Trauergeld für die hinterbliebenen?

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von red-83 11.05.11 - 12:46 Uhr

hallo,

wieviel geld steck ich in eine trauer karte die für die hinterbliebenen ist?
macht man das überhaupt?

dankeschön

Beitrag von parzifal 11.05.11 - 13:24 Uhr

Ich denke das hängt vom Wohnort ab.

Hier ist das unüblich Geld in die Trauerkarte zu stecken.

Bei den Schwaben kann ich mir das schon eher (Vorurteil!) vorstellen. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Beitrag von arkti 11.05.11 - 14:03 Uhr

Das hat doch nichts mit Schwaben zutun.
Hier wird das auch gemacht.
Es ist einfach Blödsinn das alles Blumen am Beerdigungstag mitbringen die dann alle zeitgleich verrottet sind, von dem Geld in den Umschlägen können so immer frische Blumen hingestellt werden.

Beitrag von parzifal 11.05.11 - 14:34 Uhr

Was heißt "hier"?

Den Schwaben hätte ich das zugetraut. Ich habe nicht behauptet, dass diese ein Exklusivrecht haben.

Dass das Geld in den Umschlägen benötigt wird um immer frische Blumen hinzustellen beweifele ich bei den meisten.

Beitrag von arkti 11.05.11 - 14:49 Uhr

Hier heißt NRW.

Selbst wenn du das bezweifelst, Blume gehen auch ins Geld und damit meine ich nicht die eigepflanzten, viele stellen ja auch noch zusätzlich Blumen in eine Vase

Desweiteren sind Beerdigungen und auch evenuelle Grabsteine auch nicht billig oder feste Grableuchten.

Bei meinem Vater war überhaupt kein Platz für viele Kränze da er nur ein Urnengrab hat und ich glaube ich hätte die Leute erschlagen wenn die alle Kränze mitgebracht hätten und man unseren kaum noch gesehen hätte.

Beitrag von parzifal 12.05.11 - 08:08 Uhr

Wenn man Euren Kranz nicht mehr gesehen hätte, dann wären sie falsch hingelegt worden.

Wenn nur Euer Kranz dagewesen wären und sonst keiner fände ich das optisch eine trauirige Angelegenheit.

In Erinnerung bleibt das Begräbnis selbst und dessen "Optik" und nicht irgendwelches Geld in Briefumschlägen damit man später Blumen aufs Grab stellen kann die man sich sonst wohl nicht leisten kann.

Wenn bei Euch soviel Geld zusammenkommt, dass man davon eine Beerdigung nebst Grabstein finanzieren kann mag Deine Ansicht aber richtig sein. Da das hier unüblich ist, wäre das Ganze hier bestimmt nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Beitrag von derhimmelmusswarten 12.05.11 - 08:46 Uhr

Also wir haben davon die Blumen für den Tag der Beerdigung und das Restaurant bezahlt, in dem anschließend die Trauerfeier war. Das ist wahnsinnig teuer. Gerade die Blumen.

Beitrag von yozevin 11.05.11 - 15:13 Uhr

Huhu

Also hier im hohen Norden ist das auch üblich.... Entweder für einen Strauß oder für die anschließende Grabgestaltung samt evtl Stein oder Platte, was nämlich auch nicht günstig ist....

Meine Mutter hat viele solcher kleinen Geldgeschenke bekommen, meistens zwischen 15 und 30 €....

LG

Beitrag von schullek 11.05.11 - 20:34 Uhr

hallo,

das hängt ganz von deiner finanziellen situation sowie der der hinterbliebenen ab. wie auch meines erachtens davon, wie nahe ihr eucht steht.
wir haben sehr viel geld bekommen, als mein vater starb und wenn man bedenkt, wieviel eine beerdigung etc. kostet finde ich das schon sehr sinnvoll. was nützen tausend blumenkränze und schleifen, da hilft geld weitaus mehr.
wir haben zwischen 10 und 50 euro alles bekommen.

lg

Beitrag von carlotka 11.05.11 - 21:52 Uhr

Mein Vater ist 2006 verstorben und in den Karten waren Beträge zwischen 10 und 50 €.
In fast jedem Umschlag war etwas.
Grüße
Sabrina

Beitrag von derhimmelmusswarten 12.05.11 - 08:45 Uhr

Aus Erfahrung: Bei engerer Verwandtschaft oder Freundschaft: ca. 50 Euro. Von entfernten Verwandten, Bekannten und Nachbarschaft und Leuten aus dem Dorf war zwischen 5 und 20 Euro bei meinem Opa alles dabei.