Brauche Hilfe: Formulierung bei einer Bewerbung

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von maxxy 10.05.11 - 20:31 Uhr

Hallo,
bei uns im Supermarkt suchen sie für 10 Stunden die Woche eine Putzfrau. Da würde ich mich gerne Bewerben.
Ich bin noch bis 06.2012 in Elternzeit und will danach nicht mehr bei meinem alten Arbeitgeber arbeiten. Mir würde dieser Minijob ausreichen.

Soll ich in der Bewerbung erwähnen, daß ich bei meinem alten Arbeitgeber zum Ende der Elternzeit kündigen will? Ich habe eine schriftliche "Erlaubnis" von meinem derzeitigem Arbeitgeber, dass ich in der Elternzeit woanders arbeiten darf.
Hier mal mein Text:

Sehr geehrte Damen und Herren,



Wie ich aus ihrem Aushang in ihrer Filiale erfahren habe suchen sie für ihre Filiale in Müden eine Reinigungskraft. Zurzeit bin ich in Elternzeit und suche eine Teilzeit Beschäftigung in Müden, die ich auch nach der Elternzeit weiter ausüben möchte. Mein derzeitiger Arbeitgeber ist einverstanden dass ich während der Elternzeit bei einem anderen Arbeitgeber arbeite, eine schriftliche Bestätigung liegt bei.

Über eine Einladung zu einem Persönlichen Gespräch würde ich mich freuen.



Ist das so in Ordnung??
Lg
Maren

Beitrag von catch-up 10.05.11 - 20:55 Uhr

Ich hab keine Ahnung, wie genau man eine Bewerbung für einen Minijob ausführen sollte, ob die genauso sein muss, wie bei einer richtigen Stelle, aber ich finds n bisschen dünne!

Sind ja nur 4 Sätze! Ich würd z.B. noch mal den Schlagsatz: "Hiermit bewerbe ich mich auf diese Stelle!"

"Ich zeichne mich aus durch ....." - braucht man das?

Außerdem ist der Text sehr verschachtelt! Probier dich an kurzen, prägnanten Sätzen und schau, dass du nicht zu oft "Elternzeit" oder "Arbeitgeber" benutzt!

PS: Der Text ist jetzt nur für urbia so geschrieben oder? Da sind in echt keine 14 Rechtschreibfehler drin, ne!?

Beitrag von maxxy 10.05.11 - 21:09 Uhr

und wie ist dieser Text:

wie ich aus ihrem Aushang in ihrer Filiale erfahren habe, suchen sie für ihre Filiale in Müden eine Reinigungskraft. Ich suche nun eine längerfristige Anstellung in Wohnungsnähe und hoffe diese bei Ihnen zu finden. Ich arbeite gerne im Team aber auch jederzeit eigenverantwortlich und selbständig.
Ein gepflegtes und ordentliches Erscheinungsbild sind mir ebenso wichtig wie Pünktlichkeit und Ehrlichkeit. Mein Umfeld schätzt meine hilfsbereite und tatkräftige Arbeitsweise, ich bin vertrauenswürdig, engagiert und arbeite mich rasch in mir fremde Arbeitsbereiche ein
Die Arbeit bei Ihnen könnte ich innerhalb kurzer Zeit aufnehmen.


Gern bin ich zu einem persönlichen Gespräch bereit und freue mich auf Ihre baldige Rückmeldung.

Beitrag von bruchetta 10.05.11 - 21:39 Uhr

Diesen Text finde ich besser als den ersten und er reicht für einen Putzjob sicherlich aus.
Dennoch werden die wohl lesen wollen, dass Du zuverlässig und gut putzen kannst und eventuell Erfahrungen in diesem Bereich hast.
Das ist ja das Wichtigste, nicht wahr?

Beitrag von king.with.deckchair 10.05.11 - 21:58 Uhr

Was ich mich bei dir (und der anderen Dame, die auch hochtrabendes Bewerbungsgewurbel für einen Putzjob abgeliefert hat) frage, ist:

Offenbar seid ihr doch nicht vor der Intelligenz weg gelaufen, als sie Euch jagte. Warum um Himmels willen möchtet ihr Eure (Aus)Bildung und die berufliche Zukunft in die Tonne hauen und euch auf Putzminijobs zurück ziehen?! Es will mir nicht in den Kopf, wie jemand das ohne Not machen kann, der noch einigermaßen zu anderen Tätigkeiten in der Lage wäre.

Manche Frauen gegen an der Kreißsaaltür offenbar wirklich ihren beruflichen Sachverstand ab... #gruebel

Beitrag von hedda.gabler 10.05.11 - 22:42 Uhr

#pro

Beitrag von maxxy 10.05.11 - 23:09 Uhr

Hallo,
ja ich hab ne Ausbildung zur Kauffrau zur Einzelhandelskauffrau,
meine Tochter geht ja nächstes Jahr in den Kiga, bei uns (auf dem Land) gibt es nur Plätze für vormittags, von 8-12 Uhr. und soo viele Jobs gibts ja nicht die in diese Zeit fallen, und wenn ich normal halbtags arbeite bleibt auch nicht viel mehr über als bei einem 400,- € Job.
Der Arbeitsplatz liegt nur 2 Gehminuten von mir.

Beitrag von king.with.deckchair 12.05.11 - 21:46 Uhr

Nun, aber wenn du "normal" halbtags arbeitest, zahlst du wenigstens ein bisschen was in die Rentenversicherung zum Beispiel ein. Das scheint ihr immer zu vergessen bei euren Pro-Minijob-Berechnungen.

Von der Tatsache, dass man beruflich am Ball bleibt und so schneller wieder Vollzeit einsteigen könnte, wenn Not am Mann ist. Das meine ich wörtlich, denn Ehemänner können "ausfallen".