Adoption wie lange dauert es

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von pye 11.05.11 - 22:27 Uhr

hallöle meine lieben...
weiß nicht wohin mit dem thema.
meine tochter felina ist 15 monate alt. mein derzeitiger partner mit dem ich schon in der ss zusammenkam möchte nun die kleine adoptieren, wir wollen bald heiraten und wir erwarten unser erstes gemeinsames kind.
felina akzeptiert ihn voll und ganz , alle 6 monate kommt jedoch mal ihr leiblicher papa vorbei...haben nun das alles besprochen mit ihm mit der adoption...jedoch frage ich mich wie lange das ganze dauern wird...
mein ziehpapa hat mich damals auch adoptiert, weiß aber gar nicht mehr wie lange das gedauert hat, obwohl ich schon 10 war , kannte ihn aber seit ich 2 1/2 war...
eine namensangleichung werden wir auf jedenfall machen...
wäre ganz lieb wenn ihr mir weiterhelfen könnt.
glg pia

Beitrag von kaminrot 12.05.11 - 02:43 Uhr

Hallo!

Hier ist eine Seite, die sich kritisch mit diesem Thema auseinander setzt:

http://www.stiefkindadoption.de/

und hier der Ablauf einer Stiefkindadoption:

http://muetterinfo.com/wie-lauft-eine-stiefkindadoption-ab/

Am besten erkundigst du dich beim Jugendamt, wie es in eurem Fall aussieht!

Gruß, k.

Beitrag von klumpfussindianer 12.05.11 - 08:30 Uhr

Sorry aber die von dir gezeigte Internetseite ist der letzte Mumpitz....


Ich setz mal Zitate:

Schwulenadoption

Dürfen Schwule und Lesben Kinder adoptieren? <---------Allein schon diese Ausdrucksweise.....unglaublich

Die Natur hat zur Fortpflanzung vorgesehen, daß ein Mann und eine Frau durch ihre sexuelle Vereinigung neues menschliches Leben zeugen. Dies ist Homosexuellen nicht möglich, sie sind auf sexuelle Handlungen beschränkt die eine Zeugung ausschließen. <----- also nur weil da nichts rauskommt,wenn homosexuelle wutz
en haben sie also auch kein Recht ein Kind zu adoptieren?????

Diese Wege zur Zeugung sind abzulehnen. Eine erschlichene Befruchtung ist Betrug. Ob nun erschlichen oder durch Insemination : Dem Kind wird ein wichtiger Teil seiner Identität, nämlich ein biologischer Elternteil, vorenthalten.<-----------------------------arg dafür verdient der Autor Schläge


Verläßt eine Frau mit ihrem Kind den Vater, um in Zukunft mit ihrem Kind und einer anderen Frau zusammen zu leben, ist die Rolle der neuen Frau nicht eindeutig. Sie tritt zwar als weitere Mutter neben der Mutter auf, nimmt aber den Platz des Vaters ein. Nun hat das Kind eine Mutter und eine Stiefmutter mit denen es zusammen lebt und einen Vater außerhalb seiner neuen "Familie".<-----------------------dafür verdient der Autor noch mehr Schläge


Homosexuelle Lebensentwürfe können naturgemäß nicht mit der Zeugung und der Erziehung eines gemeinsamen Kindes übereinstimmen. <------das ist auch schon den goldenen Blödmann wert


Eine Stiefkindadoption ist bei der Adoption durch Homosexuelle genauso abzulehnen wie nach einer Scheidung und neuer Partnerschaft.<------------------genau und Hitler sollte auferstehen der hätte sich über solche Sätze gefreut!!!!



Beitrag von kaminrot 12.05.11 - 10:11 Uhr

Hallo!

Tut mir leid, ich habe echt nur die Seite mit der Adoption überflogen #hicks und da waren einige Denkanstöße dabei, wie z.B.

> Durch die Adoption wird ihnen die Verwandtschaft nicht nur zum leiblichen Vater, sondern auch zu den Großeltern und allen anderen Verwandten aus der entsorgten Familie genommen.

> Es gibt auch keinen vernünftigen Grund, warum eine Stiefkindadoption erfolgen müßte. Das moderne Namenrecht erlaubt die verschiedensten Namen bei einer Familie: Die klassische Form, alle Mitglieder besitzen den gleichen Namen oder Elternteile führen einen Doppelnamen oder beide Eltern führen weiter ihre ursprünglichen Namen.

> Ein Stiefvater beweist nicht durch eine Adoption, sondern im Alltag, daß er das Stiefkind liebt.

