warum neuerdings Zuckertest notwendig??

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Beitrag von traumkinder 13.05.11 - 12:35 Uhr

jetzt muss ich mal ganz blöd fragen:



gibt es immer mehr probleme, das es notwendig macht einen Zuckertest durchführen zu lassen und auch machen zu müssen?


ich meine wenn jemand probleme hat, würde man das doch so schon merken!? warum ist es denn dann seit letztem jahr pflicht das bei jeder SS machen zu lassen???


ich habe mein kind 2009 ohne zuckertest gesund auf die welt gebracht....



bin grad echt blöd drauf deswegen, da es doch nur geld macherei ist und in meinen augen absoluter quatsch



oder könnt ihr mich eines besseren belehren?????

Beitrag von bomimi 13.05.11 - 12:37 Uhr

huhu,

das ist doch keine pflicht!
wenn du nicht möchtest, dann lässt du es, ganz einfach!

#blumebomimi

Beitrag von rosa2008 13.05.11 - 12:37 Uhr

soviel ich weiß, hat man meistens keine anzeichen das man ss-diabetes hat!
deswegen sollte man diesen test machen! denn falls es so ist, muss man was dagegen unternehmen!

hab nur mal gehört das die baby´s schwerer oder größer sind als sie in einer bestimmten ssw sein sollten!
genau kenn ich mich auch nicht aus!

Beitrag von traumkinder 13.05.11 - 12:40 Uhr

ja aber warum macht man das dann nicht bei denen wo man misst das das baby schon schwerer ist!? warum muss man das machen obwohl es eben keine anzeichen für unregelmäßigkeiten gibt??


und was kann passieren wenn das baby wirklich schwerer auf die welt kommt als "normal" ??


vor 2 jahren hat das doch auch keinen interessiert...

Beitrag von gslehrerin 13.05.11 - 12:43 Uhr

Die Babys sind größer und schwerer aber unreif, das ist das Problem. Das kommt halt immer häufiger vor und hat vielleicht DEINEN Arzt vor 2 Jahren nicht interessiert, offensichtlich hat er sich weitergebildet in der Zeit...

Beitrag von traumkinder 13.05.11 - 12:45 Uhr

kannst du mir sagen was es dann bringen soll das zu wissen!? wie würde denn eine "therapie" aussehen??

weniger essen und hungern??

Beitrag von gslehrerin 13.05.11 - 13:14 Uhr

Was es bringt? Ein gesundes, reifes und normalgewichtiges Baby auf die Welt zu bringen, das nicht sofort nach der Geburt in Unterzucker fällt.
Natürlich musst du nicht hungern, das ist totaler Quatsch. Du musst dann gezielt essen, den Blutzucker messen um zu sehen, wie dein Blutzucker auf bestimmte Nahrungsmittel reagiert. Im Notfall muss auch Insulin gespritzt werden, ist aber häufig nicht nötig.

Beitrag von flugtier 13.05.11 - 16:49 Uhr

Nein - gehungert wird nicht und eher zT sogar mehr gegessen.

Aber für den Rest der Schwangerschaft wird die Ernährung umgestellt wie bei "richtiger" Diabetis.
Wenn beim normalen Urintest Zucker auffällt ist es für diesen Schritt schon zu spät. Fällt es erst im Urintest auf, bist du idR gewzungen den rest der SChwangerschaft auf Insulin UND Umstellung umzugreifen.

insgesamt ist es aber eben das tückische, dass die typischen Diabetiker-Anzeichen und Risikofaktoren eben bei Schwangerschaftsdiabetis gar nicht greifen! Ohne den Test wird es entweder gar nicht bemerkt oder zu spät.

Und zum Thema Spätfolgen für's Kind bei nicht-behandlung siehe z.B. meinen Beitrag weiter unten #winke

Beitrag von lenamaus85 13.05.11 - 12:39 Uhr

Hallo,

also das es Pflicht ist habe ich nicht gehört.
Mir wurde gesagt ich könnte es machen, zur Sicherheit, da man das anhand des orins nicht immer unbedinngt feststellt. Hab es dann gemacht, die Kosten konnte ich mir von der KK wieder holen. Also ich denke wenn du den nicht machen willst, dann musst du es auch nicht, aber schaden tut es ja auch nicht.
lg

Beitrag von traumkinder 13.05.11 - 12:41 Uhr

na schaden nicht, aber ich sehe eben keinen sinn darin!


mich nervt es eh schon alle 4 wochen blut abzapfen zu lassen, da sie zum einen nie ne ader finden, mich total quälen und mir immer sagen mein eisenwert ist zu gering :-[


Beitrag von lenamaus85 13.05.11 - 14:10 Uhr

Oh alle 4wo wird mir kein blut abgezapft, nur son bissl für Eisenwert.... aber dafür müssen die keine ader finden... omisch alles

