Wie lange nach dem KS zu Hause im Bett bleiben?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von sofiaentchen 13.05.11 - 16:34 Uhr

Hallo:-)

Ich würde gerne mal wissen,wie lange Ihr im Bett gelegen habt,bevor Ihr wieder ganz normal den Alltag antretten konntet?
Und wie lange hat man denn nach einem KS diese blöden Blutungen?

Viele grüße

Beitrag von ida-calotta 13.05.11 - 16:45 Uhr

Hallo!

Ich hatte nach dem KS ca. 5 Wochen Wochenfluß, anfangs sehr stark und dann irgendwann nur noch leichten Ausfluss.

Ich bin ca. 10 Stunden nach dem KS aufgestanden mit Unterstützung, am nächsten Tag hab ich in der Klinik schon alles alleine gemacht und am 4. Tag bin ich nach Hause. Den Haushalt hab ich etwas langsamer angehen lassen, so wie es gerade ging, aber warum sollte mach sich Zuhause nur ins Bett legen? Meiner Meinung nach wird es nur schwerer wieder in die Gänge zu kommen je länger man sich dafür Zeit nimmt.

LG Ida

Beitrag von nora87 13.05.11 - 17:00 Uhr

so, nun mal ne ganz ehrliche meinung...
ich hatte keinen kaiserschnitt und ein paar komplikationen danach aber!!!
es heißt wochenbett und nicht wochenlauf...leg dich mit deinem baby hin, schlaft, kuschelt, genießt die zeit!!!
lg nora mit emil im arm

Beitrag von carrie23 14.05.11 - 09:37 Uhr

Das mit dem "leg dich hin" ist ein guter Tipp....für alle die nur EIN Kind haben.
Man soll nach ner OP nicht liegen, im Gegenteil man soll sich bewegen auch wegen des Thromboserisikos nach einer OP.

Beitrag von josili0208 13.05.11 - 17:16 Uhr

#kratz gar nicht, ausser nachts.
Warum sollte man nach dem KS im Bett liegen?

lg jo

Beitrag von sillysilly 13.05.11 - 18:46 Uhr

Hallo

also die ersten zwei Tage stehst du freiwillig nicht auf und läufst unnötig rum - wobei mobil sein hilft das es schnell besser wird

Im KKH war ich so zwischen 4 und 5 Tagen - danach konnte ich mich normal bewegen, aber nicht unbedingt ganz schmerzfrei

Wichtig - nimm Wochenbett ernst, weil sonst die Gefahr besteht, daß sich die Narbe entzündet, oder heiß wird -
war bei mir beim zweiten Kind auch so. Ich habe mich total gut gefühlt, und mich dann schnell überfordert.

Die Blutungen solltest du auch eine Zeit haben, zwar wird zwar viel abgesaugt, aber es wird ja noch nachproduziert.
Ich hatte eher immer das Problem, daß ich zu schnell zum Bluten aufgehört habe ........... was nicht sehr gut ist .......

Grüße Silly

Beitrag von carrie23 14.05.11 - 09:35 Uhr

Das mit der Narbe....wenn man sich Wundvorlangen kauft ist das Problem gelöst das hab ich gelernt nachdem beim Großen die Narbe aufging;-)

Beitrag von widowwadman 13.05.11 - 18:46 Uhr

Ich war eigentlich gar nicht bettlaegerig, sondern bin sofort spazieren gegangen etc (war am 2. Tag nach dem KS auch wieder daheim)

