Wie soll ich bloß abstillen??

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von roze 14.05.11 - 21:10 Uhr

Hallo!

Ich habe ein kleines Problem. Ich möchte gerne abstillen, aber es klapp einfach nicht. Ich habe schon 1000 verschiedene Flaschen ausprobiert, keine darf auch nur in die Nähe von seinem Mund kommen. Pulvermilch findet er auch total ekelhaft, fängt sofort an zu würgen. Habe schon fast jede Marke ausprobiert. :-(
Wir schaffe ich es bloß abzustillen?

Mein Sohn ist jetzt 9 Monate alt.

LG

Beitrag von meandco 14.05.11 - 21:12 Uhr

warum ist es so dringend?

meine hat flaschen auch rundweg verweigert ... nix zu machen - nur die brust ging #schwitz

du könntest allerdings versuchen folgemilch aus einem glas / becher zu geben. ist ja dünnflüssig und sollte eigentlich wie milch zu trinken sein. oder aber eben trinklernbecher ... dann ist das quasi was neues und vielleicht klappt es dann ...

noch was anderes: meine hat sich mit 14 monaten selbst fertig abgestillt (da hatten wir ohnehin nur noch abends und morgens ne stillmahlzeit ...). könnte also dann auch plötzlich ganz schnell gehen ...#pro

lg
me

Beitrag von roze 14.05.11 - 21:33 Uhr

Hallo!

Ich probiere es schon seit 3 Monaten.
Er trinkt sein Wasser aus einem normalen Becher. Künstliche Milch? Keine Chance.

Wir sind im September auf eine Hochzeit eingeladen (400km von uns entfernt). Eigentlich wollten wir unsere Kinder bei meinen Schwiegereltern lassen. Mein Freund und ich haben seit 4 Jahren nichts miteinander unternommen.(unsere Tochter ist 4). Wir haben uns so wahnsinnig doll auf dieses eine WE gefreut. Schaffe ich es aber bis dahin nicht abzustillen, dann können wir natürlich auch nicht weg.

LG

Beitrag von anarchie 14.05.11 - 21:16 Uhr

Hallo!

Probier das Zeugg mal, dann weisst du, warum er es nicht will!

Warum willst du abstillen?
Knasst du nicht noch ein paar Monate warten und dann Kuhmilch aus dem Becher geben und andere Milchprodukte?

lg

melanie mit 4 kindern

Beitrag von roze 14.05.11 - 21:41 Uhr

Hallo!

Den einen Grund, den habe ich gerade weiter oben genannt. Der 2. Grund ist, dass mein Sohn ständig beißt. Er hat in die rechte Brustwarze so doll reingebissen, dass ich jetzt jedesmal heulen könnte vor Schmerzen.

LG

Beitrag von anarchie 14.05.11 - 22:27 Uhr

Das Beissen kriegt man in den Griff und wegen einer Hochzeit ein Kind abzustillen, dass die Brust offensichtlich noch sehr braucht, finde ich ziemlich egoistisch.

Unternehmen könnt ihr ja auch was ohne Kind, wenn der zwerg noch stillt, nur bene nicht ein ganzes WE 400km weit weg(was ich eh nie machen würde bei einem Baby).

Für ihn sind diese Monate stillen offensichtlich sehr wichtig - ist eine Hochzeit wirklich wichtiger als seine Bedürfnisse?


lg

melanie, die gern für ihre Kinder zurücksteckt

Beitrag von roze 14.05.11 - 23:09 Uhr

Wenn die Hochzeit stattfindet, ist mein Sohn "schon" 1 Jahr alt.
Diese Hochzeit ist SELBSTVERSTÄNDLICH nicht wichtiger als mein Sohn. Ich versuche ja auch nicht um jeden Preis abzustillen. Wenn es so wäre, dann hätte ich das schon längst getan. Ich habe hier nach ein paar Tipps gefragt wie ich es machen könnte. Ich möchte ja nicht nur wegen der Hochzeit abstimmen. Ich denke IMMER erst an meine Kinder und dann an mich. Egoistisch bin ich auf gar keinen Fall

LG

Beitrag von lilly7686 14.05.11 - 23:10 Uhr

Sehe ich genauso.

