ADHS? Jugendamt? Überfordert!

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von kinkycorpse 11.05.11 - 09:17 Uhr

Hallo ihr Lieben

Heute muss ich mich mal bei Euch ausheulen. Ich versuche die Vorgeschichte so kurz wie möglich zu umschreiben.

Ich habe 2 Kinder 4 1/2 und fast 2.
Vom Papa des Grossen, habe ich mich getrennt als er 6 Monate alt war. Seitdem ist er so gut wie jedes WE bei ihm & seiner Mutter.
Er ist ein guter Papa und tut eher zuviel als zu wenig ebenso die Oma. Wirklich streng sind sie nicht und jedes WE gibts neue Geschenke. Zuletzt an Ostern ein Kinderquad ( ein echtes )

Ich lebe mit dem Papa der Kleinen jetzt seit 3 Jahren zusammen. Er ist also eine Art Unterderwochevaterfigur für den Grossen geworden.

Mein Sohn hat die ersten 2 Jahre fast nur geschlafen, war maximal 5 std am Tag wach. Der Arzt meinte nach reiflicher Untersuchung " Geniessen sie es solange es anhält".

Er sollte recht behalten.
Mit 2 1/2 fing die übliche Trotzphase an mit Hauen, nicht hören und bockig sein. Da wir konsequent sind, hatten wir das auch relativ gut im Griff.

Dann kam er in den Kindergarten und ab da wurde eigentlich alles nur noch schlechter. Er ist ein kluges, aufgewecktes Kerlchen, dass alles schnell auswendig lernt, zählen kann, Dinge schnell erfasst. Er kann sich nur leider 0 konzentrieren, haut andere Kinder ohne Grund und das nicht immer ungefährlich, benimmt sich in der Gruppe absolut daneben und kann keine 10 Min still sitzen. Alleine beschäftigen kann er sich eher selten und wenn dann ist er vollkommen vertieft und kaum ansprechbar.
Jeder Tag ist für den Kindergarten eine riesen Herausforderung.

Zu Hause ist es durchwachsen. Er ist liebevoll zu seiner Schwester, hilft zwischendurch gerne im Haushalt, lässt sich auch leicht begeistern. Nur leider kann er sich auch hier absolut nicht konzentrieren. Läuft was nicht wie er es möchte bekommt er einen Tobsuchtsanfall - schreit - weint - haut. Dem begegnen wir mit Konsequenz, Ruhe und liebevoller Strenge.
Bsp: Er bekommt seinen Willen nicht, haut und schreit. Ich begebe mich auf Augenhöhe, sage im strengen Ton, dass hier nicht gehauen wird und er in sein Zimmer geht bis er sich wieder beruhigt hat. Hinterher spreche ich mit ihm darüber in kurzform und erkläre ihm, wie wir die Situation schön hätten lösen können. "Wenn Du Deine Milch selbst einschenken möchtest, sagst Du " Mama ich mag das bitte selber machen" Meist schaut er mich dann an, versucht es auf die anständige Art und darf es dann auch.
Allerdings bringt er zwischendrin auch so Dinger wie heute Morgen zB: Er pinkelt auf den Teppich in seinem Zimmer. Warum er das tat weiss er nicht mehr. Den Teppich musste er (mit meiner Hilfe) selbst putzen.

Beim Arzt waren wir natürlich schon.. bzw bei mehreren. Der Kindergarten hatte uns Nahe gelegt, eine Ergotherapie anzustreben. 2 Ärzte sagten bereits, dass er keine benötigt aber man in 2 jahren mal auf ADHS testen sollte.
Ich hab das Jugendamt angerufen um mir Hilfe zu beschaffen. Nun war jemand von einer ökumenischen Behindertenhilfe im Kindergarten um sich den Kleinen dort mal vorort anzuschauen und der Mensch vom Jugendamt war bei mir. Er wurde von meinem Grossen auch direkt in Beschlag genommen und während des Spiels auch mal gehauen und gezwickt.

Am 20. kommt der Mensch von der Ökumenischen Behindertenhilfe nochmal in den Kindergarten um diverse Tests durchzuführen und ein Termin im SBZ steht auch an.

