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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von nicemama 12.05.11 - 18:14 Uhr

Ich hatte gerade ein Gespräch mit der Kinderpflegerin und heute Mittag dann noch ein Gespräch mit der Leiterin des Kindergartens. (was raus gekommen ist weiter unten)

Mein Sohn hat gestern ein anderes Kind gebissen, nicht blutig, aber so das noch heute die Abdrücke der Zähne zu sehen sind. Die Mutter hat sich bei der Leitung beschwert. Auch der Elternbeirat hat sich eingeschaltet.

Er ist am 1.4.2011 in Kindergarten gekommen und ist am 7.4.2011 drei Jahre alt geworden. Bis September ist er noch in der Kleinkindgruppe dann kommt er in seine Stammgruppe wo auch Kinder bis 6 Jahre drin sind.

Die Kinderpflegerin meinte es sei schon viel besser geworden, er hält sich immer mehr an Regeln und kommt immer besser im Kindergartenalltag mit. Er redet immer mehr. Nur Ausrutscher kommen noch vor aber dann eben richtig heftig wie das mit dem beißen. Sie meinte das Ausrutscher vor kommen, ist normal, Kinder streiten sich eben. Er hat auch grad ne Schramme am Auge die sich über das ganze Lid ziehen. Aber kleine Wehwechen sind halt normal.

Ich mein ich bin nicht dabei gewesen und weiß nicht warum er gebissen hat und so kann ich meinen Sohn ja auch nicht schimpfen, wegen dem beißen. Was soll ich nur machen, das macht mir jetzt schon Sorgen. Kann man ein Kind aus dem Kindergarten schmeißen wenn sowas öfter vor kommt? Was ist wenn der Elternbeirat beschließt dass es so nicht weiter gehen kann? Oh man was soll ich nur machen?

Ich erkunde mich Regelmäßig wie er sich so macht im Kindergarten. Die Erzieherin der Gruppe hat erst letzte Woche gesagt das es viel besser geworden ist, auch das er jetzt aufs Klo geht und viel mit den anderen Kindern spielt. Er will immer noch nicht nach Hause wenn ich ihn abhole. Er sagt immer das macht so viel Spaß.

Beißen tut er daheim nicht, das habe ich ihm schnell wieder abgewöhnt. Ich weiß wirklich nicht woher das kommt. Bin grad ziemlich verunsichert und hoffe dass ihr mich ein wenig beruhigen könnt. Hoff das die Leiterin mir da weiterhilft und mir meine Unsicherheit nimmt. Weiß wirklich nicht was ich noch tun kann.

Und das ist bei dem Gespräch raus gekommen:

Ich soll meinen Sohn doch so schnell wie möglich in einem Frühförderungskindergarten anmelden. Da er Defiziet in der Sprache hat. Er schlägt die anderen Kinder und beißt auch mal sobald er mit Worten nicht weiter kommt, bzw er kann den anderen Kindern nicht sagen was er will. In diesem Kindergarten (25km einfach, sprich für mich jeden Tag 50km) gibt es Förderung für:

Erzieherinen
Sozialpadagogen
Psychologen
Logopäden
Mototherapeuten
Ergotherapeuten

Das ich den Sprit selbst bezahlen muss, so wie die Dame mir das von dem Frühförderungskindergarten erzählt hat, interessiert niemanden. Die 10 Euro die im Bildungspacket für Harzt IV gibt, die helfen wenig weiter.
Das er im Sprachlichen noch nicht so weit ist, das weiß ich. Aber der Arzt bei der U7a meinte man solle ihm noch ein halbes Jahr Zeit geben, die Erzieherin meinte aber nein, jetzt ist er 3 Jahre alt, jetzt muss er dahin.

Mir selbst kam es so vor, als würden die keine Lust haben, überfordert sein oder einfach keine Lust haben meinem Kind beizu bringen wie man sich mit einer Gruppe mit vielen Kindern verhält. Eigentlich komme ich mir gerade richtig verarscht vor, denn das Gespräch sollte eigentlich nur wegen dem beißen Stattfinden, aber das kam fast gar nicht zur Sprache. Hallo er grad mal 6 Wochen im Kindergarten, vielleicht braucht mein Sohn einfach mehr Zeit??? Sogar der Arzt sagte man soll ihm noch Zeit geben und man braucht halt eben für diese Zeit viel Geduld und Spucke. Oh man weiß grad nicht was ich machen soll.
Hab am Dienstag nochmal einen Termin gemacht bei meinem Hausarzt der auch die U7a gemacht hat mal schaun was der so sagt.

Die hoffentlich nicht ernst gemeinte Frage der Leiterin war: "Schlagen sie ihr Kind?" HHHALLLLOOO????!!! Noch alle Tassen im Schrank? Mein Kind beißt und das ist nicht okay, aber ich kann ihn ja im Kindergarten nicht jede Minute hinter her schleichen. Und das beißen und hauen ist nur, wenn sie in der Gruppe sind, draußen gbt es keine Probleme.

