Hündin oder Rüde??

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von stylewriter0815 11.05.11 - 16:11 Uhr

Hallo zusammen,

endlich ist es soweit. Wir haben uns entschlossen einen Hund ins Haus zuholen. Es wird ein Labrador werden. Heute abend fahren wir zum ersten mal unverbindlich einen Wurf anschauen. Sind jetzt 4 Wochen alt, bekamen ihn frühstens Anfang Juli.
Nun meine Frage: Wir sind Hundeanfänger, nehmen wir einen Rüden oder eine Hündin? Gibt es da irgendwelche Vor-und Nachteile bei den Geschlechtern?
Falls das noch wichtig ist, wir haben einen 6jährigen Sohn und 2 Kater.
Wäre schön wenn mir jemand antwortet, danke.

LG Silke

Beitrag von germany 11.05.11 - 16:26 Uhr

Hallo,

also ich hab beides zuhause, kann aber jetzt nicht sagen, dass ich einne lieber mag. Der Rüde ist ruhiger, tollpatschig, treu doof eben. Die kleine ist eine Zicke, aber total verschmust.

Der Nachteil bei Hündinnen ist die Blutung und die vergleichsweise sehr große OP im Falle einer Kastration. Beim Rüden ist das ja eher ein kleinerer Eingriff, wobei unsere beide nicht kastriert sind, da unser Rüde sterilisiert ist.

Ich würde einfach vom Gefühl her gehen. Schaut euch die Welpen an und sucht euch einen aus, der vielleicht nicht so Rambomäßig die anderen unterbuttert. Eine Garantie,, deshalb einen ruhigen zu bekommen, gibt es nicht, jedoch würde ich mich nie für den Wurf Rowdie entscheiden.


Wegen dem Geschlecht müsst ihr halt schauen. Wie gesagt, die Blutungen bei der Hündin können schon nerven, genau wie die Läufigkeit, wo man echt richtig gut aufpassen muss. Und genauso kann ein Rüde eben hinter jeder läufigen Hündin her sein.


Vom Charakter kann ich beides empfehlen, denn wie bei uns Menschen auch, gibt es männliche und weibliche Zicken und Rüpel;-)

Beitrag von ichweisses 11.05.11 - 16:47 Uhr

Hallo Silke,

wir haben uns nach langer Überlegung für eine Hündin entschieden.

Seit 3 tagen gehört unsere 9 Monate junge Labrador Hündin Namens "Funny" zu uns.

Sie ist sehr treu, verschmust und ganz lieb. Eine ganz tolle Hündin die unser Leben bereichert.

LG

Beitrag von julie1108 11.05.11 - 17:49 Uhr

Hallo,

also ich habe beides hier. Ich kann nur sagen, mein Rüde ist nicht kastriert und macht alle anderen Rüden an, er legt sich mit ihnen an, wenn es drauf ankommt. Vielleicht sind Labrador-Rüden da etwas gelassener, da könntest du Glück haben.

Die Hündin ist ein Schäferhund-Mix und total verträglich mit jedem. Sie ist kastriert (haben sie aus dem Tierheim bereits kastriert bekommen) und deshalb haben wir keine Probleme wegen der Läufigkeit.

Lieb und anhänglich sind sie beide. Ich würde einfach sagen, du entscheidest nach Gefühl, welcher Welpe direkt zu euch kommt und wen ihr sofort ins Herz schließt.

GLG

Beitrag von pinklady666 11.05.11 - 18:55 Uhr

Hallo Silke

Wir sind auch Hundeanfänger.
Unser Züchter hat uns unseren Dicken ausgesucht (einen Anderen hätte er uns auch nicht verkauft, weil er wusste dass Bullet zu uns passt und wir mit einem Anderen mit Sicherheit Probleme bekommen hätten).
Er ist total ruhig, anhänglich, verschmust und überhaupt nicht dominant. Allerdings ist er vom Wesen her eher ein Mädchen (wir machen immer Witze a la "er hätte eigentlich ein Rüde werden sollen, aber irgendwas ist schief gelaufen). Seine Schwester hingegen ist total dominant, mit der wären wir nie zurecht gekommen.
Bullet ist jetzt zwar mitten in der Rüpelphase und testet viel aus. Aber ein klares "Nein" bzw. "Aus" reicht bei ihm schon.
Er ist nicht kastriert, was auch so bleiben wird (unser Züchter will ihn eventuell als Deckrüde einsetzen). Er kommt (noch?) mit allen Hunden, eigentlich mit allen Tieren insgesamt, aus und ist auch zu fast allen Menschen total freundlich (Menschen, wo er merkt, dass einer von uns eine Abneigung gegen hat verbellt er).
Ich habe, als wir uns mit dem Gedanken Hund beschäftigt haben, viel über unsere Rasse gelesen und mich auch bei anderen Züchtern schlau gemacht. Eigentlich wurde fast überall zu Hündinnen als Ersthund geraten. Aber Bullet und seine Geschwister haben uns gezeigt, dass man das so pauschal gar nicht sagen kann.
Ich würde mich immer wieder auf die Empfehlung des Züchters verlassen. Wir haben damals auch die Besitzerin vom Deckrüden kennen gelernt und auch sie hat uns den Dicken ans Herz gelegt, ohne zu wissen, welchen wir von unserem Züchter empfohlen bekommen haben bzw. für welchen wir uns entschieden haben.
Lasst euch am Besten auch beraten. Gute Züchter kennen ihre Welpen und können sie einschätzen.

