Katzenkenner hier?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von espirino 10.05.11 - 12:49 Uhr

Hallo,

ich hab da ein Problem und weiß nicht wo ich ansetzen soll es zu lösen.

Es ist nicht so, daß ich gar keine Ahnung habe von Katzen. Seit ich denken kann leben bei uns Katzen im Haushalt. Nur eben diese, unsere Konstellation hatten wir so noch nicht.

Also, ich hab zwei Katzendamen. Beide sterilisiert. Eine ist 2 Jahre und Freigänger.
Die andere ist jetzt knapp 1Jahr, aber noch in der Wohnung. Aufgrund ihrer schlimmen Babykatzenerkrankung mit Durchfall und extremer Unterernährung hab ich die im Obergeschoß des Hauses untergebracht, wo sie bis vor kurzem auch immer geblieben ist (die Große ist seitdem auch nie wieder rauf). Kam nie freiwillig die Treppe runter obwohl immer alles offen stand. Jetzt hat sie den Dreh raus und kommt immer, wenn sie uns hört.
Dabei ist sie natürlich unserer Großen schon über den Weg gelaufen. Aber die führt sich auf, als sei der Teufel hinter ihr her. Sie knurrt ganz tief und faucht, sobald sich die Kleine auf sie zubewegt. Meistens will die Große dann postwendend wieder raus #klatsch Noch nicht mal Nase an Nase haben sie es versucht #aerger

Nu trau ich mich nicht die Kleine auch stromern zu lassen, denn ich mag mir gar nicht ausmalen, was passiert, wenn beide draußen aufeinander treffen. Die bringen sich bestimmt um oder jagen sich auf den höhsten Baum oder tun noch schlimmeres #schock

Was soll ich denn da jetzt machen? Ich möchte der Kleinen das Stromern schon ermöglichen. Wir haben hier eine ideale Katzenumgebung und sie möchte auch so gern raus... :-( Ich bring

Ich hab schon überlegt die Kleine mit Baldrian einzuschmieren, damit die Große sie mag #hicks

Abgeben kann ich keine von beiden. Es waren schon zwei, die damals keiner wollte.

Hilfe!!!

LG Jana

Beitrag von tagpfauenauge 10.05.11 - 13:30 Uhr

Hi,

du hast ja Sorgen! Machst dir Gedanken, dass sie draußen aufeinander treffen könnten. Stell dir mal vor, die treffen draußen sogar noch auf ganz andere Katzen und Tiere.

Auf Bäume jagen? Ja, und? Das kann ein Hund mindestens genau so gut. Dass sie nicht alleine runterkommen ist sehr, sehr selten.

Anscheinend mögen sie sich nicht, müssen sie auch nicht, warum auch?
Kann sich ändern oder so bleiben oder draußen ganz anders aussehen.

Der Großen passt es nicht, dass da noch eine Katze in ihrem zu Hause ist. Deshalb ist draußen eine völlig andere Situation.

Lass die Tiere einfach machen. Wie du darauf kommst, sie könnten sich umbringen, ist mir schleicherhaft.

vg

Beitrag von espirino 11.05.11 - 09:20 Uhr

Das stimmt, aber die Chance, daß die Kleine Katze bei uns auf unsere Große trifft ist ungleich größer, als das sie fremde Katzen trifft, da in unserem Garten der Hund ist und andere Katzen eher einen rießen Bogen drum machen.

Das Katzen sich durch Bisse oder Krallenverletzungen schwer verletzen können ist allgemein bekannt. Einer Bekannten ist der Kater nach einem Katzenbiss gestorben. Ja deswegen mach ich mir Gedanken ob ich das nicht irgendwie vermeiden kann.

Beitrag von windsbraut69 11.05.11 - 10:26 Uhr

Ist Euer Garten denn ausbruchssicher?
Unsere Freigänger haben ständig Blessuren, die sich ab und an auch mal entzünden aber daran gestorben ist bislang noch keiner.
Da sind (Auto)unfälle schon eine größere Gefahr.

Ich denke, jetzt kannst Du nicht mehr viel machen. Das müssen die Katzen unter sich klären.
Sinnvoll wäre es gewesen, die beiden aneinander zu gewöhnen, solange die Jüngere noch nicht ausgewachsen und geschlechtsreif war. Dann wäre von ihrer Seite schon mal nicht soviel "Aggressionspotential" vorhanden gewesen.