Beitrag von sharlely 13.05.11 - 19:23 Uhr

Hallo,

hmmmm also bettlägrig war ich gar nicht. Nur etwas benommen von der Vollnarkose und bin dann am dritten Tag nach dem KS heim. Beim ersten Kind wars der vierte Tag, weil ich noch zwei Tage auf Intensiv lag.
Aber so wirklich viel gelegen bin ich daheim auch nicht. Klar man lässt die Sachen langsamer angehen, heißt ja auch Wochenbett. Trotz allem hab ich den Haushalt gemacht und Wäsche gewaschen, blieb mir auch nichts anderes übrig, mein Mann hat nach der Geburt nicht frei bekommen. ;-) An für sich war meine Devise immer: "Tu wonach dir ist!" Wenn mir also danach war mich hinzulegen hab ich das gemacht, wenn ich Lust hatte spazieren zu gehen, bin ich mit Kind halt gelaufen. Von den Schmerzen her hatte ich jetzt nicht so die Probleme. Ich konnt halt keine XXL Spaziergänge machen und bin die ersten Tage irgendwie komisch gelaufen und irgendwie langsamer als sonst. :-D Ich bin der Meinung der Körper sagt einem schon, wieviel man sich zumuten kann und wenn man halt Schmerzen hat, dann bleibt man halt liegen oder setzt sich mit Baby aufs Sofa und gut ist.
Nur einen Tipp: Zöger das Aufstehen nach dem KS nicht raus. Je früher man aufsteht desto besser. Die Schmerzen sind zwar echt blöd, aber wenn man die einmal überwunden hat und die ersten Schritte gelaufen ist, ist der Schmerz komischerweise irgendwie geringer. Und zur Not gibts ja auch noch Schmerzmittel!

Blutung nach dem KS hatte ich kaum. Beim ersten Kind drei Wochen, aber sehr gering und beim zweiten dann nur noch knapp eine Woche. Trotz der Aufregung der Hebamme wg. Wochenflussstau und einem ewigen Hin und Her, hat sich dann rausgestellt, das es einfach so ist wie es ist und ich eben aller Literatur zum trotz, nur einen kurzen Wochenfluss hatte. ;-)

LG S.

Beitrag von emmy2010 13.05.11 - 19:27 Uhr

Muss/Soll man nach dem KS im Bett bleiben???

Mein KS war gegen 13:30 und am anderen morgen bin ich um 7:00 zum Frühstück alleine aufgestanden. Seit dem habe ich auch alles selbst gemacht, ich habe mich nicht einen Tag schlapp oder nicht fit gefühlt. Und die Schmerzen fand ich harmlos, klar, zwickt 2-3 Tage schon etwas an der Narbe, aber das hat mich kein bisschen gestört oder gehindert.

Der Wochenfluss soll (angeblich) schneller vorbei sein und vorallem nicht so stark sein. Ich hatte 1 1/2 Tage lang starke Blutungen und danach haben schon ganz normale Binden ausgereicht. Blutungen wie die Mens hatte ich etwas mehr als 1 Woche, 2 Wochen hatte ich Schmierblutungen.

Liebe Grüße

Beitrag von yale 13.05.11 - 20:09 Uhr

Um dir die Kernfrage zu beantworten,ich hab die erste Woche post OP auch langsam gemacht,es kommt dann immer mehr die Alltagsroutine dazu und ohne es zu merken machst du immer mehr.

Im Bett gelegen hab ich nur den Tag bzw. die Nacht des Schnittes und bin spätesten 12 h später wieder rum gelaufen.

Was die Blutungen angeht,ist das von Frau zu Frau unterschiedlich.
Selbst ich hatte bei dem 1. KS ca 4 Wochen spass damit beim 2. etwas länger und beim 3. kam und ging es immer mal wieder.

gruß

yale

Beitrag von lixy 13.05.11 - 20:29 Uhr

mein 2ter KS ist heute 2 wochen her.
beim ersten lag ich 2 tage im bett im kkh, wiel ich so hammer schmerzen hatte und nix ging... dann zu hause wochenlang schmerzen, bin gekrümmt gelaufen und hab kaum was gemacht, weil so viel aua...

jetzt alles anders: 1 tag im kkh im bett geblieben, am 2 tag morgen mit hilfe und viel aua aufgestanden und im bad sauber gemacht worden. und so ging es von tag zu tag immer besser :-)

heute, 2 wochen nach dem KS geht es mir prima, hab kaum noch schmerzen und fühl mich im gegenteil zum ersten mal echt fit#pro
sogar das husten oder niesen (hab heuschnupfen) geht ohne große schmerzen!!!:-D
haushalt mache ich fast alles, hab auch schon den boden gewischt und staubgesaugt und wäsche mache ich fast jeden tag. nur tragen tu ich nicht, also maxi cosi mit baby und einkäufe. wohne in der 4 etage ohne aufzug und das wäre dann doch etwas viel wenn ich noch alles schleppen würde!
im juni fang ich an mit der rückbildung:-)

