Frage zu Beistandschaft;)

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von luna13 11.05.11 - 07:51 Uhr

Guten Morgen Ihr lieben#winke

Ich habe da mal eine frage..
Ich leben seit zwei jahren von meinem Mann getrennt mit unsrem kleinen Sohn (3Jahre alt)
Die Scheidung läuft zur Zeit.
Der Vater von dem kleinen Zahlt keinen Unterhalt,weil er zur Zeit keinen Job hat.Desshalb hab ich die Beistandschaft.
Ich Arbeite 30 Stunden die woche und bekomme vom Jugendamt 133Euro Unterhalt dazu....Nun die eigentliche Frage...
ist das richtig das das nur 72 Monate bezahlt wird?Und was passiert dann?
Muß der Kindsvater den Vorschuß für mich eigentlich zurück zahlen,wenn er wieder arbeitet?

Über eine Antwort würde ich mich freuen;-)

liebe grüße und vielen dank im vorraus.#winke

Melly

Beitrag von parzifal 11.05.11 - 08:23 Uhr

Meines Wissens hast Du nach den 72 Monaten keinen Anspruch mehr auf Unterhaltsvorschuss.

Was passiert dann? Dann gibt es auch kein Geld mehr als Unterhaltsvorschuss.

Falls Du aber bedürftig bist gibt es ALG2.

Der Vater muss, wenn er seine fehlende Leistungsfähigkeit nicht zu vertreten hat auch nnichts zurückzahlen.

Alles ohne Gewähr.

parzifal

Beitrag von luna13 11.05.11 - 09:02 Uhr

Hallo;)

vielen dank für die antwort;))

Beitrag von silbermond65 11.05.11 - 09:14 Uhr

ist das richtig das das nur 72 Monate bezahlt wird?Und was passiert dann?

Dann solltest du zusehen ,daß du Unterhalt vom KV bekommst.Der wird ja sicher irgendwann wieder einen Job finden.

Beitrag von dk-mel 15.05.11 - 13:54 Uhr

für gewöhnlich muss der vorschuss zurückgezahlt werden, aber leider gibt es wohl auch ausnahmen, wie oben erwähnt...

ein anwalt könnte übrigens mehr druck ausüben, dass er sich einen job sucht, um seinen unterhaltsverpflichtungen nachzukommen. die beistandschaft macht das meistens nicht.

danach oder auch schon jetzt würde ich wohngeld beantragen. mehr als ablehnen können die ja auch nicht. ich hab damals mit meinem 40stunden auch zusätzl. noch etwas wg bekommen für meine tochter, trotz vollem unterhalt.