Welches Haustier mit Kindern? -Nicht für Kinder

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von pyttiplatsch 10.05.11 - 11:52 Uhr

Hallo!

Wir haben derzeit einen Kater, ca. 8 Jahre, vor 3 Jahre aus dem Tierheim geholt.

Ich selbst bin nicht wirklich mit Tieren aufgewachsen. Ich kann mich an ein Meerschweinchen erinnern und an einen Wellensittich. Aber seid umgezogen waren, wo ich ca. 10 war, hatten wir keinerlei Tiere mehr. Meine Mutter wollte keine "Viehcher" haben. Ich fand das schade.

Für meine Kids möchte ich aber, dass sie mit Tieren groß werden, find ich schöner.
Bis kurz vor Ostern hatten wir einen Hund, welchen wir uns letztes Jahr im Sommer als Welpen geholt haben. Leider musste ich einsehen, dass das nicht klappt. Einmal bekam ich ihn nicht so in den Griff, dass es mit Kindern zu verantworten wäre und zweitens hat auch leider mein Großer nicht so mitgespielt. Er hat dem Hund teilweise keine Rükzugsmöglichkeit gegeben und bevor das in einer Beisserei vom Hund endet (wo für dieser dann natürlich nichts gekonnt hätte), habe ich mich entschieden, ihn abzugeben.

So wirklich glücklich bin ich jetzt nicht.
Ich hatte schon häufiger, auch vor dem Hund, über weitere Haustiere nachgedacht, Wellensittich oder Kaninchen.

Wellensittich halt, weil ich schon mal einen hatte. Aber ich denke, das geht mit unserem Kater nicht gut. Dieser ist zwar Freigänger, aber nur zu 80%. Im Winter geht er nur für sein Geschäft raus, ähnlich wie bei einem Hund, nur dass der Kater alleine "gassi geht";-)

Kaninchen wären halt auch eine Alternative. Die könnten wir im Garten halten. Wenn dann mein Großer wieder seine "ich muss dem Tier auf den Laib rücken" Phase hat, dann sind sie wenigstens nicht so leicht in Griffnähe. Aber so, wie ich das jetzt gelsen habe, sind auch diese Tiere nachtaktiv oder zumindest er Abends munter oder? Das ist nämlich ein Grund, warum ich mich gegen andere Nagerarten entschieden hatte.

Ich hab schon einiges gegoogelt, aber DAS Tier war irgendwie noch nicht dabei.
Welches würde denn noch in Frage kommen?

Ich möchte hier auch noch mal betonen, dass ich kein Haustier für meine Kinder kaufe, sondern für mich. Für die Kinder finde ich es nur schön, wenn sie von Anfang an lernen, was es heißt ein Haustier zu haben und auch Respekt vor anderen Lebewesen bekommen.

Mein Mann wäre übriegens für eine zweite Katze. Aber unser Kater wurde uns als Einzelkater vermittelt und es hieß, er käme nicht mit anderen Katzen zurecht. Klar, man könnte es probieren. Aber wenn es nicht klappt, können wir das Zweitkätzchen ja schlecht "umtauschen". Außerdem führen Katzen ja doch ein sehr eigenständiges Leben. So richtig was zu tun, hab ich mit unserem Kater nichts. Macht halt echt nich viel Arbeit.

Ach ja, meine Kids sind 4, 3 und 1 Jahr und im August kommt unser 4. Kind.

Wann wir uns noch ein Haustier holen, wissen wir auch nicht. Ob noch vor der Geburt oder erst danach oder gar erst in einigen Jahren. Keine Ahnung.

LG Sarah

Beitrag von windsbraut69 10.05.11 - 12:13 Uhr

Vielleicht ein Aquarium?

Wenn ein Grund für ein Haustier ist, den Kindern Verantwortung nahezubringen und Respekt vor anderen Lebewesen, verstehe ich nicht, warum Ihr den Hund abgegeben habt, ehrlich gesagt....

Deshalb würde ich an Eurer Stelle auch die nächsten 5 - 10 Jahre kein Säugetier anschaffen.

LG,

W


Beitrag von jrc 10.05.11 - 12:52 Uhr

Würde ich auch sagen.
Ansonsten kein anderes Tier.

