Sternenducker

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von schullek 14.05.11 - 15:35 Uhr

Hallo,

habe mal wieder ein paar Geburtsberichte gelesen und dabei kam die Frage auf: Sind Geburten mit Sternenguckern generell schwieriger?
Ich hatte auch einen Sternengucker, war vorher nicht bekannt, zumindest mir nicht und die Geburt war zwar ok und auch nicht sonderlich schwierig, aber auch alles andere als ideal.
Ich wurde eingeleitet, da ich nach mehreren CTG's verrückt gemacht wurde, seine Herztöne wären nicht berauschend. Ich war wenig über den Termin. Die Einleitung (Tropf) schlug an und 8h später war er da. Allöerdings waren die Wehen extrem schmerzhaft von Anfang an (siehe Einleitung) und die Presswehen dauerten an die 2h, da er sozusagen feststeckte. Ihm wurde auch am Kopf Blut abgenommen, um zu schauen, ob er genug Sauerstoff bekommt. Jedenfalls wurde er zum Schluss rausgepresst von mir und einer Hebamme, die sich auf meinen bauch schmiss (meine Wahrnehmung). Es befanden sich auch 2 Ärzte etc. mit im Raum.

In geburtsberichten von anderen mit Sternenguckern habe ich ähnliches gelesen. Mich würden also weitere Erfahungen interessieren.

lg

Beitrag von larania80 14.05.11 - 16:18 Uhr

Mein Sohn war auch ein Sternengucker, ich lag 37 Stunden in den Wehen, 24 Stunden davon wirklich schmerzhaft und wurde 2 mal mit Wehenhemmern wieder vom Krankenhaus heimgeschickt da ja noch nicht Termin war#klatsch (6 Tage vor ET). Schlussendlich hat sich daheim mein Muttermund komplett geöffnet und ich bin mit Presswehen im Taxi ins KH gefahren. Dort hatte ich weitere 5 Stunden Presswehen, hab noch Wehenverstärker bekommen#aerger, dabei hätten sie da schon längst sehen müssen dass der Kopf nicht ins Becken geht.
Als dann endlich eine Ärztin mit US dazukam, hieß es gleich da muss ein Kaiserschnitt gemacht werden.
Ich hätte mir also diese 3 qualvollen Tage einfach sparen können, dass war schon frustrierend, aber hauptsache er ist da#verliebt
Freue mich für dich, dass du trotzdem spontan entbinden konntest!

Beitrag von barberina_hibbelt 14.05.11 - 19:28 Uhr

Huhu,

ich habe zwei so neugierige Würmer hier :-)
Beim ersten stellte es sich irgendwann unter der Geburt raus, über Stunden durfte ich mich umlagern, Becken schuckeln und ich weiß nicht was... Bis auf ein paar Millimeter hat er es dann auch geschafft. Schlußendlich wurde es dann leider ein KS wegen hohem Geradstand #schmoll Die Entscheidung dazu fiel nach 21h Geburt, davon 3h vollständiger MuMu und Pressversuchen meinerseits (kleine Kinder rutschen dann wohl manchmal runter- meiner hatte 37 KU #cool)

Der Kleine entschied sich, wir machen das ganze in 1h50 #schwitz Bei Ankunft im KKH war der MuMu bei 2cm und die Diagnose Sternengucker. Hab erstmal nen Heulkrampf bekommen #schmoll Die Hebamme und Ärzte haben mich aber ermutigt, es zu probieren. Tja, schlußendlich öffnete sich mein MuMu rasend schnell, die FB wurde zum Platzen gebracht. Ich sollte Pressen, hörte ein "das könnte gehen" (hätte dann vmtl Saugglocke etc bedeutet) und Junior entschied sich, sich nach oben abzudrücken #aerger

Nachdem ich schon während dieser Hammerwehen Schmerzen an der alten KS- Narbe äußerte, hatten sie dann Angst, mir würde die Narbe reißen und man wollte kein Risko eingehen. Also wieder KS #schmoll- KU dieses Mal nur 36cm

Noch bin ich nicht wieder schwanger #schein Und leider wird es ja def. ein KS #schmoll Aber ich bin echt gespannt, ob das Kind dann auch wieder so neugierig sein wird...

