Geschenke, müssen sie immer den gleichen Wert haben?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von sun-schnecke 15.05.11 - 18:56 Uhr

Mir ist heute mal wieder aufgefallen, dass es Leute gibt die sich bei jeder Gelegenheit aufschreiben was und wie viel wer von wem bekommen hat. Und sobald derjenige dann zum selben Anlass etwas bekommen "muss" wird nachgeschaut und genau die gleich Summe gegeben.

Im heutigen Beispiel ging es um eine Konfirmation:
Vor 9 Jahren hatte der Sohn von Familie Heinz Konfirmation, nun hat er damals von den Nachbarn Maier 10€ bekommen. Heute hatte nun der Sohn von Familie Maier Konfimation und Familie Heinz fühlte sich nun gezwungen auch etwas zu schenken also musste der Sohn von ihnen nachschauen wie viel er denn damals bekommen hatte. Die selbe Summe wurde nun also quasi zurück geschenkt,....

Namen sind ausgedacht und die Summe auch, mir geht es eher um das Prinzip.
Macht ihr das auch so? Mir wäre das völlig egal, wenn es sich bei den Personen nicht um meine Schwiegereltern handeln würde,... wir haben unterdessen 2 Kinder die Älteste wird jetzt im Juni 3 die Kleine 1. bisher hab ich mir nicht notiert wer den beiden was und wie viel geschenkt hat, aber je häufiger ich solche Situationen mit bekomme desto mehr bekomme ich Angst, weil ich mir nicht "gemerkt" habe.

Ich selber denke das Geschenkte sollte von Herzen kommen und nicht aus Zwang,.. Und aus meiner Sicht darf ein Geschenk auch mal weniger materiellen Wert haben wenn es dafür gerne gemacht wurde.
Ich befürchte halt nur das wir irgendwann Probleme bekommen, wenn wir den noch nicht vorhandenen Kindern meiner beiden Schwägerinen Dinge schenken die weniger Wert sind als das was die unseren jetzt schenken,...

Wie läuft das bei euch? Notiert ihr euch solche Dinge? Oder kennt ihr Leute die das auch so machen?

lg sunschnecke

Beitrag von ajl138 15.05.11 - 18:59 Uhr

Nee,mache ich ganz bestimmt nicht.
Kenne aber auch niemanden,der sowas macht.

Beitrag von baerchi1981 15.05.11 - 19:10 Uhr

Hallo,

also ich kenne solche Fälle auch, wo es danach geht, ich schenke den gleichen Wert den ich bekommen habe. Mein Fall ist sowas nicht, ich gehe immer danach wieviel mir eine Person wert ist. Ich will schließlich nicht beim schenken, die Freude daran verlieren und stattdessen ein Pflichtgefühl haben.

Viele Grüße

Beitrag von ppg 15.05.11 - 20:21 Uhr

Ja, mein Vater war so einer: Er hat sogar eine Weihnachtskartenliste geführt #augen

Ich schenke um dem Beschenkten eine Freude zu machen: manchmal kann das eine Kleinigkeit sein, ein Kollege hat sich mal tierisch über ein Yes Törtschen mit Kerze gefreut, und manchmal eben Herzenswünsche.

Oder auch ein Up-Grade: z.B. meine Tochter wünschte sich das Parfüm vom Adidas für rund 10 € aus dem DM. Da hab ich sie zu Douglas geschleppt, sie beraten lassen und sich durch die richtigen Duftwässerchen schnuppern lassen und sich selbst einen Duft aussuchen lassen, der auch wirklich zu ihr passt .

Außerdem bekommen die Kinder nicht mehr zeitgleich etwas: manchmal finde ich was für den einen, dann mal für den anderen.......

Ja, auch ich schenke von Herzen und auch mal einfach so zwischendurch....

Ute

Beitrag von cajun 15.05.11 - 20:42 Uhr

Hallo,

in meiner Schwiegerfamilie wird das exzessiv betrieben :-) Ich selbst würde eh immer irgendwas/ -jemanden vergessen, glaube ich.

Ich sollte aber so langsam aufschreiben, wem ich was geschenkt habe (bei Kindergeburtstagen genauso) !

Grüße, C.

Beitrag von jule2801 15.05.11 - 21:18 Uhr

Hallo,

nach unserer Hochzeit gab ein Riesendrama mit meiner Schwiegermutter, weil ich das Geld einfach nur aus den Karten genommen haben und keine Liste angefertigt haben. Ich habe dann versucht ihr zu erklären, dass es mir total egal, wieviel wir von jedem einzelnen geschenkt bekommen haben, da ich der Meinung bin, dass jeder genau soviel geben sollte, wie er es gerne möchte und wie es ihm möglich ist.

Für den einen sind 50 Euro richtig viel Geld, der andere schenkt 200 Euro und es tut ihm überhaupt nicht weh.

Ich möchte mich da auch keinem Zwang unterwerfen und schenke deshalb immer soviel, wie ich angemessen finde. Manchmal, wenn es um Leute aus dem weiteren Bekanntenkreis sind und je nachdem zu welchem Anlass, höre ich mich dann doch nochmal um, was so geschenkt wird und schaue dann, wie das mit meinen Möglichkeiten übereinkommt.

lg Jule!

Beitrag von bambolina 15.05.11 - 21:57 Uhr

Na ja, wenn die ältere Nachbarin meinem Kidn 10€ zur Kommunion schenkt, dann würde ich ihr die zum 90. Geburtstag sicher nicht zurück schenken.