Und es ist auch immer nur ein Kind, mit dem er Probleme hat. Mit den anderen geht das alles in Ordnung, nur eben dieser eine Junge. Toll und wegen diesem einen Jungen soll ich mein LKind gleich in einen anderen Kindergarten?

Wenn es doch nur Defiziete in der Sprache gibt warum reicht dann einfach nicht ein Logopäde? Muss ich denn gleich den ganzen Kindergarten wechseln?

Beitrag von ajl138 12.05.11 - 18:28 Uhr

>>Ich mein ich bin nicht dabei gewesen und weiß nicht warum er gebissen hat und so kann ich meinen Sohn ja auch nicht schimpfen, wegen dem beißen.<<

Doch kannst du!!!!! Egal was vorgefallen ist,beißen und hauen ist einfach nicht drin!
Kein Wunder,wenn man dir solche Vorschläge macht,wenn du da hilflos stehst und es anscheinend nicht verstehen willst,das du auch dort durchgreifen mußt.

>>Er schlägt die anderen Kinder und beißt auch mal sobald er mit Worten nicht weiter kommt, bzw er kann den anderen Kindern nicht sagen was er will. <<

Scheint wohl doch ein eher größeres Problem zu sein,als das du uns hier weissmachen willst.Ein Kind von knapp 3 Jahren hat in meinen Augen einfach zu wissen,dass hauen und beißen einfach ein No-Go ist.

>>In diesem Kindergarten (25km einfach, sprich für mich jeden Tag 50km) gibt es Förderung für:

Erzieherinen
Sozialpadagogen
Psychologen
Logopäden
Mototherapeuten
Ergotherapeuten <<

Dein einziges Problem dabei ist Spritgeld #klatsch

>>Die hoffentlich nicht ernst gemeinte Frage der Leiterin war: "Schlagen sie ihr Kind?" HHHALLLLOOO????!!! Noch alle Tassen im Schrank? Mein Kind beißt und das ist nicht okay, aber ich kann ihn ja im Kindergarten nicht jede Minute hinter her schleichen.<<

Ja,sie hat noch alle Tassen im Schrankdiese Frage ist vollkommen berechtigt,um Nachahmung auszuschliessen.

Du solltest dich weniger angegriffen und verarscht fühlen,als auch mal zuzuhören,und dich angegriffen zu fühlen.
DAs hat alles nichts mit einer Null-Bock-Einstellung eines Kiga-Teams zutun.

Und Kinderärzte sind erfahrungsgemäss immer auf der "Wir-warten-erstmal-ab-Schiene!



Beitrag von nicemama 12.05.11 - 18:34 Uhr

Aber ich kann mein Kind doch nicht einen Tag später dafür bestrafen, das muss gleich passieren und nicht erst ienen Tag später. Der Zusammenhang muss da sein, so etwas hätte mir gleich gesagt werden sollen. Und ich steh ja nicht den ganzen Tag neben ihm wenn er im Kindergarten ist.

Ja das Problem ist das Spritgeld, ich habe noch keine Arbeit, mein Mann hat mir Schulden hinterlassen habe jeden Monat 100Euro für Essen und Sprit zur Verfügung.

Daheim beißt er auch nicht, das lasse ich mir nicht gefallen. Nur im Kindergarten und nur wenn sie in der Gruppe sind. Sobald er draußen ist, gibt es keine Probleme mehr. Ich stehe ja nicht daneben wenn das passiert.

Beitrag von ajl138 12.05.11 - 18:37 Uhr

Natürlich kannst du mit ihm darüber reden,hab nichts von bestrafen gesagt.
'Dein Sohn ist mittlerweile 3 und nicht mehr 1.

>>Ja das Problem ist das Spritgeld, ich habe noch keine Arbeit, mein Mann hat mir Schulden hinterlassen habe jeden Monat 100Euro für Essen und Sprit zur Verfügung. <<

Na dann Hut ab,ich leb auch von Hartz4 und kann mir nichtmal ein Auto leisten.Siehst dich und deinen Sohn gern in der Opferrolle,nicht wahr?

Beitrag von nicemama 12.05.11 - 18:42 Uhr

Ja das Auto gehört auch Papa und ich kanns mir ausleihen, aber den Sprit dafür muss ich selber zahlen. Ne Opferrolle würde ich nicht sagen. Ein Opfer ist für mich der Junge der gebissen wurde.

Wenn ich mit ihm rede, dann sagt er : "nicht hauen und schlagen darf man auch nicht, sonst gibts ärger" "Den andern Kindern tut das weh und mir auch"

Beitrag von ajl138 12.05.11 - 18:43 Uhr

Dann kann er auch noch nach einem Tag den Zusammenhang zu Tat und Strafe erkennen.

