haus kaufen? wer hat ahnung davon!!!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von muckihh 12.05.11 - 12:35 Uhr

also mein verlobter und ich sind am überlegen uns ein haus zu kaufen,es ist gerad ma 2 jahre alt und von nem guten bekannten(er muss es wegen scheidung verkaufen). haben ein echt gutes angebot bekommen von 150tsd€, mit was für kosten müssen wir drum herum noch rechnen die am anfang auf einen zukommen ?????

haben davon nicht wirklich viel ahnung von!

wäre nett wenn ihr ahnung habt und mich ma n wenig aufklären könntet.

lg mucki

Beitrag von anarchie 12.05.11 - 12:47 Uhr

hallo!

Notar und grundbuch, rechne mal 2% vom kaufpreis...in einigen Bundesländern kommt noch eine Katasterfortführungsgebühr in Höhe von 30% der Gebühr für die Auflassung erhoben.

guck doch mal hier:
http://grundbuch.focus.de/rechner2/focus/grundbuch1.aspx?KP=150000&GS=150000

lg

melanie

Beitrag von muckihh 12.05.11 - 12:54 Uhr

danke!

es kommen aber nicht zwangsläufig alle punkte davon oder doch?

lg mucki

Beitrag von zwiebelchen1977 12.05.11 - 12:56 Uhr

Hallo

Auf jeden Fall noch die Grunderwebssteuer.

Bianca

Beitrag von muckihh 12.05.11 - 13:17 Uhr

danke

lg

Beitrag von catch-up 12.05.11 - 12:57 Uhr

Grunderwerbssteuer (3% bzw. 5% des Kaufpreises), Grundsteuer, Notarkosten (wird in eurem Fall um die 1.700 EUR ausfallen), Eintragung ins Grundbuch.

Beitrag von muckihh 12.05.11 - 13:17 Uhr

vielen dank

das is ja noch erträglich :-)

lg

Beitrag von miau2 12.05.11 - 13:03 Uhr

Hi,
- Notarkosten und Grundbucheintrag
- Grunderwerbssteuer (fragt an, wie die aktuell bei Euch ist, in einigen bundesländern wurde die gerade kräftig erhöht - wir haben noch 3,5% bezahlt, inzwischen ist es hier glaube ich auch deutlich teurer)
- Kosten für Renovierung und Umzug - auch wenn die erst 2 Jahre drin gewohnt haben gibts natürlich Spuren der Vorbesitzer
- idealerweise auch noch Geld für einen Gutachter - erspart spätere Streitereien, die mit "guten Bekannten" sicher nicht angenehmer sind als mit Fremden
- evtl. Monate mit doppelten Kosten für Miete und Hauskredit - je nachdem, wie man das timing hinbekommt

viele grüße
miau2

Beitrag von muckihh 12.05.11 - 13:13 Uhr

hi,

danke erstmal, naja renovieren wäre wenn nicht viel n wenig farbe an die wände und das wäre es auch, also im höchstfall wwürde uns das 200€ kosten, also kaum der rede wert. und zum glück werden wir auch keine doppelte miete haben da wir für die zeit wo wir da noch net rein können bei den schwiegereltern wohnen werden,haben zum glück platz, also daran sind die kosten echt minimal.

ok gutachter wäre vielleichtgarnicht schlecht, aber das können wir auch sparen denn der schwiegerpapa hat sehr viel ahnung davon.

also würden nur die notarkosten und grundbucheintrag und die grundsteuer dazukommen, ich denke das kann ja eigentlich nicht allzuviel sein oder?
hab im internet was mit grundsteuer b 320 und der hebesatz mit 330 gesehen und wie soll man das denn rechnen, das grundstück is 800qm groß?

lg mucki

Beitrag von miau2 12.05.11 - 14:11 Uhr

Hi,
du verwechselst da etwas.

Die Grundsteuer zahlst du ab Kauf regelmäßig. sind bei uns pro Quartal 125 Euro, wenn ich das richtig im Kopf habe - das ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Vielleicht verrät dir ja Euer Bekannter, wie viel das ist (vorausgesetzt, der Hebesatz hat sich nicht verändert).

Die Grunderwerbssteuer zahlst du einmalig. Die lag z.B. bei unserem Kauf letztes Jahr bei 3,5% vom Kaufpreis (komplett, Grundstück UND Haus, wenn es schon gebaut ist wie bei Euch - der Name "Grunderwerbssteuer" täuscht da etwas). Das ist aber bundeslandabhängig, und wie schon gesagt wurde sie gerade Anfang 2011 in einigen Ländern deutlich angehoben (keine Ahnung, wie hoch die bei Euch ist).

Notarkosten und Grundbucheintrag kann man so 1,5-2% vom Kaufpreis rechnen.

viele Grüße
miau2

Beitrag von ungeduldige81 12.05.11 - 13:11 Uhr

Hallo Mucki,

wenn Du 10% des Kaufpreises rechnest, dann sollten alle Kosten gedeckt sein, wie z.B. Grunderwerbssteuer, Notarkosten ect.

Allerdings würde ich mir auf jeden Fall den Grundbuchauszug zeigen lassen, denn wenn Banken noch Ihre Grundschuld eingetragen haben, dann könnt Ihr ganz böse auf die Nase fallen. Auf jeden Fall lasst es von einem Anwalt prüfen. Nur so als kleiner Tipp gemeint.

Meine Oma sagte immer: Mit Bekannten und Verwandten macht man keine Geschäfte, mit denen trinkt man Kaffee.;-)

Ansonsten kommen noch Kosten in Bezug auf die geschmacksbedingte Renovierung hinzu. Bleibt die Küche drin? Muss alles neu tapeziert werden? usw. Das wären dann auch noch kosten die auf Euch zukommen!

