Wie konvertiert man zum Islam?

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Beitrag von melmystical 10.05.11 - 20:39 Uhr

Hallo!

Vielleicht klingt die Frage etwas blöd, aber weiß jemand, wie man zum Islam konvertiert? Wenn man also z.B. einen türkischen Freund hat, der Moslem ist und man ihm zuliebe (und weil man es natürlich auch selber will) zum Islam konvertiert.
Muss das "amtlich" gemacht werden oder gibt es da so eine Art Zeremonie, die man mitmachen muss? #gruebel

#danke

Beitrag von syldine 10.05.11 - 20:48 Uhr

Es gibt einen Satz, der den Glauben an Allah und an Mohammed bezeugt und durch den jemand zum muslimischen Glauben konvertiert. Solltest du mit dem Gedanken spielen, möchte ich dir allerdings Nahe legen, dich mit dem Glauben und dem Koran zu beschäftigen und dann eine Entscheidung zu treffen, und nicht nur "weil der Freund Moslem" ist. Das ist keine gute Basis für eine Glaubensbekundung (als Anstoss, sich mit dem Glauben zu beschäftigen, ist dies natürlich eine gute Vorraussetzung, aber als Grund ist das denkbar schlecht ;) )
LG

Beitrag von melmystical 10.05.11 - 20:51 Uhr

Dank dir erstmal. :-)

Es geht nicht um mich, sondern um eine Freundin.

Ich habe gerade mal gegooglet und bin auch auf die Sache mit dem Satz gestoßen, den man sagen muss. Reicht das dann oder muss man das noch irgendwie amtlich machen?
Also könnte sie rein theorisch zum Islam konvertiert sein, aber beim Amt noch als katholisch geführt sein?

Beitrag von syldine 10.05.11 - 20:53 Uhr

jap, absolut

Beitrag von lisasimpson 10.05.11 - 20:55 Uhr

Du hast recht, ist ne blöde frage:)
denn jeder, der sich mit einer religion befasst und durch den kontakt damit zu dem entschluß kommt, diese religion als die eigene anzunehmen, wird mit dem riten so vertraut sein, daß diese frage nicht auftaucht.
wenn du wissen möchteste, ob die freundin konvertiert ist, frag sie doch einfach.

für alles andere: hier bekommste du eine gute antwort drauf

http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20090625164553AAFhN4j


lisasimpson

Beitrag von melmystical 10.05.11 - 20:59 Uhr

Wenn das so einfach wäre, hätte ich das schon getan. Ist eine komplizierte Geschichte und wir machen uns alle etwas Sorgen um sie, aber das würde jetzt zu weit führen, dass alles zu erzählen.

Trotzdem erstmal danke euch.

Beitrag von syldine 10.05.11 - 21:02 Uhr

#klatsch na sowas - da hatte ich wohl ein Brett vorm Kopf, ich wär gar nicht auf die Idee gekommen, dass sie das mit ihrer Freundin irgendwie rausfinden will #rofl - es gibt schon Gründe, warum einige ihrer Konversion - Konvertierung (was sagt man da?) - nicht an die große Glocke hängen.

Beitrag von lisasimpson 10.05.11 - 21:18 Uhr

nun ja- ich finde es vor allem merkwürdig, waru msie nicht einfach nachfragt- ob die freundin nun ehrlich antworten mag oder nicht ist ja dann ihre sache

lisasimpson

auf meine to-do list setzen: morgen alle nach ihrer religion/ konfession fragen

Beitrag von melmystical 11.05.11 - 10:04 Uhr

OK, dann mal die Kurzversion:

Meine Freundin hatte bislang immer nur türkische Freunde. Es fing immer gut an. Die Jungs waren nett, wurden gut in unseren Freundeskreis aufgenommen. Dann ging es los mit: zieh keine kurzen Röcke an, du darfst nicht alleine raus gehen usw...
So, nun hat sie wieder einen türkischen Freund. Ich fand ihn wieder nett am Anfang. Sie zogen zusammen. Bekamen ein Kind. Das Kind hat einen türkischen Vornamen und seinen türkischen Nachnamen. In der Wohnung muss man die Schuhe ausziehen, das türkische Auge hängt über der Tür, es gibt nur noch Lebensmittel aus dem türkischen Laden. Meine Freundin spricht inzwischen fließend türkisch, hat ihren Job gekündigt weil ihr Freund wollte, dass sie zu Hause beim Kind bleibt. Sie verbringt nur noch Zeit mit seiner Familie. Sie trägt nur noch lange Schlabber-Klamotten. Ich sehe sie nur noch selten und wenn, dann wirkt sie einfach unglücklich. Mit mir redet sie kaum noch. Sie sagt immer nur: Ist halt alles nicht so einfach...

