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Beitrag von kanojak2011 12.05.11 - 12:33 Uhr

Hallo,

ich habe jetzt einige Beiträge zum Thema: ich vergleiche mich mit anderen Müttern, mein Kind mach dieses schon oder noch nicht, mein Kind ist unterentwickelt, anderes ist ein Superbaby.

Es fällt mir dabei eins auf, dass mir solche Beiträge fremd sind. Es geht noch weiter. Mein Mann spricht mich mit 4 Monaten an, ob wir bei unserem Sohn schon mit Beikost anfangen. Zwei Monate später kaufe ich jetzt einen tollen Hochstuhl, heute sitzt er drinne, lächelt mich an, ich gib ihm sein Essen und bei dem Lachen spuckt er es immer wieder aus, dann ärgert sich, weil es ihm nicht zu schnell geht...ich denke nur: habe ich wikrlich ein dummes Baby ?!?!?

(Man muss dazu sagen, dass seine Schwester schon mit 16 wochen Bekikost bekommen musste und es auf Anhieb klappte, obwohl beide 6 Wochen zu früh geboren)

Ich denke schon daran, unseren Beikoststart wieder zu verschieben. Im Hintergedanke ist immer: WOFÜR soll ich eilen ?!?!? Es setzt sich beim Impfen fort. Auch da habe ich mich verändert. Beim ersten musste an sich alles zum frühstmöglichen Termin passiert, dem ist es jetzt nicht der Fall.

Frage an euch:
Wie habt ihr euch mit dem zweiten Kind verändert. Vergleicht ihr immer noch ? Wenn ja, ist es mit eigenen Kindern oder mit fremden ?
Habt ihr jetzt bestimmte Sachen, die ihr bewußt anders macht?

Es kann sein, dass es nichts mit zweiten Kind zu tun hat, dass man einfach älter wird#schwitz

LG


Beitrag von centrino2inside 12.05.11 - 12:53 Uhr

Ich glaube schon, dass man beim 2. Kind definitvi gelassener ist, ich bin es zumindest auch.
Wenn irgendwas auf Anhieb nicht klappt - na und, dann halt später.

Mein Lieblingsspruch (aber auch schon bei der Großen):
"Alle gesunden Kinder können bis zur Schule selber laufen, ihr Essen selbst zu sich nehmen und selbstständig trinken - und natürlich auch alleine zur Toilette gehen"

Damit beruhige ich mich selbst, wenn es mal nicht gut läuft (bei was auch immer).

Ich bin immer gut damit gefahren, NICHT zu vergleichen, aber beim 1. Kind ist das immer leichter gesagt als getan.

Ich finde, ein Kind groß zu ziehen ist kein Wettbewerb, sondern eine Aufgabe der Liebe, für die man sich entschieden hat. Dabei spielt es keine Rolle was andere machen und können.

Und vergleichen tue ich meine beiden auch nicht (bewußt). Klar denkt man dann ab und zu "mensch, die Große konnte jetzt schon laufen" oder " so viele Zähne hatte die Große in dem Alter noch nicht" aber ohne Bewertung sondern einfach nur weil man auch gerne an die Babyzeit der Großen zurückdenkt.

Ich kann von mir wirklich behaupten, dass ich relaxed bin was so was angeht und mir es wirklich WURSCHT ist, was andere können oder noch nicht können.

Beitrag von espirino 12.05.11 - 13:06 Uhr

Hallo,

mir fällt es schwer mein "erstes" Kind mit dem dritten zu vergleichen, weil die ersten Zwillinge waren und 4 Wochen zu früh kamen. Der dritte kam zwar auch etwas früher hatte aber gut ein Kilo mehr Geburtsgewicht.

Klar guckt man, was die zwei in dem Alter schon konnten, oder aber auch nicht.

Die Zwillinge haben problemlos jede Art von Essensumstellung hingenommen. Von der Breikosteinführung zum Abendbrotessen mit Milchtrinken und das Trinken aus Tassen hat bei ihnen viel besser funktioniert, als beim Mini jetzt. In null Komma nix hatten sie es drauf selbst zu essen. Mini hält sein Krümelchen Brot solange in der Hand, bis es zerfällt, anstatt es in den Mund zu schieben.

Dafür ist der Junior unschlagbar (im Vergleich zu seinen Brüdern) was seine motorische Entwicklung angeht:
- mit 5 Monaten drehen (Zwillis mit 7),
- mit 9 Monaten innerhalb von zwei Wochen krabbeln - allein hinsetzen und hochziehen (Zwillis gerade mal beim robben angekommen,
- jetzt mit 10 Monaten läuft er an meiner Hand (Zwillis mit 13 Monaten - hinsetzen mit 12).

Die sprachliche Entwicklung bleibt noch abzuwarten. Die Zwillinge haben mit 16 Monaten bewußt Worte eingesetzt. Mini brabbelt zur Zeit Babab, macht Brrm und sagt auch schon mal Mama (damit meint er aber mich noch nicht bewußt).

Mein Schwiegervater brachte erst vor kurzem den Spruch, die Zwillinge seien intelligenter gewesen, sie hätten in dem Alter schon Deckel gedreht. Das ist völliger Quatsch. Sie waren um einiges älter, lagen aber immer noch auf dem Bauch und haben das gemacht.

Solche Vergleiche hasse ich. Genauso vermeide ich es tunlichst die Zwillinge zu vergleichen. Andere tun sich da keinen Zwang an:
Ach, guck mal, wie schön der mit Messer und Gabel isst und was machst du? Oder: Kann du auch so lieb sein wie dein Bruder?#klatsch

Das regt mich tierisch auf.

Ich mache nichts bewußt anders, ich habe nur jetzt für mein drittes Kind mehr Zeit, als ich es für die ersten beiden je hatte.

LG Jana

Beitrag von wemauchimmer 12.05.11 - 14:40 Uhr

Naja, beim ersten Kind hat man ja noch viel, viel, viel Zeit, sich Gedanken über dessen Entwicklung zu machen. Da vergleicht man vielleicht schon eher mit Gleichaltrigen. Auch, weil einem ja alles neu ist und man unsicher ist.
Das läßt beim zweiten deutlich nach. Da hab ich eigentlich immer nur noch mit dem ersten verglichen, so ein bisschen (wann das erste mal Geklatscht, wann gelaufen, ...) Aber mit anderen Kindern? Phh, wozu, meine Kinder sind eh die besten auf der Welt ;-)
Und beim dritten? Da hast Du irgendwie dann noch weniger Zeit, Dir sinnfreie Gedanken zu machen (komisch, warum?). Du bist froh, wenn es möglichst geräuschlos in den Alltag integriert wird.
Und seltsamerweise scheint es den Kindern sehr gut zu bekommen, wenn man nicht soviel Gewese um sie macht...
LG (Mehrfachpapa)

Beitrag von kanojak2011 12.05.11 - 18:23 Uhr

Ihr drei,
vielen Dank für eure Beiträge!