Beitrag von babybaer4 12.05.11 - 18:43 Uhr

Hallo,

ich sehe durchaus eine Verbindung zu dem Verhalten deines Sohnes und der Sprache.
Unser Sohn hatte auch arge Sprachprobleme.Sein Wortschatz war sehr klein und dementsprechend war er frustriert ,wenn wir ihn nicht verstanden haben.
Den Satz der Leiterin war auch völlig daneben,den dann müssten wir unseren Sohn getreten,gebissen,gehauen,Haare reißen und angespuckt haben ,wenn das aus dem Elternhaus kommen soll#zitter.
Erst mit dem Wortschatz wurde es besser .Er war wie ausgewechselt.
Heute ist er ein ausgeglichender kleiner Kerl der sich mit Worten weiterhelfen kann.
Du hast Recht das du in der Situation im Kindergarten nicht viel machen kannst ,aber du kannst ihm auch nochmals sagen das Beißen und hauen nicht ok ist.
Geh mit deinem Sohn zum Kinderarzt und erkläre die Situation im Kindergarten.Eventuell bekommst dein Sohn Logostunden verschrieben.

Lg Sabine

Beitrag von .-.-.- 12.05.11 - 18:47 Uhr

Hallo,

ich finde, du nimmst die Sache zu sehr auf die leichte SChulter.

Mein Sohn (Februar 2008 geboren) ist seit September 2010 im Kindergarten, seine Sprache ist auch nicht gut.
Daher stehe ich in ständigem Kontakt zum Kindergarten.
Er hatte zu Beginn eine Phase wo er viel gehauen hat, weil er nicht verstanden wurde.
Klar kann ich zu Hause nicht motzen, aber deutlich machen, dass ich das nicht dulde, geht sehr wohl!
Vor 6 Wochen biss er dann plötzlich ein anderes Kind, da war dann bei mir die ALarmglocke am Dauerklingeln. Das darf einfach nicht sein!

Ich habe um ein Elterngespräch gebeten, um zu klären, warum er gebissen hat, wie die Situation war etc.
Erstaunlicherweise nahmen die Erzieher sein Beißen zwar ernst, hielten es aber auch nicht für auffällig - sie unterschieden da ganz deutlich zwischen einmaligem und mehrmaligem Vorkommen. Wichtig war uns, dass er lernt, dass dieses Verhalten nicht geduldet wird, von niemandem!
Wenn er nicht verstanden wird, weil ihm die sprachlichen Defizite den Weg verbauen, dann muss er sich hilfe holen in Form von Erziehern oder anderen Kindern, nicht in Form von Gewalt.

Zu Hause habe ich dann mit meinem Sohn gesprochen, ihm erklärt, dass das nicht geht etc. Wir haben auch ein Buch gekauft über Gefühle und wie man sie ausleben kann, um an ihn ran zu kommen (wenn ich wütend bin und nichts hilft, dann darf ich in ein Kissen hauen etc).
Er musste sich bei den Kindern entschuldigen, zusammen mit der Erzieherin haben wir besprochen, dass er ab sofort nicht mehr haut oder beißt - das hat ihm gezeigt, dass sein Verhalten falsch war. Ich habe auch den Kontakt zu den Eltern des gebissenen Kindes gesucht, um Klarheit zu bekommen.

Und ganz ehrlich: ich glaube nicht, dass die Erzieher einen Kindergartenwechsel zum Spaß vorschlagen! Wie gesagt, auch mein Sohn ist sprachlich sehr hinterher, aber die Erzieher kümmern sich mit darum, animieren ihn und bemerken dann auch Fortschritte. Sie wissen, wenn brenzlige Situationen entstehen, sehen aber inzwischen, dass mein Sohn gut damit umgehen kann und um Hilfe bittet.

Ich denke du solltest dringend deine Einstellung zum Kindergarten ändern. Dass du nicht die volle Verantwortung für das übernehmen kannst, was dein Sohn dort tut, ist klar, aber es ihm durchgehen zu lassen ist falsch. Er muss wissen, dass die Regeln im Kindergarten auch für ihn gelten und dass er sonst nicht mehr hingehen darf!
Mit 3 Jahren verstehen die Knirpse sehr gut, dass Handeln immer eine Konsequenz mit sich bringt.


Beitrag von zahnweh 12.05.11 - 18:48 Uhr

Hallo,

meine hat grade das Hauen wieder für sich entdeckt. Sie redet ziemlich gut, aber beim Verlieren hört der Spaß bei ihr auf.

Hat vor ein paar Tagen angefangen. Ich halte sie dann fest. Zu Hause.

Im Kindergarten weiß ich nicht, ob sie da auch haut. Wenn würden die Erzieherinnen auf jeden Fall eingreifen. Entschuldigen ist sehr wichtig.