Ich würde mir selber kein Tier anschaffen, daß ich später nicht halten kann oder dem ich nicht gewachsen bin. Ergo auch kein nachtaktives Tier, daß tagsüber von kleinen Kinderhänden "begrabbelt" wird.
In erster Linie müßt IHR entscheiden, welchem Tier ihr euch gewachsen fühlt, es versorgen und auch die Kosten dafür tragen könnt. UND daß die Kinder dem Tier keinen Schaden zufügen und es als Tier respektieren.

Also, erstmal ordentlich Infos sammeln, Zoogeschäfte besuchen und beraten lassen, was ein Aquarium kostet, Pflege usw.
Dann einfach mal probieren.

Beitrag von windsbraut69 10.05.11 - 13:07 Uhr

Ja, das Projekt Hund ist gescheitert, Katze lebt ohnehin ohne engen Familienanschluß (was ich auch "unüblich" finde) und noch kleineren Säugetieren würde ich mehrere Kinder in dem Alter nicht zumuten wollen, wenn schon Hund und Kind nicht voreinander geschützt werden konnten...

LG,

W

Beitrag von redrose123 10.05.11 - 13:19 Uhr

Unsere Katze lebt zu 100% draussen, typische Hofkatze eben.....Wird aber trotzdem von allen gestreichelt usw. Unüblich ist Tierhaltung allgemein war ja nicht immer so #winke

Beitrag von windsbraut69 10.05.11 - 13:35 Uhr

Nee, unüblich ist es in meinen Augen, sich ein HAUStier zu halten, dass eh nur seine eigenen Wege geht und zu dem man keine enge Beziehung hat....
Ich hab jede Menge Katzen, die auch raus können, aber die sind alle sehr sehe menschenbezogen.

Gruß,

W

Beitrag von redrose123 10.05.11 - 14:03 Uhr

Ist unsere auch ;-) Sehr verschmusst und handzahm lässt sich von jedem Anfassen, sie will auch gar nicht rein davon abgesehen, ausser Nachts wenn ein Hund Ihr die Türe aufmacht dann klaut sie die Milch und morgens ist sie draussen wieder #rofl Im sommer wenn wir da sind ist die Tür immer offen, auch wenn kein Hund da ist kommt sie nicht rein. Sie hat Ihren Platz im vorraum und liebt diesen :-P

Beitrag von puschelrolle 10.05.11 - 12:13 Uhr

Ich bin auch mit Tieren aufgewachsen (Hund, Katze, Wellis, Frettchen) und finde das auch wichtig in der Familie. Wie wäre es denn mit Fischen?
So ein schönes Aquarium hat doch auch was tolles, oder "muss" es was zum kuscheln sein?
LG
Puschel

Beitrag von summersunny280 10.05.11 - 12:15 Uhr

Ne Schildkröte?

Dass ihr den Hund abgegeben habt find ich nicht schön .
Egal welches Tier man sich anschafft , Kinder sollten so erzogen sein dass sie Tiere respektieren.


Ich weiß nicht, willst du bei 3 Kindern und einem Säugling jetzt wirklich noch ein Tier?
Mir wär das zuviel , ich hab grad nen Welpen -ein kleiner Sturkopf .
Jetzt noch ein Baby und noch ein Kind oh Gott neee

Beitrag von redrose123 10.05.11 - 13:20 Uhr

Ich hoffe die Te überdenkt das alles nochmals denn sonst landet das nächste Tier im Nirvana ......

Beitrag von redrose123 10.05.11 - 13:17 Uhr

Ich denke auch an ein Tier das dein Kind nicht dauernd bedrängen kann. Und ich denke mit 4 solltest du das durchbekommen. Mein Mann hat am We auch Kanninchen angeschleppt und seine Kinder wollten die am liebsten stundenlang rumtragen rumbeugen bis ich gesagt hab ende aus.......

