Habt ihr das auch gelesen?

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von caylianjanelle 12.05.11 - 20:50 Uhr

Gestern oder vorgestern bin ich im Netz auf eine neue Studie gestoßen, die besagt, dass, wenn man nach 6 Monaten nach einer Ausschabung erst wieder schwanger wird, ist das Risiko einer erneuten FG erhöht #schock

Ich find den Artikel nicht wieder...

Hat ihn jemand zufällig auch gelesen? Wo find ich den wieder *will ich das überhaupt???* #schwitz

Das wär ja echt sch... , wenn es wirklich so wäre!

Beitrag von knorkelchen 12.05.11 - 20:58 Uhr

oje..., dann zähle ich mich dazu...#schwitz

hatte im dez eine FG und bisher keine ES...also kein chance wieder ss zu werden#heul

Beitrag von rinnes 12.05.11 - 20:59 Uhr

Am 11. April 2008 hatte ich eine Ausschabung.

Am 10. Oktober 2008 war der ES bei dem mein Sohn gezeugt wurde.

Es waren also fast auf den Tag genau 6 Monate dazwischen, und mein Sohn wird in 4 Wochen 2 Jahre alt.

Beitrag von ullib 12.05.11 - 21:00 Uhr

Als ne Freundin von mir ne Fg hatte, wurde ihr geraten, 6Monate zu warten.Das hat sie dann auch getan und als sie wieder "loslegen" durfte, wurde sie auch sofort wieder sss. Die Kleine ist inzwischen 1Jahr.

Beitrag von hippelbrina83 12.05.11 - 21:02 Uhr

meinste die?

-> http://www.netmoms.de/fragen/detail/neue-studie-na...3633387

Beitrag von ullib 12.05.11 - 21:05 Uhr

Die Seite existiert nihct mehr!

Beitrag von hippelbrina83 12.05.11 - 21:22 Uhr

bei mir funktioniert die hier der Text:
neue Studie: Nach Fehlgeburt innerhalb 6 Monate wieder schwanger werden

Wie lange Warten nach einer Fehlgeburt?
Wie lange warten bis zur nächsten Schwangerschaft?
Nach einer Fehlgeburt raten die meisten Ärzte zu einer längeren Wartezeit bis zur nächsten Schwangerschaft. Doch eine Studie hat nun heraus gefunden, dass ein Warten über sechs Monate das Risiko einer erneuten Fehlgeburt erhöht.

Schwangerschaft: Kein langes warten nach einer Fehlgeburt? Laut einer neuen Studie kann sogar längeres Warten durchschnittlich das Risiko erhöhen, eine erneute Fehlgeburt zu erleiden.

Viele Gynäkologen raten Frauen nach einer Fehlgeburt (Abort) zunächst eine längere Zeit bis zur nächsten Schwangerschaft abzuwarten. Die Meinungen der Mediziner über die Wartezeiten sind jedoch geteilt. Auch die Gründe für eine Fehlgeburt sind unterschiedlich. Schottische Wissenschaftler untersuchten nun die unterschiedlichen Wartezeiten bis zur nächsten Schwangerschaft und erlangten zu erstaunlichen Erkenntnissen. So könnten sich längere Wartezeit bis zur nächsten Schwangerschaft sogar ungünstig auf den weiteren Verlauf auswirken.

Fehlgeburten werden in Frühaborte (bis zur 12. Schwangerschaftswoche) und in Spätaborte unterteilt, wobei Frühaborte wesentlich öfter vorkommen. Nach einer Fehlgeburt wollen die meisten "Wunsch-Eltern" nicht aufgeben und einen erneuten Versuch starten. Doch viele Paare sind in der Frage verunsichert, ob zunächst eine längere Zeit vergehen sollte, bis ein erneuter Versuch gestartet wird. Meistens sind die Auskünfte der Frauenärzte ebenfalls dürftig, die meisten raten dazu, eine längere Zeit bis zur nächsten Schwangerschaft vergehen zu lassen. Wissenschaftler der schottischen Universität von Aberdeen gingen der Frage nach, in welchen Zeitfenstern erneute Aborte erfolgten und welche Schwangerschaften erfolgreich verliefen.

In der Studie konzentrierten sich die Forscher auf die Frage, wie sich lange Wartezeiten auswirken. Im Studienverlauf wurde der Schwangerschaftsverlauf von rund 30.000 Frauen untersucht. Alle Frauen hatten sich in eine schottische Klinik begeben, weil sie eine Fehlgeburt erlitten. Die Auswertung der Daten erfolgte zwischen den Jahren 1980 bis 2000.

