Änderung im Schlafverhalten (3 1/2 Monate)

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von tosse10 11.05.11 - 14:06 Uhr

Hallo ihr Lieben,

bis vor einer guten Woche hatte ich einen Viel- und Gutschläfer (Tagesschlaf) zu Hause. Seit etwa einer Woche schläft er tagsüber maximal 1,5 Stunden (in 2-3 Intervallen). Er wird gegen 6 Uhr meist wach (der Große Bruder hilft da leider regelmäßig nach :-[ weil er einfach nicht leise sein kann und die Türen offen stehen). Heute hat er ca 20-30 Minuten vormittags im Auto geschlafen. Und dann habe ich ihn grade endlich wieder hinlegen können (habe aber wenig Hoffnung das er lange schläft). Zwischendurch habe ich schon das Gefühl das er müde ist, aber er findet nicht in den Schlaf. Das war ansonsten seine leichteste Übung.
Nachts hat er ja lange Zeit einmal für etwa 6-7 Stunden geschlafen und dann noch mal für 3-4 Stunden. Mittlerweile schafft er maximal 3 Stunden am Stück, oft auch nur 2. Gestern war er erst gegen 22 Uhr im Bett und war bis 6 Uhr 3x wach. Er schläft wohl glücklicherweise schnell wieder ein.
Woran könnte das liegen? Da er gut zugenommen hat und auch oft eine nasse Windel denke ich nicht das es an zu wenig Milch liegen kann. Verdauung klappt auch alle paar Tage ohne Gejammer. Zähne sind soweit ich das erkenne nicht in Sicht. Oder ob er sich einfach umstellt vom Schlafrythmus? Schub ist doch gar nicht an der Reihe, oder (er ist jetzt 14 1/2 Wochen)? Bisher habe ich auch bei keinem der Schübe wirklich was merken können, ausser etwas öfter stillen.
Ob ich versuchen sollte ihn in der wachen Zeit mehr zu fordern, damit er müder wird? Er muss sich viel selbst beschäftigen da der Große, Haushalt und Co ja auch noch da sind. Oder ob ich ihn erst versuchen sollte wegzulegen wenn er total kaputt ist und nicht wenn die ersten Müdigkeitsanzeichen (gähnen, versucht die Augen zu reiben,...) kommen.
Ich bin auf jeden Fall derzeit ziemlich gerädert, da er in der wachen Zeit deutlich anstrengender geworden ist.

LG

Beitrag von maerzschnecke 11.05.11 - 14:42 Uhr

Der 19-Wochen-Schub beginnt meist schon in der 14./15. Lebenswoche. Ich merke das bei Emilia ganz arg. Sie 'erzählt' viel weniger und Einschlafen ist im Moment eine Tortur, wenn wir nicht gerade mit dem Auto unterwegs sind. Dafür schläft sie aber teilweise dann länger.

Eben z. B. habe ich sie eine Stunde aufrecht auf dem Arm rumtragen müssen. Ablegen ging nicht, liegend im Arm ging nicht. Dass ich mich dabei hinsetze, geht sowieso nicht #augen. Zum Schluß war nur noch Geheule und dann hat sie aber noch mal ordentlich an der Brust getrunken (obwohl erst 1,5 Stunden her).

Sie ist eh eine kleine Nachteule und wir kommen meist vor 22:30 Uhr nicht ins Bett. Die letzten zwei Abende war es jeweils erst 0 Uhr.#aerger

Anfangs (nach dem 8-Wochen-Schub) habe ich Emilia immer schon hochgenommen, wenn sie ein paar mal gähnte. Das ging aber meist nicht gut. Jetzt warte ich, bis sie 'meckert'. Das hat bis vor einer Woche immer gut funktioniert. Und seit einer Woche braucht sie eben dieses Herumgetrage sehr oft. Nicht bei jedem Einschlafen, aber oft.

Und ja, auch ich bin gerädert. Ich bin seit gestern kränklich und mag heute eigentlich nur sitzen oder liegen. Und dann die kleine Madame mit 6 kg 1-1,5 Stunden herumzutragen - das macht mir dann keinen Spaß. Aber da werde ich durch müssen. Gemein fand ich nur, dass ich heute Vormittag kurz zur Apotheke musste und mein Mann in der Zeit bei ihr war. Und was macht das kleine Fräulein? Schläft einfach bei ihm im Arm ein :-[. Und ich muss mir jedesmal die Hacken ablaufen...