Beitrag von windsbraut69 10.05.11 - 13:36 Uhr

Ich frage mich immer, wie man Kinder vom heißen Herd, offenen Fenster oder Straßenverkehr abhält, die man nicht daran hindern kann, Tieren zu sehr auf die Pelle zu rücken :)

Beitrag von redrose123 10.05.11 - 13:38 Uhr

Vieleicht dürfen sie mit sowas gar nicht in Kontakt kommen #schein

Ne aufwachsen mit Tieren ok

Das die Kids die Tiere auch mal heben dürfen ok

Aber das man nicht durchbekommt das mal ruhe ist und ende naja, ich mach die Tür zu und basta da dürfen die beiden heulen und toben mir wurst....:-p

Beitrag von grundlosdiver 10.05.11 - 13:54 Uhr

Unsere Kinder sind 11, fast 3 und 6 Monate.
Sie wachsen auf mit 2 Ponys, 2 Hunden, 5 Katzen, 1 Kaninchen, Nandus, Hühnern, Steppenschildkröten, Aquarium und Vogelspinne.

Natürlich muss man den Kindern beibringen, was der tägliche Umgang mit den Tieren bedeutet!!! Achtung bei den Ponys, die können ausschlagen und beißen, wenn sie sich erschrecken, also muss man sich so und so nähern... die Schildkröten sind keine Kuscheltiere, bitte nicht anfassen, aber Du darfst Wasser aufkippen und Löwenzahn sammeln... die Vogelspinne ist nur zum Angucken, ist nämlich giftig etc. etc. etc.... Klar sabbel ich mir manchmal die Schnute fusselig, da unsere fast 3jährige gern mal vergisst...

Ich bin der Meinung, man kann ziemlich alle Tiere MIT Kindern halten!
ABER die Tiere müssen sachverständig und möglichst artgerecht gehalten werden, die Eltern tragen die Verantwortung. Die einzigen Tiere, die den Kindern "gehören", sind die beiden Ponys, aber auch um die kümmern wir uns!

Überlegt es Euch vorher, was ihr für ein Tier möchtet und bietet diesem ein artgerechtes Zuhause!!! Ein Tier ist keine Sache, die man kaufen und wieder abgeben kann! Einige unserer Tiere sind aus schlechter Haltung gekommen und haben nun bei uns ein schönes Zuhause...

Was willst DU denn für ein Tier? Es soll ja für Dich sein!
Wie viel Platz/Zeit/Geld habt ihr denn für ein Tier???

Eine Schildkröte wie oben vorgeschlagen, halte ich für ungeeignet. Wie erwähnt, ist sie nicht zum Anfassen, braucht viel Platz/Sonne/Wärme! Mit einem Miniterrarium von 2x1 m ist es nicht getan, außerdem sollte man eine Schildkröte nicht unbedingt einzeln halten und nicht jung und alt zusammen - da gibt es viel zu beachten!

Ein Aquarium ist was Tolles, aber man braucht schon ziemlich Zeit. Ich brauche für mein 400l-Becken mehrere Stunden wöchentlich! Wasserwechsel, Reinigung, Wasserwerte testen etc... Aber ist nichts im Vergleich zu einem Hund;-)

Was sprach gegen Nager? Kaninchen/ Meerschweinchen sind tagaktiv. Sollten aber durchaus artgerecht im Garten gehalten werden - in Gruppen und mit viel Freilauf...

Wenn das Tier für Dich ist, warum kann es dann nicht nachtaktiv sein?





Beitrag von redrose123 10.05.11 - 14:00 Uhr

Gut geschrieben.

Beitrag von geli0178 10.05.11 - 13:57 Uhr

Hallo,

ich würde mir an Eurer Stelle in den nächsten Jahren kein weiteres Haustier anschaffen, nicht mal ein Aquarium. Wir haben einiges an Fiechzeugs und jedes benötigt seine artgerechte Haltung. Nachdem bei meinem Göga nach Anschaffung der zweiten Katze eine Tierhaarallergie auf Katzen festgestellt haben wurden die zwei Damen zu 100% Freigängern - davor waren sie zu 80% draußen. Mein Göga hat sich daraufhin seinen Jugendtraum erfüllt und nennt ein Aquarium sein eigen, aber mit Kleinkindern ist das nicht machbar. Die Fische mögen es nicht wenn ständig an das Fischglas gegriffen und geklopft wird. Unsere Kids wissen das das Aquarium für sie tabu ist, helfen aber mit wenn sie dürfen. Die Wellis gehören mir sind aber nicht wirklich geeignet für das Alter Deiner Kinder. Alles andere was kriecht, hoppelt und quickt macht Euch noch mehr Stress und Arbeit als der Hund, den ihr nicht mehr habt. Mit dem Hund wart ihr an der frischen Luft was nicht nur dem Tier sondern auch dem Menschen gut tut.