Übrigens ist mit meinem Becken alles ok, also kein Schiefstand, zu eng oder weiß der Teufel was. Ach ja, und die Narbe war ausgezogen (wohl aber normal lt Hebi), ist aber heil geblieben. Gott sei Dank!

lg B.- die sehr gerne spontan entbunden hätte

Beitrag von 440hz 15.05.11 - 00:07 Uhr

Mein Kleiner war ein Sternengucker. Ich wusste nichts davon, da der letzte US in der 30. Woche war und der Kleine zu Hause geboren wurde.

Bei den beiden Großen war es so, dass ich jeweils mit 8cm Muttermund im Krankenhaus, bzw. Geburtshaus ankam und eine Stunde später hatte ich mein Baby im Arm.

Dieses Mal kamen um 10 Uhr die Hebammen und untersuchten mich. Der Mumu war wieder bei 8cm. Wir rechneten damit, dass es jetzt schnell gehen würde und bereiteten alles vor.
Dann tat sich erst mal nicht mehr viel. Ich hatte schöne, regelmäßige Wehen aber so richtig ging es nicht voran. Nach 4 1/2 Stunden einigten wir uns darauf die Fruchtblase zu öffnen. Eine 3/4 Stunde später war der Zwerg dann da.
Ich bin mir sicher, dass die Geburt dieses Mal so "lange" gedauert hat, weil der Kleine nicht richtig ins Becken rutschen konnte. Bei 37cm KU und dann auch noch "falsch" herum kein Wunder#schwitz.
Trotzdem war es für mich eine tolle und bis auf die letzte 3/4 Stunde auch ziemlich entspannte Geburt.
LG 440hz

Beitrag von willow19 15.05.11 - 18:52 Uhr

Meine beiden Großen waren auch Sternengucker. Beide kamen mit der Saugglocke zur Welt, mehrere Ärzte waren da, einer stemmte sich dann immer auf meinem Bauch, usw.... Aber ich fand es nicht sehr schlimm, schön allerdings auch nicht. Das 3. Kind war kein Sternengucker, aber diese Geburt hatte es in sich. Ging zwar schnell, aber ich dachte, ich bringe unsere Maus tot zur Welt. Bin echt hart im Nehmen, aber diese Geburt saß mir ganz schön im Nacken, da hätte ich lieber noch mal einen Sternengucker bekommen. Unser 4. Kind hat das dann aber wieder bereinigt, weil es wirklich eine Bilderbuchgeburt war.

LG

Beitrag von abenteuer 15.05.11 - 20:30 Uhr

Mein Sternengucker hatte es eilig.
Jonathan (4. Sohn) kam nach nur 4 Presswehen. Die anderen Geburten waren schmerzhafter! Hätte die Hebamme mir nicht gesagt, dass er ein Sternengucker war, ich hätte es nicht bemerkt.

Beitrag von ilki102 16.05.11 - 18:26 Uhr

Hallo,

also unsere Romy war auch ein Sternengucker.
Um 3:40 Uhr gingen bei mir die Wehen los, um 7:30 Uhr waren wir im Krankenhaus, um 8:30 Uhr war mein Muttermund 7 cm offen, Mittags dann schon 10 cm, eig. war ich bereit zum pressen (hatte eine Wehe nach der anderen), da Sie sich aber nicht ins Becken einfinden wollte, habe ich Wehenhemmer bekommen und eine PDA da es sehr nach KS ausgesehen hat. Da ich das nicht wollte, hat die Hebamme den Oberarzt überredet, dass wir es so versuchen.
Musste das super viele Übungen machen und immer wieder Druck nach unten aufbauen.
Um 18:00 Uhr wurde die PDA ausgemacht und die Wehen wieder voll hochgefahren um 18:12 Uhr war unsere Püppi da und hat sich in den letzten 3 Min. noch gedreht. Die Hebamme hat werden des Pressen ihren Kopf immer wieder bewegt und der Arzt hat auf meinen Oberbauch gedrückt, mein Mann musste meinen Kopf drücken.
Also im ganzen hat die Geburt sehr lange gedauert... .