Liebe Grüße

Bianca

Beitrag von minimoeller 11.05.11 - 19:15 Uhr

Also ich bin ein "Hündinnen" Typ.

Warum? Keine Ahnung.

Ich hatte immer Hündinnen. Rüden fallen bei mir einfach durchs Raster. Sie können noch so toll sein, mein Herz schlägt nur für die Mädels.

Als mein erstes Kind unterwegs war, habe ich mir auch sehnlichst ein Mädchen gewünscht. Und es wurde ein Junge. Da habe ich erst ganz schön schlucken müssen. Hinterher war es natürlich das schönste und beste Baby der Welt, aber der Weg bis dahin war mit ein paar Tränen gespickt. Und ein Mädchen habe ich dann ja auch noch bekommen...

Ich kann Dir keinen Tip geben, welches Geschlecht das Bessere ist. Das ist reine Gefühlssache. Hör einfach auf Dein Herz.

LG von einer Hündinnenmama

Beitrag von bensu1 11.05.11 - 19:29 Uhr

hallo,

ich dachte auch, dass ich der "hündinnen-typ" wäre. bis ich mich knall auf fall in einen welpenrüden verschossen hab.

wo die liebe hinfällt - auch beim hund ;-)

lg
karin
ps: eigentlich hat er mich ausgesucht, nicht umgekehrt.

Beitrag von pt.daniela 11.05.11 - 20:14 Uhr

hallo

wir haben auch einen labrador einen rüden .
er kommt mit jedem hund aus wird nie aggressiv
im gegenteil zu anderen rüden
er zieht lieber den schwanz ein
er bellt eigentlich fast nie
durch die kastration ist das ständige markiern
weggefallen
haben einen glückgriff
daniela

Beitrag von d4rk_elf 11.05.11 - 20:34 Uhr

Hallo,

ich bin eher der "Rüden -Typ". Ich mag grosse, kräftige Hunde. Mädels sind ja meistens immer etwas kleiner und zierlicher. Also alleine rein optiusch würde ich mich immer für einen Rüden endscheiden.
Der Pluspunkt der mir einfällt bei Rüden ist die vergleichweise kleine OP zur Kastration, bei ner Hündinn ist das ja doch ne grosse Op, die mit wesentlich höheren Kosten verbunden ist.

Wir hatten bis vor kurzem einen Labrador-Schäferhund-Mix. Und er war ein ganz toller, liebervoller und anhänglicher Kerl. Besser hätte es uns auch nicht treffen können. Nach dieser Erfahrung mit unserem Dicken, würde ich immer wieder einen Rüden vorziehen!!

LG
d4rk_elf

Beitrag von meandco 12.05.11 - 10:26 Uhr

also meiner erfahrung nach ist es so, dass rüden mehr temperament haben. jetzt nicht im negativen sinn wie aggression oder sowas ... nein, einfach lebendiger, sie brauchen länger bis sie ruhig und ausgeglichen werden.

ist also eine frage dessen was ihr wollt:
wollt ihr einen hund, der bald mal "ruhig" (meine hat auch mit 10 noch ihre temperamentsausbrüche;-)) wird und auch mal stunden nur auf unterhaltung warten kann, oder sucht ihr ein temperamentsbündel, das am liebsten den ganzen tag mit sohnemann toben soll?

lg
me

Beitrag von summersunny280 12.05.11 - 12:09 Uhr

Wenn es euch egal ist welch Geschlecht euer neues Familienmitglied hat dann würde ich das Tier bzw. den Züchter entscheiden lassen.

Der Züchter kennt seine Welpen natürlich vom Charakter her gut und kann euch somit einen ans Herz legen der gut zu euch passen würde.
Schön ist es auch wenn der Welpe sich sein Herrchen selbst aussucht .


Wir haben eine Hündin und einen Rüden .
Beide haben einen kleinen Nachteil:
Die Hündinnen haben Blutungen , dürfte mit diesen höschen aber bei so einen Hund kein Problem sein .
Unsere Chi -Pinscher Hündin zieht sie aus ruck zuck und somit ist dann in der Zeit bei uns der Boden mit Blustpritzer übersäht , nicht gerade schön.
So dachten wir (es war auch der letzte aus dem Wurf) wird unser zweiter Hund ein Rüde.
Wie ich nun erfahren haben sind Rüden auch nicht Tropf-frei :-D
Unsere hat das hier ->Präputialkatarrh#aerger

Geht wohl nur bei kastration weg aber kommt für uns nicht in Frag das es noch gebraucht wird:-p
Somit muss ich wohl damit klar kommen das auch noch grüne punkte dazu kommen und ich jeden Tag wischen kann

Beitrag von katel84 12.05.11 - 19:18 Uhr

Ich glaube das kann man so gar nicht sagen was besser ist und was nicht ich hatte 11 jahre ein rüden und seit 2 jahren eine Hündin beide ein traum .
ich habe nicht nach geschlecht entscheiden sondern nach dem verhalten und charakter.
Setzte mich auf den Boden und sie kam zu mir und ging nicht mehr weg da war ganz klar sie hat mich gewählt und kommt mit war mir egal ob rüde oder hündin .
klar stänkern rüden viell mit anderen rüden aber hündinen auch mit anderen Hundinen
meine hündin ist super sozialisiert und verträglich mit allem .der rüde meiner freundin ein labi genau so ....
Erziehung von anfang an gutes sozialverhalten find ich ist es egal ob rüde oder hündin