lauflernhilfen und türhopser

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Beitrag von anico 15.05.11 - 12:59 Uhr

hallöchen #winke

man kann lauflernhilfen und türhopser eigentlich nicht miteinander vergleichen oder wie seht ihr das?

in gehhilfen sitzen sie kinder meist lang drin und die gefahr einer verletzung ist höher. aber, an einem türhopser, wo das kind über den tag verteilt 15-30min. drin sitzt und hopst (meiner meinung nach auch nur spaßtechnisch, nicht um gehen zu lernen), kann doch nicht wirklich schaden oder?

hab hier und da gegoogelt und irgendwie nichts richtiges gefunden. hat evtl. jemand von euch einen aktuellen testbericht dazu gefunden?

was sind eure erfahrungen, was sagen eure ärzte? habe in 2 wochen einen kinderarzttermin, mal sehn, was er dazu sagt.


vielen dank für eure antworten,
anico

Beitrag von haruka80 15.05.11 - 13:01 Uhr

Huhu,

Krankengym und Kinderarzt haben von sowas absolut abgeraten, einzig n Lauflernwagen wurde empfohlen.

Wir hatten nix dergleichen, mein Sohn ist mit 13 Monaten losgelaufen. Ich glaube nicht, dass er früher dran gewesen wäre mit irgend nem HIlfskram.

L.G.

Haruka

Beitrag von anico 15.05.11 - 13:12 Uhr

hallo haruka,

warum hat er es abgeraten? also, was waren die gründe?

falls nichts dagegen spricht, überlege ich mir so einen hopser zu kaufen, aber nicht mit dem hintergrund meiner tochter eher das laufen beizubringen. es geht mir um den spaßfaktor :-) ich denke, es würde ihr seeeeeeehr gefallen. sie ist ein aktives kind :-)

anico

Beitrag von haruka80 15.05.11 - 13:17 Uhr

Huhu,

ich hab auch son aktives Kind, aber anstelle von Türhopser ist ne normale Schaukel besser für den Rücken des Kindes. Die Bandscheiben werden beim hopsen gestaucht und es ist einfach Rückenschädlich.
Ich habe mich damit nicht weiter auseinander gesetzt, mir sagten damals nur KG und Arzt, als mein Sohn mit 9 Monaten begann überall entlang zu laufen, dass ich jetzt aber bitte keine HIlfsmittel anschaffe, das wäre für den Rücken absolut schädlich. Ich kannte übrigens beides bis dahin nicht und hab nur grad vor 3-4 Monaten mal nen Bericht darüber gesehen bei Frontal glaub ich, wie schädlich grad der Gehfrei ist.

Ich bin da etwas anders, mein Sohn sollte ohne Hilfsmittel laufen lernen und seine Energie hab ich ihn lieber beim Robben/Krabbeln austoben lassen. Ne Babyschaukel im Garten-als er dann sitzen konnte- war natürlich auch super, wobei sowas ja nicht auspowert

Beitrag von anico 15.05.11 - 14:06 Uhr

vielen dank für deine antwort :-)

Beitrag von lilalaus2000 15.05.11 - 13:07 Uhr

hallo

also wir sind mit Gehfrei aufgewachsen. Meine Mama meinte, damals waren die voll angesagt. Ich habe die irgendwann unter dem Arm geklemmt und bin gelaufen, hihi. Schaden haben wir Kinder keine davon bekommen, obwohl die heutigen Erkenntnisse meinen das diese sehr schaden.


Ich habe für meine Tochter Hopser und Gehfrei (ja #schock) - Hopser - hatte sie 2 mal drin, aber sie kann damit nichts anfangen. Gehfrei - den mag sie sehr. Sie ist normal und kann schon frei stehen. (ohne Gehfrei)


Mein Fazit: Gehfrei sind umstritten und es muss jeder für sich entscheiden. Sicher kommen jetzt zig Links, wie schädlich diese sind, doch am Ende muss jede Mutter selber wissen was sie für ihr Kind als ok oder schädlich (ich hasse diess Wort) befindet.