Beitrag von haruka80 13.05.11 - 12:40 Uhr

Hallo,

meine letzte SS ist 2 Jahre her und ich habe keinen Test gemacht, mein FA hat mich auch nie drauf angesprochen. erst in der 34. SSW wurde SSD zum Thema, weil ich viel zugenommen hatte insgesamt und mein Baby auch recht groß war. Es gab aber keine indikation den Test noch nachzuholen, es war nur ne Vermutung

In dieser SS habe ich meine Hebi drauf angesprochen, wies aussieht mit dem Test. Sie sagte, seit 4 Jahren soll der zur Pflicht schon werden, weil es immer mehr Menschen gibt, die eine unerkannte SSD haben und das fürs Kind natürlich nicht gut ist. In den letzten Jahren hätten sich auch die Fälle gehäuft, wo sehr schlanke frauen an SSD erkranken und es gibt immer mehr große, schwere Babys, wo man nicht weiß, obs an einer unerkannten SSD lag.
daher wird der Test empfohlen, er ist aber nicht im Programm der SS-Vorsorge aufgelistet, niemand muß ihn machen


Ich mach ihn diesmal, meine Hebi kommt Sonntag zu mir nach Hause und wir machen den hier, für mich natürlich am entspanntesten, 2-3 Std in ner Praxis sitzen hätte ich nicht gemacht. Übrigens: bei ner Hebi ist son test auch kostenlos und wird von der KK übernommen

L.G.

Haruka 25.SSW

Beitrag von traumkinder 13.05.11 - 12:44 Uhr

und wenn man das dann entdeckt soll man weniger süßzeug essen, damit das baby nicht zu schwer wird??


ich glaube nicht das ich mich daran halten würde #schein

der eine nimmt 10kg zu, der ander 25kg - ist doch egal, oder nich??



ich hab auch gar keine lust darauf stunden beim arzt zu sitzen!! meine hebi macht all sowas nicht, die ist nur zum quatschen gut #schmoll

Beitrag von haruka80 13.05.11 - 12:47 Uhr

es geher darum, dass das Kind dann während der SS zu viel Insulin bekommt und nach der Geburt selbst an Diabetes erkrankt sein könnte
Das ist zumindest das, was ich mitbekommen habe.
Wie gesagt, ich lass ihn auch nur machen, weil meine Hebi den bei mir zu Hause macht und ich nix zahlen muß dafür.

l.G

Beitrag von palomita 13.05.11 - 13:29 Uhr

glaub mir, du würdest dich dran halten, wenn du dir der Risiken bewusst wärst, die Diabetes für ein ungeborenes Kind bedeutet. Man hört ja auch auf zu rauchen und Alkohol zu trinken, um dem Kind nicht zu schaden (sollte man jedenfalls von ausgehen, manche schaffen ja selbst das nicht). Mit Süßigkeiten einschränken allein ist es leider nicht getan... Diabetes einfach so abzutun find ich riskant.
palomita

Beitrag von gslehrerin 13.05.11 - 12:41 Uhr

Man macht den Test, um Probleme frühzeitig zu erkennen und schon eingreifen zu können, bevor es für das Kind problematisch wird.
Ich finde die Zuckertests im Urin, die standartmäßig bei jedem FA-Besuch während der Schwangerschaft gemacht werden völlig überflüssig.

LG
SUsanne

Beitrag von juliz85 13.05.11 - 12:47 Uhr

ich hab keinen machen lassen. Mein FA meinte, er würd eihn machen, wenn es Anzeichen gäbe, dass es notwendig ist. Is also keine Pflicht!

Beitrag von querulantin123 13.05.11 - 12:54 Uhr

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=89120

Ich würde das beim Diabetologen richtig machen lassen, wenn es Anzeichen gäbe.

Beitrag von zartbitter2009 13.05.11 - 12:55 Uhr

HI!

Also diese und letzte SS wurde der Blutzucker automatisch gemessen... wenn der unauffällig ist, gibts auch keine weiteren messungen.

diese SS wars heute, werte waren super, also piekst mich deswegen auch keiner mehr :-P

wenn ich dafür bezahlen müsste würd ichs natürlcih auch nicht machen, wir haben selbst so ein testgerät zu hause :-P

