wann arbeitgeber sagen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sizima 10.05.11 - 10:55 Uhr

hallo an alle,
ich habe eine frage an euch und ich hoffe ihr könnt mir helfen.
ich bin seit november zu hause krank geschrieben wegen einer schweren fuß op,
habe nun erfahren das ich in der 7. woche schwanger bin,#huepf
meine krankmeldung wegen dem fuß wird aber noch eine weile laufen,weil ich noch paar probleme mit der verheilung habe,
muß dazu sagen ,daß meine chefin eh schon ein hals auf mich schiebt das ich so lange ausfalle, bin im lager eines schuhladen tätig, den ich dann auch nicht mehr ausüben kann,
wie muß ich mich jetzt verhalten?
wann muß ich es ihr sagen? und muß sie mir dann im verkauf zu meinen bisherigen konditionen eine stelle anbieten?
oh gott, ich weiß fragen über fragen, aber das nun sie nicht begeistert wird sein ist mir auch klar.
lg sizima

Beitrag von 111kerstin123 10.05.11 - 11:02 Uhr

ich habe gewartet bis ende 3 Monat da immernoch was passieren kann

Beitrag von gulcan20 10.05.11 - 11:02 Uhr

HI,

in deinem Fall würde ich es sofort dem AG mitteilen, denn so kannst du ja schlecht weiterhin im Lager arbeiten.

Er muss dir dann eine Alternative anbieten, was gemäß MuSchG zumutbar wäre. Aber soweit ich weiss, darf er dir -bedingt durch "neuen" Arbeitsplatz- dein Lohn nicht kürzen.

In manchen Fällen ist es sogar so, dass, wenn der AG keine Alternative hat und du alle restlichen Arbeiten nicht ausüben darfst, er dir ein Beschäftigungsverbot erteilen kann.

Dann würdest du eben zu Hause bleiben. Auch nicht schlecht.;-)

Beitrag von sizima 10.05.11 - 11:14 Uhr

danke für die antworten,

sollte ich es auch jetzt schon sagen wenn ich noch im krankenstand bin?
weiß ja auch nicht wie lange es noch dauern wird.
muß ich mir den vom fa auch ein attest geben lassen für den arbeitgeber?

bei einem beschäftigungsverbot, wer zahlt denn dann weiter?

mann, ich habe so angst es ihr zu sagen, die dreht mir den hals um, erst krank dann noch in der zeit schwanger werden, hatten noch nie ein gutes verhältnis,,

Beitrag von astromania 10.05.11 - 11:32 Uhr

Also mein Arbeitgeber verlangt vom FA ab dem Zeitpunkt da die Schwangerschaft bestätigt wurde ( Herzaktivität) ein Attest .
Mit der Bestätigung der SS setzt auch sofort das Mutterschutzgesetzt
ein, das je nach Arbeit sehr wichtig ist, und die Mutter und Kind eben schützt !

Auf meiner Arbeit darf ich nicht mehr schwer heben, nicht länger als 4 std sitzen oder stehen am Stück, keine Nachtarbeit, kein Kontakt mit Chemikalien etc.

Also ich mache das zu meinem Schutz, meinem Arbeitgeber das frühzeit
zu sagen, da ich mir auch grade überlege ob es nicht auch _Pflicht_ der
Schwangeren ist, das zu sagen.

Ich halte sowieso nichts vom "nach-der-12-ssw-sagen" - wenn ich vorher eine Fehlgeburt habe, dann bin ich so niedergeschlagen und fertig - das könnte ich z.B. nicht ohne weiteres vor meinen Kollegen, Familie, Freunde verbergen ...und außerdem passiert auch nach der 12. ssw immer wieder mal was.


Am Besten mal erkundigen wie es in dem Job in dem man arbeitet verlangt wird. Große Betriebe haben Betriebsräte und Mitarbeitermanagements, da würde ich einfach fragen.



Beitrag von gulcan20 10.05.11 - 12:54 Uhr

Man hat als Schwangere das Recht sogar bis zum 9. Monat die Schwangerschaft "geheim" zu halten oder zu lügen (wüsste jetzt zwar nicht, wie das gehen soll. Ist aber so)

Aber wie du's schon sagtest, zum eigenen Schutz sollte man es dem AG sofort sagen.

Mit der Bescheinigung vom FA ist es so, dass der AG den bezahlen muss. Es reicht, wenn du ihm mitteilst, dass du schwanger bist, ET und Mutterschutzfrist mitteilst, aber wenn er etwas schriftliches haben möchte, dann muss er die Kosten übernehmen. Kostet zwar nicht die Welt (10-15€). Aber ich habe das damals bei meiner 1. SS auch so gemacht, mir ging es einfach um das Prinzip. Der wollte zuerst die Kosten nicht übernehmen, da meinte ich einfach "Dass ich schwanger bin, weiss ich ja. Ich selbst brauche dafür keine Bescheinigung." Ich habe ihm dann meinen Mutterpass gezeigt, eine Bescheinigung wollte er dann nicht mehr haben.