Jetzt sollte sie Taufpatin werden für meinen Sohn. Eine Stunde vor der Taufe ruft sie mich an und sagt, dass sie nicht kommen kann, weil ihr Kind krank geworden ist.
Inzwischen glaube ich aber, dass sie nicht kommen wollte, weil sie nicht mehr katholisch ist, sich aber nicht traut mir das zu sagen.

Wenn sie diese "türkische Welt" so toll findet und quasi nur noch türkisch lebt, könnte ich ja damit umgehen, aber das Problem ist, dass ich glaube, dass es ihr überhaupt nicht gut geht und ich komme nicht mehr an sie ran.

Dazu habe ich jetzt rausgefunden, dass ihr Freund offiziell Hartz IV-Empfänger ist, aber trotzdem noch einen Autohandel betreibt. Sie ist offiziell als Alleinerziehend gemeldet, bekommt auch sogar Wohngeld, dabei wohnt er ja auch bei ihr.

Es gibt noch mehr was ich erzählen könnte, ist jetzt nur ein kleiner ausschnitt.

Beitrag von lisasimpson 11.05.11 - 10:18 Uhr

ich kann noch imemr nicht erkennen ,wo DEIN problem ist.

frag sie und fertig. was sie dir sagen will das tut sie, was nicht, das nicht.
wenn du sie anzeigen willst, dann tu es, wenn nicht, dann lass es.

was würde es ändern, wenn sie zum islam konvertiert ist und sich nicht traut dir- ihrer freundin das zu sagen?
das sagt doch mMn mehr über eure Freundschaft aus als über ihre beziehung zu ihrem mann, oder?!

lisasimpson

Beitrag von sparrow1967 11.05.11 - 10:30 Uhr

Ich denke einfach, sie macht sich Sorgen um ihre Freundin, der es augenscheinlich in ihrer Beziehung überhaupt nicht gut geht.
Und das finde ich ein normales Verhalten einer Freundin.

sparrow

Beitrag von lisasimpson 11.05.11 - 10:36 Uhr

ich finde ein verhalten einer freundin dann als normal, wen nsie hingeht und sagt:
"du, ich mach mir sorgen um dich. und zwar aus dem und und grund. ich möchte, daß du weißt, daß ich immer für dich da bin, wenn du mit mir sprechen möchtest und falls du meien hilfe brauchst. Und ich würde mir in unsere freundschaft ehrlichkeit wünschen"
genauso wie
"sag mal, bist du eigentlich noch katholisch?"
oder
"sag mal, bist du zum islam konvertiert? wie macht man ds denn überhaupt? erzähl mal"

in einem forum spekulationen über meien freundin breit zu treten, ob sie nun irgend einer religionsgemisncht zugehörig ist schätze ich nicht als "normales verhalten" einer freundin ein

lisasimpson

Beitrag von melmystical 11.05.11 - 11:50 Uhr

Meine Güte... #augen

Natürlich habe ich sie oft genug gefragt, ob sie denn noch katholisch ist und natürlich hat sie ja gesagt.
Ich habe ihr oft genug gesagt, dass ich mir Sorgen mache.

Ich wollte gar nicht darüber diskutieren und jetzt lasse ich mich schon wieder drauf ein.

Übrigens wurde mir gerade mehrfach gesagt, dass du für deine sinnfreien BEiträge bekannt bist, also denke ich mir jetzt mal nichts dabei.

Beitrag von lisasimpson 11.05.11 - 12:11 Uhr

hm. wen ich das so recht überblicke habe ich deine frage mit meinem link doch recht genau zu einer Antwort geführt, oder?!

Wo war da die sinnfreiheit?

Daß es eine religionsfreiheit gibt und menschen nun so mal so entscheiden dürfen wie sie wollen ist ebenso wenig sinnfrei.
daß deine freundin also von ihrem recht gebrauch machen kann dich wegen ihrer religionszugehörigkeit zu belügen von daher nicht problematisch.

wo war also meine antwort sinnfrei, wenn ich es merkwürdig finde, daß du so dermaßen mißtrausich gegenüber einer FREUNDIN bist- oder aber ihr keine eigene Meinung und keine Verantwortung für ihr leben und ihre Entscheidungen zugestehst?

warum kann sie dir nicht anworten, wenn du sie ganz normal fragst, wie denn der ritus ist, um zum isalm zu konvertieren? ist dsa so eine schlimem frage, die man in einer freundschaft nicht stellen kann?

