Haben sich Eure Kinder mit dem Kiga verändert? wenn ja, wie?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von bianca2305 13.05.11 - 10:37 Uhr

Hallole,

Frage steht schon oben;-))

LG
Bianca + Cara (3) und Nika (bald 1)

Beitrag von pyttiplatsch 13.05.11 - 10:42 Uhr

Defintiv Ja!

Mein Großer kam im Januar 10 in den Kiga, ca. 3 Monate vor seinem 3. Geburtstag. Seid dem macht er einen Entwicklungssprung nach dem anderen. Besonders sprachlich. Er hat eine Sprachentwicklungsverzögerung.

Meine Mittlere geht jetzt die zweite Woche in den Kiga. Sie hat sich auch verändert, aber wie, kann ich noch nicht sagen. Sie ist irgendwie anders, vieleicht größer/reifer? Ich weiß es nicht.

LG Sarah mit Leon (3/07), Lea (5/08), Marc (1/10) und Baby (28. SSW)

Beitrag von jujo79 13.05.11 - 10:45 Uhr

Hallo!
Oh ja, unser Sohn hat sich verändert. Da liegt sicherlich viel am Kindergarten, aber wohl auch an seiner "normalen" Entwicklung, weil er eben älter wird und weil er eine kleinere Schwester hat ;-).
Er war, als er in den Kindergarten kam, sehr sehr schüchtern, hat sich nicht gegenüber anderen behauptet. Nun kann er es und geht teilweise auch auf fremde Leute zu (er braucht immer noch etwas, aber das ist nunmal seine Art) und er lässt sich z.B. an der Rutsche auch nicht mehr einfach wegschubsen. Zum Glück ist es nicht ins Gegenteil ausgeschlagen, er ist kein Haudrauf geworden ;-). Er ist einfach selbstbewusster geworden und natürlich auch frecher, aber damit kann ich leben.
Grüße JUJO

Beitrag von li123 13.05.11 - 11:21 Uhr

Ja, unsere Tochter hat sich sehr verändert.

Sie ist viel selbständiger und selbstbewusster und auch irgendwie fröhlicher geworden.

LG

Li

Beitrag von frau_e_aus_b 13.05.11 - 11:28 Uhr

Hallo...

Yannick geht seit September 2010 in den Kiga. Er ist auf jeden Fall selbstbewusster und lebhafter geworden... halt so "typisch" Junge ;-)

Klar Sprache, Motorik, Logik und so haben sich auch verändert, aber da war er eh schon immer recht weit (schon vorm Kiga)

LG
Steffi



Beitrag von murmel72 13.05.11 - 11:37 Uhr

Hallo,

ja, unser Sohn hat sich verändert.
Er wurde launisch, aggressiv und unzufrieden. Teilt nichts mehr und ist immer sehr drauf bedacht, immer "das Grössere" und "das Bessere" zu bekommen.

Zudem hat er aus dem Kiga sehr viele Schimpfwörter mitgebracht die er mit Freude zu Hause anwendet.

Positive Wendung: er hat sich sprachlich entwickelt.

Gruss
Murmel

Beitrag von grinsekatze85 13.05.11 - 12:39 Uhr

Hallo Murmel!#winke

Klinke mich mal ein!#schein
Genau wo dieser *Veränderung* hab ich zb. Angst, wenn er jetzt im KiGa kommt #zitter, aber ich denke damit muss man auch leben lernen!!;-)

Wie geht ihr damit um? Klar Schimpfwörter gibt es bei uns nicht. Aber so mit der Launischen und aggressiven Art, wenn ich fragen darf??

LG
grinse#katze

Beitrag von murmel72 13.05.11 - 16:38 Uhr

Hallo Grinsekatze,

diese Phase dauerte von September 2010 bis Ende März 2011. Es wurde nicht besser, heisst als wir ihn vom Kiga abolten, war er hysterisch, überdreht.. gar nicht ansprechbar. Wir kamen nicht mehr an ihn ran.

Er hatte Alpträume, Angst vor den Vorschulkindern, die die Kleineren drangsalierten usw.

Durch einen Umzug geht er seit April nicht mehr in den Kindergarten und er ist wie ausgewechselt. Klar hat er auch seine durchgeknallten Tage, aber grundsätzlich ist er viel ausgeglichener als zur Kiga-Zeit.

