Frage ALG2 anrechnung einkommen

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Beitrag von lisanne1984 12.05.11 - 17:04 Uhr

Guten Tag zusammen,
ich habe da mal eine Frage, wir beziehen ergänzendes Arbeitslosengeld 2, ich gehe seit letzter Woche auch nebenbei ein paar Stunden in der Woche Arbeiten habe auch sofort meinen Aushilfsvertrag beim Jobcenter eingereicht....

Nun wird mir aber mehr Einkommen als ich erhalte angerechnet. Laut meinem Aushilfsvertrag gehe ich 30h/pro Monat für 7,50€ Brutto wie Netto arbeiten. Das macht 225€ im Monat.

Heute bekam ich dann den Änderungsbescheid in dem man mir ein Einkommen von 260€ anrechnet. Warum nehmen die irgendeine Summe bzw mich würde interessieren woher die diese Summe so einfach nehmen.

Ich habe sofort ein Schreiben zurück geschickt und werde ja eh meine Lohnzettel dann immer gleich Einreichen ABER mich würde es trotzdem mal interessieren, warum die irgend eine Summe nehmen die nirgens steht. (hier also 260€ )

Als Aushilfe erhält man doch bei einer mtl.Arbeitzeit von 30Std. doch Brutto wie Netto oder?



liebe grüße Lisanne

Beitrag von blinki.bill 12.05.11 - 18:11 Uhr

Hallo du

also ich habe schon auf 30h gearbeitet, aber habe netto wenieger gehabt wie brutto.

mhh..mehr kann ich nicht dazu sagen.

aber beid ir ist es ja so das du brutto un dnetto das gleiche hast...weiß nicht wie sie auf den anderen betrag kommen, ich hätte angerufen und nachgefragt.

Beitrag von lisanne1984 12.05.11 - 18:20 Uhr

Hallo

Ja also ich arbeite ca 7-8 std in der Woche und maximal 30h im Monat und dann steht Nettolohn von 7,50€

Also müsste ich das ja auch ohne abzüge bekommen oder #kratz
Also das hier Brutto wie Netto ist oder. Das hatte ich garnicht gefragt ging als Aushilfe aber davon aus.


danke lisanne

Beitrag von pink-pearl 12.05.11 - 19:09 Uhr

http://www.sozialhilfe24.de/hartz-iv-4-alg-ii-2/zuverdienst.html

Hier kannst du es nachlesen. Du hast einen Freibetrag von 100 Euro und von den restlichen 300 Euro sind 20% Prozent "anrechnungsfrei". Da du ja einen 400 Euro Job hast gehen die natürlich davon aus dass du auch diese Summer erwirtschaftest.
Also 100 € + 60 € (Freibetrag) minus 400 Euro = 260 Euro. Diese werden dir angerechnet. Da du dieses Summe nicht erreichst wird es dir rückwirkend wieder ausgezahlt nach Lohnzettelerhalt.

Lg

Beitrag von lisanne1984 12.05.11 - 19:32 Uhr

Hallo


Also ich mache KEINEN 400€ Job.... und im Vertrag steht drin 30h und ein nettoverdienst von 7,50€ und das machen 225€

In der ALG2 berechnung steht
Nettoerwerbseinkommen monatlich 260€
abzüglich Freibetrag 102€

zu berücksichtiges Einkommen 158€
Einkommensbereinigung 30€


Ich habe aber kein Netto einkommen von 260€

Das war ja meine Frage wo die diese Summe hernehmen.
Ob vielleicht das jemand weiss, vorallem die Leute hier die bei dem JC arbeiten.... Ich werde meine Geldnachweise also Lohnzettel und Kontoauszug dann sofort einreichen....


Danke trotzdem

Beitrag von king.with.deckchair 12.05.11 - 21:50 Uhr

Die Vorposterin hat Unfug und am Sachverhalt vorbei geschrieben.

Beitrag von pink-pearl 13.05.11 - 09:42 Uhr

Warum? Brutto wie Netto gibt es doch nur im Rahmen einer 400 Euro Beschäftigung?! Oder?

Beitrag von king.with.deckchair 12.05.11 - 21:49 Uhr

"Also 100 € + 60 € (Freibetrag) minus 400 Euro = 260 Euro"


Bitte mal Mathe-Nachhilfe nehmen.

Beitrag von pink-pearl 13.05.11 - 09:41 Uhr

War doch nur ein Flüchtigkeitsfehler #hicks

Beitrag von king.with.deckchair 12.05.11 - 21:48 Uhr

"ABER mich würde es trotzdem mal interessieren, warum die irgend eine Summe nehmen die nirgens steht."

Das nennt sich "fiktives Einkommen" und darf etwas höher angesetzt werden, um Überzahlungen zu vermeiden.

"Warum nehmen die irgendeine Summe bzw mich würde interessieren woher die diese Summe so einfach nehmen."

Schreibst du doch selbst:

"Laut meinem Aushilfsvertrag gehe ich 30h/pro Monat für 7,50€ Brutto wie Netto arbeiten. Das macht 225€ im Monat."

Beitrag von king.with.deckchair 12.05.11 - 21:57 Uhr

Nachtrag: Selbstverständlich wird eine Neuberechnung und ggf. Nachzahlung vorgenommen, wenn die Gehaltsabrechnung vorgelegt wird.

Beitrag von musterli70 13.05.11 - 06:44 Uhr

Klassischer Fall von SB, kann nicht lesen und setzt falsches fiktives Einkommen fest.
Nachweislich anschreiben, sofortige Änderung verlangen, gerne auch Mathenachhilfe erteilen in dem man es ihm schriftlich vorrechnet, wenns nicht fruchtet eben zum Anwalt, der kann dann auch gleich die Fachaufsichtsbeschwerde schreiben.
Meine Meinung dazu, Leute die zu dumm zum Lesen und Rechnen sind, haben nichts in der Leistungsabteilung verloren, reicht gerade das sich in der Vermittlung Sozialpädagogen und Typberater tummeln und versuchen mit ihrer Weltfremdheit die Leute zu therapieren.



Beitrag von lisanne1984 13.05.11 - 07:13 Uhr

Guten Morgen,

Also das mit dem Fiktiven Einkommen damit Überzahlungen vermieden werden habe ich jetzt verstanden :)



Hatte mich halt über die Summe nur gewundet....

Aber nun trotzdem danke, und werde logischerweise sofort Lohnzettel und Kontoauszug einreichen und das wird dem ja dann angepasst werden.


Danke.

@musterli70
Ich habe gestern nochmal Schriftlich angefragt, wie man auf dieses Einkommen kommt, ob der SB mir das bitte für mich verständlich erklären könnte. Aber ich denke wie king.with.deckchair sagte wird das zwar ein fiktives Einkommen sein aber in meinem "Aushilfsvertrag" steht extra drin nicht mehr wie 30h und Stundenlohn 7,50€.. Aber ich werd sehen ob er sich nochmal meldet.


Danke und einen schönen Tag
Lisanne

Beitrag von musterli70 13.05.11 - 15:10 Uhr

Wenn man es genau nimmt, müsste man dem SB eigentlich Vorsatz unterstellen, ist schließlich sein tägliches "Handwerkszeug" da sollte er sich schon auskennen.