Notkaiserschnitt???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von katzenfreundin 13.05.11 - 21:51 Uhr

Hey.

Bin eigentlich eine stille Leserin. Jetzt war ich heut bei 36+2 beim Frauenarzt. Die ganze Zeit heißt es, ich kann normal entbinden und nun...
Zu meiner Vorgeschichte: hatte im Feb. 2009 einen Notkaiserschnitt bei Plazentaablösung. Jetzt hat mir heut der FA eröffnet, dass es sein kann, dass bei einem Notkaiserschnitt die Gebärmutter der längst nach aufgeschnitten wird und die Hautnaht quer.Wenn das so ist, ist es nicht möglich normal zu entbinden. Da ich bei meiner 1.SS in einer anderen Klinik entbunden habe, muß ich mich jetzt bis nächste Woche gedulden, ob ich wirklich einen Kaiserschnitt bekomme oder hoffentlich normal entbinden kann. Ich weiß, hauptsache das Kleine ist gesund. Aber jetzt hab ich mich die ganze SS darauf gefreut normal zu entbinden... und jetzt. Ach meno...
Hat jemand Erfahrung damit???
Würd mich freuen auf ein paar Antworten.
Liebe Grüße
katzenfreundin

Beitrag von qrupa 13.05.11 - 21:56 Uhr

Meist kann man sich die Frage sher gut selbst beantworten. Wie viel zeit verging denn bei dir zwischen der Entscheidung KS und dem Moment wo das Baby da war. waren es nur ein paar Minuten ist die Wahrscheinlichkeit dafür dass der Schnitt längs gemacht wurde deutlich höher weil es so einfach schneller geht das Kind raus zu holen.
Wenn zwischen der KS Entscheidung und der tatsächlichen OP noch Zeit war (z.B. genug um eine PDA oder spinale zu legen) dann stehen die Chancen dafür dass es ein ganz "normaler" KS war ziemlich gut.
Eigentlich müßte das aber auch in deinem Mupa drin stehen.

Beitrag von katzenfreundin 13.05.11 - 22:17 Uhr

Na dann hab ich schlechte Karten. Es steht auch leider nichts im Mutterpass. Aber es hat sehr schnell gehen müssen. Na ich kann mich ja nur überraschen lassen. Aber trotzdem DANKE...
Lg

Beitrag von emeliza 13.05.11 - 23:30 Uhr

Hallo Du,

ich kann Dir zwar nichts zu Deiner Narbe sagen und verstehe, dass Du enttäuscht bist, aber vielleicht kann ich dich etwas aufbauen.

Ich habe meine 1. Tochter damals auch per Not-KS entbunden. Es war lange unklar, ob ich meinen Sohn (sind nur knapp 13 Monate auseinander) spontan zur Welt bringen kann. Letztendlich wurde mir dann gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Narbe unter der Geburt reißt bei ca. 80% liegt. Das war mir zu viel an Wahrscheinlichkeit und ich habe mich für einen KS entschieden (wozu mir auch geraten wurde). Der Arzt, der die OP durchgeführt hat sagte hinterher, die Narbe hätte nie und nimmer gehalten, also war die Entscheidung richtig.

Obwohl es mir schon nach dem 1. KS ganz gut ging, ging es mir nach dem 2. noch viel schneller wieder gut. O.K. die Nachwehen waren etwas stärker, aber ich bin sofort nach der OP, als ich im Zimmer war, aufgestanden und zur Toilette gegangen. Nach 3 Tagen durfte ich schon nach hause.

Jetzt bin ich (etwas ungeplant) mit dem 3. Kind schwanger und dachte, da nun seit der letzten Geburt ca. 4,5 Jahre vergangen sind, ich könnte vielleicht diesmal spontan entbinden. Allerdings meinte mein FA, dass ich wahrscheinlich wieder nicht um einen KS herum komme, da ich schon zwei mal so entbunden habe. - Schade, aber ich versuche die Vorteile daran zu sehen. Immerhin kann ich so die Kinderbetreuung besser planen ;-)

LG Sandra

Beitrag von katzenfreundin 14.05.11 - 08:43 Uhr

Hey.

Ja, du schreibst es richtig enttäuscht. Natürlich würd es mir viel bedeuten, normal zu entbinden, aber nicht auf Kosten unserer Gesundheit.

Wenn so ist, ist es eben so. Aber trotzdem danke...

Wünsch dir für die weitere SS alles gute.

LG