Risikolebensv?Oder?-vorteilhaft bei evt Hauskauf wo wir schon wohnen?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von katzenshalima 11.05.11 - 13:12 Uhr

Also ich hab da mal ne frage

Wir wohnen seid 2 Jahren in einem 80qm Haus mit einem 90qm Anbau..also quasi ein Doppelhaus, was aber mal ein Haus war

Das Haus ist von 1950 der Anbau von 1970

Die Vermieterin wohnt in Amerika, hat hier eine Tante und den Hausverwalter

Nun sind seid August 2010 die Nachbarn der 90qm Wohnung ausgezogen, und sie steht leer

Vor einer Woche, als ich mich dann mal erkundigt habe, ob schon neue Mieter da sind, erzählte mir der Verwalter, das die Besitzerin in Amerika verkaufen möchte, und ihre Tante hier in D das abwickeln soll

Das zur Vorgeschichte

Nun haben wir die Wahl. Kaufen und die 90qm Wohnung vermieten ggf an meine Eltern (die aber leider Harz4 bekommen, da wird das mit der qm zahl schwierig), oder aber warten bis jemand kauft und hoffen, das wir nicht "rausgeschmissen" werden

Wir fühlen uns hier sauwohl, unsere Tochter hat hier viele Freunde uind somit wollen wir bleiben, und müssen wohl kaufen, wenn wir kein Risiko wollen

Jetzt meine Frage

Mein Mann Hauptverdiener und Minijobber Trotzdem nur ca 2000 Netto
Ich Minijobber und Hausfrau

Ist es von Vorteil für ein evt Vorsprechen bei Banken, wenn man eine Risikolebensversicherung hat?? Auf 25 Jahre bei 100000€ zahlung bei Todesfall

Oder lieber ein Bausparvertrag??

Gilt das als Sicherung?

Noch wissen wir den Kaufpreis nicht, aber wir wollen halt alles tun, um hier wohnen zu bleiben, haben ja auch erst alles renoviert hier, den Garten neu gemacht ect

Habt ihr Tipps?

LG

Beitrag von traumkinder 11.05.11 - 13:26 Uhr

kommt auf den Kaufpreis drauf an würde ich sagen!!


ein Bausparvertrag ist natürlich von großem Vorteil!!!


eine RisikoLV würde ich so oder so abschliessen, für Kinder imenz wichtig, wie ich finde.

wenn es euch gefällt, ihr dort wohnen bleiben wollt, könnt ihr über kauf nachdenken. wenn ihr es euch leisten könnt und genügend eigenkapital habt....

Beitrag von katzenshalima 11.05.11 - 13:37 Uhr

Dank dir für deine Antwort

Nein Eigenkapital haben wir nicht, nur im Falle eines Kaufes bekommen wir von meiner Tante 10000€ für die Renovierung der anderen Wohnung und auch fürs Sparkonto

Allerdings wenn wir umziehen, müssten wir nen Kredit aufnehmen, da alle unsere ersparnisse hier im Haus+Garten stecken, da uns bei Mietabschluss versichert wurde, das wir hier nie rausmüssen, weil sie nicht ans verkaufen denkt...daher haben wir hier nen Carport aufgestellt zb und alles so behandelt wie unser Eigentum

In wie weit würde es wohl was nützen, den Bausparvertrag jetzt erst abzuschliessen??

Wir wollten eigentlich niemals nen Eigenheim, daher waren wir hier auch glücklich so

LG

Beitrag von traumkinder 11.05.11 - 13:41 Uhr

ihr habt gar kein bausparvertrag???


ich glaube nicht das ihr einen kredit für ein haus bekommen würdet....


10.000€ für die renovierung sind ja schön und gut, aber die bank will ne sicherheit haben!!

bausparvetrag jetzt abschliessen und in 7 jahren kaufen ist kein problem. bis dahin könnt ihr dann auch eigenkapital anhäufen!

