Welche Sparform habt ihr für eure Kinder

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von baerchi1981 12.05.11 - 18:31 Uhr

Hallo zusammen,

möchte gerne mal eine Umfrage starten, in welcher Form ihr für eure Kinder spart und was rentabel ist. Bin am überlegen, ob wir das derzeit angesparte auf ein Festgeldkonto packen um einiges an Zinsen rauszuholen, da das normale Sparkonto nicht wirklich viel abwirft. Vielleicht habe ihr ja noch weitere Ideen, wo man dass maximum rausholen kann an Zinsen.

Viele Grüße!!!

Beitrag von anarchie 12.05.11 - 18:48 Uhr

hallo!

unsere 4 haben einen Ausbildungsversicherung, in die wir monatlich fix einzahlen.

lg

melanie

Beitrag von smurfine 12.05.11 - 19:12 Uhr

Unsere Kleine hat eine Ausbildungsversicherung und eine hohe Kante ;-). Wir haben bislang alle Geldgeschenke auf ein Tagesgeldkonto eingezahlt.
Außerdem das gute alte Sparschwein für unser Kleingeld.


Lg,
FINA

Beitrag von fred_kotelett 12.05.11 - 19:16 Uhr

Je 1 Oldtimer,

super Wertsteigerung und Spaß macht es auch noch.
Außerdem haben die Kinder dann mit 18 auch schon coole Karren.

Beitrag von n.b.82 12.05.11 - 19:16 Uhr

Normales Sparkonto bei der Comdirect. (für Geldgeschenke zu Weihn. u. Geb)
ADAC Führerscheinsparen (über die Großeltern)
Bausparer (da zahlen wir monatl. ein.)

Lg Nina

Beitrag von nicosmama2009 12.05.11 - 19:45 Uhr

wir haben das adac traumsparen, zahlen da jeden monat einen betrag x ein, läuft 15 jahre und es gibt 4,2% zinsen.

so hat junior ein polster für führerschein, wohnung... was halt dann so ansteht.

Beitrag von derhimmelmusswarten 12.05.11 - 20:53 Uhr

Auf den Namen der Kleinen nur ein Sparbuch derzeit. Festanlage will ich nicht. Ich will jederzeit an mein Geld ran können.

Beitrag von wasteline 12.05.11 - 21:35 Uhr

Wenn ich für meine Kinder spare, dann ist das deren Geld und da will ich dann auch nicht mehr ran.

Beitrag von engel_in_zivil 13.05.11 - 14:07 Uhr

wenn man aber zwischenzeitlich mal so arm dran ist, dass man dieses geld bräuchte...??
so blöd kann man nie denken, aber was ist mit nem wohnungsbrand, alles vernichtet... dann würd ich zuerst dafür sorgen, dass meine kinder das bekommen, was se brauchen (neue möbel, kleidung...) oder auch ganz einfach arbeitslosigkeit oder nen chef, der nicht zahlt... soll man seinem kind dann die klassenfahrt versagen? auch dafür ist das geld von sparkonten - meiner meinung nach-.

im besten falle passiert bis zum 18. geburtstag bzw.zur ausbildung/studium nichts. aber man hat dafür keine garantie.

lg

Beitrag von mimi1410 12.05.11 - 21:47 Uhr

Hi,

unsere vier haben je einen Fondssparer - da kommt monatlich ein fixer Betrag drauf und außerdem "großes" Extrageld.

LG Mimi

Beitrag von wemauchimmer 12.05.11 - 22:48 Uhr

Hallo Bärchi,

Gegenfrage meinerseits, warum sollte man denn überhaupt für die Kinder sparen?
- Ist es nicht besser, wenn sie durch eine entsprechende Erziehung und Ausbildung durch uns in die Lage versetzt werden, sich problemlos ihren Lebensunterhalt zu verdienen? Also das Geld lieber jetzt für die Kinder ausgeben, als es irgendwelchen Finanzheinis hinzuschieben?
- Wird bei dem extremen Nachwuchsmangel, der in 10, 15 Jahren in deutschen Firmen herrscht, noch irgendjemand etwas für seine Ausbildung bezahlen müssen? Die werden doch jeden Bewerber mit Handkuss nehmen und sich gegenseitig überbieten mit den Konditionen?
- Ist es sinnvoll, wenn ein gerade volljährig gewordener Mensch einen Batzen Geld ausbezahlt bekommt - in einer Lebensphase, wo er eigentlich gerade lernen soll, mit seinen Finanzen selber klar zu kommen?
LG

Beitrag von tweetme 13.05.11 - 00:34 Uhr

#pro

Beitrag von sohnemann_max 13.05.11 - 06:25 Uhr

Hi,

und was spricht dagegen den Kindern beides mitzugeben?! Einen Batzen Geld, eine gute Erziehung, eine Top Ausbildung und in den Kinderjahren dennoch alles ermöglicht zu bekommen?!