Ich versuche dem ganzen etwas entgegen zu gehen indem ich viel mit ihm draussen bin, die Wochenenden auf alle 14 Tage verkürzt habe und meine Regeln so klar, einfach und streng wie möglich zu halten.
Langsam fühl ich mich nur wirklich ein wenig überfordert mit meinem Sohnemann dazu kommen noch meine Tochter (die zum Glück so einfach ist), 160 qm Haus, Garten und ein 400 Euro Job.
#schwitz
Entschuldigt den wirren text, aber ich musste mir das alles einfach mal von der Seele schreiben.

Beitrag von marion2 11.05.11 - 10:02 Uhr

Hallo,

wurde er auf Eisenmangel getestet? Die Symptome passen:

http://www.medizinfo.de/ernaehrung/vollwert/problemgruppen.htm#kinder

Gruß Marion

Beitrag von kinkycorpse 11.05.11 - 10:10 Uhr

Jap Blutbild ist vollkommen in Ordnung. Keine Mangelerscheinungen, keine gängigen Allergien, nix. Mein Arzt ist auf ADHS spezialisiert und er hat ein gutes Auge auf ihn, aber er möchte es natürlich in dem Alter noch nicht festlegen sondern erst alles andere ausschliessen und alle anderen Wege und Förderungsmaßnamen gehen ehe er dieses "Urteil" unterschreibt aber seine Vermutung liegt schon in dieser Richtung.

Beitrag von marion2 11.05.11 - 10:13 Uhr

Dann würde ich mal einen Arzt aufsuchen, der nicht auf ADHS spezialisiert ist.

Spezialisten haben häufig einen Tunnelblick.

Gruß Marion

Beitrag von kinkycorpse 11.05.11 - 10:17 Uhr

Hab ich natürlich auch schon gemacht und dieser war der selben Meinung #schwitz

Ich hoffe natürlich immernoch darauf, dass es vor dem "Urteil" ADHS sich noch eine Tür auftut und wir alles in den Griff bekommen

Beitrag von marion2 11.05.11 - 11:10 Uhr

Hallo,

kuck mal hier: http://www.ihresymptome.de/Symptome/Verhaltenssymptome/Muedigkeit/Konzentrationsschwierigkeit.htm

ADHS passt mit dem von dir beschriebenen Schlafbedürfnis in der ersten Lebenszeit nur schwer zusammen. #kratz

LG Marion

Beitrag von kinkycorpse 11.05.11 - 11:13 Uhr

Mittlerweile schläft er nicht mehr wirklich viel. Er geht um halb 8 ins Bett, schläft gegen 9 und steht um 5 auf

Beitrag von lisasimpson 11.05.11 - 10:13 Uhr

na der weg, den ihr einschlagt ist doch super.
medizinisch alles abklären und sich hilfe holen (besonders auch für dne kiga, wenn es dort so problematisch ist, denn da kann er ganz schnell ein "etikett: Problematisch" bekommen)

Schau, daß ihr als eltern ebenfalls gesprächstermine bekommt (wenn möglich innerhalb der schon angelaufenen hilfen, so daß sich nicht alles zerfasert, sondern ihr einen oder zwei ansprechpartner habt) so daß ihr ein paar infos, tips und anregeungen bekommt und auch die möglichkeit habt zu reflektieren, was sich vielleicht besser verändern sollte

lisasimpson

Beitrag von zahnweh 11.05.11 - 11:00 Uhr

"benimmt sich in der Gruppe absolut daneben und kann keine 10 Min still sitzen. Alleine beschäftigen kann er sich eher selten und wenn dann ist er vollkommen vertieft und kaum ansprechbar.
Jeder Tag ist für den Kindergarten eine riesen Herausforderung. "


Hallo,

mit ADHS kenne ich mich nicht aus.
Wobei ich mal gehört habe, dass das "sich vollkommen in etwas hinein vertiefen nicht dafür spricht"


Allerdings habe ich mich näher mit Hochbegabung und Unterforderung beschäftigt (ernsthaft, da ich einige kenne).
Die meisten (seit ADHS bekannt ist) wurden auf adhs getestet, wieder und wieder und wieder...

bis heraus kam, dass sie schlicht unterfordert sind, sich deswegen schwer tun und Probleme haben.
Auch im Kindergarten und anderen Gruppen. Emotionale Entwicklung entspricht dem Alter auf dem Papier. Die geistige (oder auch nur ein Teil der geistigen Entwicklung ist weiter). - was aber oft zu Verständigungsproblemen führen kann!