> Äußerst bedenklich ist eine häufig übersehene Auswirkung der Stiefelternadoption: sie nicht mehr rückgängig zu machen. Die Scheidungszahlen in Deutschland steigen immer weiter an. Heute wird jede dritte Ehe geschieden, in Großstädten bereits jede zweite Ehe. Nochmals deutlich über dieser Häufigkeit liegen Scheidungszahlen bei den Zweitehen. Es gibt Schätzungen, nach denen jede dritte Adoption scheitert, d.h. bei jeder dritten Adoption wollen entweder ein Adoptivelternteil oder ein Adoptivkind die Adoption rückgängig machen. Ein Kind kann nach heutigem "Recht" von seinem Vater getrennt werden. Nach einer Stiefelternadoption bleibt es aber mit dem Adoptivvater untrennbar verbunden.

Den Rest bitte einfach vergessen.... #zitter

LG, k.

Beitrag von klumpfussindianer 12.05.11 - 10:57 Uhr

Dein Grundsatz ist sicherlich gar nicht so falsch......aber.....

Wieso finden soviele Stiefkindadoptionen statt wo der leibliche Vater ja auch noch seine Einwilligung geben muss? Was ist besser, das das Kind in einer intakten Familie aufwächst als adoptiv-Kind oder das es weiter Stiefkind bleibt, nur damit biologische Verwandtschaftsgrade nicht erlöschen? Wo es oft doch auch so ist, das die leiblichen Väter gar nichts mehr mit ihren Kindern am Hut haben wollen?

Beitrag von bambolina 12.05.11 - 12:24 Uhr

Jetzt muss ich mich aber mal einmischen ;-)

>>>Was ist besser, das das Kind in einer intakten Familie aufwächst als adoptiv-Kind oder das es weiter Stiefkind bleibt, nur damit biologische Verwandtschaftsgrade nicht erlöschen?<<<

Wie war das gemeint mit "oder dass es weiter Stiefkind bleibt..." Auch als Stiefkind kann man in einer intakten Familie aufwachsen.

lg bambolina

Beitrag von frotteemonster 12.05.11 - 08:04 Uhr

Ihr seid beide 20 Jahre.

Du bist mit deinem Freund etwa 2 Jahre zusammen? Da ward ihr beide 18 Jahre.
In etwa zumindest.

Ich würde der Adoption nicht zustimmen als Mutter.
Glaube dir ist die Tragweite nicht im geringsten Bewusst.
Und ihm vermutlich auch nicht. #zitter

Warum wartet ihr ich noch 5 Jahre oder länger.

Glaube mir ihr brecht das übers Knie.

Beitrag von dominiksmami 12.05.11 - 08:14 Uhr

Huhu,

eine Stiefkindadoption ist FRÜHESTENS nach einem Jahr Ehe möglich.

Viele Richter winken aber, berechtigter Weise, auch dann noch ab.

lg

Andrea

Beitrag von litalia 12.05.11 - 10:24 Uhr

man muss erst mindestens ein jahr verheiratet sein.

des kindesvater muss zwingend einwilligen und seine einwilligung beim notar beglaubigen lassen.

bei uns hat die adoption von der antragsstellung bis zum beschluss knapp ein jahr gedauert.

wichtig war bei uns:
*das der kindesvater eingewilligt hat (er wurde auch nochmal befragt)
* was das kind dazu sagt
*dass das kind aufgeklärt ist (wer ist leiblicher vater)
* wie das verhältniss vom kind zu kindesvater und adoptivvater ist
* die adoption muss natürlich zu 100% zum wohle des kindes sein
* der adptivvater musste ein geregeltes einkommen haben
* ein ärztliches atest sowie führungszeugnis musste der adoptivvater vorlegen
* das jugendamt kam nach hause und schaute wie und wo das kind aufwächst
*finanziell musste ziemlich alles offen gelegt werden
*der adoptivvater musste einen lebensbericht schreiben, wie er aufgewachsen ist, eben über sein bisheriges leben :-)


ihr solltet euch im klaren sein dass der adoptivvater dann IMMER der vater ist, völlig unabhängig was mal mit eurer beziehung ist. im falle einer trennung ist er natürlich auch zum unterhalt verpflichtet, er hat das halbe sorgerecht.

die einbenennung des kindes erfolgte bei uns bei der hochzeit. nach der erfolgreichen adoption wurde dann nur noch die geburtsurkunde geändert. also als leiblicher vater wurde dann mein mann eingetragen

Beitrag von pye 12.05.11 - 11:43 Uhr

ich war elf als mein ziehpapa mich selber adoptiert hat, kann mich halt kaum noch dran erinnern...
mir ist es bewusst das mein verlobter IMMER der vater sein wird...jedoch hat er alles von der kleinen mitbekommen, sich IMMER um sie gekümmert wie ein RICHTIGER vater. ihr erzeuger hat sehr wenig interesse und hat selber gesagt das er das nur begrüßen würde... ich danke euch für die teilweise sehr hilfreichen beiträge. unsere kleine ist 15 monate alt übrigens ;)
lg pia