VG Geli

Beitrag von alkesh 10.05.11 - 14:00 Uhr

Ich kann Euch auch nur abraten, mit dem Hund hat es schon nicht geklappt, dann klappt es auch mit anderen Tieren nicht!

Warte doch noch ein paar Jahre, bist ja noch jung, kannst noch viele Haustiere haben - außerdem habt Ihr ja eins!

LG

Beitrag von minimoeller 10.05.11 - 14:07 Uhr

Tu Dir und Deiner Familie einen Gefallen und schaffe Dir KEIN weiteres EIGENES Tier an.

Wie wär es als Gassigeher im Tierheim? Der tierschutzverein freut sich immer über Kuschel/Streichelpaten oder Gassigeher für die Hunde.
Das könnte ien fester Tag im Terminkalender werden und die Kinder werden auch dort den verabtwortungsvollen Umgang mit Tieren lernen. Unser Tierheim bietet jeden Samstag eine spezielle Kinderstunde an, wo über die einzelnen Tierheimtiere gesprochen wir und die Kinder erfahren, was bei Hunden, Katzen, Kleintieren und Vögeln so alles zu beachten ist.

Aber 4 Kinder fordern definitiv genug Aufmerksamkeit. Ein Tier kommt da zu kurz.

Hasen / Kaninchen sind übrigens keine nachtaktiven Tiere. Trotzdem ist gerade bei den Nagern eine halbwegs artgerechte Haltung mit viel Freilauf, Knabbermöglichkeiten usw. auch nicht so ganz einfach.

LG

Beitrag von pechawa 10.05.11 - 19:22 Uhr

Hallo,

warum möchtest du denn ein weiteres Haustier? Ihr habt doch eine Katze, somit wachsen deine Kinder mit einem Haustier auf!
Mehr würde ich an deiner Stelle nicht ins Haus/Garten nehmen, denn:
- der Hund wurde dir zuviel und ihr musstet ihn abgeben
- Kaninchen/Schildkröten/Meerschweinchen sind alles Liebhabertiere, die ebenfalls viel Zeit kosten, denn sie benötigen mehr als nur einen Käfig. Leider gehören sie auch zur Sorte Tier, die häufig ohne Vorinfos gekauft werden und die lange und oft jämmerlich leben! Z.B. mit Kaninchen holt man sich (mindestens 2) Tiere ins Haus, die bei richtiger Pflege 8-12 Jahre alt werden!
- du hast ab August 4 Kinder unter 4 Jahren! Sei mir nicht böse, eine Großfamilie ist wunderschön, aber als Mutter ist man voll ausgelastet. Warum willst du dir diese zusätzliche Arbeit mit Tieren machen?
Haustiere sind was wunderschönes, aber nach einiger Zeit ist auch das Routine und nur wirkliche Tierliebhaber bringen diese Kraft auf, wenn sie so eine große Familie haben!

Liebe Grüße
Petra

Beitrag von 3wichtel 11.05.11 - 16:32 Uhr

Ich finde eine Meerschweinchen-Gruppe ideal.

Voraussetzung ist allerdings, dass es einen großen Stall mit großem Freigehege im Garten gibt (oder ein großes Bodengehege im Haus).

Die Kinder werden die Meerschweinchen nicht quälen können, da bei einem ausreichend großen Gehege die Kinder niemals schnell genug sein werden, ein flüchtendes Schweinchen zu schnappen ;-)

Aber zum Beobachten sind die Tiere super. Unsere Schweinchen fressen auch aus der Hand (jedenfalls mir. Ich bin die Hauptbezugsperson. Bei meinen Kindern fressen immerhin noch 2 Schweinchen aus der Hand).

Und zu sehen, wie die im Gehege von Häuschen zu Häuschen flitzen, sich verstecken, Futter schleppen, sich in Heuberge einwühlen: Einfach süß!

Ideale Seite für Meerschweinchen-Anfänger:

http://diebrain.de/I-index.html