ungeplant schwanger,aber wie zahle ich die Private Krankenversicherung

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von lennysma 10.05.11 - 13:05 Uhr

ich bin ungeplant mit dem 3ten Kind schwanger, aber mein Mann ist in einer Privatversicherung und wir zahlen nun schon für 3, nämlich ihn und unsere Kinder.
Was mach ich jetzt? Wir können nicht für ein 3tes Kind diese Kosten tragen. Wir haben schon die günstigsten Tarif, aber wir kommen aus der Versicherung so nicht raus?! Oh man, ich weiss nicht weiter! Ich danke Euch für Eure Antworten schon jetzt sehr

Beitrag von marjatta 10.05.11 - 13:12 Uhr

Ich verstehe nicht ganz, warum ihr da nicht rauskommt. Liegt es am Einkommen Deines Mannes ?

Wie wäre es mit einer Abstufung auf den GKV basierten Tarif? Die sind meist günstiger als die normalen.

Ich kann das schon gut verstehen. War anfangs auch privat versichert, weil angehende Beamtin, habe aber die Behörde verlassen und bin seither in der gesetzlichen. Dadurch verändern sich meine Beiträge auch mit Kindern nicht.

Aber nur wegen der Krankenversicherung ein Kind nicht bekommen? #kratz.... das würde ich mir nicht antun. Ich meine, ich bin beim Großen nach 12 Monaten wieder arbeiten gegangen und werde es nach dem zweiten auch wieder so halten. Allerdings bin ich bei uns der Hauptverdiener. Deshalb bin ich auch in der gesetzlichen geblieben. Hätte schon länger wechseln können, aber da ich das Problem schon von meinen Eltern her kenne.....

Was kostet das denn für ein Kind? Und was, wenn ihr sie in einer gesetzlichen freiwillig versichert (falls das günstiger wäre?)......

Mensch, das wäre doch echt blöd. Warum kommt ihr nicht raus? Lasst euch doch mal von der Verbraucherberatung helfen, die kennen sicherlich die Möglichkeiten, wie man einen Wechsel .... ggfs. auch nur durch einen Tarifwechsel die Kosten verbessern könnte.

Gruß
marjatta

Beitrag von lennysma 10.05.11 - 13:21 Uhr

ich versuche das mal zu erklären. Mein Mann ist Hauptverdiener und selbst wenn ich sofort wieder 40 Std arbeiten gehen würde, würde ich nicht mehr verdienen als er! Davon mal abgesehen, das wir auch dann Hort, Kindergarten und Krippe zahlen müssten, da wäre mein Gehalt bei Steuerkl 5 schon nur für die Betreuung weg.
Wir haben schon eine Eigenleistung bei den Kindern mit eingerechnet, damit wir ein 2tes Kind bekommen konnten. Ein Kind freiwillig in der Gesetzlichen versichern zu lassen, geht das? Müssen die Kinder nicht immer bei der Versicherung des besser Verdienenden versichert werden? Laut unserem Versicherungsmakler, der auch ein guter Freund ist, ist das so und es sind schon die günstigsten Tarife! Die Private lohnt sich halt immer für alleinstehende, aber mit vielen Kindern wird das dann irgendwann zu einem Problem!

Beitrag von marjatta 10.05.11 - 13:32 Uhr

schau mal in Dein Postfach in ein paar Minuten

Beitrag von caracoleta 10.05.11 - 14:53 Uhr

Freiwillig gesetzlich versichern geht, kostet rund 130 Euro pro Kind. Und das wird doch ca. der Betrag sein, den Euch die Private kostet.
Trotzdem kapiere ich es nicht; entweder liegt dein Mann über der Versicherungspflichtgrenze, dann kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen, wieso man sich wegen der Krankenversicherung Gedanken macht, das Kind zu bekommen oder nicht. Oder er liegt drunter, dann gibt es aber Wege, zurück in die GKV zu kommen.
Und ja, es ist ein bekanntes Problem, dass für Familien die PKV ein teurer Spass wird.