Schimpfwörter gab es (und gibt es leider immer noch) nicht nur die "lustigen" wie Blöde/r, Doofe/r usw. Da war auch oft ein "Arschloch" dabei. :-(

Ich denke, das Ganze rührte daher, dass der Kiga ein komplett offenes Konzept (75 Kinder) hatte, personell ständig unterbesetzt war. Es war quasi gar nicht möglich, so etwas wie einen Rhythmus in den Kiga-Alltag zu bringen.

Wie wir damit umgingen? Wir waren komplett überfordert und wussten gar nicht was wir tun sollten. Gespräche mit den Erziehern brachten wenig, da ihrer Meinung nach alles in Ordnung war.
Was etwas geholfen hat, war, die nachmittage sehr ruhig anzugehen und viel "ruhige" Dinge zu tun. Malen, vorlesen etc.

Gruss
Murmel

Beitrag von grinsekatze85 14.05.11 - 13:49 Uhr

Danke für deine Antwort!#blume

Ja unser KiGa hat ein Halb offenes Konzept und bis jetzt hab ich nur *gutes* davon gehört. Werden wir sehen wie das so wird.

Bin aber mal gespannt, aber so weiß ich schonmal, wenn mein Sohn so werden sollte, das wohl dann was mit dem KiGa nicht stimmt...

LG

Beitrag von bianca2305 13.05.11 - 19:44 Uhr

Davon hab ich schon so oft gehört und ein wenig Angst, genau deshalb frage ich. Zum Glück überwiegen die positiven Antworten - aber wer weiß das schon.

Drück Euch die Daumen, dass es wieder besser wird.

Beitrag von sarina76 13.05.11 - 11:37 Uhr

Hallo,

meine geht seit März in den Kindergarten. Ich kann nach den paar Wochen auch schon eine Veränderung fesstellen. Sie ist offener und selbstbewußter geworden. Sprachlich war sie schon immer weit, aber trotzdem ist da wieder ein Schub beigekommen. Auch vom denken, also ich meine dieses Logische denken hat sich weiter entwickelt. Sie ist experimentierfreudiger geworden und auch irgendwie belastbarer. Und außerdem sehr frech....

Lg Steffi

Beitrag von postrennmaus 13.05.11 - 13:21 Uhr

Jaa, unsere Tochter hat sich verändert. Sie war eine zeitlang sehr schüchtern, jetzt ist sie mutiger, aufgeschlossener und vor allem sehr ausgeglichen. Am Wochenede merkt man sehr, dass ihr der Trubel des Kindergartens fehlt. Sie ist sehr aktiv und braucht viel Bewegung, dass hat sie im Kindergarten natürlich mehr, weil sie dort den ganzen Tag mit den anderen herumtollt.

Auch bei ihr sind die Enwicklungssprünge sehr groß. Sie ist sehr weit für ihr Alter und auch schon ganz selbstständig. Beim Anziehen, Toilette gehen, Zähneputzen, Essen auffüllen etc DARF ich nicht mehr helfen, Zitat "Mama ich bin doch schon grooooooß, ich kann das schon alleine".

Viele Grüße

postrennmaus mit Lotte (2,5 Jahre)

Beitrag von claerchen81 13.05.11 - 13:55 Uhr

Hallo,

nein, unser Sohn hat sich nicht verändert. Er war schon seit seinem 1. Lebensjahr bei einer (sehr guten!) Tagesmutter, in deren Haus neben den 5 zu betreuenden Kindern noch weitere 3 ihrer Schwägerin leben. Insgesamt saßen da 10 Leute mittags am Tisch - toll ;-).

Er ist jetzt ein 3/4 Jahr im Kiga und hat ca. 3-6 Monate für die endgültige Eingewöhnung benötigt. Altersgemäß hat er sich entwickelt, er wird langsam mehr "Junge". Bisher hat er sehr viel positives aufgeschnappt. Aber vom Wesen her ist er der gleiche phantasievolle, offene aber ernsthafte Plapperkopf geblieben, der er schon immer war. Er fühlt sich jedoch auch sehr wohl dort, vielleicht ist das der Schlüssel.

Gruß, C.

Beitrag von pinklady666 13.05.11 - 14:08 Uhr

Hallo Bianca

Ja, meine Tochter hat sich auch verändert seit sie in den Kiga geht.
Sie quasselt noch mehr als vorher schon. Auch wurde sie ein Stück selbständiger. Sie frägt noch mehr als vorher und interessiert sich jetzt auch für Dinge, mit welchen sie bei uns nie in Berührung gekommen wäre (Alleinerziehende z.B. sind bei uns kein Thema, da es keine in unserem bisherigen Umfeld gab).

