Wie würdet ihr euch verhalten?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von schnitte84 10.05.11 - 21:26 Uhr

Hallo allerseits,
ich weiß aktuell nicht so recht wie ich mich weiter verhalten soll... mein Sohnemann (knapp 2) hat im Prinzip von Geburt an permanente Aufmerksamkeit eingefordert. Es musste immer jemand bei ihm sein. Ich sehe auf dem Spielplatz Kinder, die ganz zufrieden ihre Sandkuchen backen und die Muttis sich nett unterhalten. Das ist bei uns in der Regel gar nicht möglich. Mama(alternativ auch Papa oder eine Oma, da differenziert er in der Regel nicht) muss immer dabei sitzen und ihre gesamte Aufmerksamkeit dem kleinen Mann schenken. Je nach Tagesform wird ein Unterhalten mit anderen Müttern auch nicht toleriert. Dazu muss ich sagen, dass er schon immer ein sehr forderndes Kind gewesen ist und auch nie ein Baby war welches man in seine Wippe legen konnte und er zufrieden drein schaute. Es war immer Entertainment angesagt (vielleicht haben wir das falsch gemacht, ich konnte ihn nie so heulen lassen nur weil er mama brauchte). Aktuell nervt mich die Situation jedoch ziemlich. Es muss doch mal möglich sein, dass mein Kind sich im Sandkasten auch mal selbst oder mit anderen Kindern beschäftigt? Das tun andere Kinder doch auch...

Wie würdet ihr euch verhalten? Soll ich mich einfach auf die Bank setzen und ihn weinen lassen? Oder sollte ich akzeptieren, dass er nunmal so ist und es eine (längere) Phase ist die irgendwann vorbeigeht? Ich erkläre immer wieder, dass er auch alleine oder mit den anderen Kindern spielen kann, aber das will er nicht. Bin grad echt ratlos und hoffe mir kann jemand weiterhelfen.

LG!

Beitrag von sunflower.1976 10.05.11 - 21:34 Uhr

Hallo!

Jedes Kind ist anders...meine beiden Söhne sind total gegensätzlich. Mein Großer ist ausgeglichener, braucht weniger Aufmerksamkeit usw. Mein kleiner Sohn hingegen braucht viel mehr direkte Aufmerksamkeit und fordert sie auch ein.
Wenn er mich wirklich braucht, bin ich immer für ihn da. Wenn er allerdings sofort bockt, muss er auch kurz warten (geht bei zwei Kindern sowieso nicht immer anders).

Aber mein Kind irgendwo auf dem Spielplatz weinen lassen würde ich nicht. Es kann auch zuhause lernen, sich alleine zu beschäftigen bzw. muss es ja zwangsläufig. Aber gemeinsame Ausflüge verbringen wir zusammen. Möchten meine Kinder alleine spielen, freu ich mich, aber ich freue mich genauso über die gemeinsame Spielzeit.
MIT anderen Kinder spielen so kleine Kinder sowieso noch nicht sondern sie spielen eher nebeneinander her.

LG Silvia

Beitrag von blumella 10.05.11 - 21:34 Uhr

Ich würde nicht gerade auf dem Spielplatz anfangen, was zu ändern, sondern erstmal zu Hause.
Wenn er z. B. mit Dir malen will, dann sag` ihm, dass er schon mal die Stifte holen soll, Du gehst noch eben zur Toilette und kommst dann.
So dass er langsam lernt, dass sich nicht alles um ihn dreht und er auch mal warten muss.
Wenn das zu Hause in einigen Situationen klappt, würde ich es langsam auf andere Bereiche ausdehnen und so z. B. auf dem Spielplatz erstmal mit in den Sand gehen, dann aber zwischendurch erklären, dass Du Dich mal kurz auf die Bank setzen möchtest, aber gleich wieder zu ihm zurückkommst.

Beitrag von schnitte84 10.05.11 - 21:45 Uhr

vielen Dank für eure Antworten... zu Hause klappt es auch einigermaßen. Nur heute war es echt fürchterlich. Wir waren mit einer anderen Mutti auf dem Spielplatz verabredet und ich konnte mich keine 2 Sätze mit ihr unterhalten, weil mir mein Sohn permanent am Rockzipfel hing und wenn ich nicht ihn angeschaut habe, anfing lautstark zu brüllen. Ist das normal? Was soll ich in so einer Situation tun? Als ich es doch gewagt habe mit anderen Leuten zu sprechen, ging er zu anderen Kindern hin und hat sie gehauen. Und schon hatte er Mamas Aufmerksamkeit wieder für sich #aerger

Beitrag von schnitte84 10.05.11 - 21:48 Uhr

vielen Dank für eure Antworten... zu Hause klappt es auch einigermaßen. Nur heute war es echt fürchterlich. Wir waren mit einer anderen Mutti auf dem Spielplatz verabredet und ich konnte mich keine 2 Sätze mit ihr unterhalten, weil mir mein Sohn permanent am Rockzipfel hing und wenn ich nicht ihn angeschaut habe, anfing lautstark zu brüllen. Ist das normal? Was soll ich in so einer Situation tun? Als ich es doch gewagt habe mit anderen Leuten zu sprechen, ging er zu anderen Kindern hin und hat sie gehauen. Und schon hatte er Mamas Aufmerksamkeit wieder für sich

Beitrag von yanlina 11.05.11 - 06:08 Uhr

Ich denke, dass wird sich legen sobald er in den Kindergarten kommt. Dort ist er einer von vielen und sofortige Aufmerksamkeit wenn er sie wuenscht kann es da ja gar nicht geben.


Mein Kleiner kommt bald in eine Spielegruppe, mo- fr von 9-11:30. Er ist dann 16 Monate alt.

Allerdings spielt er gerne alleine oder mit anderen. Er verlaesst auch leider manchmal den Spielplatz ohne mich oder setzt sich im Park bei den Nachbarn auf die Decke. Deswegen kann ich mich auch nicht mit anderen Mama's unterhalten. Muss IMMER ein Auge auf ihn haben und hinterher sein! Nur 30 Sekunden reichen und er verschwindet, steckt irgendwo fest, isst Vogelkacke, mopst anderen Kindern das Eis (leider ist er in letzter Zeit auch was "grob" mit anderen- um es nett auszudruecken).