Wie habt ihr bemerkt das euer Kind Neurodemritis hat?

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Beitrag von aurora-borealis 11.05.11 - 12:35 Uhr

Hallo,
Wie habt ihr es bemerkt?
Juckt Neurodermitis immer?
Musstet ihr die Ernährung umstellen?
Kommt Neurodermitis spiegel gleich z.b an den Armen vor?
wie alt waren eure Kinder??

Fällt euch noch etwas dazu ein?

Meine Tochter ist 3 Monate alt und hat plötzlich Ekzeme an beiden armen (Ellenbeuge/Ellenbogen Bereich) die auch größer werden.
Auf Empfehlung der Apotheke habe ich Eucerin gekauft, die Haut hat sich damit gut erholt, aber man sieht das die Haut verändert ist.
Es scheint nicht zu jucken.
Der Arzt Termin ist erst nächste Woche und ich bin am grübeln...

Beitrag von knuffelbunt 11.05.11 - 12:47 Uhr

Hallo!
Bei meinem Sohn fing es auch mit 3 Monaten an. Ich habe ihn voll gestillt und konnte mir die Ekzeme im Gesicht nicht erklären. Ich habe viele Salben ausprobiert und es wurde nicht besser. Die Hautärztin hat mir dann eine Cortisonsalbe verschreiben müssen....die bewirken ja kurzfristig Wunder! Der Kinderarzt hat dann einen Bluttest auf Allergien gemacht und einen erhöhten Hühnerei-Wert gefunden. Seither vermeiden wir Hühnerei. Die Ursache meiner Vermutung liegt aber bei den D-Fluoretten! Seitdem er diese nicht mehr bekommt sind der Juckreiz und die Ekzeme weg! Seine Haut ist zwar immer noch empfindlich und Hühnerei bekommt er auch nicht pur, aber ich würde ihn nicht mehr als Neurodermitiskind bezeichnen. Er ist nun 2,5 Jahre alt.

Alles Gute für Deine Tochter! #klee

Knuffelbunt

Beitrag von connie36 11.05.11 - 13:05 Uhr

du meinst die d-tabletten könnten daran schuld sein? habe das mal kurzfristig im kopf gehabt, und habe die idee verworfen, laut blutentnahme hat er überhaupt keine neigung zu allergien. was ich seltsam finde, da mein mann und ich allergiker sind, meine beiden grossen auch.
ich vermute das der bluttest noch nciht sonderlich aussagekräftig ist mit 12 wochen.
muss man die d-tabletten nicht unbedingt geben?
lg conny

Beitrag von knuffelbunt 11.05.11 - 14:35 Uhr

Hallo Conny!
Ich habe damals auch viel im Internet nach möglichen Ursachen gesucht. Dabei habe ich herausgefunden, dass manche Kinder auf Fluor allergisch reagieren. Wenn Du nur die Vigantoletten (Vitamin D) gibst, liegt das Problem vermutlich nicht hier. Aber Du kannst es ja ausprobieren! Es schadet bei dieser Jahreszeit nichts, wenn Du die Vitamin-D Zugabe mal aussetzt oder vorerst gar nicht gibst!

Liebe Grüße
Knuffelbunt

Beitrag von connie36 11.05.11 - 13:02 Uhr

hi
bei unserem ging es mit 11 wochen los.
zuerst an den armen, mit kreisrunden trockenen stellen, die dann übelst anfingen zu schuppen und grösser zu werden. bis zu 5-dm stück gross.
dann kamen sie am hals und kopf dazu.
im moment bekommt er cortison und wir haben vorläufig etwas ruhe reinbekommen, und er kann jetzt teilweise ohne handschuhe den tagüber sein. er hatte sich sonst immer den kopf und das gesicht blutig gekratzt.
ich habe zusätzlich zum eincremen die neuroderm und von eubos die hautruhe lotion und gesichtscreme vom arzt bekommen.
auch das linola fett , aber das sollte man nicht im gesicht nehmen, da die haut drunter nicht atmen kann.
lg conny mit krümel, 15 wochen alt

Beitrag von celini13 11.05.11 - 13:03 Uhr

Hallo

Meine Große hatte damals als kleines Baby auch Ekzeme bekommen. Erst in den Armbeugen, dann auch in den Kniekehlen und im Halsbereich und im Gesicht. Damals sagte der Arzt, dass es Neurodermitis wäre. Wir haben dann auch fleißig mit Eucerin gecremt. Zusätzlich sind wir regelmäßig ans Meer gefahren. Irgendwann hatte sie keine Ekzeme mehr bekommen. Jetzt ist sie 7 und man sieht nix mehr davon. Generell ist es ja so, dass Neurodermitis im Babyalter von selbst wieder verschwindet, wenn das Kind älter wird. Bei meiner Mittleren kamen die Ekzeme erst im Kleinkindalter und bei ihr gibt es immer wieder Schübe an den Händen und im Gesicht. Leider konnten wir bisher keine Ursache ausmachen um z.B. die Ernährung anzupassen. Bei ihr müssen wir teilweise sogar Kortisonhaltig cremen.

Für die Ernährung kann ich dir eigentlich nur raten, falls du noch stillst, fleißig weiterzustillen und möglichst spät erst mit Beikost zu beginnen. Bei meiner Großen habe ich dann neue Lebensmittel sehr langsam eingeführt.

Wenn es Jucken sollte oder du merkst, dass die Kleinen extrem quengelig ist durch diese Ekzeme, dann kann dein Kinderarzt auch Fenistil-Saft verschreiben - das hilft gegen das Jucken, macht aber leider auch ziemlich müde. Wir haben den immer nur gegeben, wenn es wirklich sehr schlimm war und die Kleine gar nicht zur Ruhe kommen konnte.

Ich hoffe sehr, dass deine kleine Maus das schnell los wird.

VG, celini

Beitrag von connie36 11.05.11 - 13:06 Uhr

hi
wir haben gegen das jucken auch die fenistil tropfen bekommen, es hiess 2-3 tropfen auf die nacht. aber geholfen hatte das null gegen den juckreiz.
wie oft musstet ihr die tropfen geben?
lg

Beitrag von celini13 12.05.11 - 13:46 Uhr

Wir hatten den Saft damals, keine Tropfen. Ich habe ihn ihr damals zum Schlafengehen gegeben. So richtig heftig hatte sie es nur im ersten Lebensjahr. Wo sie 3 Monate alt war fing es an, das war damals grad Frühling. Im Sommer war es dann richtig schlimm, wir sind dann 14 Tage an die Ostsee gefahren - danach war es dann so gut, dass wir den Fenistil-Saft nicht mehr brauchten. Also haben wir den ungefähr nur über 3 Monate genommen. Dann haben Ölbäder und einfaches Cremen gereicht. Gute Cremes enthalten Nachtkerzenöl und Urea.

Beitrag von ssabrina 11.05.11 - 13:07 Uhr

Ich habe Neurodrmitis. Als Baby (Alter weiß ich nicht genau) hat meine Mutter mit mir eine Urin-Therapie gemacht. Also die Ärzte haben mit meinem Urin eine Medizin zum Trinken gemacht. Danach hatte ich 6 Jahre lang keine Ekzeme. Bis heute habe ich sie nur ganz leicht, kaum sichtbar.
Ich kann diese Therapie nu weiter empfehlen, auch im Kleinkind- oder Kindesalter.