Beitrag von olasil 13.05.11 - 21:18 Uhr

Ich hatte vor 6 Jahren meinen Kaiserschnitt.
Abends wurde ich operiert, 12 Stunden später MUSSTE ich aufstehen.
Von da an bin ich regelmäßig freiwillig aus dem Bett und war nach zwei Tagen wieder gut zu Fuss und konnte meine Tochter weitestgehend allein versorgen.
Zu Hause habe ich alles normal verrichtet, halt nur etwas langsamer und mit Pausen zwischendurch.
Ich denke, es ist von Frau zu Frau verschieden. Die eine steckt die OP ohne weiteres weg, die andere braucht einige Tage, um sich zu erholen.

LG olasil

Beitrag von querulantin123 13.05.11 - 23:52 Uhr

Im Bett gelegen? Gar nicht, das ist auch das schlechteste, was Du machen kannst, mobilisieren ist wichtig nach so einer OP. Ich war je 7 Tage in der Klinik und konnte meinen Alltag danach gut bewältigen.

Die Blutungen waren nach der Klinik so gut wie weg, weil man bei einem KS gleich mit ausgeschabt wird.

Beitrag von sohnemann_max 14.05.11 - 06:41 Uhr

Hi,

im Bett liegen bleiben?!

Gar nicht. Ich war am Tag der OP im Bett aber dann?! Nö. Wir hatten keine Kinderstation oder Kinderzimmer. Also war ich ganz alleine gefordert. Bekam zwar Hilfe beim Wickeln weil ich nicht so wendig war aber der Rest wurde von mir gestemmt.

Am 4ten Tag bin ich dann nach Hause. Da war schon gleich gar nichts mehr mit Bett liegen. Ich habe alles wieder gemacht - mit Gemecker meiner Hebi - geschadet hat es mir nicht. Sicherlich hat am Anfang das Staubsaugen usw. länger gedauert aber das ist ja egal.

Blutungen hatte ich bei Max volle 6 Wochen und bei Lara 3 Wochen.

LG
Caro mit Max im August 7 Jahre und Lara bald 2 Jahre

Beitrag von carrie23 14.05.11 - 09:34 Uhr

Ich bin drei Tage nach Sectio heim und hab sofort wieder mit dem Alltag angenfangen, ging ja auch nicht anders hab ja noch zwei Große.
Aber ich war auch froh endlich wieder was tun zu können weil ich den Großteil der Schwangerschaft wegen Blutungen liegen musste.

Der Wochenfluss dauerte im Durchschnitt 3 Wochen, bei Luna allerdings ganze 5 wenn dann auch nur noch sehr wenig Blut dabei war.
Ins Bett legen?
Das hab ich gar nicht gemacht ich bin sogar mit den öffentlichen vom Krankenhaus heimgefahren weil wir kein Auto haben;-)

Beitrag von zaubertroll1972 14.05.11 - 09:40 Uhr

Im Bett liegen bleiben?
Ich bin schon im KH nicht im Bett geblieben und ab dem 2. Tag aktiv gewesen. Okay....da gab es ja nicht so viele Möglichkeiten....da konnte man ja fast nur im Bett sitzen oder liegen.
Als ich am 5. Tag nach der OP nach hause bin ( auf eigenen Wunsch ) habe ich direkt alles gemacht wie immer. Nur eben etwas langsamer und vorsichtiger und so schwer gehoben habe ich nicht. Aber ich habe gekocht, geputzt und mein Kind versorgt. Alles eben.
Mit Blutungen meinst Du Wochenfluß? Ich weiß nicht mehr genau. Vielleicht 5 oder 6 Wochen.
LG Z.

Beitrag von nisivogel2604 14.05.11 - 10:13 Uhr

Also ich frag mich immer, warum man nach einer der größten Bauch OPs husch husch mobil sein muss. Musste ich ja auch. Und ganz ehrlich? heute würde ich die erste Woche schlicht und ergreifend im Bett bleiben. Das laufen und bewegen hat mich so angestrengt, das meine Schmerzen so höllisch wurde, das ich gern aus dem Fenster gesprungen wäre.