Momentan benimmt sie sich im Kindergarten sehr daneben. Zu Hause testet sie grade alle Regeln auf ihre Gültigkeit aus. Im Kindergarten auch. Wobei sie dort auch Dinge austestet, die zu Hause kein Problem sind (beim Essen) und umgekehrt.

Anwort der Erzieherin: da müssen wir grade einfach alle durch. Uns absprechen und uns durchsetzen. Auch wenn es grade anstrengend ist. Wir müssen da gemeinsam durch.


Zur Sprache kann ich nicht sooo viel sagen. Meine hat zwischen der U7a und dem Kindergarten einen hörbaren Sprung gemacht und vor zwei Wochen noch mal.

Beitrag von aylin80 12.05.11 - 18:53 Uhr

Du darfst natürlich auch nicht vergessen, dass in einem Kiga viele Kinder sind. Wenn dein Sohn besondere Förderung braucht, ist er in der Frühförderung sicherlich besser aufgehoben. Ist ja auch nicht schlimm.
Und ganz ehrlich, einfach so wird das nicht vorgeschlagen. Da ist sicher mehr dahinter, als du sehen willst.

Beitrag von nicemama 12.05.11 - 18:59 Uhr

Ich spreche auch viel mit der Erzieherinen. Letzte Woche hieß es noch, er bessert sich, er macht super Fortschritte. Er redet mehr, er spielt besser mit den anderen Kindern.

Und gestern hat er sich wieder um 100%verschlechtert. Das er gebissen hat, habe ich auch nur erfahren, weil die Mutter sich beschwert hat. Hätte sie sich nicht beschwert, hätte ich es auch auf Nachfragen nicht gesagt bekommen. Obwohl ich von Anfang an darum gebeten habe alles zu erfahren.

Beitrag von cherry19.. 12.05.11 - 19:03 Uhr

Hallo,

als Erstes solltest du deinen Sohn schon einmal zurecht weisen, wenn er beißt. Denn auch, wenn ein anderes Kind ihn geärgert haben sollte, ist das ein absolutes No-Go, andere Menschen zu beißen. Und da kannst du durchaus auch mal mit ihm Schimpfen. Denn er muss lernen, dass das nicht geht. Und du als Mutter kannst ihn auch nach der "Tat" daheim noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen. Und das solltest du auch.

Du sagst, er haut auch. Alles in Allem scheint er wohl schon ein wenig aggressiv zu handeln, was mE auch "normal" ist, wenn man eben einen bestimmten Charakter hat. Mein Sohn würde dies zu tausend Prozent NIE tun, aber das ist auch sein Wesen. Wenn dein Sohn eher temperamentvoll ist, ist es gut möglich, dass das normal ist und er erst lernen muss, sich in die Gruppe ordnungsgemäß zu integrieren.

Einen Kindergartenwechsel aufgrund der Sprachprobleme? Ich weiß ja nicht, inwiefern er Sprachprobleme hat. Aber sofern der Kinderarzt meint, dass man nochmal abwarten darf, spricht mE NICHTS für nen Wechsel. Wenn, dann vielleicht in einen Kindergarten in eurem Umfeld, denn deiner scheint mit solchen "Problemen" nicht klar zu kommen. Es sind Umstände, die bei manchen Kindern in der Eingewöhnung auftreten können. Und wenn dein Kind sprachlich hinterherhängt, ist es umso "verständlicher", dass er sich dann mit solchen Sachen zur Wehr setzt. Nun ist die Fähigkeit der Fachleute auch etwas gefragt.

Wenn die Kinderpflegerin nach 6 Wochen meint, es ist eine Besserung zu sehen, spricht doch mE nichts dafür, es noch weitere 6 Wochen zu versuchen. Verstehe echt grad nicht, weshalb sie dein Kind so schnell loswerden möchten.

Zur Sprache: Gut möglich, dass er jetzt im Kindergarten vn den anderen Kindern sehr schnell das Sprechen lernt. Manche machen dann nen enormen Sprung. Und allein dieser Sprung "verunsichert" Kinder auch mal. Das sind solche Entwicklungsschübe. Da können sie sch auch manchmal eben selber nicht leiden.

Ich an deiner Stelle würde darauf bestehen, dass er dort bleibt, da erst 6 Wochen rum sind und der Kinderarzt aufgrund der Sprache nichts negatives gemeint hat und sagte, dass man ein halbes Jahr nochmals abwarten sollte. Dies sollte dann auch der Kindergarten. Der Kinderarzt hat hier meiner Meinung nach das letzte Wort und nicht die Leitung, sofern sie den Wechsel auf seine sprachlichen Kenntnisse stützen.

Jedoch würde ich mir stark überlegen, den Kindergarten sofort zu wechseln, denn pädagogische Fachkenntnisse scheinen hier in dem Kiga fehl am Platz zu sein.