Beitrag von katzenshalima 11.05.11 - 13:44 Uhr

Das wir einen Kredit bekommen würden, das weiss ich, weil wir vor 2 jahren schonmal angefragt haben

110000€ hätten wir bekommen

Daher steht das nicht zur Frage

7 Jahre warten geht ja in dem Falle nicht mehr

Trotzdem danke

lg

Beitrag von traumkinder 11.05.11 - 13:49 Uhr

wozu willst du dann einen bausparvertrag abschliessen?


vor 2 jahren eine anfrage ist aber nicht die anfrage unter den heutigen umständen ;-)


geh zur bank, frage einfach erneut nach und dann klärt ab wie viel die vermieterin zum kauf haben will, vielleicht reicht es ja :-D


dann würde ich euch empfehlen die risiko-LV abzuschliessen (Kreditsumme zzgl. unterhaltssumme)

Beitrag von wemauchimmer 11.05.11 - 13:37 Uhr

Also, daß eine RLV als Sicherheit was taugt, wäre mir neu. Da müsste die Bank ja im Ernstfall Deinen Mann schlachten, um an ihr Geld zu kommen. Aber so weit wollen doch selbst Banker nicht gehen.
Das gibts allenfalls mit Kapitallebensversicherungen.
Wenn Ihr einen Bausparer habt, wäre es wohl sinniger, diesen in die Finanzierung einzubeziehen. Weil Ihr damit dann einen Teil der Kaufsumme abdecken könnt bei nachrangiger Besicherung, so daß die Kreditkonditionen für den Rest besser werden. Oder Ihr könnt einen Teil der Schulden ablösen, wenn er zuteilungsreif ist. Das hängt aber ganz davon ab, über welche Summe der geht und wieviel schon eingezahlt ist.

Es ist schwer, was zu raten, viele Details spielen eine Rolle. Warum wollt Ihr Eure Eltern als Mieter, könntet Ihr nicht bei anderen Mietern eine höhere Miete erzielen? Könnt Ihr es Euch leisten, ggfs auf diese Mehreinnahmen zu verzichten?

Realistisch kann die Sache wohl nur funktionieren, wenn die Kreditbelastung (ggfs. nach Abzug der Mieteinnahmen) ähnlich ist wie jetzt die Kaltmiete.

Auf der anderen Seite heißt ein Vermieterwechsel ja nicht automatisch, daß Ihr rausgeworfen werdet. So einfach ist das in Deutschland nicht, dafür gibt es ja den Mieterschutz.

LG

Beitrag von katzenshalima 11.05.11 - 13:43 Uhr

Das mit meinen Eltern wäre halt toll, dann könnte ich mehr arbeiten ect, wg der Betreuung

In unserem Mietvertrag steht, das wir 3 Monate kündigungsfrist haben

Bei Eigenbedarf bzw ohne wichtigen Grund des Besitzers sind das 6 Monate

Also doch relativ einfach für neue potenzielle Besitzer

Und wie schon als Antwort weiter oben beschrieben, haben wir keinen Bausparvertrag momentan

Beitrag von wemauchimmer 11.05.11 - 13:57 Uhr

Also, wenn Ihr jetzt was kaufen wollt, bringt Euch ein neu abgeschlossener Bausparer eher nichts bzw. kann die Sache weiter verteuern. Da müsstet Ihr mit sehr spitzem Bleistift rechnen, aber jedenfalls wird er Eure Probleme nicht lösen.

Soweit ich weiß, ist das mit dem Eigenbedarf nicht ganz so einfach. Bin da aber kein Experte. Also so nach dem Motto: Ich kauf ein Haus, kündige meine alte Wohnung und jetzt habe ich Eigenbedarf an dem Haus, das läuft (u.U) nicht, denn ich habe den Eigenbedarf ja selber herbeigeführt sozusagen. Es wäre sicherlich sinnvoll für Euch, in den Mieterschutzbund einzutreten, damit Ihr ggfs. anwaltliche Hilfe habt (die zahlen aber nur, wenn der Fall erst nach dem Beitritt eingetreten ist, daher jetzt eintreten). Mit einem guten Mietrechtsanwalt solltet Ihr die Sache abwenden können oder eine fette Abfindung rausschinden können.

Naja, nochwas, grundsätzlich müsst Ihr mal mit Eurer Bank reden, aber die sind vermutlich nicht so begeistert davon, ohne konkrete Zahlen zu operieren. Es wäre eigentlich als erster Schritt am besten, wenn Ihr mal diese Tante, die das Ding verkaufen soll, kontaktiert und auslotet, welche Preisvorstellung sie hat. Kann ja sein, daß es sich dann sowieso erledigt hat (z.B. spottbillig, oder total überteuert, oder hat schon einen Käufer). Und wenn nicht, kann man sich im nächsten Schritt Gedanken machen, wie man diesen Betrag zusammenbekommen kann...
LG