Zunächst stellten die Studienautoren fest, dass Frauen die schon einmal eine Fehlgeburt hatten, über ein erhöhtes Risiko verfügen, einen erneuten Abort zu erleiden. Die Auswertung zeigte jedoch auch, dass die maximale Frist von einem halben Jahr bis zu einer erneuten Schwangerschaft sich günstig auf den weiteren Schwangerschafts-Verlauf auswirkt. Denn die Frauen hatten im Durchschnitt seltener eine Fehlgeburt erlitten, als Frauen die länger als ein halbes Jahr warteten. Das Risiko senkte sich insgesamt für einen zweiten Abgang, Schwangerschaftsabbruch oder einer Bauchhöhlenschwangerschaft. Auch das Risiko sank insgesamt um 34 Prozent für Kaiserschnitte, Frühgeburten oder ein niedriges Geburtsgewicht. Die Notwendigkeit eines frühzeitigen Schwangerschaftsabbruchs (minus 57 Prozent) und das Risiko einer Eileiterschwangerschaft (minus 52 Prozent) waren vermindert. Beide Risiken stiegen bei einem Intervall von mehr als 24 Monaten Wartezeit an.

In den westlichen Industrienationen bekommen Frauen immer später ein Kind. Das wirkt sich insgesamt ungünstig für einen Schwangerschaftsverlauf aus. So erläuterte die Studienautorin Sohinee Bhattacharya, es sei generell problematisch eine Schwangerschaft ins höhere Alter zu verschieben. Viele Frauen in der westlichen Welt bekommen erst mit 35 Jahren ihr erstes Kind. Allein aus dieser Tatsache besteht ein erhöhtes Risiko für einen Abort. Denn mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen während einer Schwangerschaft. Allein aus dieser Tatsache heraus bedeutet jede weitere Verzögerung ein höheres Risiko einen erneuten Abort zu erleiden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt noch immer eine Mindeswartezeit von sechs Monaten. Auf Grund der gesellschaftlichen Wandlung und der Studienergebnisse müssten diese Empfehlung neu überdacht werden. Bhattacharya erläuterte, eine überarbeitete Empfehlung dürfe jedoch nur für die westliche Welt gelten, da die Studie den Schwangerschaftsverlauf von schottischen Frauen untersuchte. In Dritte-Welt-Ländern könnte eine gleiche Studie möglicherweise zu anderen Ergebnissen führen. Die Studie erschien im „British Medical Journal“ (BMJ 2010; 341: c3967). (sb)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wie-lange-warten-nach-einer-fehlgeburt-0928.php




Beitrag von caylianjanelle 12.05.11 - 21:29 Uhr

Hab ihn jetzt auch wieder gefunden!

Danke, dass Du ihn reinkopiert hast.

Ich find den nich gut #nanana

Aber egal - bleibt eh nix anderes übrig, als es weiter zu probieren. Sind ja auch schon tausende Frauen erst nach 1 Jahr wieder ss geworden und es ging alles gut. Wird schon werden..........

Beitrag von annikats 12.05.11 - 21:06 Uhr

mh, also da is jetzt nix zu finden...
Aber ich denke das is mit den Statistiken immer so eine Sache... Das kommt immer darauf an, mit welchen Frauen diese Studie durchgeführt wurde und oft kann man die Ergebnisse dann gar nicht auf einen selbst beziehen, weil die Frauen ganz andere Umstände hatten...
Also macht euch nicht verrückt, solche Studien sind ja immer nur prozentual zu verstehen - also es könnte ja auch sein, dass z.B. bei 30% der Frauen mit FG dann später nochmal eine FG auftritt oder so ähnlich.
Kopf hoch Mädels, das sind nur unpersönliche Zahlen :-) - bei uns in der Statistik sagt man immer so schön "glaube nie einer Statistik, die du nicht selber beschönt hast;-) "

Beitrag von caylianjanelle 12.05.11 - 21:20 Uhr

ja, ich glaube das bei netmons gelesen zu haben...

Aber nun ist nix mehr da?

Beitrag von malou81 12.05.11 - 21:45 Uhr

Hi Ihr Lieben,

habe den Link dazu auch gefunden, falls die Diskussion um "Wartezeit" nach FG wieder aufkommt.

http://www.focus.de/gesundheit/baby/news/schwangerschaft-wartezeit-nach-fehlgeburt-unnoetig_aid_538661.html

LG, Malou

P.S. Einfach wieder probieren, wenn EUCH danach ist! SO hat es mir mein Gyn auch geraten. Er meinte, die Theorien mit sechs bzw. drei Monate warten, sei überholt, so habe er in der medizinischen Fachpresse gelesen...