Geschadet hat es mir sicherlich auch nicht. Ich habe alles bekommen, wir haben viel unternommen, eine gute Ausbildung und jetzt einen angenehmen Job - auch mit 2 Kindern. Zusätzlich habe ich auch ein nettes Sümmchen in jungen Jahren ausbezahlt bekommen. Na und?! Die erste Wohnung kam - sollte ich lieber finanzieren?!

Ich denke mal, wenn die Kinder gut erzogen sind, wissen sie 18 Jahren auch, dass man arbeiten muss um gutes Geld zu bekommen und ruhen sich nicht auf kleinen Lorbeeren aus, die ihnen gegönnt sind. Auf die Erziehung kommt es an.

Inzwischen haben wir auch ein großes Haus, 2 neue Autos, 2 Kinder, 2 Hunde usw.. Alles aus eigener Kraft gestemmt. Dennoch tut es gut zu wissen, noch etwas auf der Hohen Kante zu haben.

LG
Caro

Beitrag von ungeduldige81 13.05.11 - 07:41 Uhr

Guten Morgen Caro,

das sehe ich ganz genauso.

Wir haben jetzt auch lange auf ein Haus gespart und gestern wurde der Kaufvertrag beim Notar unterschrieben. Und das Beste daran...........wir haben keinen Cent von der Bank benötigt.
Als unsere Eltern mitbekommen haben, dass wir ein Haus kaufen möchten waren wir ganz überrascht, dass sie noch ein dickes Sparschwein für uns in Höhe von insgesamt ca. 50.000EUR für haben.
Eigentlich sollten wir das wohl mal zum 18. Geburtstag, Führerschein, Auto, Wohnung, Ausbildung oder Hochzeit bekommen. Sie haben es immer weiter nach hinten verschoben und jetzt freuen wir uns einfach rießig darüber! Das Beste was sie machen konnten und so werden wir es für unsere Kinder auch handhaben.

Aktuell hat jedes der Kinder ein normales Sparbuch und jeder hat einen eigenen Bausparvertrag.

LG

Beitrag von sini60 13.05.11 - 08:28 Uhr

Es spricht nichts dagegen, wenn man es sich leisten kann. Es gehört nicht zu den Aufgaben der Eltern seinem Sprössling eine Wohnungseinrichtung zu finanzieren. Auch wird ein 18-jähriger sicher noch nicht einschätzen können wie teuer das Leben ist, woher auch.

Wichtig ist, dass man jedem Kind seinen Berufswunsch ermöglichen kann und Führerschein mit Auto gesichert ist. Alles andere ist Luxus.

Beitrag von snoopy86 13.05.11 - 07:48 Uhr

Hallo wir haben für unseren beiden Kiddies, seit Geburt an:

- Geförderte Lebenspension wo wir je 10 Euro einzahlen
- Bausparer wo wir je 10 Euro einzahlen
- Sparbuch, wo wir angesparte Kleinged (0,01c-0,50c) draulegen. (wir legen das Kleingeld IMMER weg) und Geldgeschenke

Das war es zur Zeit ;-)

Beitrag von siomi 13.05.11 - 10:40 Uhr


Wir leben eher ländlich. Mein Sohn wird für seine Ausbildung evt. Studium auf jeden Fall einen Führerschein und ein Auto brauchen. Mit der Summe welche wir für ihn ansparen, kann er dies zumindest teilweise finanzieren.

Unabhänig davon, erhält er den Betrag nicht automatisch mit seinem 18. Lebensjahr, sondern wir entscheiden wann er ihn erhält.


Siomi

Beitrag von wemauchimmer 13.05.11 - 10:54 Uhr

Dein Sohn ist 1 Jahr? Überleg mal: Die geburtenstarken Jahrgänge bis Ende der 60er, die sind in 15, 20 Jahren weitgehend in Rente. Dann wird es aber dünn mit dem Arbeitskräfteangebot in Deutschland. Du kannst davon ausgehen, daß die Firmen kräftig um den Nachwuchs werben werden und jungen Menschen großzügig alle Auslagen erstatten. Das fängt ja bei großen Firmen heute schon langsam an mit dieser Umorientierung.
Na und das mit dem Auto und Führerschein, das halte ich auch für etwas kurz gedacht. Es wird halt nicht so weitergehen, daß jeder Azubi und jeder Student sich ein Auto leisten kann. In 20 Jahren fahren die Leute mit Öffis oder mit dem Fahrrad. Und ein paar Reiche können sich vielleicht ein Elektroauto leisten. Das aber aufgrund der logistischen Herausforderungen der Zeit inflationsbereinigt weitaus teurer sein wird als heutige Elektroautos. Da wird sich einiges ändern.
LG

Beitrag von siomi 13.05.11 - 11:05 Uhr


Natürlich ist es möglich, dass sich dies alles noch ändert. Es war auch nur ein Beispiel für was er es verwenden könnte!