Ich habe mit Baby nicht mal das Verlangen, länger weg zu gehen.
Meine Schwester heiratet in zwei Wochen. Ein Baby kann man dahin ohne Probleme mitnehmen (zumindest nehm ich meine Kleine mit; ich bin gerade dabei, mir einen passenden Mei Tai für mein Outfit zu nähen :-D ).

Wenn man es auf das ganze Leben aufrechnet, sind diese paar Monate/Jahre des Stillens soooo kurz! Wenn ein Kind angenommen 3 Jahre lang stillt, wie viel ist denn das, im Vergleich zu einer Lebenserwartung von fast 80 Jahren??? Nichts!

Gerade in dieser extrem kurzen Zeit sollte man auf ein paar wenige Sachen verzichten können.

Wobei ich der Meinung bin, dass man auf kaum etwas verzichten muss. Wie gesagt, ich nehm die Kleine einfach überall mit hin...

Beitrag von roze 14.05.11 - 23:28 Uhr

Es ist so furchtbar schade, dass man hier nichts fragen darf ohne sich erst mal 'ne Std. für rechtfertigen muss. Da denkt man, das man eine harmlose Frage stellt, da wird einem erstmal unterstellt, man wäre egoistisch.
Meine Kinder sind mein Leben. Ich nehme meine Kinder ÜBERALL mit hin
Ich bin seit fast 4 Jahren nur für meine Kinder da. Ich war seit der Geburt meiner Tochter kein einziges Mal mehr alleine einkaufen, ich war kein einziges Mal mehr alleine shoppen. War kein einziges Mal mit 'ner Freundin oder so im Kino... Ich lebe NUR FÜR MEINE KINDER!!! Weil sie mein Ein und Alles sind.
Da komme ich (ich Rabenmutter) doch tatsächlich auf die Idee mit meinem Oartner mal etwas alleine zu unternehmen, da muss ich mir unterstellen lassen, dass ich egoistisch wäre????? Sehr traurig...

LG

Beitrag von muehlie 15.05.11 - 00:12 Uhr

Naja, ich weiß nicht. Du hast schon zig Flaschen ausprobiert, die Kunstmilch mag dein Zwerg auch nicht... Es würde also, wenn du auf deinem Plan bestehst, wirklich auf Kampf und Tränen hinauslaufen. Warum willst du dir und deinem Kleinen das antun für ein einziges Wochenende? Warum nehmt ihr den Kleinen nicht einfach mit?
Das Beißen ist übrigens kein wirklicher Grund zum Abstillen. Das lässt sich tatsächlich abstellen (Tipps wirst du hier reichlich dazu finden).

Beitrag von roze 15.05.11 - 01:13 Uhr

Mein Gott nochmal. Die Hochzeit ist NICHT der Grund warum ich abstillen möchte. Ich möchte generell abstillen. Wenn es bus September klappen würde, dann wäre das schön. Wenn nicht, dann eben nicht.

Und nur weil das Beißen für Dich kein Grund ist abzustillen, heißt es noch lange nicht, dass es für andere auch gelten muss, oder?!

Beitrag von muehlie 15.05.11 - 01:32 Uhr

Ich weiß nicht, wieso du mich jetzt so angehst. Auf die Frage, weshalb du unbedingt abstillen möchtest, kam als erster Grund von dir die Hochzeit, als zweiter das Beißen. Ich hatte mir zwar sowas schon gedacht, aber du musst wirklich nicht irgendwas anderes vorschieben, wenn du so oder so abstillen möchtest.

Ich kann eigentlich so ziemlich jeden Grund verstehen, weshalb eine Frau abstillen möchte - selbst den, dass sie einfach keine Lust mehr aufs Stillen hat. Aber das Stillen ist nun mal keine einseitige Geschichte, und wenn die andere Seite so partout nicht mitmachen mag, würde ich persönlich lieber weiter stillen und gegebenenfalls eher eine Lösung für die Probleme, die sich für mich durch das Stillen ergeben, suchen, als mich und mein Kind diesem Abstillstress auszusetzen.

Aber da du das ja sowieso nicht willst: hast du schon mal versucht, deinem Sohn erstmal nur abgepumpte Milch mit der Flasche zu füttern und das Füttern am besten jemand anderem zu überlassen?

Beitrag von pfiff75 15.05.11 - 08:59 Uhr

Sorry, wenn ich mich da jetzt mal so einmische... Aber eben weil Stillen keine einseitige Angelegenheit ist, sondern zwei dazugehören, ist es auch verständlich, wenn Mama nicht mehr möchte und deshalb abgestillt wird. Ich hab es auch aus dem Grund gemacht und bin jetzt froh darüber!

Beitrag von roze 15.05.11 - 09:19 Uhr

Guten Morgen!

#pro

Danke!#liebdrueck



LG

Beitrag von muehlie 15.05.11 - 10:58 Uhr

"Aber eben weil Stillen keine einseitige Angelegenheit ist, sondern zwei dazugehören, ist es auch verständlich, wenn Mama nicht mehr möchte und deshalb abgestillt wird."

Und wo bleibt in deiner Argumentation die andere Seite? Ich dachte eigentlich, Mamas Standpunkt sei hier hinreichend geklärt. Also zweiseitig heißt dann für dich: wenn die eine Seite nicht mehr will, muss die andere Seite mit allen Mitteln davon überzeugt und notfalls gezwungen werden? #kratz

Beitrag von pfiff75 16.05.11 - 09:36 Uhr

Zunächst mal: die "andere Seite" wird ja bisher ausschließlich hier schon ausreichend beschrieben.
Wenn die "andere Seite" also das Kind nicht mehr an der Brust trinken will, obwohl Mama das eigentlich noch unbedingt möchte, was willst denn dann machen? Dann wird auch abgestillt, mit jeder Konsequenz für die Mutter! Da fragt das Baby auch nicht: Mama, ist es dir recht, wenn ich nicht mehr bei dir trinken will und du dafür jetzt Milchstau/Brustentzündung etc. riskieren musst?
Aber ich weiß ja, für viele ist man eine Rabenmutter, wenn man sich irgendwann fürs abstillen entscheidet. Ich kann nur sagen, dass mein Sohn seitdem viel besser und konzentrierter und zufriedener trinkt. Er nöhlt nicht mehr rum und zieht und zerrt nicht mehr an der Brust (bzw. jetzt am Nuckel von der Flasche).

Beitrag von muehlie 16.05.11 - 09:55 Uhr

Ach, weißt du, dreh dir doch einfach weiter die Antworten hier so hin, wie es in dein ganz persönliches Weltbild passt. Ich bin es leid, immer wieder dasselbe zu erklären, wenn du es einfach gar nicht verstehen willst. #augen

Übrigens stillt sich kein Kind im ersten Lebensjahr wirklich von selbst ab. Und tut es das dann mit einem Jahr oder später, riskiert die Mutter auch weder einen Milchstau oder eine Brustentzündung. Interessiert dich aber wahrscheinlich auch nicht...

Beitrag von pfiff75 16.05.11 - 10:48 Uhr

Komisch, dass es nur Kinder gibt, die schon früher nicht mehr an die Brust wollen... Wirklich seltsam, und noch unglaublicher: ich kenne sogar so einen Fall. Tja, aber manche sind hier eben so verborte Übermuttis, da kann man schreiben was man will. Und auch noch seltsam, dass sogar Hebammen und Ärzte "Leuten wir uns" Verständnis und Hilfe anbieten, das machen sie bestimmt nur, weil es ja ach so falsch ist. Wirklich schlimm, wenn man eine zufriedene Mutter mit zufriedenem Kind sein möchte. Einfach ein Unding.

Beitrag von wir3inrom 15.05.11 - 00:44 Uhr

"Ich war seit der Geburt meiner Tochter kein einziges Mal mehr alleine einkaufen, ich war kein einziges Mal mehr alleine shoppen. War kein einziges Mal mit 'ner Freundin oder so im Kino..."

Das dürftest du mit so gut wie fast allen Müttern gemein haben. ;-)

Beitrag von roze 15.05.11 - 01:06 Uhr

Habe auch nix anderes behauptet.

Beitrag von anarchie 15.05.11 - 08:24 Uhr

Ich war seit der Geburt meiner Tochter kein einziges Mal mehr alleine einkaufen, ich war kein einziges Mal mehr alleine shoppen. War kein einziges Mal mit 'ner Freundin oder so im Kino... Ich lebe NUR FÜR MEINE KINDER!!! Weil sie mein Ein und Alles sind.

