EBV und Zytomegalie?

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Beitrag von sweetfrog 11.05.11 - 20:21 Uhr

Huhu,

endlich nach 8 Wochen auf und ab, zisch Untersuchungen, Diagnosen haben sich die Ärzte nun festgelegtn(aber auch noch nicht ganz zu 100%) es ist Zytomegalie mit einer Reaktivierten EBV. Super!
Meine Werte sind so schlecht das ich erstmal 40 Tabletten, sprich 2x1 20 Tage, Acaclovier einnehmen muss. Danach wird entschieden, nach erneuter Blutentnahme, ob ich doch mal Stationär bleibe wegen der Zytomegalie- das wäre wohl eine kompliziertere und teurere Beahndlung dann, hmmm.
Naja bin erstmal froh das ich keinen Leberkrebs und auch keine Läukämie habe. Nun muss ich mal sehen, und hoffe ganz sehr, dass meine Symptome rückläufig sind.

Gibt es hier jemand der die selbe Zusammenstellung Zyto+EBv hat? Welche Symptome habt ihr und wie lange hat es bei euch gedauert bis zur Diagnose und Heilung?

Meine Symptome fingen nach der Antibiose i.v. im Kh an obwohl die Ärzte sagen das es davor schon anfing. Ich hatte aller paar Tage Fieber aber nur bis 38,6, abgeschlagen, schlapp, Kopfschmerzen ständig, Lymphknoten schwellen an und wieder ab, habe Extreme Leberschmerzen bzw. allgemeine Oberbauchschmerzen da meine Leber abnorm angeschwollen ist und meine Milz noch vergrößert ist, Schwindel bis zum nicht mehr laufen können, Übelkeit, hatte kurzzeitig Hautausschlag- 3 Wochen, und das schlimmste wie ich finde ich bin Hundemüde- ich fühl mich als hätte ich Nachtschichten hinter mir und würde nicht ins Bett gehen- es tut regelrecht weh das Müde sein- wenn ich dann schlafe und aufwach kann ich mich nicht bewegen weil ich so müde und schlapp bin, es ist wie als hätte man mir ne Spritze gegeben das man sich nicht rühren kann. Das ist eigentlich das schlimmste, ich muss sagen mit den anderen Symptomen hab ich gelernt in der Zeit umzugehen.
Aber es nervte nun langsam von Arzt zu Arzt geschickt zu werden und mit immer neueren Krankheiten, die es hätte sein können, konfrontiert zu werden. Meine Blutwerte sind schlecht und ich sag euch ich hab so viel Diagnostik durch mit so vielen Flugzeugen würde ich mein Leben nicht fliegen:-)

So nun zu euch würd mich gern Ausstauschen. Wie fühlt ihr euch nach der Behandlung, bzw. unter der Behandlung?

Liebe Grüße

Beitrag von meka 12.05.11 - 20:56 Uhr

Hallo,

mein Mann hatte letztes Jahr im Winter auch Zytomegalie diagnostiziert bekommen. Er hatte auch so wie du ziemliche Erschöpfungszustände und geschwollene Lymphknoten.

Er bekam damals überhaupt keine Medikamente, das müsse von alleine heilen - er hat sich dann regelrecht geschohnt, viel geschlafen, keinen Sport gemacht, um Anstrengung zu vermeiden ... Jemand hat "schwarzen Rettich" empfohlen, da die gut für die Leberwerte wären .... Aber ansonsten war abwarten angesagt.

Die Erschöpfungszustände wurden nach so ca. 6 Wochen besser aber die Leberwerte waren bestimmt noch 3 Monate danach nicht in Ordnung ...

Ich glaube da brauchst du Geduld. Meine Schwiegermutter bekam dies dann auch, auch bei ihr hat es ca. ein viertel Jahr gedauert, bis sie wieder auf dem DAmpfer war.

LG
Meike