Starke Blasenschwäche schwache Beckenbodenmuskulatur normal entbinden?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von danielle1982 15.05.11 - 01:24 Uhr

Hi, ich habe nach meiner ersten Schwangerschaft trotz Rückbildung und Beckenbodengymnastik sehr starke Blasenprobleme leider so schlimm das man es eine leichte Inkontinenz nennen könnte. Bin dann erst recht spät zu einer Urologin geg. Dort wurde ich geröngt und ich musste 3 Tagesprofile erstellen wie oft wieviel usw. Die Auswertung ergab schon mal ganz klar das es sich um eine Reißblase handelt. Ich bekam schon mal Tabletten die auch ein wenig halfen.Dann sollte ich eine Blasenspiegelung machen lassen aber dann wurde ich schwanger (musste natürlich auch sofort die Tabletten absetzten)also wird diese erst mal verschoben. Nun habe ich schon des öfteren gehört das es nach der zweiten spontanen Geburt viel schlimmer werden kann und man gerade bei diesen Problemen einen KS in Erwägung ziehen sollte. Ich möchte eigentlich ungerne einen KS war mir sicher wieder eine normale Geburt zu erleben. Aber jetzt wo ich da drüber nachdenke kommen mir Zweifel, denn schließlich geht auch jetzt immer wieder was daneben ich muss mir 10 mal überlegen wo ich hin kann zum einkaufen ob dort auch eine Toilette ist, beim spazieren gehen immer durch den Wald denn da kann man mal eben ins Gebüsch. Glaubt mir es ist mir sehr peinlich und unangenehm und es schränkt mich sehr ein. Sollte ich mit meinen FA oder eine Hebamme da drüber sprechen? Es fällt mir so schwer dieses Thema anzusprechen. Hier ist es einfacher....

Beitrag von widowwadman 15.05.11 - 08:45 Uhr

Mir persoenlich waere meine Kontinenz wichtiger als das Geburtserlebnis.

Und ja, natuerlich werden viele Probleme auch durch die Schwangerschaft verursacht, aber bestehende Inkontinenz ist nicht grundlos eine KS-Indikation.

Beitrag von caro1011 15.05.11 - 09:23 Uhr

Ich in gespannt auf die Antworten habe ein ähnliches Problem und mache mir deshalb die gleichen Gedanken wie du.

Lg Caro

Beitrag von silberlocke 15.05.11 - 09:39 Uhr

Hi

Aber gerade die Hebamme und die FA sind doch diejenigen die dir wirklich Rat geben können - eben weil sie Dich pers. kennen. Und peinlich muss Dir das überhaupt nicht sein, was glaubst Du, was sie alles mitbekommen, was WIRKLICH peinlich ist.
Das ist ein Problem, welches UNBEDINGT mit Hebi und FA besprochen werden sollte. Sie kennen diese Probleme in allen Varianten und können Dir daher am besten raten, was zu tun ist.

Fass Dir ein Herz und sprich baldmöglichst mit den beiden ein offenes Wort.

LG Nita

Beitrag von zwei-erdmaennchen 15.05.11 - 10:51 Uhr

Hi,

wie du reagieren sollst kann dir hier wohl niemand beantworten. Ich kann dur nur sagen wie ich entscheiden würde. Und ich würde definitiv einen KS machen lassen.

Mein Beckenboden war nach der ersten vaginalen Geburt vollkommen hinüber (und das obwohl ich immer einen sehr gut trainierten BB hatte), hab ich aber relativ schnell wieder hinbekommen. Dann kam die zweite Geburt, die nach vielen Stunden im KS endete. Und da hat der ewige Druck nach unten beim Geburtsversuch auch schon ausgereicht um den BB noch schlimmer herzurichten als er nach der ersten Geburt war. Und obwohl ich sehr genau weiß wie man den gut trainiert hat es eeeeewig gedauert bis es einigermaßen wieder okay war. Noch heute - ein Jahr danach - bin ich aber nicht auf dem Stand wie vor der zweiten Geburt. Die Theorie, dass der Beckenboden schon in der SS stark leidet und die Geburt damit kaum etwas zu tun hat kann ich übrigens nicht bestätigen. Obwohl ich beide Male einen Megabauch mit unglaublich viel Fruchtwasser und somit viel Gewicht hatte bin ich mit einem supertoll trainierten BB in die Geburten gegangen. Und trotzdem war er danach hinüber.

