EkSt- Auslandseinkünfte

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von robaltic82 11.05.11 - 16:22 Uhr

Hallo zusammen,

Wie jedes Jahr ist es wieder mal soweit und der Abgabetermin der Steuererklärung 2010 rückt immer näher. Die letzten Jahre habe ich die immer selbst gemacht, und mich immer wieder mit dem Finanzamt rumgeärgert :-[. Immer wieder gab es Unstimmigkeiten, und die beim Amt haben scheinbar selbst kein Ahnung von dem was die da tun.

Fakt ist, das mein Gatte bei einem ausländischen Arbeitgeber als Berufakraftfahrer tätig ist. Kann mir jemand von Euch helfen bzw sind Steuerfachangestellte hier die sich mit der Besteuerung von Auslandseinkünfte auskennen? Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwierig es ist Steuerberater zu finden, die sich auf diesem Fachgebiet auskennen. Vielleicht kann mir auch jemand von Euch einen Steuerberater mit entsprechender Erfahrung empfehlen. Wo dieser sitzt, ist im Zeitalter der Kommunikationsmöglichkeiten ganz egal.

Wäre schön, wenn mir jemand von Euch helfen könnte.

Lg

Beitrag von tigaluna 11.05.11 - 19:59 Uhr

Ich kann dir da nur den Einkommensteuer-Hilfering empfehlen. Ich bin dort seit Jahren und habe immer super Rückzahlungen erhalten. Die Leute kennen sich aus und wenn einmal ein Problem auftritt, fragen sie andere Berater aus deren Verein. Meine Steuererklärung ist wahrlich nicht einfach und ich habe mehrere Tage mehrere Stunden dort verbracht und am Ende war alles super geregelt.

Die Beiträge lassen sich anrechnen und so teuer ist es nicht, dafür das man keinen Aufwand mehr hat (ausser Unterlagen einreichen).

http://www.lhrd.de/seiten/mitgliedschaft/mitgliedsbeitraege.html

Beitrag von 071278 12.05.11 - 07:47 Uhr

Die Rückzahlungen haben was damit zu tun, dass Du zuviel voausgezahlt hast. Nur mal so als Anregung.

Beitrag von tigaluna 12.05.11 - 16:44 Uhr

Das ist klar, hat aber nicht nur damit zu tun. Fahrkosten, Reinigungskosten, Handwerkerkosten, vieles kann mit abgesetzt werden. Und da gibt es genügend die zu blöd dafür sind, das maximale raus zu holen.

Beitrag von 071278 12.05.11 - 07:51 Uhr

Die ausländischn Einkünfte unterliegen meist dem Progressionsvorbehalt (steuerfrei, aber Anrechnung des ausländischen Einkommens bei Ermittlung des Steuersatzes). Es sei denn, Dein Mann ist Grenzgänger?!
Im Prinzip steht es in jedem DBA genau geregelt, wie, was wo zu besteuern ist.

Es kommt auf den Einzelfall an. Meist ist es jedoch so, dass bei Eheleuten die getrennte Veranlagung dann günstiger ist.

Eine genaue Frage steht nicht da, weswegen man auch nichts genaueres schreiben kann.

Beitrag von robaltic82 12.05.11 - 16:52 Uhr

Also soweit ist ja alles klar. Mein Gatte ist kein Grenzgänger. Das eigentlich Problem ist das, das sein Gehalt woe De die Besteuerung zusteht ist ganz so läuft wie ich es mir wünschen würde.

Bsp. Er kommt nach Antragstellung aus Österreich 2500€ Steuern zurück, die ja hier eingezahlt werden müssen, weil DE Besteuerungsrecht hat. Hier zahle ich aber nicht 2500€ ein sondern in der Regel 2800€. Heißt ich muss 300 € aus eigener Tasche zahlen. Und das ist für mich unverständlich, zumal überall damit geworden wird im Ausland zu arbeiten.

Des Weiteren erkennt das Finanzamt die Werbungskosten (Verpflegungmehraufwendungen) die in Österreich angefallen sind, nicht an. Ich meine er ist doch Deutscher Staatsbürger und muss die Eksterkläung machen. Dabei spielt es doch keine Rolle ob sein Arbeitgeber Österreicher ist. Unser Finanzamt meinte, wir müssten dann eine Steuererklärung in Österreich machen. Das wiederum geht nicht, weil er Berufskraftfahrer ist. Nach ewigen Diskusitionen stimmte das F-Amt und meinte ja richtig das geht nicht. Die haben überhaupt keine Ahnung. Die Erklärung von 2008 und 2009 befindet sich immer noch im Widerspruchsverfahren. :-[:-[:-[

Ich will einfach nur wissen ob es eine rechtliche Grundlage gibt, das die einfach die in Österreich angefallenen Verpflegungmehraufwendungen auf Grund der Einsatzwechseltätigkeit nicht anerkennen.