Hallo Ihr Lieben,
ich wende mich heute an Euch wegen einer Freundin. Sie hat heute per Test erfahren, dass Sie schwanger ist und grad kurz vor dem Durchdrehen. Die Geschichte dazu:
Sie ist heute auf den Tag seit 3 Monaten mit Ihrem Freund zusammen. Es läuft zwar gut, allerdings führen Sie eine Fernbeziehung. Die Planung, dass er zu Ihr zieht steht zwar, jedoch hat er 6 Monate Kündigungsfrist in seinem Job. Beide waren eine lange Zeit Single und haben Ihre Beziehung bisher sehr genossen.
Zur Zeit ist Sie arbeitssuchend. Im Januar wurde Sie gekündigt. Die Angst als Schwangere keinen Job zu finden ist sehr groß. Damit natürlich auch die Angst finanziell nicht über die Runden zu kommen.
Zudem hat Sie MS. Zur Zeit läuft alles gut. Sie hat keine Probleme. Ihr Panikattacken hat Sie im Griff (bis heute) und der letzte Schub ist lange her. Auch hier besteht die Angst, dass die körperlichen Reaktionen gravierend sein können. Diesen Aspekt kann Sie sicerlich nur mit einem Arzt klären. Ich wollte es jedoch der Vollständigkeithalber angeben.
Ihr seht, hier kommt einiges zusammen. Ich möchte Sie gern irgendwie beruhigen. Da ich grad selber schwanger bin, kann ich Sie sicherlich unterstützen, falls Sie sich dafür entscheidet. Ich weiß allerdings momentan nicht, wie ich Sie beruhigen soll, was z.B. das finanzielle angeht. Gibt es für arbeitssuchende vom Amt Unterstützung für Schwangere? Wo wendet man sich da am besten hin?
Vielleicht habt ihr ja einen Tip oder Rat für mich.
sorry für das 

Ich freue mich jedoch über jede Hilfe.
Vielen Dank!
lg kadscha
Ratschläge für eine Freundin
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Beitrag von kadscha - 11.05.11 - 13:25 Uhr
Beitrag von ...jenny... - 11.05.11 - 18:52 Uhr
ich bin mir ziemlich sicher,dass es hilfen gibt! sie muss auf jeden fall mit ihrem freund darüber sprechen und wenn sie sich sicher ist das baby bekommen zu wollen dann wird auch das finanzielle irgendwie klappen.macht euch doch mal iminternet schlau,was es für hilfen gibt
alles gute für dich und deine freundin
Beitrag von nudelmaus27 - 11.05.11 - 19:35 Uhr
Hallo!
Ja für schwangere Arbeitssuchende gibt es Hilfen. Erste Anlaufstelle wäre das Arbeitsamt, was sicherlich was zur Erstausstattung beisteuern würde. Oder man wendet sich an die Caritas oder Pro Familia, die vergeben auch Geld für Erstausstattung und auch Kleiderspenden (keinen Schrott, sogar Markensachen!). Auch ist nicht unbedingt erwiesen nun keine Arbeit mehr zu bekommen, vorm 4.-5. Monat sieht man eh nichts und sie muss es ja nun nicht gleich beim Vorstellungsgespräch sagen
.
Was die Panikattacken betrifft, kenne ich mich gut aus (hatte und habe ich hin und wieder selber) und wenn man sich erstmal aufs Baby freut, wird man keine bekommen
. Im Gegenteil könnte ein SS-Abbruch diese wieder hervorrufen (durch Schuldgefühle usw.).
Klar die Beziehung ist echt noch frisch aber als Erstes würde ich mit dem werdenden Vater sprechen, denn schließlich haben ja nun beide nicht verhütet und da dürfte es ihm auch klar sein, dass man dabei schwanger werden kann. Vielleicht ist er hocherfreut und alle Probleme lösen sich in Luft auf.
Alles Gute,
Nudelmaus
Beitrag von salida-del-sol - 11.05.11 - 22:00 Uhr
Hallo, liebe Kadscha,
ich finde es total klasse, dass Du Dich jetzt um Deine Freundin kümmerst, wo sie Dich so notwenig braucht.
Wegen den Finanzen kann sie von Beratungstelle zu Beratungstelle gehen, bis sie hat was sie braucht. Denn die Motivation und die Möglichkeiten von verschiedenen Beratungstellen können sehr unterschiedlich sein.
Ich empfinde Deine Zeilen nicht als viel Bla-Bla, sondern Du hast Dein Herz auf dem rechten Fleck, dass Du Deine Freundin ermutigen willst.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol