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Niemand sagt, dass du nicht mal alleine machen kannst;-)
Ich bestehe auf meine Termine zum Nägelmachen:-p

mal im Ernst: es ist TOTAL legitim, was alleine zu machen, Paarzeit zu wollen - aber eben nicht um den Preis, dass es dann Tränen gibt.

und wenn eine Frau sagt, sie probiert alles Mögliche, um abzustillen, weil sie zu einer Hochzeit will(beissen ist wie gesagt abstellbar), dann klingt das ersmal so, als ob die Hochzeit hier wichtiger ist, als das Bedürfnis des Kindes...
Das ist nicht böse gemeint, liest sich aber so.

Wenn ihr Paarzet wollt und die Schwiegis die Kleinen nehmen, dann gönnt euch doch alle 2 Wochen ein langes brunchen zu zweit...oder geht essen, ins Kino, whatever...lässt sich doch alles mit dem Stillen vereinbaren:-)

Und zur Hochzeit nehmt ihr den Mini einafch mit.
Meine kiddies waren schon auf vielen Feiern - war nie ein Problem:-)

Die zeit für unbeschwerte WE kommt ja wieder, sehr bald, aber eben noch nicht jetzt.:-)

lg

melanie, die trotz 4 langzeitstillenden/-gestillten Kindern durchaus mal was alleine macht, solange die Kleinen nicht deswegen weinen


Beitrag von roze 15.05.11 - 09:18 Uhr

Guten Morgen!

Nochmal: ;-)

Ich moechte gerne abstillen. So oder so. Wenn es bis September klappt, dann waere es schoen. Es waere sogar sehr schoen. Ich wuerde naemlich unheimlich gerne mit meinem Freund etwas unternehmen. ALS PAAR! Nicht als Mama und Papa. Wir haben leider nicht die Moeglichkeit unsere Kinder alle 2 Wochen bei meinen Schwiegereltern zu lassen. Das im September ist eine absolute Ausnahme. Meine Familie lebt auch sehr weit von uns entfernt. Freunde haben wir hier auch noch keine richtigen gefunden, weil wir hier noch nicht sehr lange leben. Ist alles auch nict so schlimm. Es ist fuer uns keine Qual immer und ueberall mit unseren Kindern hinzugehen. Unsere Kinder sind unser Leben und wir wuerden NIE NIE NIE etwas tun, womit sie ungluecklich sind. Auch wenn es um das Stillen geht. Diese "1000 Flaschen" habe ich ja nicht innerhalb von 1 Woche ausprobiert. Nein, ich tue das seit ca. 3 Monaten. Ich biete ihm einfach jeden Tag die Flasche an. Er nimmt sie nicht, also stille ich weiter. Da wird absolut rein gar nichts unter Traenen gemacht. Bis September sind ja auch noch einige Monate hin. Wenn es bis dahin nicht klappt, dann ist das eben so. Es ist dann furchtbar schade, ABER die Welt geht deshalb nicht unter. Das Wohl meines Kindes steht selbstverstaendlich an 1. Stelle. Es ist also eine Frechheit mir unterstellen zu wollen, ich waere egoistisch.

Ich habe hier gefragt, weil ich dachte, dass hier jm. vielleicht DEN einen Tip fuer mich haette. Ich wusste nicht, dass ich mich rechtfertigen und ein schlechtes Gewissen deswegen haben muss.#schmoll

LG

Beitrag von einfachich77 15.05.11 - 10:01 Uhr

Hey,


lasse Dich nicht fertig machen. Die meisten hier halten sich leider für die absoluten Übermütter, die scheinbar nie Probleme mit ihren Kindern haben und einen schief anschauen, wenn man anders als alternativ erzieht. Ich kann dich voll und ganz verstehen und finde es auch absolut legitim, nach dem 6. Monat den Wunsch zu verspüren, abzustillen.

