Dich nicht. Versuche es einfach beim 2. Kind noch mal mit der Brusternährung, und wenn es nicht klappen sollte, wäre das auch nicht schlimm.