Liebe Grüße

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007) und Felix (ET 22.06.2011)

Beitrag von agrokate 13.05.11 - 14:20 Uhr

Hallo Bianca,

unsere Maus (im Februar 3 Jahre alt geworden) geht seit Nov. 2010 in den Kindergarten#verliebt!
Ich finde, von ihrem Wesen hat sie sich nicht verändert (dachten eigentlich, daß sie von den anderen Kindern ihren "Feldwebel-Ton"
abgewöhnt bekommt;-)), jedoch von ihrem Verhalten#wolke!
Ihr Eßverhalten am Tisch ist bzw. war von heute auf morgen katastrophal
(es wurde laut geschmatzt, es wurde beim Essen der Kopf aufgestützt,
es wurde plötzlich mit Händen gegessen, etc. pp.)#schwitz!
Jetzt nach einem halben Jahr hat sich das zu Hause wieder gebessert, aber es war ein harter Kampf.
Tja, dann die Ausdrücke (wobei ich innerlich immer grinsen muß, weil sie gar nicht wissen, was sie sagen#rofl, wie z.B. "Entschuldigung, Du Blöde!" und mich fest dabei umarmt.
Und was ich immer noch besonders schlimm finde, daß ich beim Abholen immer ein mir komplett fremdes Kind vor finde#schock, so als wäre sie gegen die Wand gelaufen (total überdreht und einfach nur affig).

ABER, ich merke, daß es ihr dort gut geht und sie gerne in den Kiga geht-
und das ist für mich die Hauptsache.

Ach ja, die soziale Kompetenz hat sich aufjedenfall gebessert#pro!


Alles Liebe, agrokate!

Beitrag von bianca2305 13.05.11 - 19:47 Uhr

Danke für Deine Antwort - sie hat mir sehr geholfen.

Cara ist zwar erst 3mal alleine gewesen, aber beim Abholen ist sie mir auch total fremd. Sie sagt nichts, kuckt mich an, oder sagt nur "Nein", ist total barsch und hat einen unmöglichen Ton an sich. Ist ein wenig anders wie bei Dir, aber trotzdem für mich beängstigend. Meine kriegt glaub erst den Feldwebel-Ton;-)

Klar, mit den Ausdrücken muß ich rechne, irgendwann lernen sie das, daher finde ich das nicht soooo schlimm. Aber logisch: sein muß es nicht.

Danke nochmal

Beitrag von sillysilly 13.05.11 - 14:55 Uhr

Hallo

ja - aber nicht so, daß ein anderes Kind daraus wurde

z.B. wurde meine Große viel offener, hat gelernt sich helfen zu lassen, mit Erwachsenen zu sprechen, vor einer Großgruppe zu sprechen ect.

Beide sind fröhliche, aufgeschlossene Kinder die gerne in den Kindergarten gehen,
dort gut im sozialen Leben angekommen sind
und viele Anregungen und Förderungen durch die pädagogischen Angebote bekommen


die erste Zeit waren sie nach dem Kindergarten unausstehlich, schlechte Laune und es hat gedauert bis sie sich an den Alltag gewöhnt hatten.
Es gefiehl ihnen von Anfang an super, aber es ist anstrengend -
und das bekam ich am Nachmittag zu spüren #zitter
zum Glück nur eine Phase


Meine Mittlere hat jetzt 2 mal oder so, ein negatives Wort mitgebracht - aber das können sie auch überall aufschnappen


Grüße Silly

Beitrag von puschel80 13.05.11 - 16:56 Uhr

Hallo,

ja Dominik hat sich verändert. Er geht nun seit Februar in den Kiga und er ist viel offener geworden und auch selbstbewusster.

Ihm gefällt es ganz gut dort und ich bin froh das ich nicht bis zu seinem vierten Geburtstag gewartet habe.

Er hat auch einen Freund gefunden mit der er wirklich viel spielt und die beiden mögen sich gerne. Klar streiten sie auch mal und jeder verteidigt seine Sachen aber das gehört ja auch dazu.

Dominik ist zwar immer noch etwas zu "gutmütig" aber manchmal behauptet er sich schon gut.

Lg Katja