Hier also mal meine Erfahrungen. Mein erster Sohn war ein sehr schlechter Brusttrinker - er ist übrigens bis heute ein seeeehr schlechter Esser. Die Brust hat also nicht mehr gereicht. Andere Milch ließ er sich aber leider auch nicht gefallen. Das erste was wir versucht haben, war, dass mein damaliger Partner die Flasche gibt. Die Mutter möglichst weeeeeit weg. Leider erwies sich mein Kind als pfiffig. Er ist auf den Trick nicht hereingefallen. Aber ein Versuch ist es doch wert. So gab es also auch weiterhin nach den Mahlzeiten Geschrei, weil es nicht gereicht hat und eine strapazierte Mama, die letztlich stündlich stillte, ohne dass sich die Milchmenge erhöhte. Was uns dann bewog, zu echten "Rabeneltern" zu mutieren. Ich habe meinen Sohn tatsächlich hungern lassen. Immer wenn er weinte, habe ich die Flasche angeboten. Jedesmal ohne Erfolg. Was anderes gab es aber nicht. Es hat
ca. einen halben Tag gedauert, dann hatte er so einen Hunger, dass er die Flasche genommen hat und sie fortan LIEBTE!!! Ab dem Moment trank er jede Flasche ohne Probleme und wurde auch endlich richtig satt. Ich hatte ein zufriedenes und ausgeglichenes Kind und ein paar Tage später - ich hatte übrigens keine Probleme mit den Brüsten - ein weiteres Indiz für die ausbleibende Milch - hatte mein Kind seine mehr als ausgeglichene Mama zurück. Du siehst, manchmal erfordern bestimmte Situationen eben ungewöhnliche Maßnahmen. Denn Tatsache ist, hätte ich mein Kind weiter so gestillt, wäre es mir wohl an der Brust verhungert - Aussage der Stillberaterin.

Hast Du denn nach der Entbindung damals eine Hebamme gehabt? Wenn ja, setze Dich doch mal mit ihr in Verbindung. Sie kann Dir sicherlich noch einige gute Tipps geben.

So, nun soll es aber auch gut sein.

LG und viel Glück beim Abstillen

einfachich77 - die ihre Kinder übrigens auch mit einem Jahr in die Krippe schickte und schickt, um endlich wieder arbeiten gehen zu dürfen... :-p

Beitrag von roze 15.05.11 - 12:55 Uhr

Hallo!

Danke fuer Deine Antwort!:-D

Habe ja schon oefters erwaehnt, dass mein Freund das auch schon sehr oft probiert hat, aber unser Sohn laesst sich da nicht veraeppeln.;-)

Mein Sohn moechte die Brust nicht, weil er Hunger hat. Er braucht die Brust einfach, um zur Ruhe zu kommen und schlafen zu koennen. Ich muss ihn seit 9 Monaten nachts stuendlich stillen.:-(
Wenn ich ihm die Brust wegnehme und ihn einfach schreien lasse, dann habe ich das Gefuehl, ihm irgendwie Liebe/Geborgenheit zu entziehen. Verstehst Du wie ich das meine?

Wenn es so waere wie bei Euch, dass er die Brust braucht, weil hungrig ist, dann denke ich, dass ich es genauso we Ihr gemacht haette.

LG

Beitrag von muehlie 15.05.11 - 11:19 Uhr

Ich verstehe wirklich nicht, warum du jetzt so beleidigt reagierst? Du wurdest gefragt, weshalb du abstillen möchtest, ja. Aber der Grund dafür war nicht, dass hier alle der Meinung sind, man DARF nur aus einem wirklich wichtigen Grund abstillen wollen, sondern weil die Fragenden vermutet haben, dass du vielleicht einfach nur irgendein Problem mit dem Stillen hast, und sie wollten dir helfen, DIESES Problem zu lösen, damit du nicht abstillen musst, wenn du es eigentlich nicht willst. Und dann lieferst du hier eben erst einen, dann einen anderen Grund, bekommst Tipps, wie du diese Probleme lösen könntest, und reagierst dann sauer, weil angeblich niemand akzeptieren mag, dass du eigentlich überhaupt nicht mehr stillen magst. Ja, entschuldige bitte, hellsehen kann hier keiner. Wir können hier alle nur auf das reagieren, was DU mitteilst.

Wie gesagt, einen absoluten Geheimtipp gibt es nun mal nicht. Wenn du dein Kind nicht leiden lassen möchtest, dann lässt du es einfach ruhiger und Schritt für Schritt (also z.B. erstmal Muttermilch in der Flasche) angehen.

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