eigenes zimmer mit fast acht monaten?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von poisonyv 13.05.11 - 10:08 Uhr

hallo zusammen!
es gab grad schon mal eine vorrednerin,die das gleiche problem hat,ihr kind ist jedoch erst 4 monate und es gab leider auch nur eine antwort.

also... mein sohnemann schläft in seinem eigenen bettchen direkt neben dem elternbett.eigentlich schläft er gut,durch von ca 19:30 bis 6-7:00 uhr.wenn er wach wird dreht er sich meist rum und schläft weiter.abgesehen von den phasen in den entwicklungsschüben.dann wird er bei jedem pups HELLWACH und meint dann,er müsse mal 1-2 stunden seinen gymnastikübungen nachgehen oder mama und papa geschichten in allen erdenklichen tonlagen vorbrabbeln. dementsprechend müde ist er dann am nächsten morgen und der schlafrhythmus am tag ist ganz dahin!leider ziehen sich diese phasen wochenlang!dazu kommt,dass der wecker meines mannes nachts um 2:30 uhr schellt, unser bett knarrt und quietscht bis zum geht nicht mehr,mein mann sich ständig wälzt,schnarcht,knirscht etc. also wenn till einmal die augen auf hat,sich dann ausgebrabbelt und seine turnstunde beendet hat und kurz davor ist wieder einzuschlafen,kommt irgendwas der genannten "störfaktoren" dazwischen und das ganze theater geht von vorn los.

habt ihr erfahrung damit,euer kind früher (als mit einem jahr) ins eigene zimmer zu legen?
hab irgendwie angst,dass er es uns "übel" nimmt.das die bindung drunter leidet. ...
aber andersrum möchte ich auch,dass er einen ungestörten schlaf hat.

bitte um reichlich antworten! danke!

Beitrag von majixx 13.05.11 - 10:20 Uhr

Hallo!

Ich habe meine Tochter im Alter von etwa 4,5 Monaten aus dem Schlafzimmer ausquartiert. Wir haben uns immer gegenseitig wach gemacht. Für uns war es eine gute Entscheidung, meine Tochter schläft deutlich ruhiger. Dass die Bindung darunter leidet, denke ich nicht, ich nehme doch mal an, dass du ihn nicht alleine in seinem Zimmer schreien lässt.

Ich würde es einfach mal probieren, du kannst ihn ja immer noch zurück in euer Zimmer holen.

Liebe Grüße,
majixx

Beitrag von poisonyv 13.05.11 - 10:26 Uhr

nein,wenn er ausquartiert wird,dann natürlich mit babyfon. wahrscheinlich würden die erstne nächte für mich dann sogar unruhiger werden,da ich nicht einfach in sein bettchen neben mir lünkern kann sondern rüberlatschen muss,sobald ich einen muks höre.aber daran gewöhnt man sich ja wahrscheinlich.also ich meine,gelassener zu sein.wenn er schreit bin ich natürlich sofort da.vielleicht probier ichs gleich mal beim mittagschlaf.danke!

Beitrag von pregnafix 13.05.11 - 10:35 Uhr

Wir haben Miriam auch mit 8 Monaten aus "egoistischen Gründen" ausquartiert.
Sie hat die ersten 6 Monate im Beistellbett geschlafen und wir durften keinen Mucks von uns geben, wenn wir ins Bett kamen. Das hat genervt. Wir haben uns ständig gegenseitig geweckt und mein Mann und ich wollten einfach unser Schlafzimmer wieder für uns haben.

Bei den ersten 2 Versuchen hat Miriam nicht mitgespielt, da hat sie direkt geschrien wie am Spieß, als ich sie in ihr Zimmer gelegt habe. Wir lassen unser Kind natürlich nicht schreien und haben dann noch gewartet, bis SIE soweit ist.

Dann haben wir umgebaut und sie vom Beistellbett ins Kinderbett quartiert (das stand dann vorerst direkt neben unserem Bett und irgendwann ca. 1 Meter abgerückt vorm Fenster).
Der Nächste Schritt war dann das Kinderbett wieder in ihr Zimmer zu stellen und sie dort hinzulegen.
Da war sie dann 8 Monate alt :-)
Et voila, es hat geklappt!
Kein Geschrei, kein Gemecker. Sie war einfach soweit, für sie war es voll okay und sie ist ganz ruhig eingeschlafen :-)

Nun schläft sie schon knapp 4 Monate in ihrem eigenen Zimmer und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass sie uns das übel nimmt. Eher im Gegenteil.
Sie könnte bei uns gar nicht zur Ruhe kommen, würde nur rumturnen.

Miriam konnte schon immer nur schlafen, wenn sie so gut wie keine Reize bekam. Also alles mucksmäuschen still, abgedunkelt etc.

Wenn sie morgens wach ist, holen wir sie zum Toben in unser Bett und sie ist happy :-)

...

Lange Rede, kurzer Sinn:
Du musst dich daran orientieren, wie weit dein Sohn ist, ob es für ihn okay ist. Ich würds einfach ausprobieren, entweder es klappt oder nicht.

Beitrag von ssabrina 13.05.11 - 10:35 Uhr

Meine Maus (4 1/2 Monate) schlief im Stubenwagen neben unserem Bett. Da ist sie nachts alle 2 Stunden gekommen. Ich konnte nicht richtig schlafen, weil sie sich ab und zu gedreht hat und weil ich immer aufpassen musste, dass ich mich leise umdrehe. Sie konnte nicth gut schlafen, da mein Mann ein leidenschaftlicher Schnarcher ist und eben durch unser ständiges Drehen.
Also habe ich sie vor 3 Wochen schweren Herzens ausquatiert (mit Babyphone).
Die erste Nacht habe ich kaum geschlafen, immer wieder nach ihr geguckt.
Das war auch die erste Nacht, in der sie plötzlich nur einmal kam. #freu
Seitdem sie alleine schläft, kommt sie nacht nur noch 1 - 5 mal. Meistens nur 2 mal. Seither schläft sie morgens auch bis mindestens 9 Uhr (vorher bis 07:30 Uhr). Es ist viel besser geworden, für uns alle.