LG,

W

Beitrag von espirino 11.05.11 - 13:43 Uhr

Ausbruchssicher ist er nur für den Hund. Katzen kommen doch überall hin wo sie wollen.
Du hast recht. Über die Sozialisierungsfrage habe ich mir damals keine Gedanken gemacht. Ich hatte so viel zu tun sie erstmal wieder aufzubauen, ihr Leben hing quasi am seidenen Faden und ich hab oft gedacht, sie packts nicht. Da war ich froh, daß sie an einem Ort blieb. Das werden wir jetzt nachholen müssen. Als die Große zu uns kam hatte ich noch meinen Kater, der hat auch nicht so ein Theater gemacht, aber leider ist er seit vorigem Sommer spurlos verschwunden. Beide Katzen sind noch jung, von daher hab ich einfach nicht damit gerechnet, daß sie sich absolut nicht riechen können. Wobei die Kleine ja schon gerne Kontakt aufnehmen würde...

Danke dir nochmal für die Tipps.

Beitrag von redrose123 10.05.11 - 13:36 Uhr

Du hast sie getrennt warum? War das ansteckend was die Kleine hatte ? Draussen treffen sie auf andere fremde Tiere und gehen auf Bäume sorry

Beitrag von espirino 11.05.11 - 09:22 Uhr

Ja die Krankheit hätte die Bauchwassersucht sein können in Verbindung mit einem Virus, der in der Regel tödlich endet. Und den Durchfall wollte ich wegen dem Baby auch nicht überall haben.

Beitrag von windsbraut69 11.05.11 - 10:32 Uhr

"Ja die Krankheit hätte die Bauchwassersucht sein können in Verbindung mit einem Virus, der in der Regel tödlich endet. "

Den ein Großteil der Katzenpopulation ohnehin in sich trägt....UND der dann noch mutieren muß.

Beitrag von lichtchen67 10.05.11 - 13:46 Uhr

Also unsere Katzen verstehen sich insgesamt draußen besser als drinnen. Drinnen gibts schon mal gefauche und "Territorialkämpfe", draußen eher weniger, wenn dann wird eher fangen gespielt.

Aber was machst Du wenn sie beim stromern nicht nur auf die eigene KAtze sondern gänzlich fremde Katzen trifft?

Knurren, fauchen, etc. alles normal, Revier verteidigen, abgrenzen, behaupten. Im normalfall bringen sich katzen nicht gegenseitig um. Einer spielt sich auf, einer unterwirft sich, gut is.

Lichtchen

Beitrag von espirino 11.05.11 - 09:23 Uhr

Ich hoffe du hast recht und es bleibt bei dem Gehabe.

Beitrag von alkesh 10.05.11 - 13:52 Uhr

Ich seh da kein Problem sondern typisches Katzenverhalten, lass sie einfach machen!

LG

Beitrag von windsbraut69 10.05.11 - 13:55 Uhr

Das Verhalten ist völlig normal, wenn zwei bislang allein gehaltene erwachsene Katzen im eigenen Haus aufeinander treffen.

Warum habt Ihr die beiden nicht viel eher "bekannt gemacht"?

Draußen wird die Situation aber eher entspannter sein als im Haus auf beengtem Raum und im eigenen Revier.

Gruß,

W

Beitrag von espirino 11.05.11 - 09:18 Uhr

Haben wir, gleich zu Beginn. Da hat sich die Große schon genauso verhalten. Dann kam der schlimme Durchfall bei der Kleinen und wegen dem Baby untenbei uns habe ich ihr oben quasi einen eigenen Raum gegeben, damit nicht überall die Sch*** liegt.

Womöglich hast du recht und ich riskiers einfach.

Beitrag von windsbraut69 11.05.11 - 10:31 Uhr

Du kannst nichts anderes machen, als die Katzen das jetzt selbst klären zu lassen oder eine abzugeben.

Wie gesagt, die beiden waren zu lange getrennt und praktisch allein gehalten. Das erschwert dann die Zusammenführung und die Jüngere ist somit ja praktisch gar nicht sozialisiert, während die andere hoffentlich draußen dazu Gelegenheit hatte.

Gruß,

W

Beitrag von grundlosdiver 10.05.11 - 14:15 Uhr

Ich kann Deine Ängste verstehen!!! Ich hatte die gleichen!!! Wir haben 3 "Hauskatzen" in Konstellation Moritz allein Freigänger und im Haus meiner Mama und 2 Schwarze zusammen. Dann noch 2 Maine Coon.
So, seit kurzem sind alle 5 zusammen draußen und alle Ängste waren umsonst, es klappt SUPER!!! Alle 5 kommen miteinander aus!

Also probier es einfach! Draußen ist der Raum nicht so eng und sie werden sich schon gewöhnen!!!