Jobangebot...

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von muddi12345 14.05.11 - 18:28 Uhr

Hallo!

Ich habe ein Jobangebot bekommen und bin jetzt unsicher, was ich tun soll und frage euch mal um Entscheidungshilfe.
Ich arbeite derzeit bei einem großen Unternehmen. Täglich von 6-12 Uhr, also 30 Stunden die Woche. Brutto verdiene ich 1310 Euro, wobei da noch mein Firmenwagen abgezogen wird (285 vom Brutto, ist alles drin ->Wartung, Inspektion, Steuern, Tanken, Versicherung). Fahrstrecke einfach 30 km, Zeit ca. 20 Minuten. Die Arbeit bringt mir eigentlich Spaß, wäre da nicht der neue Teamleiter und der neue Abteilungsleiter. Ich bin jetzt fast 13 Jahre in dem Unternehmen.
Das Jobangebot wäre die Assistenz eines Filialleiters bei einer Bank. Täglich von 9-13 Uhr, also 20 Stunden die Woche. Brutto würde ich dort 1200 Euro bekommen, hätte dann allerdings noch kein Auto. Fahrstrecke einfach 8 km, Zeit ca. 5 Minuten (mit dem Auto). Im Sommer könnte ich mit dem Rad fahren, für den Winter evtl. mit dem Bus oder ein kleines Auto anschaffen. Mein Partner hat auch ein Auto, evtl. fährt auch einer mit nem Roller (müsste noch angeschafft werden).
Achso - ich arbeite wegen unserer 2 Kids in Teilzeit. Mein Partner hat nen festen Job.

Nun hört sich das Jobangebot natürlich toll an und ich hätte auch Lust auf eine neuer Herausforderung, aber irgendwie - ach, vielleicht wisst ihr was ich meine - ich habe nen sicheren Job, ich bin dort flexibel mit den Arbeitszeiten - ich weiß einfach was ich habe.
Wie würdet ihr entscheiden?

VG

Beitrag von derhimmelmusswarten 14.05.11 - 18:42 Uhr

Weder der eine, noch der andere Job ist gut bezahlt. Aber bei deinem jetzigen Job hast du wenigstens ein Auto dabei. Bei den heutigen Spritpreisen und anderen Kosten wahrlich nicht zu verachten. Verdient man bei einer Bank nicht weitaus (!) mehr? Das ist ja meiner Meinung nach das Gehalt für eine recht einfache Bürotätigkeit in einem kleinen Büro. Welche Steuerklasse hast du?

Beitrag von muddi12345 14.05.11 - 18:46 Uhr

Leider bekommt man ja nie was man verdient ;-)

Mich würde aber mal interessieren, wo denn "gut bezahlt" anfängt.
Es handelt sich bei beiden Jobs um Bürotätigkeiten!
Ich habe Steuerklasse 1.

Beitrag von derhimmelmusswarten 14.05.11 - 18:50 Uhr

Hmm vielleicht kommt´s auch aufs Bundesland an. Ich dachte nur, dass man bei der Bank recht gut verdient. Vielleicht irre ich mich da auch. Bekommst du denn da 13. oder 14. Monatsgehalt? Oder ist das bei den Banken auch nicht mehr der Fall?

Beitrag von muddi12345 14.05.11 - 18:54 Uhr

Also ich hab das grad mal gegooglet...ich befürchte fast, man täuscht sich...zumindest wenn man "nur" als Bankkauffrau/mann tätig ist...

Beitrag von gr202 14.05.11 - 20:06 Uhr

Ich arbeite auch im Büro und verdiene bei 28 Stunden über 2600 Euro brutto, das nenn ich gut bezahlt. Bin aber schon ganz lange da.

Gruß
GR

Beitrag von alegria72 14.05.11 - 20:27 Uhr

Jau, das würd ich auch als gut bezahlten Job bezeichnen....#pro.
Dabei habe ich eigentlich immer gedacht, ich würde mit meinen knapp 1500 für 20 Std. schon ganz gut liegen#schmoll
Ist es denn eine "normaler" Bürotätigkeit oder schon auch mit Verantwortung?