Beitrag von dusa30 13.05.11 - 12:56 Uhr

Hallo,
ob du den Test machen lässt oder nicht bleibt dir überlassen.
Bei mir war es so, dass ich vor 4 Jahren bei unserem 1. Kind den Test von mir auch machen ließ. Es wurde eine SSD im Anfangsstadium diagnostiziert. Das Kind war weder zu groß noch hatte ich zu viel Fruchtwasser noch Eiweiß im Urin. Hatte bis zur 26. SSW auch erst 3 od. 4 kg zugenommen. Mein Frauenarzt war über das Ergebnis ziemlich erstaunt. Musste sogar auf die Nacht Insulin spritzen.
Es ist heute leider so, dass immer mehr Frauen eine SSD entwickeln. Nach der Geburt kann das für die Kleinen ganz schön gefährlich werden und viele der Kinder landen dann auf der Intensivstation. Wenn schon vorher die Fakten bekannt sind, können die Ärzte auch entsprechend handeln und die Kinder können besser betreut werden. Wenn man mit einer SSD richtig eingestellt ist hat das Kind nachher auch keine Anpassungsschwierigkeiten.
Einziger Nachteil, man kann nicht ambulant entbinden, da bei den Kindern über 24 Std. (oder waren es sogar 48 Std.) der Blutzucker kontrollilert werden muss. Die Kinder können aber dann rund um die Uhr bei der Mutter bleiben.
Früher hat das noch keinen interessiert aber man darf auch nicht vergessen, dass früher auch die Säuglingssterblichkeit um einiges höher lag!
Überlege dir ob es dir Wert ist den Test machen zu lassen. Sollte es allerdings in deiner Familie (Eltern, Großeltern, Geschwister) schon Fälle von Diabetes Typ 2 geben, bist leider auch du ein Risikokandidat auch wenn es bei dir erst vielviel später ausbrechen könnte.
Viele Grüße
Sabine

Beitrag von mausie11 13.05.11 - 12:57 Uhr

Ich habe das 3. Mal einen SSD und ich bin schlank. Hat also nichts mit der Figur zu tun, ist eher eine hormonelle Sache.

Bei mir wurde in keiner der 3 SS Zucker im Urin festgestellt. Diesen stellt man oftmals erst fest, wenn die Werte so stark erhöht sind, dass man eigentlich schon seit Wochen was dagegen hätte machen sollen- so meine Diabetologin.

Ich finde es bedenklich, dass die meisten KK immernoch keinen Belastungetest standardmäßig bezahlen, weil wie schon mehrfach von meinen Vorrednerinnen angesprochen- die Zahlen der SSD steigen. Meine Kinder waren zu keinem Zeitpunkt zu groß, ich hatte nie große Anzeichen eines SSD, es wurde nur durch eine Blutuntersuchung und dann einen Belastungstest bereits frühzeitig festgestellt und behandelt, so dass meine Kinder keinerlei Beeinträchtigung dadurch hatten...

Es ist doch schließlich für die Gesundheit unserer Kinder- und daran wollt ihr die 20€ sparen?! #kratz

LG mausie

Beitrag von uta27 13.05.11 - 13:09 Uhr

Hi!
Es ist keine Pflicht!
Und ich mache es nicht!
LG, Uta

Beitrag von lena-26 13.05.11 - 13:24 Uhr

ich bin auch der meinung, dass es kein pflicht ist!! bei meiner ersten schwangerschaft und auch jetzigen musste ich nichts bezahlen....ich muss aber vieles nicht bezahlen bei meinem arzt, wo ich weiß, dass andere für bezahlen müssen.

frag doch mal bei deiner KK nach, ob es pflicht ist? denn wenn ja, dann müssen die es ja auch bazahlen..
lg
lena

Beitrag von palomita 13.05.11 - 13:26 Uhr

Als ich 2008 mit meiner Großen ss war, hab ich den Test auch machen lassen. Es gab ihn damals schon und er wurde - damals wie heute - als freiwillige Leistung angeboten (IGEL-Leistung). Manche KK tragen die Kosten mittlerweile, weil er sich doch als sehr wichtig herausgestellt hat.
Bei mir wurde - ohne dass ich Anzeichen dafür hatte - ein SS-Diabetes festgestellt. Hätte man das nicht bemerkt, hätte ich nicht rechtzeitig meine Ernährung umstellen können, mein Kind wäre zu groß geworden und hätte die ganze Zeit durch die Krankheit meine Insulinproduktion mit steuern müssen. Wäre ohne Medikamentengabe und Kontrolle vielleicht unterzuckert nach der Geburt.
Stellt man die Krankheit erst fest, wenn das Kind schon zu groß ist, ist es zu spät. Dann kann man mit Ernährungsumstellung nichts mehr bewirken$, das Kind hatte schon Stress und man läuft gefahr, nicht spontan entbinden zu können (für mich eine grauslige Vorstellung). Werde den Test in dieser SS wieder machen lassen, bei meiner Vorbelastung ist der eh angesagt. Und dass es immer mehr verbreitet ist, den machen zu lassen, bedeutet, dass es durch die durchgeführten Tests erwiesen ist, dass SS-Diabetes durchaus verbreitet ist und man dem entgegenwirken kann/muss. Neue medizinische Erkenntnisse sind ja schließlich da, um daraus Nutzen zu ziehen.
Dass man den Test im Großteil heute noch aus eigener Tasche bezahlen muss - das ist der Riesenquatsch und Geldmacherei. Das steht allerdings auf nem anderen Blatt Papier.
LG, palomita, die sicher nicht übervorsichtig ist, aber den Test äußerst wichtig findet

Beitrag von carochrist 13.05.11 - 13:27 Uhr

Pflicht ist es ja nicht, aber bei mir wurde der Test von der KK bezahlt. Also habe ich ihn machen lassen.

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