PS: An alle strikte Gegner - ich kenne alle PRO und KONTRA -

Beitrag von deenchen 15.05.11 - 13:22 Uhr

Wenn du tatsächlich sämtliche Pro (welche bitte überhaupt?!) und Contra kennst frag ich mich warum du solch Schrott für deine Kinder verwendest, das ist ja noch dämlicher als wenn man es aus Unwissenheit benutzt...

Beitrag von trymybest 15.05.11 - 13:57 Uhr

Naja, ich denke, dass es einfach einfacher ist. Baby rein und schon hat man ne Weile Ruhe...

anders kann ich es mir nicht erklären. Wenn das nicht der Grund ist, dann kannst du mir sicherlich den richtigen verraten, lilalaus??

Beitrag von muehlie 15.05.11 - 14:45 Uhr

"...am Ende muss jede Mutter selber wissen was sie für ihr Kind als ok oder schädlich (ich hasse diess Wort) befindet."

Ja? Wieso? Weil jede Mutter ein angeborenes vollständiges Verständnis für die komplette Anatomie und physische Entwicklung ihres Kindes nebst Röntgenblick besitzt?

Man kann sich die eigenen Fehlentscheidungen natürlich auch im Nachhinein schönreden. ;-)

Beitrag von kleine.welle 15.05.11 - 13:10 Uhr

Hallo! Gehfrei ist natürlich der größte Mist.Der Türhopser allerdings ist meiner Meinung nach eingeschränkt in Ordnung.
Wenn das Kind noch nicht selbstständig sitzen und laufen kann, ist er sehr schädlich für den Rücken und die Bandscheiben.
Ich finde ihn aber weniger schlimm, wenn das Kind schon älter ist und vielleicht nur 5- 10 min. am Tag drin sitzt. Macht ja schließlich ganz viel Spaß;-)
20- 30 min. finde ich zu viel und auch Für Kinder unter 1 Jahr ist er sicher nicht gut.
Ich weiß allerdings nicht, wie schwer ein Kind sein darf um ihn bedenkenlos zu nutzen.

LG

Beitrag von 2joschi 15.05.11 - 13:15 Uhr

Mein Kinderarzt würde Dich killen...#rofl Er hat zu mir gesagt-kein Gehfrei, kein Hoppser, keine Wippe!!!
Wir haben aber ne Wippe-da liegt sie schon mal am Tag ne Stunde drin!!

lg Susi

Beitrag von deenchen 15.05.11 - 13:26 Uhr

Diese Türhopser sind Gift für die Wirbelsäule. Im Babyalter ist sie einfach noch zu weich um den starken Aufprall zu verkraften. Es gibt für Babys noch andere Sachen, die Spaß machen wie eine Schaukel z.B. Oder halte dein Baby fest in den Arm und hüpfe selber ganz sachte, das macht Spaß genug :-)

Beitrag von miau2 15.05.11 - 13:27 Uhr

Hi,
vergleichen kann man es nicht, was aber nicht heißt, dass das eine besser wäre als das andere.

Gehfreis gehören für mich auf den Müll. Sie KÖNNEN der Entwicklung des Kindes schaden, ob es deinem Kind schadet weißt du dummerweise erst hinterher. Klar, man kann mit der GEsundheit des Kindes Glücksspiele veranstalten - ich würde es nicht machen, nicht bei etwas, wo so eindeutig klar und bekannt ist, wie ungesund die Dinger sind.

Abgesehen davon haben vermutlich viele, viele Eltern vorher gesagt, dass bei ihnen natürlich die schweren, mitunter tödlichen Unfälle mit den dingern nie passieren würden weil...ja, und dann ist es doch passiert und das Kind mit dem Teil auf den Kopf geflogen, vielleicht noch die Treppe runter oder zumindest in einer Geschwindigkeit, die die Natur für Babys einfach nicht vorgesehen hat.