Gruß, Eva

Beitrag von gr202 16.05.11 - 21:18 Uhr

Was ist schon normal? Ich arbeite in der Medizintechnik, in dieser Firma seit 17 Jahren, vor der Elternzeit Vollzeit. Nach der Elternzeit habe ich mit 20 Stunden wieder angefangen und halt das halbe Gehalt bekommen, es gibt jedes Jahr Gehaltserhöhung, 13. Gehalt, Urlaubsgeld. Bin allerdings auch schon 47, mit 25 habe ich natürlich noch nicht so viel verdient.

Gruß
GR

Beitrag von thea21 15.05.11 - 10:34 Uhr

20 Stunden mit 1200 NETTO ist nicht gut bezahlt?

Beitrag von thea21 15.05.11 - 10:35 Uhr

Sorry verlesen!

Beitrag von woodgo 15.05.11 - 13:45 Uhr

Und das kannst Du so pauschal sagen, ja? Für gewisse Regionen mit den Konditionen ist er sehr wohl gut bezahlt#kratz

Beitrag von alegria72 14.05.11 - 19:29 Uhr

Hallo,
ich arbeite auch bei einer Bank und auch als Quereinsteiger. Ich verdiene dort bei 20 Std./Wo. 1450 EUR brutto (13 Gehälter).
Aber ich weiß auch, daß der Verdienst bei den einzelnen Banken sehr unterschiedlich ist.
Grundsätzlich finde ich das neue Angebot aber trotzdem ganz gut. Wenn du mit dem Filialleiter "gut kannst", könnte das ein ganz netter Job sein. Ich kenne eine Kollegin, die sowas macht und die ist sehr zufrieden. Dadurch, daß sie sich nur mit dem Filialleiter abstimmen muß, hat sie unterm Strich sehr viel Freiräume.
Du hättest zwar etwas weniger Geld aber arbeitest ja auch weniger und sparst nochmal Zeit u. Geld wegen des kürzeren Arbeitsweges.

lg Eva

Beitrag von manavgat 14.05.11 - 19:54 Uhr

Äh, sag mal: ist das tiefstes Ossiland?

Das sind doch beides Hungerlöhne!

Gruß

Manavgat

Beitrag von derhimmelmusswarten 14.05.11 - 20:21 Uhr

Habe ich mich halt auch gefragt. Das ist nämlich ein Bruttogehalt, dass man Teilzeit hier (RLP) sogar bei einem Einzelanwalt rausschlagen könnte! Und das sagt bei der Geizkragen-Mentalität von Anwälten eigentlich schon alles.

Beitrag von havanna0804 15.05.11 - 10:23 Uhr

-ist das tiefstes Ossiland?-

Also dafür sind die Löhne schon fast zu gut. Für 20 Std. 1200€ im kaufmännischen Bereich...damit wären hier echt viele glücklich.

LG

Beitrag von joy1975 15.05.11 - 10:17 Uhr

Gott, wo arbeitest Du denn? Das sind ja Ausbeuterlöhne... alle beide...

Wieviel nutzt Du den Firmenwagen denn privat? Ich habe auch einen und zur Arbeit fahre ich nur 1km (kein Witz bzw. fahre halt gar nicht, sondern gehe zu Fuß), dafür lege ich privat im Jahr schon so 20.000km zurück, wobei fast hauptsächlich mein Mann den Wagen fährt (erlaubt).

Angesichts der Kosten für Sprit, Versicherung etc. würde ich das auf jeden Fall einfließen lassen in meine Entscheidung.

Beitrag von turbine 15.05.11 - 10:31 Uhr

Hey,
meine Mutter hat 30ig Jahre im gleichen Untermehmen gearbeitet in einem Büro(40Std die Woche)bei 1200 euro brutto,das ist ein Hungerlohn......jetzt ist sie in Rente.Wir wohnen an der Ostsee....

Gruß