Letztendlich wirst du dich entscheiden müssen was dir wichtiger ist - eine vaginale Geburt oder deine Beckenbodenmuskulatur mit sämtlichen Konsequenzen. Denn besser als jetzt wirst du sicherlich nicht aus der zweiten Geburt gehen. Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass eine KS-Geburt ein wunderschönes Erlebnis sein kann wenn man sich darauf einlässt. Da kam das erste "normale" Geburtserlebnis nichtmal annähernd dran.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von danielle1982 15.05.11 - 16:38 Uhr

Ich danke euch schon mal für eure offenen Antworten und es tut gut zu wissen das ich damit nicht alleine bin.
In 2 Wochen habe ich meinen Vorsorgetermin beim FA ich werde mich überwinden und das Thema ansprechen, das ist wohl sicherlich der beste Weg.

Ina: Ich habe auch wirklich oft meinen Beckenboden trainiert sogar mit einigen Hilfsmitteln dennoch ist es nicht viel besser geworden und wer weiß was meine Blasenspiegelung ergeben hätte ich hatte schon als Kind Probleme. Ich werde mich mit dem Thema KS schon mal ein wenig auseinander setzten. Ob man es glaubt oder nicht aber ich habe viel mehr Angst vor einem KS als vor einer vaginalen Geburt obwohl meine erste Geburt schlimm und lang war. Aber ich hatte die Kontrolle und diese muss man beim KS abgeben das wird mir schwer fallen.

Widowwadman: Spricht du aus eigener Erfahrung? Das würde mich sehr interessieren.

CAro: Hast du das Thema auch noch nicht mit deinem Arzt oder Hebi besprochen, ich geh diesen Schritt jetzt auch wenn es mir schwer fällt darüber zu reden das ist doch irgendwie ein Tabu Thema heut zu tage man hört immer nur was von Inkontinenz bei Älteren Menschen.

Beitrag von widowwadman 15.05.11 - 17:45 Uhr

Ich habe gott-sei-dank keine Kontinenzprobleme, kenne aber Frauen die damit zu tun haben (und zwar Urin und Kot) und deshalb wuerde ich das nicht riskieren wollen.

Ich habe allerdings einen KS gehabt, und war positiv ueberrascht, wie gut der verlaufen ist, sowohl waehrend, als auch die Heilungsphase danach. In meiner ersten Schwangerschaft dachte ich auch dass es das schlimmste waere, was mir passieren koennte, aber das kam durch die Horrorgeschichten die ich vorher gehoert habe. Waehrend das Thema Inkontinenz ja eher totgeschwiegen wird.

Beitrag von danielle1982 15.05.11 - 19:34 Uhr

Uhi das ist wirklich schlimm wenn man mit beidem zu tun hat, sei froh das du damit keine Probleme hast.Und wie erging es dir nach deinem KS, wie lange muss man im Krankenhaus bleiben. Wie schwer darf man heben? Ist die Narbe groß? Ich hatte damals bei meiner Blinddarm Op wirklich lange Schmerzen und Wundheilungsstörungen allerdings wurde ich auch schlecht beraten denn man hätte schon ziemlich früh anfangen müssen die Wunde einzucremen usw. Habe Angst das ich nicht mehr so belastbar bin gerade die erste Zeit da ich einen kleinen Sohn zuhause habe. Das fiel mir generell auch schon beim ersten Kind sehr schwer mal Fünfe gerade sein zu lassen. Ich hatte mit meiner Dammnaht lange Spaß......musste nochmal auf gemacht werden und wieder zu usw. Wenn ich bedenke das ich 3 Wochen kaum sitzen konnte ist der KS wohl eher harmlos dagegen.

Beitrag von zwei-erdmaennchen 15.05.11 - 22:05 Uhr

Hi,

wenn deine erste Geburt so schwierig war, hattest du dann wirklich die Kontrolle darüber. Oder denkst du nur, dass du sie hattest??? Klar, beim KS hast du nicht so viel zum Mitarbeiten. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich - im Nachhinein betrachtet - bei keiner meiner Geburten wirklich die Kontrolle hatte.

Für mich war ein KS auch nicht denkbar. Allerdings war es weniger Angst sondern eher das Bedürfnis nach einem sooooo tollen Geburtserlebnis wie es immer überschwenglich beschrieben wird. Bei der ersten Geburt war es so, und auch wieder bei der zweiten. Darum fiel ich erstmal aus allen Wolken als feststand, dass es ein KS werden würde. Doch ich hatte eine Stunde Zeit mich mit dem Gedanken anzufreunden und das ist mir zum Glück auch gelungen. Den Kaiserschnitt selber empfand ich als wunderschönes Geburtserlebnis. So schön, dass ich nie wieder eine vaginale Geburt in Erwägung ziehen würde. Was bereitet dir denn Angst am KS? Vielleicht kann ich dir die etwas nehmen falls es dazu kommen sollte?

Mein KS war am Freitag Abend und ich bin am Samstag Morgen erstmals aufgestanden. Das erste Aufstehen war echt kein Spaß - das möchte ich nicht schönreden. Doch da würde ich mir beim nächsten Mal einfach Schmerzmittel geben lassen vorher bzw. dann aufstehen wenn die PDA noch liegt. Mit jedem Schritt aber wird es merklich besser. Am Samstag Abend bin ich alleine über den Flur gewackelt, hab meine Klamotten aus dem Schrank geholt, mich gewaschen, mich ohne Hilfe umgezogen. Das ging zwar im Schneckentempo aber es ging. Am Montag wollten sie mich schon heimschicken doch ich wollte noch einen Tag meine Ruhe haben ;-). Also bin ich Dienstag früh nach Hause gegangen. An sich wird man hier am dritten oder vierten Tag nach KS entlassen.

Die ersten Tage hat meine Mutter viel gemacht aber nach einer Woche hab ich alles hier zuhause alleine geschmissen (Einkäufe, Haushalt, Neugeborenes und 23 Monate alte Tochter). Das ging gut.

Was das Tragen angeht - mir wurde in der Klinik von mehreren Seiten gesagt ich dürfe alles machen solange es mir dabei gut geht. Die Regel von wegen "nichts heben was schwerer ist als das Baby" ist zum einen unmöglich mit einem Kleinkind zuhause, zum Anderen hat ja jeder eine andere Wundheilung und eine andere Belastungsgrenze darum kann man das pauschal gar nicht sagen. Ich habe jedenfalls meine große Tochter bei der Entlassung weite Teile der Strecke zum Auto getragen weil sie so froh war mich wieder zu haben. Auch zuhause habe ich es so gehandhabt, dass sie viel auf meinem Schoß war, ich sie aber auch oft getragen habe. Meistens ist sie halt auf die Couch geklettert damit ich mich nicht so tief runterbeugen musste. Und dann ging das absolut problemlos. Nach der ersten vaginalen Entbindung war ich unfähig mein Baby zu tragen - ein Kleinkind hätte da echt schlechte Karten gehabt. Nach der ersten Geburt habe ich gute drei Monate gebraucht bis ich annähernd wieder hergestellt war, nach dem KS war ich nach etwa zwei-drei Wochen wirklich uneingeschränkt handlungsfähig. Wobei ich vorher ja auch schon alles machen konnte - eben nur langsam.

Die Narbe empfinde ich gar nicht als störend. Sie ist auch nur noch als feiner Strich zu erkennen. Hier und da wächst mal ein Haar ein, das tut es aber an anderen Stellen auch von daher ist das für mich kein Drama. Ich weiß nur, dass man die Narbe wirklich erst cremen soll wenn sie wirklich komplett zu und vernarbt ist. Denn sonst weicht man das nur auf was zu Entzündungen führen kann.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von widowwadman 15.05.11 - 23:11 Uhr

Ich war gut 40 Stunden nach dem (ungeplanten) KS wieder daheim, 2 Tage sind in meinem KH die Norm wenn es keine Komplikationen gibt, es gibt hier aber auch ne enge Hebammen Nachsorge.

Ich hatte den KS nachts um halb 12 und bin am naechsten Morgen aufgestanden und nach dem Katheter ziehen sofort alleine duschen gegangen. Da ich die Schmerzmittel (Paracetamol und Diclophenac) regelmaessig genommen habe, also nach Uhrzeit, kam der Schmerz nie wirklich auf und ich hab mich auch sofort um die Kleine kuemmern koennen.

Meine Narbe ist ca 12 cm lang und hat mir keine Probleme bereitet. Ich hab sie anfangs immer mit ner Wochenbett-Binde gepolstert.

Schwer heben sollte man anfangs vermeiden, also dein eigenes Kind kannst du natuerlich heben, aber halt nicht unbedingt 3 Tage nach KS schon Wasserkaesten schleppen, aber das waer ja nach ner vaginalen Geburt nicht unbedingt anders.

Mit ner Blinddarm-OP kannst du's nicht vergleichen - Ich hatte ne laparoskopische Blinddarm-Entfernung und das war hoellisch schmerzhaft danach, obwohl Schluesselloch-Chirurgie. Der KS war dagegen ein Spaziergang.

Beitrag von sandra103 15.05.11 - 22:01 Uhr

Hallo!

Ich weiß ja nicht, warum sich das in den Köpfen so verhärtet hat, dass Beckenbodenprobleme von der Geburt kommen#kratz Beckenbodenprobleme kommen von der SS, weil ein sehr großes Gewicht vom BB getragen werden muss über einen verhältnismäßig langen Zeitraum. Ich habe seit meiner ersten SS auch eine leichte Stressinkontinenz und wäre nie auf die Idee gekommen, mich deshalb aufschneiden zu lassen. Man muss halt nach der Geburt verstärkt BB-Training machen. Das müsste man aber auch nach einer Sectio!

LG,Sandra

Beitrag von zwei-erdmaennchen 15.05.11 - 22:14 Uhr

Hi Sandra,

genau dazu habe ich ein paar Beiträge über dir geschrieben. BB-Probleme können sehr wohl ausschließlich durch die Geburt ausgelöst werden.

Ich bin in beide Geburten mit wirklich super gut trainiertem BB gegangen. Ich hatte beide Male eine Riesenkugel (die mir ständig die Frage einbrachte ob da Drillinge drin wären) mit wahnsinnig viel Fruchtwasser und somit sehr viel Gewicht. So viel Gewicht, dass ich zum Schluß fast gar nicht mehr laufen konnte. Trotzdem war der BB absolut top. Nach der Vaginalgeburt war er dann aber vollkommen hinüber - da habe ich es nur noch relativ fix wieder hinbekommen. Und bei der zweiten Geburt reichte der Druck nach unten beim Geburtsversuch schon aus um den noch schlimmer herzurichten als nach der ersten Geburt. Und dieses Mal hat es ewig gedauert bis der wieder okay war.

BB-Training muss man immer machen. Nicht nur während/nach der SS. Ich trainiere meinen BB seit meinem 16. Lebensjahr täglich immer und immer wieder. Und ich bin absolut der Meinung wenn man das so macht hat man kein BB-Problem in der SS. Was nach der Geburt dann ist, das weiß man nie.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von danielle1982 15.05.11 - 22:39 Uhr

Das ist eine gute Frage ;-) Vielleicht redet man sich das auch ein. Meine Angst ist denke ich die nicht zu sehen was genau passiert und vielleicht auch die Angst davor dabei Schmerzen zu haben das die PDA nicht richtig liegt oder sonstiges. Schön das du deine Geburt und wie du dich danach gefühlt hast so ausführlich beschreibst und es muntert mich auf bzw. nimmt mir ein wenig die Angst das ich es nicht schaffe zh wenn ich das so lese falls ich mich zu einem KS entscheiden sollte. Ich werde das Thema auf jeden FAll mit meinem Arzt besprechen und dann mal sehen was dabei raus kommt vielleicht kennt er ja ähnliche Geschichten. LG

Beitrag von danielle1982 15.05.11 - 23:12 Uhr

Hallo Sandra das ist so nicht ganz richtig. Ich habe wirklich viel darüber gelesen und auch mit meiner Urologin darüber gesprochen. Durch eine lange Geburt oder auch ein Dammriß kann man starke Beckenbodenprobleme bekommen. Beides war bei mir der Fall. BB- Training muss man so oder so immer machen das ist klar, eine Stressinkontinenz ist aber nicht mit einer Harndranginkontinez gleich zu setzen was bei mir der Fall ist. Grundsätzlich bin ich auch nicht dafür mich unters Messer legen zu lassen, aber so wie jetzt soll es nicht bleiben geschweige den schlimmer werden. Denn das schränkt mich sehr ein. Ich werde mit meinem Arzt darüber sprechen und wer weiß vielleicht rät er mir ja garnicht zu einem KS. Aber darüber informieren möchte ich mich auf jeden FAll.

Beitrag von muffin357 16.05.11 - 09:21 Uhr

hi,

mach Dich mal schlau (das sollten einige mehr hier wohl auch, z.B. in den tollen Beiträgen von HEBIGABI).

Die Beckenbodenschwäche und die oft daraus resultierende Blasenschwäche wird DURCH DIE SCHWANGERSCHAFT und nicht durch die Geburt bzw. den Geburtsvorgang verursacht.

Also: während der Schwangerschaft viel BB-Übungen machen (die Hebi zeigt Dir welche) und danach NICHT SCHLEIFEN LASSEN (viele meinen hier, mit einmal die Woche Rübi wäre das Thema erledigt). Ohne wirklich TÄGLICH Übungen zu machen, wenn man eine Schwäche hat, geht da gar nichts...

Also: geh unbeschwert an die Geburt (wenn Du magst eben auf normalem Wege) ran und mach regelmässig die Übungen ... und wenn Du eine extreme Schwäche hast, dann kannst Du nach der Rübi auch noch einen speziellen BB-Aufbaukurs bei vielen Fitnesszentern oder Krankenkassen/IHK belegen...

#winke Tanja

Beitrag von zwei-erdmaennchen 16.05.11 - 22:07 Uhr

Hi Tanja,

und ich fände es schön wenn man hier erstmal die anderen Beiträge lesen würde bevor man schreibt ;-). Außerdem verlasse ich mich nicht auf irgendwelche Aussagen in Foren, dafür gibt es weitaus zuverlässigere Quellen. Kannst ja mal in Ruhe googlen...

Eine Beckenbodenschwäche KANN durch die SS verursacht werden. Sie KANN aber genauso gut alleine durch die Geburt bzw den Geburtsvorgang entstehen. Das ist hier in dieser Diskussion bereits mehrfach beschrieben:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=15&tid=3145423&pid=19917612
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=15&tid=3145423&pid=19923023
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=15&tid=3145423&pid=19923372

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von nanoukaladar 16.05.11 - 09:24 Uhr

Ich bin (noch) nicht inkontinent, aber ich hoffe ich darf trotzdem hier mitschreiben:

Ich gehe davon aus, dass ich eines Tages inkontinent sein werde, sechs Schwangerschaften, sechs natürliche Geburten, schwaches Bindegewebe....kommt hinzu dass ich beruflich viel mit Inkontinenz zu tun habe.

Aus deinem Text geht nicht klar hervor, ob Du Inkontinenzeinlagen verwendest, ich deute ihn aber eher so, dass du es nicht tust. Genau zu dem würde ich dir aber dringend raten, die heutigen Produkte kosten nicht alle Welt, gibt es in jedem Drogeriemarkt, sieht man nicht. Aber: man fühlt sich damit einfach sicherer, was mehr Lebensqualität bedeutet, und oft ist erst mit Einlagen wieder möglich sinnvolles Blasentraining zu machen.

Beitrag von majetta 16.05.11 - 14:08 Uhr

Aufjedenfall einen Kaiserschnitt machen.

Meine Mann, kann seid der Geburt weder Stuhl noch Urin mehr richtig halten.
Sie hatte die Probleme zwar schon vor der SS aber die Geburt hat alles kaputt gemacht.

Und es ist nicht schön wenn wir immer wieder schnell nachhause müsse weil sie sich mal wieder die Windel dicht gemacht hat#aerger

Beitrag von majetta 16.05.11 - 14:09 Uhr

Meine Mann, kann seid der Geburt #schock

Meine MAMA und nicht mein Mann#zitter

Beitrag von minnie85 16.05.11 - 21:28 Uhr

Frag mal deine Hebamme...ich kann dir dazu nur sagen, dass ich mal gelesen habe, dass die Hauptbelastung des BB durch die letzten Wochen der SS kommt und die Geburt nur einen minimalen Teil ausmacht und deshalb die Zahlen für Inkontinenz mit 50 Jahren auch gleich sind, egal wie die Frau entbunden hat. Aber wirklich sagen kann dir nur eine Fachfrau, was da am Besten ist.

Beitrag von danielle1982 16.05.11 - 21:47 Uhr

Um das noch mal zu erwähnen habe es scheinbar vergessen. BB-Training habe ich nach der Geburt gemacht und auch in meiner jetztigen SS, leider kann ich nicht behaupten das es besser geworden ist. Ich habe es nicht nur in Eigenregie gemacht sondern 2 Kurse besucht. Um so mehr ich mich mit diesem Thema auseinander setzte muss ich immer wieder feststellen das hierzu die Meinungen auseinander gehen auch die der Ärzte. Ich habe Seiten gefunden auf denen klar gesagt wird der größte Teil der zur Inkontinenz beiträgt wäre die Geburt andere sagen es kommt durch die SS. Letztendlich werde ich zunächst mit meinem Arzt und dann wenn ich eine Hebamme habe (noch bekomme) mit ihr. Die werden sich damit denke ich besser auskennen und kennen solche Fälle und wie es ausgegangen ist. Binden trage ich natürlich, aber das gibt einem nicht annähernd die Lebensqualität zurück.....das ist meine Meinung!!