Lg

Beitrag von -marina- 17.05.11 - 11:33 Uhr

Hallo :-)

Etienne war auch ein kleiner Sternengucker. Von der ersten Wehe an dauerte die Geburt insgesamt nur etwas mehr als 5 Std, ABER dafür lag ich über 3 Std in den Presswehen. Es war echt anstrengend und kam auch zum Geburtsstillstand. Zum Schluss hat sich eine Ärztin bei jeder Wehe auf mich geschmissen und den Kleinen nach unten gedrückt, da Etienne immer wieder zurückflutsche.


Leider hat Etienne die Geburt nicht so gut verkraftet. Er hatte unter der Geburt einen Sauerstoffmangel, die ersten Lebenstage Krämpfe und als Folge dessen nun eine globale Entwicklungsverzögerung...

LG
Marina

Beitrag von evileni 17.05.11 - 21:26 Uhr

Hallo,
bei mir war es beim ersten Kind auch so, sie war ein Sternengucker mit 36,5cm Kopfumfang und wurde nach drei Tagen Wehen (nach Einleitung) mit Saugglocke, Dammschnitt und Arzt auf dem Bauch geholt. Es war ziemlich heftig, allerdings waren ihre Herztöne immer super. Bei unserem Sohn (5 Wochen alt) hatte ich einen Blasensprung, dachte schon, es läuft diesmal alles super und ohne Einleitung, der Muttermund war voll eröffnet und dann hat der kleine Kerl sich in Stirnlage (Sternengucker, aber Kopf überstreckt) gedreht, so wurde aus meiner Traumgeburt ein Kaiserschnitt (mein Albtraum). Aber: Er war auch 57cm groß, hatte 38cm Kopfumfang und hätte wahrscheinlich nicht so seinen Weg gefunden.
Liebe Grüße, Eva

Beitrag von 20carinchen04 18.05.11 - 14:43 Uhr

Hallo

Ich selbst kam als Sterngucker zur Welt und meine Mama meinte nur, dass sie nach 8 Presswehen aufgehört hat zu zählen. Die Hebi, war eine Hausgeburt, sagte, sie soll sich ein Rohr vorstellen und dieses mit mir entlang nach draußen gehen.. So kam ich innerhalb von 1,5 Stunden zur Welt.#pro

Meine Mutter hatte keine Geburtsverletzungen und ich hatte
48cm - 3100gr - 35,5cm KU

#winke
Carina

Beitrag von finnlay 19.05.11 - 19:17 Uhr

Hi!
Unser großer Schatz war auch in Sterngucker - wurde erst währned der geburt bemerkt und mir nach der Geburt erzählt.
Also:
Mittags begannen die Wehen, gegen 18:00 Blasensprung, um 21:00 Aussage:Läuft alles super, weiter MM bei 5-6 cm, um23:00: OH, MM komplett geöffnet, Sie bekommen heute noch Nachwuchs, dann nur noch Presswehen, Presswehen, Presswehen und freundlicherweise um 02:45 dann tatsächlich doch noch die Geburt, Hebi meinte dann: Da haben wie ja endlich unseren Sternengucker, ich glaube,sie sagte, er wäre immer wieder gegen das Schambein mit der Nase angestoßen und konnte so nicht wirklich raus, aber raus kommen sie eben alle.
Maße: SSW: 37+5, 53 cm, 3650gramm KU37 cm!
Freundlicherweise überall gerissen ( habe ich nicht gemerkt und das Nähen schon mal gar nicht - hinterher auch wirklich keine Probleme oder Schmerzen damit gehabt -UND: DAS LIEBSTE BABY schlechthin als Belohnung bekommen.

Und nebenbei: Wir haben 2009 wieder Nachwuchs bekommen -mußte bei 36+5 einen KS machen lassen ( gesundh. Probleme meinerseits und dickes Baby (KU ) )
Maße: 51 cm, verteilt auf 3800 gramm KU 38 cm!

Alles beide Jungse und wenn mich jemand fragt was mir besser gefallen hat, so sage ich Euch: Habt Ihr die Wahl, so nehmt bitte die ganz normale Spontangeburt. Für mich war das Erlebnis viiiieeeelll schöner, die Schmerzen tatsächlich besser auszuhalten und hinterher mit KS, das ist echt ein Handycap sondergleichen.

Lg.
Andrea