daher mal ein paar Fragen:

1. wofür interesssiert er sich?
2. wenn man ihn machen ließe, was würde er am liebsten tun?
3. wurde herausgefunden, warum er so viel als Kind geschlafen hat? (ist ja schön, individuell, könnte aber darauf hinweisen, dass er sehr viel zu verarbeiten hatte und das im Schlaf getan hat.)
4. wenn er Kontakt zu anderen Kindern hat/sucht - zu welcher Altersgruppe sucht er den Kontakt?



Ich kann natürlich KEINE Diagnose stellen!!!
Ich kenne lediglich den Leidensweg einiger, denen es ähnlich ging. Umfeld versteifte sich auf adhs und krankhaftes. Bis die Zufallsdiagnose kam.

Daher werfe ich es einfach mal in den Raum.
Ich kenne dein Kind nicht! Möchte aber darauf hinweisen, dass es neben ADHS noch andere Möglichkeiten gibt. Diese aber oft als erstes "All-round-Mittel" genannt wird.

Dass er sich über längere Zeit sehr vertiefen kann, fällt mir nämlich auch auf ;-)

Wenn du Fragen hast, schreibe mich einfach an.

Beitrag von kinkycorpse 11.05.11 - 11:12 Uhr

1. wofür interesssiert er sich?

Für nichts wirklich konstant. Sobald er Dinge verstanden hat sind sie uninteressant und fliegen rum, gehen kaputt usw

2. wenn man ihn machen ließe, was würde er am liebsten tun?

Von Morgens bis Abends TV gucken (darf er natürlich nicht) oder auf dem Trampolin springen.

3. wurde herausgefunden, warum er so viel als Kind geschlafen hat? (ist ja schön, individuell, könnte aber darauf hinweisen, dass er sehr viel zu verarbeiten hatte und das im Schlaf getan hat.)

Nein wurde nicht herausgefunden, leider!

4. wenn er Kontakt zu anderen Kindern hat/sucht - zu welcher Altersgruppe sucht er den Kontakt?

Meist sind es kleinere, schwächere die er zwar auf der einen Seite sehr sehr gerne hat aber sie auch gängelt.

Für das Urteil ADHS ist er ja auch noch viel zu jung und wie vorhin schon geschrieben, hoffe ich das sich eine andere Türe öffnet.

Wenn er sich mit etwas intensiv beschäftigt, ist das meist etwas neues das er verstehen will. Dies ist aber so gut wie immer einmalig. Diese intensive Beschäftigung ist übrigens auch ein Bestandteil von ADHS.

Leider habe ich noch nichts gefunden wovon er von Dauer wirklich begeistert wäre und ich ihn darin fördern könnte.

Beitrag von scrollan01 11.05.11 - 20:38 Uhr

Jeder Punkt kann auch gut zum Asperger (mit evtl. hb) passen!

Gerade Jungen haben dazu auch noch das ADHS ...

Lies dich mal ein!

TV sehen oder Trampolin springen - lieben sehr viele Aspies ...

Sie spielen eher mit kleineren oder viel älteren Kindern ...

das viele schlafen - haben nicht so viele Aspies, es kann aber durchaus sein, dass er tägl. Overloads hatte und deshalb abgeschaltet hatte!

Beitrag von ilva08 11.05.11 - 23:03 Uhr

Huhu,

*Wobei ich mal gehört habe, dass das "sich vollkommen in etwas hinein vertiefen" nicht dafür spricht*

Dann hast du falsch gehört, AD(H)Sler können den sogenannten Hyperfokus entwickeln.

LG :-)

Beitrag von zahnweh 12.05.11 - 10:14 Uhr

Vielen Dank für die Aufklärung :-)

ich lerne gerne dazu :-)

kennst du zufällig ein empfehlenswertes Buch zu dem Thema?

Beitrag von ilva08 12.05.11 - 13:42 Uhr

Hallöle,

ja, die Bücher von Cordula Neuhaus sind zu empfehlen.