Mein Sohn ist nie gern in seinen Kindergarten gegangen. Ich hab immer gedacht, das wird schon. Mein Sohn ist sehr weit. Daher haben sie ihn gern mal in der Ecke sitzen lassen, weil er eh schon "alles" kann. Auch pädagogisch sehr wertvoll. Sein Defizit war, auf andere allein zuzugehen. Der Kindergarten meinte, das würde er irgendwann von alleine tun und es wäre für mein Kind das Beste, abzuwarten, bis er es tut. Ich glaubte, denn ich vertraute. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass es ihm dort nicht gut geht, aber ich vertraute halt.

Nach fast 1,5 Jahren hab ich den Schritt durchgezogen, den Kindergartne zu wechseln, weil er noch immer nicht hin wollte. Diese Fachkräfte dort meinten, es wäre das Schlimmste, was ich meinem Kind antun könnte, ihn aus seiner vertrauten Umgebung rauszureißen. Es würde im anderen Kindergarten nicht besser, eher schlimmer werden. Ich soll meinem Kind die Zeit geben, die es brauche. Aber da vertraute ich dann nicht mehr auf sie, sondern auf meinen Bauch und mein Kind.

Der Wechsel war jetzt im Mai. Seit dem ersten Tag weint er nicht dort. Im anderen Kindergarten hat er immer geweint. Jeden Tag. Er rennt jetzt natürlich noch nicht freudestrahlend rein, das ist klar, denn er hat im alten Kindergartne böse Erfahrungen sammeln müssen. Er durfte nicht auf Toilette gehen (was dann Hauptausschlagspunkt des Wechsels war) und im Nachhinein habe ich erfahren, dass eine Erzieherin seiner Gruppe, die Kinder wohl oftmals heftig am Arm packte. Allein, dass mein Sohn dies sah, hatte zur Folge, dass er Angst vor der Person hatte und deshalb nicht rein wollte. Hatte diese Frau Urlaub, ging er dann auch mal ohne Weinen rein.

Klar, Beißen geht nicht und eine Leitung muss da auch reagieren. Keine Frage. Aber gleich Förderkindergarten? Besprich das mal mit deinem Kinderarzt.

LG
Janine

Beitrag von nicemama 12.05.11 - 19:15 Uhr

Ich habe schon einen Termin für Dienstag beim Arzt um das nochmal mit ihm zu besprechen. Habe mir wegen der Sprache auch schon eine zweite Ärztlich Meinung eingholt und dieser Arzt meinte auch dass man noch warten soll.

Beißen, hauen schlagen darf man nicht. Das weiß er auch, er sagt mir ja auch dass man das nicht darf weil es den anderen Kindern weh tut. Aber machen tut er es trotzdem.

Ohne Überweißung zum Logopäden bekomme ich erst in einem halben Jahr einen Termin, aber ich bestehe einfach auf die Überweißung und lasse dann den Logopäden mal nachschaun wie weit mein Sohn in der Sprache zurück ist und ob eine Behandlung notwendig ist.

Er geht gerne in Kindergarten, fragt jeden Abend ob er morgen wieder hin darf. Er zieht sich in der Früh schnell an, trödelt nicht und läuft den Berg rauf wie nix.

Kindergarten wechseln geht leider net so schnell die Wartezeit beträgt bis zu einem Jahr.

Beitrag von cherry19.. 12.05.11 - 19:20 Uhr

Dass es ihm dort gut gefällt, ist sehr schön. Von daher würd ich als Mama um Zeit kämpfen. Sage, er macht das nicht zu Hause, sondern nur in der Gruppe. Auf dem Spielplatz mit anderen Kindern verhält er sich doch in deinem Beisein auch ordentlich, oder? Poche darauf, dass es NUR im Kiga ist und demnach auch eindeutig mit der Eingewöhnung zu tun haben wird. Ebenso verweise ausdrücklich darauf, dass es zum Einen besser geworden ist und zum Anderen nur EINEN Jungen aus der Gruppe betrifft.

Wenn ein Kinderarzt meint, man kann dem Kind Zeit geben, dann kann es ein Kindergarten auch tun. Auch damit würd ich argumentieren. Ebenso, dass manche Kinder aus Unsicherheit SO reagieren und nicht du ihm das in der Situation beibringen kannst, sondern die Damen und Herren des Kindergartens.

Beitrag von coolkittycat 13.05.11 - 22:16 Uhr

"Klar, Beißen geht nicht und eine Leitung muss da auch reagieren. Keine Frage. Aber gleich Förderkindergarten? Besprich das mal mit deinem Kinderarzt. "
was spricht denn gegen einen förderkindergarten? weniger kinder pro erzieherin und für jede auffälligkeiten ausgebildete experten?! ich wünschte das wäre standard in deutschlands kigas und schulen.