Auch etwas, was man erst hinterher weiß. Natürlich gehören viele Eltern zu den glücklichen, die schlicht und einfach das gehabt haben: Glück. In die gleiche Fraktion gehören für mich auch Eltern, die 2jährigen Hochbetten kaufen und deren Kinder das unbeschadet überstehen oder die ihre Kinder nicht richtig anschnallen und wo nie etwas passiert...oder auch Menschen, die ihr Leben lang rauchen und keinen Lungenkrebs bekommen oder oder oder. Ich bestreite nicht, dass es davon recht viele dieser Menschen mit mehr Glück als ... gibt - nur wie gesagt: hinterher ist man klüger. Dumm nur, wenn man zu den (auch vielen) anderen gehört.

Bei Türhopsern setzt du die Wirbelsäule einer Belastung aus, für die sie einfach in dem Alter nicht gemacht ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Ob man das nun als potenziell schädlich ansieht (wie ich genau wie alle KiÄ und Krankengymnastinnen, die wir kennen das tun) oder meint, es besser zu wissen ist jedem selbst überlassen.

Für mich sind derartige Dinger schlicht und einfach ein überflüssiges Risiko für die Gesundheit der Kinder. Wenn meine Kinder hüpfen wollen müssen sie es lernen. Ohne derartige Hilfe. Und wenn sie es so gelernt haben ist ihr Rücken auch stark genug für die Belastung.

Spaß macht vieles im Leben - ob es deswegen mehr Sinn macht ist eine andere Frage. Meine beiden sind aber auch ohne so etwas glücklich ;-).

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von kitty20 15.05.11 - 13:29 Uhr

Von den Lauflernhilfen bin ich auch nicht überzeugt, weil´s da auch schon viele Unfälle gab, aber das muss jeder selbst wissen.
Meine Hebamme war von den Hopsern ganz begeistert. Klar, nicht stundenlang und auch, wenn sie erst alleine sitzen kann. Aber zur Beschäftung und Bespaßung fand sie die ganz toll. Vielleicht werden wir uns einen besorgen.

Beitrag von anico 15.05.11 - 14:09 Uhr

vielen dank für eure antworten. die meinungen gehen da wirklich auseinander. ich spreche mal mit meinem arzt. ich denke aber eher, dass ich es jetzt erstmal lassen werde bzw. erst einen hopser kaufe, wenn sie fest mit ihren beinchen im leben steht :-)

anico

Beitrag von emilia82 15.05.11 - 15:06 Uhr

Lass beides sein!!
Hopser ist genauso schlecht! Auch wenn das Kind nur 1 Minute drin sitzt!

Und Spaß hat das Kind vielleicht auch mit einem Feuerzeug zu spielen, trotzdem würde es niemand tun.......


Und wer sein Kind in sowas reinsitzt trotz dass er/sieweiß wie schlecht es ist........#augen was soll man da noch schreiben???#schock

Und Arzt fragen ist nur bedingt sinnvoll, ich hab schon von genug Orthopäden gehört, die nichts dagegen haben, bringt ihnen irgendwann wieder Geld!!#schein

#winke

Beitrag von mopsi2008 15.05.11 - 16:29 Uhr

Also mal ehrlich, man sieht den Dingern doch schon an das sie nicht gesund sind. Die Kinder hängen doch meist da drin wie ein nasser Sack, vorallem in diesem Hopser wo sie ja schon laut Hersteller mit 4 Monaten rein dürfen, da können die Kleinen noch nicht mal von alleine sitzen, aber hauptsache da drin hängen. Wenn nachher die Probleme mit Hüfte und Rücken da sind ist das Geheule groß.



LG Steffi & Mia-Sophie (14 Wochen)

Beitrag von lottti84 15.05.11 - 18:21 Uhr

Juhu:-)

Also meine Meinung nach sollte man von so was die Finger lassen.
So ein Quatsch brauch kein Baby.

Immer dieses trainieren das sie schneller laufen, robben usw.

Wenn die Zeit gekommen ist laufen die Zwerge schon los.
Gesünder ist es auch wenn alles von alleine kommt ohne Training.

Also spar dir das Geld und lass dein Baby baby sein.
Lernen für ihr leben müssen sie leider früh genug.


LG#winke