#winke

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 13.05.11 - 08:10 Uhr

#pro

Beitrag von deoris 11.05.11 - 13:15 Uhr

Hallo
ich habe leider die anderen Beträge jetzt alle nicht gelesen und antworte nur auf deinen Beitrag!

Ich sehe mich in deinem Posting vor genau 3 Jahren und ich könnte heulen und lachen da wir mit unserem Sohn so viel durchmachen mussten.

Mein Sohn war genau so!!!! und er hat KEIN ADHS!!! Das wurde mir letzte Woche bestättigt.
Wir sind jetzt endlich bei einer Psychologin angekommen ,die mir keinen Mist einredet und ,die mich nicht verunsichert ,wie es in KiGa ,SPZ ,Erziehungsberatung und co . war .Wir sind sogar soweit gegangen,dass wir zum Autismuszentrum mussten,erst dann sagte ich Stop! Da wird aus einem gesunden Kind ein krankes gemacht ,das will ich nicht!!!!!.
Ich war wohl doch etwas stärker und kluger als ich es selber von mir gedacht habe.Und vieles war auch noch Glücksache .1 Jahr vor der Einschulung sind wir umgezogen und mein Sohn kam in einen anderen Kindergarten .Ich habe auch die Beurteilung von dem vorherigen KiGa vorgelegt und die Gruppenleiterin sagte zu mir "die Beurteilung kann unmöglich von ihrem Sohn stammen".Er war in dem neuen KiGa total ausgegliechen ,fröhlich,sehr liebevoll im Umgang mit anderen,total ausgewächselt.Es lag sehr viel daran was für einen umgang er hatte.im geschloßenen kiga (AWO) kam er wohl nicht klar.(NIE WIEDER AWO)
Zu Hause hatten wir auch ständig diese Wutausbrüche,irgenwann war ich am Ende ,ich bin dann zu unserem KiA ,der unsere geschichte von anfang an verfolgt hat und nur immer mit dem Kopf schüttelte ,wenn ich von SPZ u.s.w erzählte.Ich sagte" sagen sie mir was ich tun soll und auch wenn sie keine Arztempfehlungen machen dürfen,helfen sie mir einfach wie ein Mensch ,der selber Kinder hat und nicht nur ein Arzt ist.
Er hat mir eine Psychologin empfolen ,bei der wir jetzt endlich letzte Woche ein Auswertungsgespräch hatten. Mein Sohn ist sehr intelligent ,hat kein ADHS, ist total eifersüchtig auf seine Geschwister und genau da liegt auch sein größtes Problem.Dazu kommt noch ,er hatte eine schlimme Erkrankung vor einigen Jahren und wir haben ihn wohl einfach zu doll behüttet. Und langsm sollen wir damit aufhören und ihn fördern und fordern in dem wir ihm richtige Grenzen aufzeigen.Manche brauchen mehr Grenzen als die anderen und Kinder die ziemlich klug sind setzen sich mit seinem klugen Kopf durch in dem sie richtige "Kampfstrategien" ausdenken.Und so wie er seine Aufmerksamkeit bekommt ,so verhält sich auch dein Sohn.
Mein Sohn konnte sich angeblich auch nicht Konzentrieren,komischerweise ist er trotz seine "konzentrationschwäche" sehr gut in der Schule.

nicht jedes kind,das aus dem Rahmen fällt hat gleich ADHS.
Suche dir vielleich einen GUTEN Psychologen,informiere dich gut ,denn viele Arbeiten nach dem prinzip "wer sucht ,der findet ,auch da wo nichts ist!"

mein Sohn ist nach dem Auswertungsgespräch (bei dem er auch dabei war)
wie ausgewechselt.Wir sind jetzt endlich angekommen und ich hätte meinem Sohn vieles erspart ,wenn wir gleich auf keine unqualifizierte Kräfte im Kindergarten gehört hätten.


Alles Gute

Ewa

Beitrag von twins 11.05.11 - 15:27 Uhr

HI,
wir waren einmal im SPZ: niemals wieder!
Mein Gefühl war nicht, das geholfen wird sondern es wird ersteinmal in die Händegeklascht "wieder ein Kunde" und dann wird auf die Behandlungsliste geschaut, wo man das meiste verdienen kann.

