Maimamis...2 Tage im KH gewesen....

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von niko0303 14.05.11 - 15:37 Uhr

Hallo Ihr!

Nachdem ich jetzt immer wieder beim FA ein nicht so gutes CTG hatte und der Blutdruck immer viel zu hoch war, hat er mich am Donnerstag direkt ins KH geschickt.
Die CTG´s waren immer in Ordnung und der Blutdruck war im oberen zu ertragenen Bereich. Blut und Urinwerte waren auch in Ordnung.
Hab dann gequengelt und durfte heute wieder nach Hause.
Morgen muss ich wieder hin zum CTG und Blutdruck und Montag auch.
Montag soll ich vorsichtshalber meine Tasche wieder mitbringen und je nach Befund wird mit dem Oberarzt gesprochen was gemacht wird. Vielleicht ein Wehenbelastungstest.

Dieses ganze Hin und Her zerrt total an meinen Nerven und ich mach mir Sorgen um mein Mäuschen.
Neben mir im Zimmer lag eine Frau, die das Gleiche durchgemacht hat wie mir vielleicht ansteht. Und das Ende vom Lied war doch ein Kaiserschnitt. Sie wurde 5 Tage lang eingeleitet und als sie endlich Wehen hatte, wurden die Werte zu schlecht und man musste das Mäuschen doch per Kaiserschnitt holen.
Da hab ich wieder ein Beispiel gesehen das mir zeigte, dass ich keine Einleitung möchte.

Kann ich mich eigentlich dagegen entscheiden und dann eher einen Kaiserschnitt wünschen? Oder erkennen die Ärzte das so nicht an?

Die zwei Tage im KH waren für mich ganz schrecklich...nur rumsitzen und warten...wenn wenigstens Wehen in Sicht gewesen wären. Aber nein, der Befund ist noch unreif. Mittwoch hab ich ET.

Ach man....und wenn man dann die Mamis sieht, die gerade ihre Baby´s bekommen haben....

VLG
Nina

Beitrag von derhimmelmusswarten 14.05.11 - 16:36 Uhr

Hallo,

habe auch am Mittwoch ET. Da es aber bei meiner Tochter auch bis zum ET dauerte, gehe ich davon aus, dass Baby Nr. 2 sich bis dahin auch allein auf den Weg macht. Einleiten würde ich auch nicht lassen. Man liest hier ständig von fehlgeschlagenen Einleitungen, Einleitungen, die tagelang dauerten oder welchen, die im Kaiserschnitt endeten. Natürlich kannst du sagen, dass du dann lieber einen Kaiserschnitt willst. Es kann dich schließlich niemand zu einer Einleitung zwingen. Ich weiß nicht, warum das so gern praktiziert wird. Von Erfolg ist es ja scheinbar selten gekrönt bzw. nur unter tagelangen Maßnahmen.

Beitrag von niko0303 14.05.11 - 16:52 Uhr

Mein "Problem" ist, dass ich genau weiß das ich keine Einleitung will.
Aber ich habe Angst, dass ich die Ärzte nicht überzeugen kann einen Kaiserschnitt zu machen. Da mach ich mir am meisten Gedanken drüber.
Will mir jetzt mal ein paar schlagende Argumente aufschreiben für den Fall der Fälle!:o)
Jemand noch Ideen?

Beitrag von delirium 14.05.11 - 19:59 Uhr

ich hatte 2 einleitungen, die erste nach blasensprung die direkt anschlieg edoch in ks endete weil die werte meiner maus abfielen. 2. mal einleitung mit gel, waren höllische schmerzen und nach zweieinhalb stunden presswehen wurde ein beckenmissverhältnis diagnostiziert und wieder ein ks. d.h. dieses mal ein geplanter ks.

du kannst auf einen ks bestehen, ich würde es aber erstmal mit einleitung probieren, wenns nach einem tag nicht klappt kannst du immernoch einen ks machen lassen, überleg es dir.

kenne viele die einleiten lassen haben und normal entbunden haben.


viel glück#klee#herzlich;-)

Beitrag von sunnygirl1978 14.05.11 - 18:24 Uhr

Hallo,

wir haben Dienstag ET - aber auch noch alles zu. Obwohls mir heute ech sch.... geht und der kleine strampelt wie verrückt.

Werde am Dienstag den Wehencocktail nehmen - sollte meine Verstopfung nicht besser werden evtl schon morgen oder MOntag. Ansonsten haben wir Mittwoch einen Termin mit Hebamme im Krankenhaus (wollten eigentlich Geburtshaus).

Sie meinte wir legen dan erst mal eine Tablette. Aber wenn der Wehencocktail nicht helfen sollte, werde ich auch keine Einleitung machen. Hab auch schon so viel negatives gehört. Wobei sie meinte, dass sind die FRauen, die es unbedingt wollen. Ich zieh aber auch keine 2-3 Tage rum.
Sollte der Cocktail nicht helfen. Werden wir einen Kaiserschnitt machen. Eigentlich wollt ich das nie, aber ich bin am Ende und kann nicht auch noch etl. Einleitungsversuche durchmachen.
Hebamme meinte das ist unsere Entscheidung. Ginge dann ja ganz flott. Unser Baby kommt also spätestens am 18. auf jeden Fall.

Gruß Sunnygirl ET-3

Beitrag von sacredheart 14.05.11 - 20:14 Uhr

hallo,
ich denke schon, dass du einen kaiserschnitt wünschen kannst, nur ob die ärzte darauf eingehen ist die andere frage...
als ich mit meiner dritten tochter schwanger war, sollte ich über die weihnachtsfeiertage vom krankenhaus überwacht werden, was ambulant passieren konnte. ich hatte schon seit der 17.ssw zu hohen blutdruck, der sich mit medikamenten auf ein halbwegs akzeptablen level halten ließ, was der arzt dennoch nicht unbeobachtet lassen wollte.
im krankenhaus wollten die natürlich noch was für ihre quote tun und wollten mich direkt einbetten. es war allerdings der 23.12. und ich wollte mit meinen kindern weihnachten feiern ;-) auf eigene gefahr bin ich dann wieder nach hause und sollte dennoch jeden morgen zum ctg und blutdruck messen.
am 25.12. musste ich dann da bleiben, weil der blutdruck auf 180/120 gestiegen ist und ich sollte mittags eingeleitet werden. der chefarzt hat mich zu seinem persönlich schwierigsten fall erklärt und wollte mich keinen moment aus den augen lassen. auf meine bedenken wegen der einleitung meinte er nur zu mir, dass mit einer präklampsie wie in meinem fall ein kaiserschnitt nur im äussersten notfall gemacht würde, weil durch die narkose und das aufwachen der blutdruck noch weiter ansteigen kann, was mich erheblich gefährdet und das wolle er nicht riskieren, nur weil ich mich vor den anstrengenden stunden fürchte...
im nachhinein hat er wohl recht gehabt, denn die kleine war 45 min. nach anhängen des wehentropfes geboren und mein blutdruck fiel ebenfalls...

wenn du ausdrücklich einen kaiserschnitt verlangst, sprich das mit den ärzten dort ab und lass dir nichts mit blöden kommentaren ausreden. sollte es aber eine gefahr in besonderem maße darstellen, verzichte darauf.

viel erfolg und eine schöne geburt
sacredheart