Beitrag von lennysma 12.05.11 - 17:24 Uhr

ich habe ja nicht gesagt, dass wir uns absolut gegen das Kind entschieden haben. Ganz im Gegenteil. Aber nur weil einer mehr verdient, heisst das nicht, dass man automatisch mehr Geld hat. Unsere Kosten sind auch um einiges höher, davon mal absehen, dass wir halt auch in einer teuren Stadt wohnen (und arbeiten). Und wir sind schon ans Randbebiet gezogen!

Beitrag von jakutia 10.05.11 - 15:45 Uhr

Hallo,
mit Deinem Lebensmotto muss das doch zu packen sein, auch wenn Dein Beitrag vielleicht unter der Rubrik Finanzen besser plaziert sein mag. Wie bereits erkannt, wird es teuer in der PKV, wenn die Familie wächst. Anderseits verfügt man auch über ein ordentliches Einkommen, wenn man sich als Angestellter privat versichern kann. Mit 3 Kindern müsste das dann schon noch zu schaffen sein, wenn man nicht gerade den Luxustarif wählt. Seit 2010 ist es auch so, dass die privat Versicherten steuerlich besser gestellt wird, da die Beiträge jetzt anders mit berücksichtigt werden. Das müßte Euch Euer Freund und Versicherungsvertreter alles gut erklären können. Oder sprecht einfach mal selber mit der Zentrale der Versicherung und schildert Euer Problem direkt dort. Wenn das Einkommen unter die Pflichtversicherungsgrenze (49.500,00 Euro im Jahr brutto) sinkt, steht der Weg zurück in die GKV ja offen. Eine Möglichkeit wäre auch, freiwillig eine Gehaltskürzung in Erwägung zu ziehen, falls sich das auf Dauer rechnen sollte.
Ich kenne Eure persönliche Situation ja nicht, was macht Euch denn Probleme? Müsst Ihr evtl. ein Eigenheim abbezahlen? Oder habt Ihr sonst besondere finanzielle Belastungen zu tragen?
Meine Antwort ist vielleicht nicht besonders hilfreich, ich wünsche Dir aber eine unkomplizierte Schwangerschaft und dass Euch die Krankenversicherung Euch nicht die Freude auf Euer neues Familienmitglied verleidet, Alles Gute für Dich und Deine Lieben.

Beitrag von lennysma 11.05.11 - 17:17 Uhr

ja, mein Mann verdient gut, aber wir haben natürlich auch hohe Kosten! Mein Großer wird zur Zeit therapiert, da das eine Therapie ist, die die Kassen, auch die Privaten nicht zahlen, zahlen wir diese! Das sind schon mal rund 300,- im Monat! Dazu haben wir ein Haus abzubezahlen. naja, es ist halt schon so, dass wir wie gesagt, den günstigsten Tarif, bzw schon mit Eigenleistungsanteil. Ich weiss einfach nicht, wie wir die zusätzlichen Kosten tragen sollten!

Beitrag von jakutia 12.05.11 - 18:34 Uhr

Guten Abend!

Da habt Ihr ja echt einiges zu schultern – finanziell und auch psychisch. Wie geht es Dir denn dabei? Wie alt sind denn Eure Kinder? Wie fühlt sich Dein Partner, nach dem erfahren hat, dass sich Zuwachs angekündigt hat? Ein Teil der Kosten für die Therapie des Großen (darf man fragen, worum es geht und wie lange schon?) wird sich über die Steuerrückerstattung wieder reinholen lassen. Wenn Eure Finanzlage trotz gutem Einkommen so angespannt ist, gibt es sicher auch für Euch die Möglichkeit, zumindest verübergehend Unterstützung zu bekommen. Frag doch mal bei einer Beratungsstelle vor Ort, vielleicht bei Caritas oder Diakonie. Kannst mich auch gerne direkt anschreiben, ich kann Deine VK leider nicht erreichen. Hoffe sehr für Euch, dass Ihr bald einen gangbaren Weg findet, um Euer neues Familienmitglied herzlich willkommen zu heißen. Alles Gute!