Unabhänig davon, haben wir zwei Kinder. Der ältere ist nicht mein leibliches Kind, er hat von den Großeltern mütterlichseits auch eine Ausbildungsversicherung. Wir möchten das beide die gleichen Vorraussetzungen bekommen.

Beitrag von wemauchimmer 13.05.11 - 11:38 Uhr

Ich finde es ja auch nicht grundverkehrt. Und meine Eltern haben mir auch massiv unter die Arme gegriffen und ich möchte das gerne auch bei meinen Kindern einmal tun. Nur die Frage war ja so gestellt, als sei das vollkommen selbstverständlich, daß die Eltern für die Kinder zu sparen haben. Die Kinder wachsen aber hier und jetzt auf und es ist in meinen Augen weitaus wichtiger, erstmal dafür zu sorgen, daß es ihnen jetzt an nichts fehlt. Und doch, da gibt es durchaus bei vielen, die hier eisernen Sparwillen demonstrieren, Möglichkeiten, das Geld direkter den Kindern zugute kommen zu lassen, z.B. ganz banal durch bessere Wohnverhältnisse in einer besseren Gegend.
LG

Beitrag von engel_in_zivil 13.05.11 - 14:15 Uhr

da haste recht. wir wollen auch,dass unser sohn jetzt bzw. auch später immer aktuell das bekommt,was er braucht (nicht alles,was er WILL *g*). es soll ihm möglichst an nichts fehlen.
aber ein wenig starthilfe für die ausbildung, dieeigene wohnung oder oder oder ist für ihn sicher auch von vorteil.

aber ich glaube,es gibt kaum eltern, die zwar jeden monat geld für später beiseite legen (können), aber ihr kind derzeit in zu kleinen klamotten rumlaufen, auf freizeitangebote verzichten oder sonstirgendwie zu kurz kommen lassen. oder?


wir legen z.b. nicht jeden monat den gleichen betrag beiseite. auch nicht für uns. was nützen mir 50000€ auf dem konto, wenn ich mit 50 bei nem unfall sterbe... ich lebe jetzt!


lg

Beitrag von kruemlschen 13.05.11 - 13:17 Uhr

Gegenfrage meinerseits:

Warum meinst Du das das Eine das Andere automatisch ausschließt?

Gruß K.

Beitrag von wemauchimmer 13.05.11 - 19:24 Uhr

Gegen-Gegenfrage: Woraus schließt Du denn, daß ich meine, es schließt sich aus?
Ich finde, wenn es sich sozusagen ausschließt, wenn sich eine Familie da für ein späteres finanzielles Polster der Kinder quasi was vom Munde abspart, dann ist das völlig verkehrt. Und in der Frage steckt das irgendwie schon drin, daß *man* für die Kinder gefälligst zu sparen hat. Es wurde ja nicht gefragt: "Spart Ihr für die Kinder und wenn ja, wie?". Ich behaupte, aus den genannten Gründen ist diese Sparerei nicht wirklich notwendig. Nice to have.

Wenn es sich nicht ausschließt, ok, warum nicht. Vielleicht. Aber dann haben die Eltern soviel Geld, daß sie ggfs auch einen Führerschein aus dem Ärmel schütteln können, oder nicht?
LG

Beitrag von sarahg0709 13.05.11 - 12:49 Uhr

Hallo,

normale Sparbücher. Wir können auch nicht so viel sparen, da lohnt sich nichts anderes.


LG

Beitrag von engel_in_zivil 13.05.11 - 14:17 Uhr

tagesgeldkonto. aber da geht nicht jeden monat der gleiche betrag rauf.

mein vater hat dazu noch ne lebensversicherung für unseren sohn abgeschlossen. die wird dann zu seinem 18. (an meinen vater bzw. dann an uns, wenn wir sie übernehmen) ausgezahlt. wann bzw. wofür unser sohn dann das geld bekommt, bestimmen wir.

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