Zeig mir mal einen operierten Mann, bei dem man 12 Stunden nach so einer OP erwartet, das er sich versorgt, ein Baby versorgt und möglichst mobil ist. Mein Mann wurde mehr als 20 mal in 4 Jahren operiert und ihm wurde IMMER nahe gelegt 2-3 Tage im Bett zu bleiben, damit der Körper sich ein bisschen erholen kann.

Ich würde mich nie wieder unter schmerzgebrüll aus dem Bett quälen, nur, weil das jemand von mir erwartet.

Zu Hause hab ich dann 1 Woche nur gelegen und danach gings mir endlich endlich besser. Was einem nicht gut tut, sollte man tunlichst bleiben lassen.

lg

Beitrag von lieke 14.05.11 - 10:38 Uhr

Sehe ich genauso.

Warum man das muss? Zeitgeist! Mutterwerden scheint irgendwie mit sehr viel Druck einher zu gehen und bei Frauen Konkurrenz - und Versagensängste hervorzurufen. Ich will mich da selber gar nicht ausschliessen- zumindest beim ersten Kind.

Ob alle, die sich hier gegenseitig überbieten 24 Std nach KS den kompletten Haushalt geschmissen zu haben das auch wirklich so gemacht haben sei mal dahingestellt. Die arme KS Mutter, die das dann eben nicht schafft, oder vielleicht gar nicht schaffen möchte hat es aber schwer, das "zuzugeben".

Kinderkriegen ist doch kein Sport, in dem es um vergleichbare Leistungen geht?

Beitrag von lixy 14.05.11 - 11:56 Uhr

weise worte!!!#pro

Beitrag von widowwadman 14.05.11 - 13:19 Uhr

Mobil sein hilft der Heilung und auch Komplikationen wie Thrombosen zu vermeiden.

Beitrag von tragemama0709 14.05.11 - 13:54 Uhr

Hallo,

mobil sein oder den ganzen Haushalt machen ist ein Unterschied

Beitrag von widowwadman 14.05.11 - 18:35 Uhr

Ja, klar, aber die Ursprungsfrage war wie lange man im Bett bleiben muss, und da ist die Antwort nun mal: gar nicht.

Das mit dem "ganzen Haushalt allein schmeissen" ist ja nur ne ueberspitzte Darstellung von KS-Gegnern, die nicht wahrhaben wollen, dass man sich nach nem KS genauso schnell wieder fit fuehlen kann wie nach ner vaginalen Geburt. Das passt einfach nicht ins Weltbild.

Beitrag von maxiri 15.05.11 - 04:45 Uhr

Hallöchen!
Also, vielleicht bin ich ja die Ausnahme, aber ich bin ein paar Stunden nach dem KS aufgestanden und auch gleich duschen gegangen. Die Schmerzen fand ich jetzt nicht so schlimm - obwohl ich von Anfang an keine Schmerzmittel iv sondern nur Ibu wollte (nur direkt nach der OP hatte ich eine andere Tablette, weiß aber nicht mehr was es war). Von mir hat keiner erwartet, dass ich gleich mobil bin, aber ich wollte diesmal nix verpassen. Nach der ersten Geburt war ich tagelange so kreislaufschwach, dass ich kau, aufstehen konnte und das erste Wickeln, U2 etc meinem Mann überlassen habe.
Zuhause habe ich die Dinge langsam angehen lassen und vorsichtig ausprobiert was schon geht. Im Bett gelegen habe ich nicht wirklich. Auf Ruhezeiten sollte man achten, aber das gilt auch für normale Entbindungen.
Aufpassen solltest du zb mit Heben.
Wochenfluss habe ich noch - ist jetzt 3,5 wochen her, war aber von Anfang an nur wenig.

LG

Beitrag von kanojak2011 15.05.11 - 16:01 Uhr

Die KS können unterschiedlich ausfallen.

bei Nr.1, ein unproblematischer KS, am gleichen Tag aufgestanden und seitdem dem normalen Betrieb gefolgt..nichts mit Liegen

bei nr.2, ein nicht gelungener KS mit arg Problemen, da war ich über die 3 Tage im KH schon dankbar..mit Liegen zuhause war aber nichts..

die Blutungen sind weniger, weil an sich alles rausgenommen wird

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