Beitrag von twins 12.05.11 - 19:21 Uhr

Hi,
also bei uns war es zum Glück nur eine kurze Zeit, das er gebissen hat und zwar hat er das vom Nachbarsjungen abgeschaut. Der hat unseren nämlich ständig gebissen und keine Konsequenz von der Mutter bekommen. Dann fing unser an aber das habe ich ihn schnell abgewöhnt und zwar ging es bei uns übers Sandmannverbot.

Allerdings muss ich auch sagen, bei unserem ist es eher, wenn er haut, wenn man ihn nach mehrmaliger Aufforderungen nicht in Ruhe läßt und er sich nicht mehr wehren (mit der Sprache) kann. Ist in einem 3/4 Jahr jetzt 1x vorgekommen.

Oftmals sehe ich es immer wieder, Kinder die mit der Sprachentwicklung oder Sprachschatz hapert, die hauen eher um sich, weil sich sich nicht anders artikulieren können.

Raufbolde gibt es immer im Kiga und wenn jeder gleich in die Integrationsgruppe, etc. soll - da dann viel Spaß, dann gibt es doch nur noch Schubladendenken!!!!! Norm A darf bleiben und B macht arbeit, der muss gehen.

Unsere Tochter hat auch eine ziemliche Sprachverzögerung konnte aber ganz normal den Kiga besuchen. Die Erzieherinnen helfen wo sie können und jetzt mit 5 1/2 ist sie immer noch nicht 100% verständlich aber sie meistert ihren Alltag sehr gut. Das ist für mich auch kein Grund ihn woanders hinzuschicken. Andere Kinder fangen mit 3 erst an richtig zu sprechen....und...jeder hat seine Zeit und ist nicht gleich "zurückgeblieben" und braucht eine andere Förderung.

Versuche zu Hause viel Einfluss zu nehmen und spreche es mit dem Kiga ab, da sie z.B. auch TV Verbot am Abend aussprechen dürfen...oder sie sollen Dir Hilfestellungen geben.

Grüße
Lisa

Beitrag von nicemama 12.05.11 - 19:28 Uhr

Ich schaue nur Tv wenn er nicht da ist. Mein Sohn selber schaut kein TV. Wir hören gerne Kassetten, Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen ect., gehen viel raus schauen Bücher an ect.

Hilfestellung bekomme ich nicht. In der 2 Woche Kindergarten meinten sie das legt sich. In der 5 Woche hieße es er besser sich, er redet mehr, er spielt besser ect. Und jetzt in der 6. Woche ist er wieder ganz schlimm. Den besten Tip den ich bekam, ihn gleich in einem Förderungskindergarten anzumelden.

Beitrag von no-limit 12.05.11 - 19:35 Uhr

hallo,

erstmal tief durchatmen .... sowas geht immer an die substanz #herzlich. dein kind ist 3 und nicht 5. ich kann dir nur von meinen erfahrungen berichten was die kita betrifft. emanuel war auch auffällig. sprachverzögert, einzelkind, scheidungskind etc.pp.

fakt ist, man musss es in den griff bekommen.

ich habe immer und immer wieder meinem sohn eingetrichert, das weder gehausen, gebissen, gespuckt, gekniffen oder sonst was wird, weil das keiner hier im haus macht und auch sonst keiner mit ihm spielen möchte, wenn er sich so verhält. das dauert und verschwindet nicht innerhalb von einer woche. ich würde mir den erzieherinnen sprechen und sagen, das sie in brenzlichen situationen einzugreifen haben und du *natürlich* mitarbeitest.
natürlich ist es einfach ein anspruchsvolles kind aus der kita zu werfen und zu sagen .... anderer kindergarten.

du kennst dein kind am besten! trichter es ihm ein .... es gibt keine gewalt, ansonsten hast du keine freunde.

es gibt ein tolles buch, dasheißt wutmmonster. ich kam bei emanuel immer ganz gut mit büchern voran. reflektier dich und den kleinen und werde konsequent .... wenn er spinnt, brich sofort die situation ab.

es ist harte arbeit, aber die kinder sind nun mal kinder und haben nur uns. wenn der kinderarzt und die anderen alles als takko empfinden, ist es nicht dein bier, das erzieherinnen nun mal *pflegeleichte kinder wünschen. zieh dir den schuh nicht an, aber arbeite mit und sieh kritik als positive aufforderung.

vertrete deinen standpunkt und lass dich nicht verunsichern oder diffamieren. rede klartext, das du erwartest, das die erzieherinnen dein kind unterstützen.

und arbeite zuhause auch mit. kopf hoch und alles liebe

;-)

Beitrag von grauntoene 12.05.11 - 19:39 Uhr

Hallo,

das mit der Sprache halte ich jetzt auch nicht für so kritisch, aber hauen und beissen .. mmh naja..

Ich denke mal, wenn man als Kind schon solche Agressionen auslebt, könnte das sich, unter Umständen, im Erwachsenen-alter fortsetzen.