Beitrag von kullerkeks2010 13.05.11 - 10:36 Uhr

Mein Kleiner schläft seit er knapp 6 Wochen alt ist im eigenen Zimmer...

Wir haben uns einfach gegenseitig geweckt...und als er im eigenen Zimmer war schlief er gut durch...

Und lieben tun wir trotzdem alle gegenseitig;-)

LG Janine + #baby Jeremy (9,5Monate)#verliebt

Beitrag von kanojak2011 13.05.11 - 10:43 Uhr

Hi, dann lies dir doch die Antworten bei der anderen Dame, es dauer doch, bis Antworten kommen.

zit.:hab irgendwie angst,dass er es uns "übel" nimmt.das die bindung drunter leidet ?

Schwachsinn, schwachsinn, schwachsinn. und lass dir sowas nicht einreden!! Wenn ein Baby schläft, dann schläft es. Weißt du, wie ein ausgeschlafenes Baby dann aussieht ? ich ja, jeden Tag.

Beide Kinder schlafen fast von Anfanfg an aus genau dem Grund in ihren Zimmern.

Hier ist eine ganz andere Problematik, die hier mit Sicherheit von Muhlie oder jemandem anderen erwähnt wird. Es ist die Problematik von SIDS und da muss jeder Mensch für sich entscheiden, wie ernst die Lage ist. Bei Marika und sie schreibt schon seit wochen, scheint sie ernst zu sein. Es ist einfache Güterabwägung.

Und noch was..erstmal muss man es auch überhaupt probieren, ob das Kind es annimmt. Jetzt ist es nur eine reine Theorie, es kann genauso sein, dass dein Kind das eigene Zimmer nicht akzeptiert, auch sowas gibt es.

alles Liebe!

Beitrag von hexchen1982 13.05.11 - 12:28 Uhr

Hi,

wahrscheinlich werde ich gleich als "Rabenmutter" abgestempelt, aber dann ist das halt so.

Also ich war eine Woche im Krankenhaus, da hat er im Babybay neben mir im Bett geschlafen, die erste Nacht zu Hause war er in unserem Bett und seit der zweiten Nacht zu Hause schläft unser Kleiner in seinem eigenen Bett.

Es kommt schonmal vor, wenn er nachts wach wird und absolut nicht mehr einschlafen will das wir ihn zu uns ins Bett holen aber das war bisher 3 mal und der Kleine ist jetzt 6 1/2 Wochen.

Ich habe nicht das Gefühl, dass der Kleine uns das übel nimmt, er bekommt tagsüber immer seine Aufmerksamkeit die er braucht und schmusen und kuscheln tun wir auch viel (aber auch die Omas/Opa/Tanten,etc).

Ich würde es immer wieder so machen, aber deswegen liebe ich mein Kind genauso wie alle anderen die es in Ihrem Bett oder im Schlafzimmer schlafen lassen.

So jetzt könnt Ihr Steine werfen ;-)

Beitrag von daisy80 13.05.11 - 13:35 Uhr

Mit gut 5 Monaten passte Junior nicht mehr in seine Wiege und das Bett nicht in unser Schlafzimmer.
Ich glaube nicht, dass es schadet. Uns hat es allen gut getan. Wir schlafen jetzt alle ruhiger und besser.
Es müssen sich halt immer alle mit der Situation wohl fühlen, denke ich.

Beitrag von maus010 13.05.11 - 21:01 Uhr

Hallo,
also ich mag jetzt auch nicht als Rabenmutter gelten, aber Julian schläft seit der 3. Nacht zu Hause in seinem Bett in seinem Kinderzimmer und das klappt super.
Klar am Anfang bin ich fast gestorben und hab nach jedem Mucks gelauscht, obwohl das Kinderzimmer direkt neben unserem Zimmer ist, die Tür einen Spalt offen war und ich noch das Babyphone anhatte. Aber glaub mir man hört es wirklich, wenn was ist und ich habe es bisher nicht bereut. In dem ersten Monat wo ich noch gestillt habe, bin ich 4x in der Nacht raus und hab ihn in seinem Zimmer gestillt und ihn wieder in sein Bett gelegt, als er die Flasche bekommen hat, musste ich nachts max. 2 eher nur 1x raus und danach ging es dann wieder in sein Bett. Mittlerweile schläft er nachts durch und die Tür zu seinem Zimmer ist zu und wenn was ist, dann springt das Babyphone an.
Nur einem Mal hat er seitdem bei uns geschlafen und das war, als er das 1. Mal geimpft wurde und bis er nachts hunger hatte, hat er bei uns im Bett geschlafen und die 2. Hälfte der Nacht auch wieder in seinem Bett.
Lange rede kurzer Sinn:
Probier es doch aus, mit der Zeit wird es euch bestimmt besser gehen. Und mehr als nicht klappen, kann es doch nicht,oder???
Ich weiß wie es ist, bei meinen Eltern schläft der Kleine auch bei uns im Zimmer und ich muss sagen, es ist eine Qual, weil ich von jedem Pups wach werde u mich nicht traue zu bewegen...

Grüße
maus010+ Julian 22 Wochen