Hilfe gesucht....Gebrauchtwagen..kann ich Anzahlung zurück verlangen??

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Beitrag von babyalarm2006 12.05.11 - 09:47 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

hoffe ich bin hier richtig....ich habe auf ein Auto eine Anzahlung von 200 Euro gemacht. Quittung hab ich, ansonsten noch nichts unterschrieben, also es liegt noch kein Kaufvertrag vor.

Der Händler wollte die Anzahlung, damit er das Auto zum Tüv bringen kann und Tüv neu fertig machen kann. Jetzt scheint aber nicht alles ok zu sein und lässt das Auto reparieren. Mir kommen natürlich jetzt Zweifel, aber kann ich so einfach meine Anzahlung zurück verlangen? Schließlich hat er das Auto jetzt zum Tüv gebracht.:-(

Freu mich echt auf Hilfe

glg Susanne

Beitrag von maischnuppe 12.05.11 - 09:49 Uhr

Nach der Reparatur sollte doch dann alles in Ordnung sein- oder?#kratz

Beitrag von babyalarm2006 12.05.11 - 09:51 Uhr

ja schon, aber mach mir halt Sorgen...vielleicht zu viel ?!?....man hört ja immer so viel

Beitrag von maischnuppe 12.05.11 - 10:11 Uhr

Du bekommst einen frisch reparierten Wagen mit nagelneuen TÜV. Was willste mehr? Wenn hinterher noch gravierende Mängel auftreten sollten, greift immer noch die Händlergarantie!

Beitrag von polar99 12.05.11 - 09:57 Uhr

Eine knifflige Sache...

Wenn Du eine Anzahlung getätigt hast, dann wäre ein Kaufvertrag zustande gekommen. Wie waren denn die Absprachen vorher? Wußtest Du von den Mängeln vorher? Wenn ja, dann wäre es jetzt kein Grund vom Kaufvertrag zurückzutreten (ein Kaufvertrag kann auch mündlich und durch Anzahlung) erfolgen.

Was hat denn der Wagen jetzt für festgestellte Mängel, die er vorher nicht hatte? Sollten sich im Nachhinein grosse Mängel feststellen, die der Händler bewußt verschwiegen hätte, dann hättest Du eine Chance vom Kaufvertrag zurückzutreten.

lg polar

Beitrag von ppg 12.05.11 - 09:57 Uhr

Natürlich hast Du einen Kaufvertrag abgeschlossen: Einen mündlichen, einhergegangen mit schlüssiger Handlung ( Übergabe der Anzahlung )
Also erfolgten zwei übereinstimmende Willenserklärungen!


http://de.wikipedia.org/wiki/Kaufvertrag



Wenn der Händler Dich nicht freiwillig, geg. gegen Zahlung einer Entschädigung , aus dem Vertrag hinausläßt, gilt das abgemachte Geschäft.


Ute



Beitrag von babyalarm2006 12.05.11 - 10:05 Uhr

na super :-(

Beitrag von vwpassat 12.05.11 - 10:24 Uhr

Jetzt weiß ich auch, warum ich immer gleich den Vertrag schreibe.

Beitrag von risala 12.05.11 - 11:15 Uhr

Hi,

grundsätzlich bist Du einen Kaufvertrag eingegangen, da Du die Anzahlung geleistet hast. Ich finde es auch nicht ungewöhnlich, dass beim TÜV evtl. Mängel herauskommen, die vorher nicht bekannt waren. Deine Probleme damit kann ich nicht wirklich nachvollziehen - außer, es wäre Dein erstes Auto.

Meine Freundin hat letztes Jahr für fast 6000€ einen Gebrauchtwagen BJ 2004 gekauft. Der sah /sieht super aus und war auch bei der Probefahrt völlig problemlos. Wagen wurde beim Händler gekauft und dann dem TÜV vorgestellt (hatte aber noch fast 1 Jahr TÜV). Den hat er nicht bekommen - warum? Einfach weil die Bremsen nicht mehr "TÜV-tauglich" waren. So genau hatte sich den aber noch niemand angeschaut. Das wurde dann auch erst noch repariert und dann das Auto nochmals dem TÜV vorgestellt.

Rein interessehalber: Was ist es denn für ein Auto, was soll es kosten und kommt es von einem Händler oder Privat?

Gruß
Kim

Beitrag von babyalarm2006 12.05.11 - 15:51 Uhr

es handelt sich um eine Mercedes A-Klasse und kommt vom Händler. Meine Frage war ursprünglich halt nur, ob man überhaupt eine Anzahlung zurück verlangen kann.

lg Susanne

Beitrag von parzifal 12.05.11 - 17:09 Uhr

Sei doch froh, dass die Mängel vor Übergabe behoben werden.

War der TÜV auf Deine Kosten denn Teil der Vereinbarung? Normalerweise wäre es doch sinnvoller gewesen den Kaufvertrag um diese Summe zu mindern (wenn überhaupt) und den neuen TÜV als Bedingung für den Kauf zu machen.