Ich hatte als Kind auch häufiger Wutanfälle, richtig schlimme agressive und die habe ich heute noch.. Bei mir wurde damals nichts gemacht, vielleicht ist es garnicht so schlecht was daran zu tun.

Ich habe damals meinem älteren Bruder des Öfteren Platzwunden und blaue Augen beschert, war schon immer, als Kind schnell reizbar..

Vielleicht kann man da ja echt schon ganz früh ein bisschen was tun..

Ansonsten ist kindergarten wechseln sicher auch was übertrieben..

LG

Beitrag von bluehorse 12.05.11 - 19:48 Uhr

Hallo,

ich denke nicht, dass sie dich zum Wechsel zwingen können. Sollte dein Sohn förderungsbedürftig sein, das eine offizielle Stelle feststellen und er in einen Förderkindergarten müssen, wird der Transport des Kindes übernommen und du mußt weder fahren noch dafür zahlen.
Frag den Kinderarzt, ob dein Sohn doch Logopädie bekommen kann. Sonst gibt es bei euch alternativ eine Sprachheilschule? Da wird auch (kostenlose) Sprachförderung gemacht.
Nach 6 Wochen dir gleich einen Kindergartenwechsel nahezulegen finde ich schon heftig. Sprich mit deinem Sohn über das Beißen und Hauen und auch die Erzieherinnen sollen da konsequent einschreiten. Dann wird sich das schon bessern.

LG bluehorse

Beitrag von nana141080 12.05.11 - 19:58 Uhr

#kratz Also für mich hört es sich total normal an!
In den ersten 2-4 Monaten hat mein Rabauke auch öfter noch Kinder geschubst oder ihnen Dinge weggenommen. Das Sozialverhalten kommt doch gerade DURCH den Kiga!

Mir würde die Einstellung der Leitung weitaus mehr Sorgen machen.#zitter

Mein Großer hat im ersten halben Jahr damals so gut wie gar nicht im Kiga geredet. Da war er 3J.!
Das kam danach erst, als er sich eingewöhnt hat.

Lass ihn nicht abschieben! Bleib da und geh im August mal zum KIA und frag wg. Logopäde falls es net besser wurde. ABER, Kidner haben ihren eigenen Rhythmus und sie wachsen nicht schneller wenn man an ihnen zieht!

Meine Güte, ein normal entwickeltes Kind das gerade frisch im Kiga ist soll gleich erstmal ab in I-Kiga um therapiert zu werden.....#klatsch

Alles Gute
Nana

Beitrag von juniorette 12.05.11 - 20:11 Uhr

Hallo,

"Ich mein ich bin nicht dabei gewesen und weiß nicht warum er gebissen hat und so kann ich meinen Sohn ja auch nicht schimpfen, wegen dem beißen. "

ich habe mein Kind IMMER geschimpft, wenn er rabiat gegenüber anderen Kindern war, egal ob ich dabei war oder nicht (und ich war NIE dabei, weil es nur ein paar Mal im Kindergarten vorkam, nie wenn ich dabei war).

Und mein Sohn konnte fast überhaupt nicht sprechen, als er mit 2 Jahren in den Kindergarten kam, deswegen ist "er kann sich ja nicht richtig ausdrücken und schlägt/beißt deswegen" einfach nur eine bequeme Ausrede. Als 2Jähriger hat mein Kind nie geschlagen/gebissen.

"Ich soll meinen Sohn doch so schnell wie möglich in einem Frühförderungskindergarten anmelden. Da er Defiziet in der Sprache hat. Er schlägt die anderen Kinder und beißt auch mal sobald er mit Worten nicht weiter kommt, bzw er kann den anderen Kindern nicht sagen was er will."

Mit 3 Jahren sollte ein Kind schon in der Lage sein, auszudrücken, was es will, und wenn es nur mit einem Wort ("Nein!", "Milch", "Wasser", "Spiel") ist.

"Wenn es doch nur Defiziete in der Sprache gibt warum reicht dann einfach nicht ein Logopäde? Muss ich denn gleich den ganzen Kindergarten wechseln? "

So wie du deinen Sohn selber beschreibst, hat er nicht nur Defizite (ohne "e" ;-)) in der Sprache, sondern mit seiner ganzen Entwicklung.

Mein Sohn hat auch spät angefangen, zu sprechen (und noch später angefangen, "vernünftig" zu sprechen), aber er konnte immer klar machen, was er wollte. Und wäre er dazu nicht in der Lage gewesen, hätte ich ihn nie und nimmer in fremde Hände gegeben, denn was muss das für ein Albtraum für ein Kind sein, seiner Umwelt was mitzuteilen, und seine Umwelt versteht ihn nicht (außer seiner Mutter, die ja nicht da ist).

Und selbst FALLS es nur Schikane von einem unfähigen Kindergarten sein sollte:
möchtest du dein Kind in einem unfähigen Kindergarten lassen, der dein Kind nur schikaniert? Wechsel den Kindergarten.