Wenn nähere Bekannte meinem Kind etwas schenken, von denen ich das nicht gedacht hätte, merke ich mir das schon. Ich werde sicher nicht gleiches mit gleichem vergelten, aber ne Gegenüberraschung ist schon drinne, sobald sich das anbietet.

lg bmabolina

Beitrag von moulfrau 15.05.11 - 23:20 Uhr

Hi,
meine Eltern schreiben es schon immer auf, wer was wieviel geschenkt hat und ich mache es genauso.

Meine Schwester "bestimmte", Patenkinder im Jahr € 75 zu schenken, normalen Neffen und Nichten € 35. Wäre alles kein Problem, wenn sie sich auch mal dran halten würde. Da Ihr Sohn mein Patenkind ist, habe ich mich gerne drangehalten, so kann man auch was "Ordentliches" schenken.

4 Jahre später bekommt mein Sohn nur Schrott von Ihnen. Der Bruder von meinem Mann hält unseren Sohn, sein Patenkind, seeeehr kurz, ich schenke im Jahr denselben Geldanteil an sein Sohn, unser Patenkind.

Das hat nichts von "Herzen schenken" oder so zu tun. Ich liebe es Geschenke auszuwählen und stundenlang, schön einzupacken. Wenn das eigene Kind im Jahr für € 25 Geschenke bekommt und man von Ihnen dann "diktiert" bekommt, was man zu schenken hat :-[ :-[

Und wenn der Patenonkel uns € 50 zur Hochzeit schenkt, sind zu 4 gekommen, warum sollte meine Mutter dann mehr als € 50 schenken, sie gehen nur zu zweit zur Hochzeit.

Und da wir die weitaus "ärmere" Verwandtschaft sind, liegt es nicht am Geld, oder was sie früher so bekommen haben. Wir haben, leider, immer gerne geschenkt und sind schon sehr sehr enttäuscht worden.

Claudia

Beitrag von miss-bennett 16.05.11 - 09:34 Uhr

Hallo!

Ich notiere mir so etwas nicht. Wenn das "Geschenk" überraschend war, merke ich mir nur von wem das war und schaue nach einer Gelegenheit, bei der ich mich revanchieren kann. Der Betrag spielt dabei keine Rolle, genauso wie bei den Geburtstagsgeschenken für die Freunde meiner Kinder etc. Ich/Wir geben so viel, wieviel wir für richtig halten und selten ist es weniger als wir bekamen, eher mehr!

Manchmal mache ich ein Schnäppchen und habe dan ein Geschenk, welches dem anderen absolut wertvoll ist.

LG

Beitrag von eterakete 16.05.11 - 10:03 Uhr

Nein, finde ich nicht!
Wenn meine Mutter für mich über ein halbes Jahr nach einem bestimmten Buch auf dem Flohmarkt sucht und es dann für einen Euro kauft, freue ich mich darüber wahrscheinlich mehr, als mein Bruder über einen 50 € Schein.

Kommt zum einen auf das Geschenk an und auch immer auf die Finanzlage des Beschenkten. Je nachdem, wieviel man sich leisten kann. Für manchen ist 10 € viel, dem anderen tun 500 Euro nicht weh. Allerdings schaue ich immer etwas auf die Verhältnismäßigkeit, einer Familie, die nicht viel Geld hat, würde ich auch kein übertrieben großes Geldgeschenk machen, nicht dass die sich genötigt fühlen, mir ein ähnlich großes Geschenk zu machen und dadurch in Schwieirgkeiten geraten.
Meine Schwiegerfamilie ist da auch etwas zickig, da muss auch immer alles gleich sein. Das läuft auf einen recht blöden Austausch von Geldscheinen hinaus. Setze ich mich aber drauf

Beitrag von twins 16.05.11 - 10:45 Uhr

Hi,
jetzt nicht sooo penibel aber sicherlich versuchen wir auch ein Gleichgewicht zu schaffen.
Es gibt zum Beispiel Kindergeburtstage, wo man total viel von einer Person bekommt also versuche ich beim nächsten Geburtstag jetzt keine Mini-Kleinigkeit zu kaufen.

Und dann gibt es auch wieder Herzens-Geschenke, die um einiges teurer sind, als man selber bekommen hat. Z.B. selbstgenähte Dinge. Ich bin eher der Typ, der super gerne schenkt aber trotzdem auch schaut, was man selber bekommen hat. Und es kommt wieder auf die Person an, die beschenkt werden soll.

Und dann gab es eine gute Freundin + Mann, die sich 3 Tage auf unserer Hochzeit "durchgesoffen" hat und dann groß geprahlt hat, wie toll es doch alles war. Die hat 10,00 Euro geschenkt#klatsch, das fand ich dann total daneben. Und eine andere,die hat sich alles vom Mund abgespart, um kommen zu können, und die hat uns eine riesige Freunde mit einem selbstgemachten Geschenk gemacht!!! Das ist 1000 x mehr wert und kommt vom Herzen!!!

Grüße
Lisa

Beitrag von kathrincat 16.05.11 - 11:16 Uhr

war früher so üblig, ich schreibe mir sowas nicht aufl

Beitrag von sarahg0709 16.05.11 - 11:34 Uhr

Hallo,

ich mache das nicht. Ich verlange ja auch von niemanden, dass er mir etwas schenkt, weil ich ihm was schenke. Finde ich albern.

Ich schenke, weil ich bestimmten Menschen etwas schenken möchte.


LG

Beitrag von ich-halt 16.05.11 - 19:36 Uhr

Meine Oma ist so.
An ihrem Geburtstag wird mit Uhrzeit aufgeschrieben wer angerufen. Wer nicht anruft wird von ihr auch nicht mehr zum Geburtstag angerufen. Sie schreibt sich auf von wem sie Weihnachtskarten bzw. Geburtstagskarten bekommt und nur den Personen schickt sie dann eine zurück...

ich finde sowas einfach schrecklich...