Die wußten selber nicht was unsere Tochter hatte, aber man kann ja mal unter Vollnarkose ein paar Untersuchungen machen.
Der Nachbarsjunge war 2 Jahre in Behandlung - auch AHDS - und es stellt sich dann heraus, das er Legastheniker ist. Da war er schon in der 3 oder 4. Klasse. Braucht man dafür 2 Jahre???

Habt ihr eine Frühförderstelle bei Euch in der nächsten Stadt/Kleinstadt?
Da kannst Du Dir ein Beratungsgespräch bzw. auch Deinen Sohn überprüfen lassen. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht, als es bei uns im Kiga hieß, das unser Sohn mit 4 Jahren AHDS hat.

Grüße
Lisa

Beitrag von hella10 11.05.11 - 17:58 Uhr

Was ist denn das für ein unqualifizierter Beitrag?

Beitrag von twins 11.05.11 - 18:42 Uhr

und was soll Deine Bemerkung?#rofl

Beitrag von hella10 11.05.11 - 20:05 Uhr

Ich habe eine Frage gestellt (erkennbar an dem Satzzeichen).
Zugegeben ein rhetorisches Mittel. Damit wollte ich andere LeserInnen darauf aufmerksam machen, dass Du wenig Ahnung hast und sie ermutigen, weiterhin SPZ-Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Beitrag von twins 11.05.11 - 20:50 Uhr

Wir waren selber 6x im SPZ und ich muss sagen, das war Geldmachereri!!!
Ich hoffe nicht, das sie privat versichert ist!

Und wie gesagt, ich kann noch das Beispiel vom Nachbarsjungen geben.

Sicherlich gibt es auch gute aber leider auch viele schlechte. Meine Erfahrung! Genauso wie andere Mütter andere Erfahrungen gemacht haben bei dem Thema AHDS - ob es das nun ist oder nicht.

Ich bin mit diesem Thema auch durch die Hölle gegangen und es stellte sich heraus, das es nicht der Fall war.

Man MUSS andere auch aufmerksam machen, das man nicht alles glauben muss, was Ärzte, Therapeuten oder Erzieherinnen erzählen, sondern gründlich hinterfragen und auch mal Therapien abbrechen.

Lisa

Beitrag von hella10 11.05.11 - 21:28 Uhr

Wer wollte denn da Deiner Meinung nach Geld machen? Dir ist schon klar, dass die Ärzte, Psychologen und Therapeuten dort angestellt sind und ein festes Gehalt bekommen? Und dass es ewig lange Wartelisten gibt. Niemand dort hat also Interesse daran, einen Patienten überflüssigerweise zu behandeln. Im Gegenteil.
Natürlich sollte man Dinge hinterfragen und gegebenenfalls abbrechen.
Aber um Geld geht es den Therapeuten dort sicherlich nicht.

Beitrag von twins 11.05.11 - 21:54 Uhr

Naja, die Ärzte bekommen sicherlich nichts davon ab, aber je mehr die Abteilung abrechnen kann, um so höher wird das Budget im kommenden Jahr, evtl. neue Geräte, Neueinstellungen, etc.

Jetzt erzähle mir nicht, das Ärzte nicht Umsatzorientiert arbeiten!!! Dann scheinst Du auf dem Mond zu leben.

Beitrag von deoris 11.05.11 - 19:06 Uhr

Hallo
genau das meinte ich im meinem Posting,sie gehen nach dem Prinzip ,"Wer such ,der findet" obwohl gar nichts da ist und dann fanges sie an alles auf den Kopf zu stellen und gesunde Kinder krank machen,mein Sohn hat Tests verweigert ,sie habe es in der Beurteilung geschrieben ,dass er das nicht kann- daher intelligenzgemindert und das muss auf jeden Fall untersucht werden :-[.


LG Ewa

Beitrag von ilva08 11.05.11 - 23:11 Uhr

Hallo,

lass dich nicht noch mehr verunsichern von der Grundsatzdiskussion, die sich hier anbahnt. Du machst mir den Eindruck einer Mutter, die ihr Kind wachen Auges beobachtet, gut begleitet und sich gezielt Unterstützung holt, sobald sie welche braucht.

Ich glaube nicht, dass dir irgendein "Arzt mit Diagnosewahn" etwas einreden wird.

Ich schließe mich lisasimpson an: Ihr seid auf einem guten Weg. :-)

LG #winke