LG,
J.

Beitrag von maggelan 12.05.11 - 21:43 Uhr

Die Leiterin will sich mit einem problematischeren Kind nicht zusätzlich Belasten.

Für was gibt es Integration in den Kitas? Warum einem Kind jeden Tag 25km Fahrtweg bzw. 50km Fahrtweg aufbürden.
Für dich wären es ja dann insgesamt 100km, oder hattest du vor im Kiga zu bleiben?

Ganz egal wie das manche hier sehen, die Spritkosten würden da sehr stark zu Buchge schlagen
Das ist Wahnsinn. Das macht man nicht täglich ohne irgendwann finanziell und körperlich zu leiden.

Förderung kann auch im normalen Kiga stattfinden. Wenn Bedarf besteht, dann bekommt er Förderung durch eine Integrationskraft. Die wird bezuschusst und kostet den Kiga kaum Geld und ist eine zusätzliche Kraft.

Logopädie und Ergotherapie sind sicherlich auch sehr hilfreich, die wird der KA verschreiben.



Dein Sohn spricht noch nicht so gut und wehrt sich nicht verbal sondern körperlich in Form von Schlägen oder Beissen.
Da ist er nicht der Einzige, vor allem in dem Alter! Zwischen 2-4 Jahren kommen die Kleinen so nach und nach in eine wilde und aggressive Phase. Der eine Mehr der andere weniger.
Eltern, die immer wieder behaupten ihr Kind würde das nie machen, haben entweder das Glück, das es wirklich so ist und das kommt selten vor, oder sie belügen sich einfach selbst.




Beitrag von nicemama 12.05.11 - 22:10 Uhr

@ juniorrette. Ja ich würde mein Kind auch gerne noch ein halbes Jahr daheim betreuen, aber sag das mal dem ARbeitsamt, dann kommt gleich eine Sanktion. Und was machen ohne Geld?

Ein Kind (und bestimmt nicht nur mein Kind) das in der Sprache etwas zurück ist, kann auch in einem normalen Kindergarten gefördert werden. In meiner Ausbildung zu Kinderpflegerin konnte ich das in einem Stadtkindergarten und einem Dorfkindergarten kennenlernen.

In dieser Gruppe sind viele Kinder die in seinem Alter sind und auch noch nicht richtig sprechen. Ich weiß das mein Kind nicht nur ein Engel ist, aber das sind die anderen auch nicht. Jetzt ist Unruhe da und lieber die Unruhe beseitigen, als mal zu hinter fragen warum das so ist. In den zwei Wochen Osterferien waren alle Kinder in einer Gruppe ca 30 Stück mit 3 Erzieherinen/Kinderpflegerinen. In diesen zwei Wochen gab es keine einzige Beschwerde weder von meinem Kinder noch vom Personal noch von welchen Eltern. Und wenn ich auf mein Bauchgefühl höre und meinen Sohn mit anderen Kinder beobachte, ist für mich das Problem das meinem Sohn zu langweilig ist nur Bücher anzuschaun und zu spielen. Er will basteln, schneiden (es gibt keine Scheren in seiner Gruppe, daheim schneidet er in meinem beisein mit einer großen Schere). Er will singen. Daheim singen wir auch und er kann schon viele Lieder, auch wenn er sonst keine vollständigen Sätze bilden kann. Er turnt, wenn man zu ihm sagt lauf auf der Linie, macht er das. Hüpf auf einem Bein,schafft er das auch ein, zwei, drei mal. Aber in der Kleinkindgruppe wird das eben nicht gemacht.

Nein er ist nicht zu intelligent, nur ein Kind das sehr neugierig ist und am liebsten jeden Tag neue Sachen kennenlernen will.

Ich höre auf mein Bauchgefühl, werde am Dienstag nochmal mit dem Kinderarzt reden und bei einem Logopäden vorstellig werden. Außerdem werde ich mir noch einen Termin bei einem Psychologen holen, der mir eine Unabhängige Meinung gibt. Doch bin ich nicht bereit in in einen Förderkindergarten zu schicken. Jedenfalls jetzt noch nicht, nicht bevor alle anderen Möglichkeiten ausprobiert worden sind.

Klar seine aggressivität ist nicht zu entschuldigen und auch nicht akzeptabel. Aber er ist ein aufgeweckter Junge der in der Sprache mehr gefördert werden muss, aber auch in andern Bereichen mit größeren Kindern, jedoch vorerst nicht in einem Förderungskindergarten.

Und wie es maggelan sagt, warum muss ich meinen Sohn einen soweiten Weg aufbrummen wenn er es einfacher haben kann. Er ist ein Kind, erwachsen muss er noch früh genug werden. Er muss noch lang genug mit dem Bus in ein paar Jahren zur schule fahren.

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