lisasimpson



Beitrag von derhimmelmusswarten 11.05.11 - 16:46 Uhr

Das sind GENAU die Verhältnisse, die ich aus meinem Umfeld auch kenne. Ich würde mich mit dieser "Freundin" nicht länger abgeben. Denn sie bescheißt den Staat ja genauso wie ihr sogenannter Freund auch. Das ist weit verbreitet. Seit es das Elterngeld gibt, jedes Jahr ein Kind, damit man wieder die 300 Euro bekommt. Die Männer gehen oft schwarz arbeiten und beziehen nebenher ALG II. Ich kenne sogar Fälle, wo die Frauen in Wahrheit mit den Kindern im Ausland leben (wo man sich ein Häuschen gekauft oder gebaut hat von dem Geld, das man hier dem Staat abknöpft), aber hier werden Kindergeld und andere staatliche Leistungen bezogen. Gehört nicht zu deiner eigentlichen Frage. Aber das ist genau das, was ich IMMER wieder beobachte und was mich tierisch aufregt. Männer wie die von deiner Freundin sollte man dahin schicken wo sie her kommen. Es ist nur traurig, dass sich immer wieder dumme deutsche Frauen finden, die diese Typen heiraten und ihnen hier ein feines Leben ermöglichen. Und dann noch so doof sind, ihren Job aufzugeben und zum Islam zu konvertieren. Deiner Freundin ist nicht zu helfen.

Beitrag von sinem15 03.08.15 - 08:11 Uhr

Jeder Mensch besitzt einen guten oder einen schlechten Charakter!Aber den Glauben dafür zu beschuldigen ,für das schlechte Verhalten, da mit einzubeziehen ist nicht richtig!Jeder Mensch ist für seine Sünden selbst verantwortlich egal welche Glaubensrichtung!Der Islam(Moslems) zwingt niemanden dazu den Glauben zu wechseln!Kein Moslem würde niemals auf ein anderen Glauben wechseln!Ich bin Muslimin trage keinen Kopftuch,weil ich mich auch nicht dafür bereit fühle!Man trägt es auch nicht,weil der Mann es will,es ist ein Schutz für die Frau(laut koran)!

Beitrag von fatima 03.07.11 - 13:02 Uhr

Wenn deine Freundin zum Islam übertreten will, muss sie es a, machen, weil sie davon wirkich überzeugt ist und es aus freiem Herzen will und nciht um jemandem zu gefallen.
und b, würde ich mir dann einen richtigen Muslim suchen und nicht so einen traditionellen Kasper, der den Staat betrügt und anscheinend mit seiner Frau nicht umgehen kann.
Sorry, aber vor solchen Lueten, die sich dann Muslime nennen, habe ich keinen Respekt.
Betet er überhaupt?

Beitrag von melmystical 11.05.11 - 09:54 Uhr

Ich bin schon länger verheiratet und daher war die Frage wirklich für meine Freundin. Mein Sohn wurde erst am Samstag katholisch getauft.

Aber ich muss mich da glaube ich nicht rechtfertigen.

Beitrag von imzadi 10.05.11 - 23:57 Uhr

"Wie konvertiert man zum Islam?"

Wenn man schlau ist und Frau dazu am besten gar nicht.

Beitrag von elofant 11.05.11 - 07:17 Uhr

Das waren auch meine ersten Gedanken, als ich die Überschrift gelesen habe.

Beitrag von syldine 11.05.11 - 07:34 Uhr

Na, hat aber lange gedauert, bis dieser tolle, innovative Satz von irgendeinem hochgebildetem Islam-Kenner gepostet werden musste.... hat mich schon gewundert.
Das das Internet aber auch immer so vorhersehbar ist.....

Beitrag von elofant 11.05.11 - 08:06 Uhr

Naja, Recht hat sie/er doch. Oder?

Beitrag von syldine 11.05.11 - 08:16 Uhr

Wenn mal einer von denen, die solch einen pauschalen Stammtisch-Blabla von sich geben, einfach mal "normale" Muslime und "normale" Konvertiten kennen würde und ganz simpel ohne Vorurteile daran gehen würde, würde derjenige feststellen, dass die Unterschiede zu dem Glauben, der ja anscheinend "die Basis" des deutschen Staates ist (wobei diese Basis inzwischen ja recht bröckelig zu sein scheint....) gar nicht so riesig ist.
Aber da ja Islam immer gleichbedeutend mit "Kopftuch", "Kein Respekt vor Frauen" und gar "Frauen schlagen" ist wird sich auch an dieser Ansicht nichts ändern. Ich weiß gar nicht, warum ich noch immer auf solche Postings antworte? Scheinen sich doch Zeichen von Dummheit abzuzeichnen.....

Beitrag von zeitblom 11.05.11 - 11:29 Uhr

"Ich weiß gar nicht, warum ich noch immer auf solche Postings antworte?"

Weil Du eine Optimistin bist! Weiter so...

Beitrag von elofant 11.05.11 - 12:04 Uhr

In meinen Augen ist die beste Lösung, keiner Religion anzugehören.

Sein Leben muss selbst meistern. Da hilft einem keine übergeordnete Macht!






In diesem Sinne, schönen Tag noch. #winke