LG
Nadine

Beitrag von muckihh 12.05.11 - 13:16 Uhr

hi

was wäre denn wenn da noch ne grundschuld eingetragen wäre? hab gedacht das es dann mit dem verkauf automatisch gelöscht wird.

küche und alles bleibt drin haben wir alles mit ausgehandelt :-) ja klar und n paar malerarbeiten müssen gemcht werden is ja eben alles geschmacksbedingt.

lg mucki

Beitrag von bezzi 12.05.11 - 13:29 Uhr

"was wäre denn wenn da noch ne grundschuld eingetragen wäre? hab gedacht das es dann mit dem verkauf automatisch gelöscht wird. "

Nein, die kauft ihr dann mit. Sie muss also VORHER gelöscht werden, sonst werdet ihr auch keine Bank finden, die Euch das finanziert.

Beitrag von muckihh 12.05.11 - 13:36 Uhr

danke

würde wir das auch von der bank erfahren ob da was eingetragen ist? oder wo müssen wir da dann nachharken lassen?

lg

Beitrag von leonie133 12.05.11 - 13:57 Uhr

nachharken müsst ihr ggf. nur im Garten :-p


Es gibt viele tolle Ratgeber, die man sich für billig Geld kaufen kann, da steht alles drin. Oder besser noch eine Beratung bei einem unabhängigen Baufinanzierer / Immobilienexperten, kostete uns damals für 2 Std. ca. 75 €.

Der hat uns so "mürbe" gemacht, mit dem was man alles bedenken muss, dass wir bis heute nichts gefunden haben, wo alles passt ;-)

Beitrag von claerchen81 12.05.11 - 15:20 Uhr

Hi,

das mit der Grundschuld ist Schwachsinn, natürlich steht bei einem 2 Jahre alten Haus noch eine drin! Eine Grundschuld dient als Sicherheit für die finanzierende Bank und wird in Höhe der Finanzierungssumme eingetragen. Keine Bank löscht das VOR dem Verkauf, sondern nur Zug um Zug, denn sie muss die geliehene Summe zurück erhalten von eurem Bekannten.
Regelt den Verkauf über ein Notaranderkonto (ist ohnehin üblich). Dort fließt euer Geld hin (von eurer finanzierenden Bank) und wird vom Notar verwaltet, der es dann entsprechend an die finanzierende Bank eures Bekannten weiterleitet gegen Bekanntgabe der Löschung der Grundschuld. Da müsst ihr euch grundsätzlich um nichts kümmern, das wird über den Notar geregelt.

Auf keine Fall solltet ihr direkt an den Verkäufer zahlen, weil ihr dann nicht wisst, ob er das Geld seiner Bank weitergibt. Diese dürfte dann theoretisch auch die Grundschuld noch bestehen lassen, wenn ich mich nicht irre. Aber das erklären Notar und auch Banker ganz gut.

Einen Grundbuchauszug bekommt ihr beim *tata* Grundbuchamt ;-). Ruf doch mal beim lokalen Rathaus an und frage nach. Ansonsten soll der Verkäufer euch ein Exemplar zur Verfügung stellen. Fragt auch noch beim Katasteramt nach, ob ihr Auskunft über mögliche Wegerechte o.ä. erhaltet, wer weiß, ob es sich ggf. nur um ein Erbpachtgrundstück o.ä. handelt?

Plant bitte die Finanzen großzügig! Der Abtrag sollte bis zum Rentenalter (rechnet lieber mit 60 Jahren) erledigt sein und einer alleine sollte ihn stemmen können. Zudem solltet ihr mind. 10% EK haben (für Notar, Grundsteuer und als Rücklage).

Gruß, C.

Gruß, C.

Beitrag von muckihh 12.05.11 - 15:54 Uhr

danke für die tips, da werden wir dann noch mal nachfragen, damit da auch nix schief läuft.

und mit der finanzierung das haben wir eh so vor das wir nur erstmal mit seinem gehalt rechnen und das was ich hab, haben wir eh aussen vorgelassen, aba da haben wir kein problem, den allzu wenig verdienen wir beide net,naja er zumindest net, da ich noch net wieder arbeite und dementsprechnend natürlich n bißchen weniger habe wie ich hab wenn ich arbeite, haben wir es extra aussenvorgelassen.

lg mucki

Beitrag von wemauchimmer 12.05.11 - 14:29 Uhr

Im Saarland müßtet Ihr 4% Grunderwerbsteuer (=6000€) zahlen.
Dann noch etwa 1,5% Notar- und Grundbuchkosten (=ca. 2300€).

Ihr müsst Euch aber die Frage stellen, warum das ein "echt gutes Angebot" ist. Nur, weil der Bekannte vielleicht mehr reingesteckt hat? Informiert Euch über die Preise für vergleichbar alte, vergleichbar ausgestattete Häuser in vergleichbarer Lage. Die Preise in Trier dürften eher nach unten tendieren. Da müsst Ihr einen kühlen Kopf bewahren. Nicht daß Ihr später merkt, daß Ihr Euer vermeintliches Schnäppchen in Wirklichkeit über dem Marktwert gekauft habt...

LG

Beitrag von habbypink 12.05.11 - 15:16 Uhr

Hallo,

also wir haben ein Haus gekauft und haben 3,5 % Grunderwerbsteuer und 1,5 % Notarkosten bezahlt...Also 5 % vom Kaufpreis gezahlt...In deinem Fall also 7500 €...zzgl. Grundsteuer etc. sind aber eher kleine Beträge.

Viele Grüße
habbypink