So können US-Messungen differieren!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hibbel-elena 10.05.11 - 14:38 Uhr

Gestern war ich noch in großer Panik.
Die Wachstumskurve meines Kindes war stark abgeflacht (38 SSW).
2700 g sollte laut US mein Kind nur haben.
Er überwies mich ins KH zur Kontrolle und evtl. Einleitung.

Heute im KH: CTG sehr gut, Bauch passt, Kindsbewegungen passen. US passt,Durchblutung, Plazenta - alles in Ordnung.
Und nun das Beste: Der Arzt im KH hat alles genau vermessen und kommt auf ein Gewicht von ca. 3400 g.
Ist das nicht unglaublich?

Ich bin postwendend wieder zu meinem Arzt gefahren und wollte, dass er nochmal misst. So eine grobe Abweichung kann ja wohl nicht sein. Nun ist er auf 2800 g gekommen und erklärt sich das so, dass jedes Gerät anders misst. Aber ist schon krass, oder? Da kann man auf die Messungen nicht wirklich viel geben. Außer man geht zu drei verschiedenen Gyns und nimmt dann den Mittelwert aus den drei verschiedenen Messungen.

Pffff. Ich bin auf alle Fälle heilfroh jetzt dass doch nicht alles so schlimm ist, wie erst gedacht.

lg E.

Beitrag von feroza 10.05.11 - 14:39 Uhr

Oh man.... #augen

Beitrag von derhimmelmusswarten 10.05.11 - 14:42 Uhr

Dann hat einer der Ärzte verdammt schlechte Erfahrung. Wahrscheinlich ja dann dein FA, denn EIGENTLICH sollte man doch annehmen, dass die im Krankenhaus mehr Erfahrung haben. Meine Tochter wurde am ET von einer Assistenzärztin 500g leichter geschätzt als sie abends bei der Geburt war. Lt. meiner FA müssten die Ärzte im Krankenhaus aber mehr Erfahrung haben, wenn sie sowas oft machen. Natürlich kann es sein, dass sich dein Kind nicht mehr gut vermessen lässt.

Beitrag von qrupa 10.05.11 - 14:48 Uhr

Das problem ist meist nciht die Erfahrung sondern dass es gut 10 verschiedene Formeln zur berechnung gibt die aller unterschiedlich genau sind. Das richtige messen ist also nur einer von vielen Faktoren

Beitrag von julie1108 10.05.11 - 14:42 Uhr

Hi,

das kenne ich, allerdings wiegt meiner im Krankenhaus immer weniger als bei meinem Frauenarzt. Das liegt wohl daran, dass die verschiedene Programme haben und die Programme das anders berechnen.

LG

Beitrag von anna81 10.05.11 - 14:43 Uhr

Hi,

tze, ich hatte eine Einleitung bei 37+2 SSW aufgrund meines Gestationsdiabetes und weil das Kind schon über 4 kg erechnet wurde und heraus kam eine Muckel mit knapp 3 kg #aerger


DA war ich wohl stinkig, kannst du glauben.


Lb Grüße,

Anna

Beitrag von bergfan1979 10.05.11 - 14:44 Uhr

hallo,

ich hab auch so ein chaos erlebt. beim 3 screening meinte der arzt mein kind sei zu groß und zu schwer. er überwies mich ins kkh. die sagten dann 2 tage später das mein kind zur zart sei. soll alle 10 tage zur kontrolle, ob es weiter genug wächst.


also chaos!!!

das ganze steigert sich darin, das in dem befund, der zum fa gefaxt wurde aber steht, alles sei zeitgerecht entwickelt

man sollte nicht auf ultraschallergebnisse vertrauen!!!

lg

Beitrag von mama-mia1 10.05.11 - 14:45 Uhr

wau, also eine Abweichung um 700g ist schon echt krass...#augen

aber zum Glück ist ja alles in Ordnung!!!

GLG

MIA

Beitrag von goldengirl2009 10.05.11 - 15:04 Uhr

Hallo,

da sieht man es mal wieder,wie ungenau Messungen per US sind.
Noch ein Grund mehr dieses dauernde Geschalle zu lassen.
Ich verlasse mich da lieber auf die Hände und Erfahrung meiner Hebamme die das wunderbar ohne US kann.

Gruß

Beitrag von johanna71 10.05.11 - 15:14 Uhr

Mein Jüngster sollte in den letzten drei Wochen vor ET nicht mehr gewachsen sein und etwa 2800 g wiegen.
Geboren wurde er 2 Tage vor ET mit 3830g:-).

Beitrag von maerzschnecke 10.05.11 - 16:27 Uhr

Das Gewicht ist ein Durchschnittsmittel, das anhand der genommenen Maße (Schädeldurchmesser, Oberschenkellänge, Arm etc.) errechnet wird. Den 'größten' Anteil nimmt dabei wohl der Kopf ein und da kann ein Millimeter Abweichung bei der Messung schon einige hundert Gramm ausmachen.

Ich war übrigens einen Tag vor Entbindung im KH wg. Wehen. Dort wurde gemessen und Gewicht mit 3500g 'ermittelt'. Genau soviel wog Emilia dann auch bei der Geburt #verliebt.

Beitrag von hibbel-elena 11.05.11 - 08:56 Uhr

wie ich sehe, kommt das ja öfter vor, als ich dachte...
das hab ich nicht gewusst.

meine hebamme hat gestern den fundusstand händisch gemessen
und gemeint, mein kind hätte ca. 3100 g. und sie hat 40 jahre erfahrung, ich denke, auf diesen wert vertraue ich am meisten.